Europa

Der Tanz geht erst richtig los

Die Euro-Krise ist nur ein Symptom. Dahinter steckt die Fehlkonstruktion EU. Das europäische Einigungsprojekt ist auf allen Ebenen gescheitert. Von Peter Keller mehr...

Über dieses Dossier

Die Weltwoche-Berichterstattung über die europäische Integration, die EU und den Euro.

Videokommentar vom 10.05.2010

«Merkel ist keine Maggie Thatcher»

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Griechenland

«Warte nur, bis ich dran bin»

 Wie kommt es eigentlich, dass die Griechen und ihre Regierungen so gern betrügen? Zum besseren Verständnis der griechischen Seele und Vetternwirtschaft.

Von Taki mehr...

Europa

«Den Rubikon überschritten»

Das Rettungspaket der Europäischen Union für den Pleitestaat Griechenland ist ein glatter Rechtsbruch gegen EU-Verträge. Die Lebenslügen der Einheitswährung werden sichtbar. Nationale Ressentiments brechen hervor.

Von René Lüchinger mehr...

Alle Artikel dieses Dossiers

  • Ausgabe 21/12

    - Der Brandstifter und die Feuerwehr *

    Die gespielte Empörung über Thilo Sarrazins neues Buch war schon gross, bevor die Rezensenten das Werk überhaupt gelesen hatten. Wer sich durch die 462 Seiten über den Euro quält, stösst zwar auf viel Interessantes, aber einen Lösungsvorschlag bleibt der Erfolgsautor schuldig.

    Von Kurt Pelda
  • Ausgabe 20/12

    Wirtschaft - Neue Sicht aufs Mittelmeer *

    Politiker in Europa wollen nicht mehr sparen und setzen auf einen Wachstumskurs nach dem Vorbild der USA. Das wird nicht funktionieren.

    Von Silvio Borner
  • Ausgabe 20/12

    - Ruf nach einer neuen Währung *

    Der Euro ist wieder in akuter Gefahr. Chaos in Griechenland, Machtwechsel in Frankreich und die Schwäche der Regierung von Kanzlerin Merkel: In dieser Situation legt der streitlustige ­Rechtsprofessor Markus C. Kerber ein verlockendes Ausstiegsmodell auf den Tisch.

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 19/12

    Ausland - Langsamer, aber stetiger Abstieg *

    Europa stimmt für Wechsel aller Art, doch sind diese mehr Schein als Sein. Die versprochene Politik ist von vorgestern. Europas Abstieg lässt sich so nicht aufhalten.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 19/12

    - Aufstand gegen die Wirklichkeit *

    Frankreichs neuer Präsident François Hollande verkörpert die neue europäische Sehnsucht, aus der Sparpolitik auszubrechen und Wirtschaftswachstum durch mehr Staatsausgaben hervorzuzaubern. Wenn alles nur so einfach wäre.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 18/12

    - Die Kunst des Widerstands *

    Von der EU bis zum Europarat, von Deutschland bis zu den USA: Die Schweiz steht unter Dauerbeschuss. Welche Gegenstrategien und Lösungen versprechen Erfolg? Antworten von Ueli Maurer, Gerhard Pfister, ­Adèle Thorens, Pascal ­Gentinetta, Kaspar Villiger, Christa Markwalder, Rudolf Strahm und vielen anderen mehr

    Von Philipp Gut
  • Ausgabe 16/12

    Ausland - Die Euro-Krise ist zurück *

    Der Druck auf Spanien und Italien wächst, die Glaubwürdigkeit der Sanierungsbemühungen nimmt überall ab. Gerät Frankreich in Schieflage, ist der Euro am Ende.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 13/12

    Wirtschaft - Heilsame Staatspleiten *

    Die europäische Polit-Elite befürchtet den Untergang von Europa, falls Griechenland in Konkurs gehen würde. Trifft das wirklich zu?

    Von Silvio Borner
  • Ausgabe 12/12

    Europa - Durch die Hintertüre *

    Der bundesrätliche Kompromiss für Brüssel höhlt die Schweizer Souveränität aus. Schritt für Schritt wird unser Recht der EU angeschmiegt.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 08/12

    - Die wahren Wurzeln der EU-Krise *

    Zur Rettung des Euro reiche es, Schulden durch Schulden abzulösen, meinen die einen. Die andern ­pochen immerhin auf die strukturelle Sanierung der Staatshaushalte. Aber niemand will sehen, dass das Grundübel in der repräsentativen Demokratie liegt.

