Die Weltwoche
Ausgabe 39/02
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Editorial
Interview
- Interview: «Männer, zieht euch warm an!» * - Wenn Doris Dörrie keine Filme dreht, schreibt sie Bücher, inszeniert Opern oder ist auf Werbe-Tour. Die Vielbeschäftigte über die Strapazen der Liebe, das Glück beim Lego-Spielen und ihre seltsamen Erlebnisse in der Schweiz.
- Dorris Dörrie: Und ewig kriselt die Beziehung *
- Kommentar: Muttermilch von Vater Staat * - Gibt es das Recht auf ein Leben als Bauer? Nach Swissair folgt Swiss Dairy Food: Wegen der Krise des Milchkonzerns greift der Bund der Landwirtschaft unter die Arme.
- Nahost: Der Auserwählte * - Israel sucht sich seinen passenden Arafat-Nachfolger.
- Bruggisser und Co: Zwang zum Trauerjahr * - Bruggisser, Hüppi, Honegger, Cabiallavetta, Kopp: Alle taten sich schwer mit der Rückkehr in die Öffentlichkeit. Allmählich wird klar, welche Rezepte für den Wiedereinstieg taugen.
- Deutschland: Panikstarre * - Vor den strukturellen Problemen haben sich die Parteien im Wahlkampf gedrückt. Jetzt kann die rot-grüne Regierung nicht mehr umhin, sich Feinde zu machen.
- Dossier Ringier: Die Dreierkiste - Seit Wochen verhandelt Ringier mit dem Springer-Verlag. Warum jetzt? Und was lockt ihn am überschuldeten deutschen Medienriesen?
- Tagebuch: Ida Gut * - Uniformberge, unternehmerisches Fiasko und surfende Frösche – ich feiere ein Jahr Leben mit dem Swissair-Grounding-Debakel.
- Bildlegende: Sendepause *
- Westen: Politischer Sprengsatz * - US-Präsident George W. Bush überrumpelte mit einem Resolutionsentwurf die Demokraten. Werden sie kuschen und ihm freie Hand für den Krieg gegen den Irak geben?
- Osten: Eine Nation in Tränen - Seit einer Woche quält Japan die eine Frage: Was ist mit den Landsleuten geschehen, die vor zwanzig Jahren von Nordkorea zu Spionagezwecken entführt wurden?
- Süden: Maximale Unsicherheit - In Brasiliens Grossstädten ist das organisierte Verbrechen ausser Kontrolle geraten. Die Drogenbosse haben die Macht übernommen – auch in den Gefängnissen.
- Berlin-Mitte: Die letzten Gesichter des Sozialismus * - Das Scheitern der PDS bei den Bundestagswahlen beendet die Nachwendezeit in Deutschland.
- Bern-Bundeshaus: Auf Durchreise * - Fraktionspräsidenten gelten als stille Schaffer im Dienste ihrer Partei. Dabei sind sie sich selbst am nächsten und haben alle ein Ziel: den Bundesrat.
- Zürich-Paradeplatz: Anatomie einer Entmachtung * - Dem Abgang von Credit-Suisse-Manager Lukas Mühlemann ging ein monatelanges Ringen voraus. Im Hintergrund zog Verwaltungsrat Daniel L.Vasella die Fäden.
- Blocher und Ebner: Angreifen, angreifen, angreifen - Sie haben das Establishment in Angst versetzt. In den Medien galten sie als Verkörperung des Bösen. Was haben Christoph Blocher und Martin Ebner der Schweiz gebracht? Bilanz einer Epoche.
- Frühgeborene: Vorhof des Lebens - Um frühgeborene Babys ist ein Medizinerstreit entbrannt. Welchen Kindern soll geholfen werden? Welche lässt man besser sterben? Die Ärzte ringen mit einem Tabu.
- Risikofaktoren: Raucherinnen haben häufiger Frühgeburten *
- Art Directors Club: Viele Wege führen zum Gold *
- Werbekampagnen: In der Kreativfalle * - Während die einen Unternehmen trotz preisgekrönter Werbekampagnen darben, locken die anderen mit billigen Aktionsinseraten Kunden an. Die Frage sei erlaubt: Was bringt Werbung eigentlich?