    Von Hans Widmer
  • Ausgabe 08/12

    - Peseten-Aufstand in Villamayor *

    Wir befinden uns im Jahr 2012. In ganz Euro-Land herrscht die Währungsdiktatur ... In ganz Euro-Land? Nein! Ein von ­unbeugsamen Händlern bevölkertes spanisches Dorf hört nicht auf, der Einheitswährung Widerstand zu leisten.

    Von Tom Worden
  • Ausgabe 07/12

    - Exit Hellas *

    Bisher lautete die Logik der Regierungen und Notenbanken in Sachen Schuldenkrise: Scheitert Griechenland, so scheitert der Euro und scheitert Europa. Nun beginnt das Dogma zu wanken. Ein Kenner ­unterstellt ­gar, dass man mit den neuen Sparauflagen Athen aus Europa rausekeln will.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 05/12

    Wirtschaft - Folgenschwerer Fehlentscheid *

    Von Kurt Schiltknecht - Mit Sparen und höheren Steuern ist die Schuldenkrise im Euro-Raum nicht zu lösen. Ohne glaubwürdiges Konzept darf sich die Schweiz finanziell nicht weiter engagieren.zu einer darf sich die Schweiz Schatten der Schuldenkrise haben sich im privatwirtschaftlichen Sektor der Euro-­Länder bedrohliche makroökonomische Ungleichgewichte aufgebaut.

    Von Kurt Schiltknecht
  • Ausgabe 03/12

    Ausland - Am Ende französischer Illusionen *

    Präsident Sarkozy fischt Stimmen rechts, François Hollande agiert ideenlos, Marine Le Pen hat Auftrieb. Rezepte für die Zukunft fehlen im französischen Wahlkampf.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 02/12

    EU - Merkozys Machiavellismus *

    Merkel und Sarkozy wollen um jeden Preis ­eine Steuer auf Finanztransaktionen. Die Investoren sollen als ­Sündenbock für die Euro-Versager herhalten.

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 01/12

    Euro - Der erste Skeptiker *

    Bereits vor fünfzig Jahren sahen kluge Ökonomen wie Wilhelm Röpke das Euro-Desaster kommen.

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 50/11

    - Härter als der Euro *

    Der Deutsche Jürgen Stark war der letzte Gralshüter der Euro-Stabilität. Sein Rücktritt als Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) Mitte September löste Kurseinbrüche und Verunsicherung aus. Er ging im Streit. Wir trafen den Unnachgiebigen am Rande eines Seminars bei Ulm.

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 50/11

    - «Wir müssen da raus!» *

    Keine Stimme im Brüsseler Sprachengewirr ist so gefürchtet wie die von Nigel Farage. Mit dem «No» zur Fiskalunion habe Grossbritannien nichts gewonnen, konstatiert der streitbare Brite. Jetzt müsse sein Land ein Zeichen in Europa setzen – und sich ganz von der EU verabschieden.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 50/11

    - Sie sind wütend, weil wir recht haben *

    Der Widerstand der Briten ist begründet. Es ist höchste Zeit, eine positive Vision für Europa aufzuzeigen.

    Von Boris Johnson
  • Ausgabe 49/11

    Europa - Kant, die EU und die Schweiz *

    Die EU schickt sich an, wegen der Schuldenkrise zu einer Art Einheitsstaat zu werden. Es ist ein Irrweg. Das zeigen die Erfahrungen der Schweiz, aber auch ein Blick in die klassische deutsche Philosophie.

    Von Hans Widmer
  • Ausgabe 49/11

    - Cash, Immobilien, norwegische Krone *

    Wie steht es um die Zukunft des Euro? Wo liegen die grössten Risiken? Und wie bringt man sein Geld in Sicherheit? Tipps von Finanzmarktprofis aus Italien, Deutschland und der Schweiz.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 48/11

    - Mit Vollgas in die Sackgasse *

    Jahrelang hat der Bundesrat die Personenfreizügigkeit schöngeredet. Jetzt will er mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Kontrollen gegen die gravierenden Nachteile vorgehen. Das Fazit der grössten Irrtümer und falschen Behauptungen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 50/11

    Ausland - Kein preussisches Europa *

    Aus dem letzten Krisengipfel soll ein neues Europa entstehen. Zwischen Rhetorik und Realität liegen Welten. Merkel ist keine Wiedergeburt von Bismarck.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 47/11

    - Europa demontiert die Demokratie *

    Die EU wird immer mächtiger und undemokratischer. Die Entwicklung löst Widerstände aus, auch in Deutschland. Der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler marschiert als Skeptiker voran. Seine Kritik liefert ein präzises Bild der Missstände. Die Zahl seiner Unterstützer wächst.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 47/11

    - Auflehnung gegen den Steuer-Deal *

    Die Abgeltungssteuer stösst bei der SPD und in der EU auf Kritik. Um das Abkommen zu retten, müsste Bern weitere Konzessionen an Berlin machen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 46/11

    Wirtschaft - Der Euro und das Volk *

    Währungsunionen hat es schon viele gegeben. Sie sind alle früher oder später gescheitert. Die Euro-Krise wird nicht so schnell verschwinden, die Ursachen liegen zu tief.

    Von Silvio Borner
  • Ausgabe 46/11

    - Europas neue Einsatztruppe *

    In der Alten Frankfurter Oper entstand vor kurzem das neue Zentrum der EU-Macht. Zu anderen Zeiten wäre das als Putsch bezeichnet worden. Die neue Elite ist die Verschmelzung von EU-Hierarchie und deutscher Finanzmacht. Es ist der Anfang vom Ende der EU.

  • Ausgabe 46/11

    - Die Lösung heisst Inflation *

    Nur die Europäische Zentralbank (EZB) kann die Selbstzerstörung des Euro aufhalten. Der Preis dafür ist eine ­Inflation. Die Schweiz kann davon profitieren, wenn die Nationalbank ihre Kursuntergrenze fallenlässt.

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 45/11

    Euro-Krise - Schweizer Hilfe *

    Einige Politiker wollen marode EU-Staaten unterstützen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 41/11

    - Exakt in die andere Richtung *

    Die EU führt den Euro ein, die Schweiz die Schuldenbremse. 2001/2002 werden die Weichen gestellt. ­Wegen der Währungsunion stürzt Europa in die Schuldenkrise. Die Eidgenossenschaft legt sich freiwillig Fesseln an und trotzt so der expansiven staatlichen Ausgabenpolitik.

    Von Peter Keller
  • Ausgabe 40/11

    Euro-Krise - Es geht abwärts *

    Der Staatsbankrott Griechenlands ist absehbar. Ökonomen zweifeln kaum mehr daran. Was bedeutet das für den Euro und für die Schweiz?

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 40/11

    Essay - Deutschland und der Euro *

    Für Deutschland ist die EU nach dem Weltkrieg eine Art Vaterlandsersatz geworden. Durch die Schuldenkrise avanciert die Bundesrepublik zur europäischen Vormacht. Noch hat Berlin nicht herausgefunden, wie man die neue Hauptrolle ausfüllen soll.

    Von Jens Bisky
  • Ausgabe 39/11

    Wirtschaft - Zuwanderung öffnet Lohnschere *

    Die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping zeigen wenig Wirkung. Für griffigere Instrumente zur Sicherung der Einkommen fehlt den Politikern der Mut.

    Von Kurt Schiltknecht
  • Ausgabe 38/11

    - So viel kostet uns die EU

    Die Europäische Union versagt als Wohlstandsprojekt. Sie ist ein Fass ohne Boden. Auch im ­Nichtmitgliedsland Schweiz kostet sie jeden Haushalt mehr als 3000 Franken jährlich. Von Florian Schwab

    Von Florian Schwab
  • Ausgabe 35/11

    - Ruf nach mehr Härte *

    Immer häufiger greift der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in die Rechtsordnung einzelner Staaten ein. Oft zugunsten von Mördern, Terroristen und Vergewaltigern. Europas Richter-Regierung degradiere die Demokratie, warnen Kritiker.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 34/11

    - Dieser Euro kann nicht überleben *

    Der Franken ist zu stark, weil der Euro zu schwach ist. Die EU will die Einheitswährung um jeden Preis erhalten, was die Probleme verschärfen wird. Die Lösung wäre eine Aufspaltung der Euro-Zone. Auch der Franken würde profitieren.

    Von Thomas Matter
  • Ausgabe 30/11

    - Der Verrat *

    Durch den neuen Rettungsfonds für Griechenland verstrickt sich die EU in heillose Widersprüche. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zwar gelobt, in Wahrheit spielt sie eine fragwürdige Rolle. Europa wird immer zentralistischer und entfernt sich von seinen Wurzeln.