- ETA: Applaus für die Mörderbande - Im Glorienschein vergangener Heldentaten hat sich die baskische Geheimarmee ETA zu einer
skrupellosen Killertruppe gewandelt. Viele Basken tolerieren das. Warum? Ein Rundgang unter ETA-Veteranen und -Opfern. - Intendanten: Leere Säle * - Die Irrlehren avantgardistischer Publikumsvertreibung.
- Drama: Lasst das Theater in Pension gehen - Das subvenionierte «Stadttheater» ist ein parasitärer Anachronismus. Überleben kann es nur –
wie die Oper – als Museum für klassische Dramen. Für alles Weitere müsste es Zuschauer gewinnen, nicht Zuschüsse. Das verstehen die kleinen Bühnen sowieso besser. - Kriegspläne: Die Spur der Falken - Hinter den Kriegsplänen von George W. Bush stehen einflussreiche Politiker und Intellektuelle, die seit Jahren zum Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein aufrufen. Was treibt sie?
- «Raubtier»: «Raubtier» * - Bill Clinton warnte frühzeitig vor Saddam Hussein. Eine Rede vom 19. Februar 1998.
- Business-Class: Prozessmanagement
- Essay: Nuance von frischen Gurken * - Sie schwenken die Gläser und fachsimpeln wichtigtuerisch: eine Tirade gegen selbst ernannte Weinkenner.
- Shame on you: Schadenfreude war das Hochgefühl des Sommers * - Aktien im Keller, Pension weg? Egal. Schadenfreude war das Hochgefühl des Sommers
- Expeditionen: Himmelskörper *
- Landleben: Von Körpersäften und Kanzlern
- Sport: Earvin «Magic» Johnson: Totgeglaubte investieren besser
- Tatort: Zur Hochzeit den Fehdehandschuh *
- Medien: Schnelle Lösung *
- Buch I: Leider kommt nie ein «Plötzlich» * - Die Lektüre von «Grimsels Zeit» ist alles andere als Kurzweil. Bis zum Überdruss belehrt Dieter Bachmann in seinem seelenlosen Roman die Leser.
- Büchertipps: Brigitte Kronauer – Ismail Kadare – Karen Duve *
- Buch II: Wer tötet, kriegt Reis mit Sauce - Ahmadou Kourouma ist einer der bedeutendsten Autoren des frankophonen Afrika. In seinem vierten Roman schildert er das Leben eines Kindersoldaten in Liberia und Sierra Leone.
- Film: Lizenz zum Grübeln * - In «The Bourne Identity», nach einem Roman des Bestsellerautors Tom Clancy, versucht für einmal ein Agent nicht, die Welt zu retten. Seine grösste Sorge gilt vielmehr der Frage: Wer bin ich?
- Filmtipps: Wie die Karnickel – Sma Ulykker *
- Pop: Der nächste Schritt führt zur Toilette * - Wie funktioniert eine Milliarden-Dollar-Maschine wie Bon Jovi? Zu Besuch beim Promotionsspektakel der neuen CD in London.
- Poptipps: Beck – Swayzak, Tarwater - Eve *
- Jazz: Triumph der schnellen Finger * - Miles Davis hat ihn entdeckt. Zum Star hat er sich selbst gemacht. Dave Holland, Bassist.
- Klassik: Vom Mehrwert des Kastraten * - Ist die pompöse Opernwelt von gestern noch zu retten? Wenn, dann nur durch das Werk von Christoph Willibald Gluck.
- Kunst: Die hohe Kunst des Flachmalens * - Andreas Dobler liebt das Triviale und verachtet den Kulturbetrieb. Am liebsten würde er die Werke seiner Kollegen mit Farbe bekleckern. Jetzt feiert das Kunsthaus Glarus seine Obsessionen.
- Auto I: Das Verlierermobil - Der BMW 745i gleicht Edmund Stoiber: uncharismatisch und konventionell. Das richtige Auto zum Aussitzen von Staus.
- Kaufzwang: Der nackte Dandy * - Financial-Times-Kolumnist Nicholas Foulkes ist einer der bestangezogenen Männer Londons. Er wünscht sich einen Lamborghini in der Farbe seiner Socken.
- Auto II: Das Siegermobil * - Mit dem Phaeton will Volkswagen in die Oberklasse, ohne sich bei den alten Eliten anzubiedern. Deshalb mag ihn Gerhard Schröder gerne.
- Weltwunder: Theorien-Theorie *
- Unvergessliche Bilder: Andri Pol *