    Von Rainer Hank
  • Ausgabe 30/11

    - Das Programm Selbstauflösung *

    Die EU-Krise verschärft die Schweizer Schicksalsfrage: Alleingang oder Anschluss? Der Bundesrat betreibt eine mutlose Aussenpolitik. Er arbeitet indirekt auf den Beitritt hin. Dafür werden ­Abstimmungsvorlagen frisiert und Vorteile des Landes preisgegeben.

    Von Peter Keller
  • Ausgabe 28/11

    Finanzpolitik - Flickwerk Euro *

    Europa zahlt einen zu hohen Preis für den Euro. Eine gemeinsame Steuerpolitik könnte ihn ­retten. Aber sie wäre noch gefährlicher als eine Krisenwährung.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 28/11

    Wirtschaft - Frau Merkels Irrtum *

    Die Macht der Rating-Agenturen ist der EU unheimlich. Es wäre aber gefährlich, den Markt durch noch mehr Staat zu verdrängen.

    Von Kurt Schiltknecht
  • Ausgabe 26/11

    Wirtschaft - Die riskante Euro-Pumpe *

    Falls China seinen Kapitalmarkt liberalisiert, werden die Finanz-Sünder im Westen noch schneller bestraft.

    Von Kurt Schiltknecht
  • Ausgabe 26/11

    Finanzmärkte - Was die Krise für die Schweiz bedeutet *

    Von einer griechischen Pleite allein wäre die Schweiz kaum betroffen. Von einem Beben in der Finanzwelt Europas aber schon.

    Von Kurt Pelda
  • Ausgabe 25/11

    - Eine Art Selbstreinigung *

    Griechenland, Euro, Atomausstieg, uneinheitlicher Binnenmarkt: Die Europäische Union steht unter Druck. Für die Schweizer Wirtschaft ist eine stabile und prosperierende EU von grösster Bedeutung. Werden die Weichen richtig gestellt?

    Von Pascal Gentinetta
  • Ausgabe 25/11

    Wirtschaft - Griechischer Salat *

    In Südamerika gehen regelmässig kleinere ­Staaten bankrott und erholen sich wieder. Wären die Griechen dem Euro-Land ferngeblieben, hätten sie diese Chance auch gehabt.

    Von Silvio Borner
  • Ausgabe 24/11

    Ausland - Europäische Trittbrettfahrer *

    Nicht nur die EU, auch die Nato befindet sich in der Krise. Der Grund ist der gleiche: politische Spannungen. ­Eine grosse Lücke klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 22/11

    Euro-Krise - Das Geld wird nicht reichen *

    Was ist gegen die europäische Schuldenkrise zu unternehmen? In Argentinien brachte erst eine Umschuldung den Durchbruch. Die Griechen werden um den gleichen chirurgischen Eingriff nicht herumkommen.

    Von Hans-Rudolf Merz
  • Ausgabe 21/11

    - «Bewusst falsch ausgewiesen» *

    Von der Neat bis zum Schengen-Abkommen: Die Kosten sind viel höher, als der Bundesrat vor den ­Abstimmungen behauptete.­Ex-Aussenminister Joseph Deiss frisierte schon die Zahlen beim Beitritt zur Uno. Heute ist er deren ­Präsident.

    Von Peter Keller
  • Ausgabe 21/11

    - «Die Griechen müssen zahlen» *

    Die Slowakei ist mit radikalen Reformen an die Spitze der Länder in Osteuropa gestossen. Steuersenkungen seien das Mittel zum Erfolg, sagt Finanzminister Ivan Miklos. Er kritisiert die Schuldenpolitik der EU, und das Notpaket für Griechenland sei eine schlechte Sache. Von Pierre Heumann und Lea Meienberg (Bild)

  • Ausgabe 20/11

    Währung - Schlechte Aussichten für Europa *

    Während Dominique Strauss-Kahn im Gefängnis sitzt, melden Schwellenländer beim IWF Ansprüche an.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 20/11

    - Mineure im Schengen-Massiv *

    Brüssel hat einen Sündenbock. Mit seiner Ankündigung, Zollkontrollen wieder einzuführen, zerstöre Dänemark das «grenzenlose» Europa. In Wirklichkeit unterhöhlen viele Kräfte den umstrittenen Schengen-Vertrag. Die Sprengmeister des Regelwerks sitzen in der EU-Zentrale.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 20/11

    Ausland - Die Euro-Dogmatiker stranden *

    Die europäischen Währungsprobleme laufen aus dem Ruder. Die Europolitiker reden mit gespaltener Zunge. Dabei gäbe es vernünftige Rezepte.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 19/11

    EU - Professor Mitspieler *

    Staatsrechtler Daniel Thürer, EU-Turbo, erarbeitet die ideologische Basis zum Anschluss der Schweiz ans EU-Recht.

    Von Urs Paul Engeler
  • Ausgabe 18/11

    - Rhabarber dank den Polen *

    Für die Gemüsebauern ist die Personenfreizügigkeit ein Segen: Seit dem 1. Mai können sie unbeschränkt Hilfskräfte aus den EU-Oststaaten rekrutieren. Trotzdem wollen sie sich darüber noch nicht so recht freuen, wie ein Besuch im Seeland zeigt. Von Andreas Kunz und Oliver Bartenschlager (Bild)

  • Ausgabe 16/11

    EU - 7:3 für die Schweiz *

    Die Nachteile der Personenfreizügigkeit werden immer offensichtlicher. Eine Kündigung des Abkommens wäre von Vorteil. Bei Neuverhandlungen über die bilateralen Verträge I hätte die Schweiz grosse Chancen, als Gewinnerin hervorzugehen.

    Von Andreas Kunz
  • Ausgabe 16/11

    Europa - Aufstand der Wähler *

    Nicht nur in Finnland, auch in Frankreich macht sich die ­Unzufriedenheit gegenüber der EU breit. Innerhalb der ­Euro-Zone werden die Gräben tiefer.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 16/11

    Unternehmen - Man einigt sich auf Durchwursteln *

    Banken, vorab aus Deutschland, haben im Süden Europas eine Schuldenwirtschaft finanziert. Deshalb ist eine Umschuldung etwa in Griechenland äusserst unwahrscheinlich.

    Von Markus Gisler
  • Ausgabe 16/11

    Migranten - Mit Präzisionsradar auf Schlepperjagd *

    Im Migrantenstreit erwägen EU-Staaten die Aussetzung des Schengen-Abkommens. Justizministerin Sommaruga dagegen zeigt Verständnis für das fragwürdige Vorgehen Italiens. Im Gespräch erläutert die Guardia di Finanza ihre Taktik gegen Schlepperbanden.

    Von Urs Gehriger
  • Ausgabe 02/11

    Euro-Krise - «Staatsbankrotte müssen möglich sein» *

    Der Euro ist verletzt, aber nicht gefährdet. Die grossen Rettungsschirme der EU sind wirkungslos. In der Schweiz sollte man wegen der Frankenstärke nicht den Kopf verlieren. Der renommierte Schweizer Ökonom und Euro-Skeptiker Ernst Baltensperger analysiert die Lage.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 04/11

    Europa - Orban mistet den Stall aus *

    Um Ungarn tobt ein Meinungsstreit. Das neue Mediengesetz verletze die Grundrechte, befand das EU-Parlament – ohne das Regelwerk im Detail zu kennen.

    Von Aron Papp
  • Ausgabe 05/11

    - «Schlau, zäh und doch weltoffen» *

    Er ist der dienstälteste Topmanager der Credit Suisse. Hans-Ulrich Doerig über seinen Rücktritt als Verwaltungsratspräsident, die Euro-Krise und die Vorteile, ein Appenzeller zu sein.

    Von Carmen Gasser und René Lüchinger
  • Ausgabe 06/11

    Tourismus - Die Sonne scheint grundsätzlich *

    Er ist Brite, pragmatisch und Chef des grössten Schweizer Reisekonzerns, Kuoni. Peter Rothwell über die Krise in Ägypten und die Psychologie des Touristen.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 07/11

    Europa - Fern der helvetischen Realität *

    Die Anschluss-Politiker rühren die Werbetrommel für einen neuen Kolonialvertrag mit der EU («Bilaterale III»). Eine nüchterne Analyse der Lage ergibt: Die Schweiz gewinnt nur, wenn sie die Verhandlungen abbricht, bevor sie richtig anlaufen.

    Von Urs Paul Engeler
  • Ausgabe 08/11

    Europa - Nun auf krummer Tour *

    Nach der Niederlage mit dem «Bilaterale III»-Paket versuchen die Bundesräte Calmy-Rey und Schneider in einem chaotischen Geheimtreffen die Wirtschaftsverbände einzuseifen.

    Von Urs Paul Engeler
  • Ausgabe 09/11

    - Verräterische Interviews *

    Aussagen der Chefökonomen von Credit Suisse und UBS zur Euro-Krise ­lassen aufhorchen: Bei der Rettung Griechenlands gehe es vor allem darum, die Banken vor Verlusten zu schützen. Bezahlen würden die Bürger. Eine Gesprächsanalyse des Ökonomen Yvan Lengwiler

  • Ausgabe 10/11

    - In den Fängen des Ungeheuers *

    Einer der grössten Deutschen Intellektuellen rechnet mit der Europäischen Union ab. «Sanftes Monster Brüssel oder Die Entmündigung Europas» heisst der Essay, der in diesen Tagen erscheint. Ein Vorabdruck. Von Hans Magnus Enzensberger

  • Ausgabe 12/11

    - Europa einfach *

    Tausende Migranten drängen nach Norden, auch in die Schweiz. Wie gelangen sie an den Grenzwächtern vorbei? Die Spurensuche entlang den Hauptachsen durch Griechenland und Italien enthüllt Schleichwege, Schlepper-Preise und Tricks der illegalen Einwanderer. Von Daniel Glaus und Urs Gehriger

  • Ausgabe 12/11

    Europa - Die Alternative zur EU *

    Zwei Basler Ökonomen haben das Verhältnis der Schweiz zur EU unter die Lupe genommen und ­kommen zum Schluss: Die Zukunft liegt im Freihandel, nicht im Anschluss.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 13/11

    - Schikanen aus Italien *

    Die italienischen Behörden legen Schweizer Unternehmen immer mehr Hindernisse in den Weg. Seit Juli 2010 steht die Schweiz auf einer zweifelhaften schwarzen Liste. Bern stellt sich taub für die Tessiner Sorgen. Die Mühlen der EU mahlen langsam.

    Von Carmen Gasser
  • Ausgabe 14/11

    - Das neue nordische Modell *

    Lange galten die skandinavischen Länder als Erfolgsmodell des sozialdemokratischen Sozialstaates. Die Rundumversorgung führte zum Kollaps. Mit tiefen Steuern und freien Märkten kam die Wende. Die Reform ist ein Vorbild für die Schweiz.

    Von Carmen Gasser
  • Ausgabe 14/11

    Unternehmen - Europa schreibt ab *

    Portugal ist das nächste Sorgenkind der EU. Es braucht einen Schuldenerlass und ein Zinsmoratorium. Insbesondere Deutschland drückt sich vor der Verantwortung.

    Von Markus Gisler
  • Ausgabe 50/10

    Bilaterale - Am Ende der Fahnenstange *

    Die EU erklärt den bilateralen Weg für beendet. Sie fordert die automatische Übernahme von EU-Recht durch Bern. Die Schweiz muss aufpassen. Brüssel will vor allem Geld.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 47/10

    - «Stachel im Fleisch der EU-Politiker» *

    Der liberale deutsche Ökonom Roland Vaubel warnt die Schweiz vor einem Beitritt zur EU. Das Abseitsstehen bringe Vorteile für den Finanzplatz und den Arbeitsmarkt. Die Personenfreizügigkeit erachtet er als gescheitert. Sozialtourismus und mehr Regulierung seien die Folgen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 48/10

    Unternehmen - Irland macht Angst *

    Mit der Art und Weise, wie die EU das Irlandproblem löst, verschärft sie die Schuldenkrise. Das bringt auch Schweizer Pensionskassen in Not.

    Von Markus Gisler
  • Ausgabe 46/10

    - Natürlicher Klimakiller *

    In der EU sollen dem Treibstoff zehn Prozent Biosprit beigemischt werden. Eine neue Studie warnt vor katastrophalen Folgen für Klima und Umwelt. Die Schweiz hält sich vorerst zurück.

    Von Alex Reichmuth
  • Ausgabe 44/10

    Diplomatie - Muss EU-Botschafter Reiterer ausgewiesen werden? *

    Ungefragt mischt er sich in unsere inneren Angelegenheiten ein. Seine Belehrungen haben das Ziel, die Schweiz in die EU zu führen. Warum eigentlich kuscht der Bundesrat vor dem undiplomatischen EU-Botschafter in Bern, dem Österreicher Michael Reiterer?

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 44/10

    Europa - Deutschland bezahlt die Rechnung *

    Einmal mehr beschäftigt sich die EU mit Vertragsänderungen. Zentrale Probleme bleiben ungelöst, zu unterschiedlich sind die Interessen der Euro-Länder.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 42/10

    Politik - Europa schafft aus *

    Überall in der Europäischen Union wird das Ausländerrecht verschärft. Brüssel ist machtlos.

    Von Stafan Brändle
  • Ausgabe 42/10

    - Für eine Schweizer EU *

    Eine Umfrage der Weltwoche hat ergeben, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten in den grenznahen Regionen der Schweiz beitreten will. Gleichzeitig möchten sie in der EU bleiben. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Gibt es politische Möglichkeiten, ihn aufzulösen?

    Von Bruno S. Frey
  • Ausgabe 42/10

    Europa - Wellness-Gefühle des Friedens *

    Wie soll die Sicherheit des grosseuropäischen Raumes aussehen? Die Nato greift auf den Plan der Raketenabwehr zurück. Noch aber existiert kein kriegstaugliches System.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 42/10

    - «Wir dürfen nicht kapitulieren!» *

    Tony Blair sieht im militanten Islamismus eine epochale Herausforderung. Der Westen müsse der gewalttätigen Ideologie entschlossen entgegentreten. Der britische Ex-Premier über die richtige Kampfeinstellung, das Malaise in der EU und den Klimawandel.

    Von Hanspeter Born, Urs Gehriger
  • Ausgabe 36/10

    - Härte, Biegsamkeit, Geduld und Druck *

    Der ehemalige britische Premier Tony Blair legt seine Memoiren vor. Die Nordirland-Frage, der Irakkrieg, die Finanzkrise oder muslimische Extremisten: Blairs burschikose Prosa in «A Journey» ist eine Goldgrube für Politiker, Führungskräfte und solche, die es werden wollen.

    Von Hanspeter Born
  • Ausgabe 34/10

    - Nationales Selbstbewusstsein *

    Eine EWR-Mitgliedschaft der Schweiz ist plötzlich wieder salonfähig. Doch die souveränitäts-, wirtschafts- und ordnungspolitischen Nachteile dieser Option wiegen noch viel schwerer als 1992. Schon damals lehnte das Stimmvolk einen Beitritt ab.

    Von Pascal Gentinetta
  • Ausgabe 33/10

    EWR - Der Untergang fand nicht statt *

    Im Dezember 1992 lehnte das Volk den EWR-Beitritt ab, und der angekündigte Tod der Exportnation Schweiz trat nicht ein. Heute ist unser Land wettbewerbsfähiger als die EU, und es darf sich nun nicht auf EWR-Niveau drücken lassen. Es gibt Alternativen.

  • Ausgabe 33/10

    Kommentar - Der Kolonialvertrag *

    Neuerdings soll der EWR der Schweiz einen Ausweg bieten – aus einer Sackgasse, in der nur jene stehen, die eigentlich in die EU wollen. Der EWR führt in ein Tal der Tränen.

    Von Markus Somm
  • Ausgabe 30-31/10

    Mörgeli - Europapolitisches Denkverbot *

  • Ausgabe 30-31/10

    - Edmund Stoiber *

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 30-31/10

    Replik - Reich des Bösen *

    Selten liegt die Schwelle zur persönlichen Verunglimpfung und zu abenteuerlichen Spekulationen so tief wie dann, wenn es um Europa und um die EU geht.

    Von Thomas Held
  • Ausgabe 30-31/10

    - «Die Schweiz ist ein Vorbild» *

    Der frühere deutsche Kanzlerkandidat und erfolgreiche Ministerpräsident Bayerns, Edmund Stoiber, lobt die deutsche Regierung, fordert mehr direkte Demokratie und will die Schweiz näher an die EU rücken.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 30-31/10

    Kohäsionsmilliarde - «Keine Anzeichen für Aufträge» *

    Die EU will weitere Milliarden für die Osthilfe von der Schweiz. Dabei hat das Geld bisher kaum was gebracht.

  • Ausgabe 29/10

    Europa - «Wir sind de facto schon drin» *

    Philosophieprofessor Georg Kohler über die Schweiz, die Europäische Union und die Notwendigkeit einer Diskussion darüber, ob die Schweiz als EU-Mitglied ihre Selbstbestimmung nicht besser zur Geltung bringen könnte.

    Von Roger Köppel, Pierre Heumann
  • Ausgabe 29/10

    Europa - «Nicht ernst zu nehmen» *

    Die Mehrheit der Einwohner an den Grenzen will der Schweiz beitreten. Die Reaktionen in den Nachbarregionen sind heftig und bestätigen die Weltwoche-Umfrage.

    Von Daniel Glaus
  • Ausgabe 30-31/10

    Kommentar - Die Idee der Freiheit *

    Dieses Land gibt es nur aus einem einzigen Grund: weil dessen Bewohner seit Jahrhunderten frei sein wollten. Dazu ist Sorge zu tragen. Alles andere ist unwesentlich.

    Von Makus Somm
  • Ausgabe 29/10

    Kommentar - Beitritt aus Mitleid *

    Avenir Suisse sieht die Schweiz in der Sackgasse. Wäre der Beitritt zur Europäischen Union ein Ausweg, wie die Denkfabrik glaubt? Ja, für die EU nicht für die Schweiz.

    Von Markus Somm
  • Ausgabe 28/10

    - Überraschende Avancen *

    Eine Mehrheit der Stimmberechtigten in den grenznahen Regionen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs möchte der Schweiz beitreten. Als besonders attraktiv gelten bei den Nachbarn die tiefen Steuern und die direkte Demokratie. Das zeigt eine grosse repräsentative Umfrage.

    Von Philipp Gut
  • Ausgabe 29/10

    Bodenmann - Brüssel macht Druck *

    Der harte Franken schadet dem Standort. Zum Trost: Die direkte Demokratie ist ein Erfolgsmodell.

    Von Peter Bodenmann
  • Ausgabe 29/10

    Editorial - Schwitzkasten *

    Die neuen Drohgebärden aus Brüssel sind ernst zu nehmen. Direkte Demokratie in Deutschland.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 29/10

    Karriere - Dauerrednerin für das «Prinzip Frau» *

    Sie prangt als Vorzeige-Aufsteigerin vom aktuellen Titelbild der Bilanz. Letzte Woche präsentierte sie ihr Avenir-Suisse-Buch, mit dem sie die Schweiz in die EU schreiben will. Langfristig setzt Katja Gentinetta auf Parasiten.

    Von Urs Paul Engeler
  • Ausgabe 30-31/10

    Editorial - Ich sterbe, also bin ich *

    Avenir Suisse im Abseits. Menschenmassen ist immer zu misstrauen.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 23/10

    Wirtschaftspolitik - Hildebrands riskantester Kampf *

    Seit fünf Monaten ist Philipp Hildebrand oberster Währungshüter. Seine Krisenbewältigung sei teuer und riskant, sagen die Kritiker. Innerhalb der Nationalbank entgegnet man: Deflations- und Inflationsbekämpfung sind gesetzliche Aufträge.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 23/10

    Inflation - Kampf der Geldflut *

    Es drohen Inflation oder Deflation, neue Staatsbankrotte und Eskalation der Euro-Krise. Trotz dieser Szenarien des Schreckens können Anleger ihr Vermögen erhalten. ák (Illustrationen)

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 24/10

    Essay - Anreize für die Griechen *

    Wie kann Griechenland seine gigantischen Schulden zurückbezahlen? Die bisher diskutierten Lösungen überzeugen nicht. Es gäbe eine viel bessere Alternative.

    Von David Stadelmann, Michael Keller
  • Ausgabe 22/10

    Essay - Rückkehr zur D-Mark *

    Die Existenz des Euro ist bedroht — sollte er scheitern, wäre Europa gescheitert, heisst es. Einspruch: Deutschland kann den Euro retten, indem es den Euro-Raum verlässt.

    Von Andreas Höfert
  • Ausgabe 21/10

    Essay - Griechisches Europa *

    Spekulanten würden die Schwäche Griechenlands missbrauchen, heisst es. Die Realität ist: Die Märkte legen Fehlentwicklungen schonungslos offen. Politiker lenken von den eigenen Fehlern ab.

    Von Tito Tettamanti
  • Ausgabe 20/10

    Interview mit Christoph Blocher - «Der Euro wird nicht zu halten sein» *

    Wohin treibt die Euro-Krise? Was ist von den europäischen Politikern zu halten? Welches sind die Risiken für die Schweiz? Ex-Bundesrat Christoph Blocher kritisiert die Rettungsmassnahmen der EU und fordert angesichts wachsender Spannungen eine starke Schweizer Armee.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 20/10

    Griechenland-Hilfe - Redeverbot in Deutschland *

    Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wagt es, die Finanzhilfe zu hinterfragen. Das tut man nicht.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 20/10

    Weltwirtschaft - Die Schuldenspirale *

    Alle starren auf Griechenland und die Krise des Euro. Der wirkliche Sprengsatz für die Weltwirtschaft liegt jedoch in der Verschuldung in den USA. Schweizer Banken sind dort massiv engagiert, ebenso wie die Volksrepublik China.

    Von Pierre Heumann, René Lüchinger
  • Ausgabe 20/10

    Wirtschaft - Tanz auf dem Vulkan *

     Schuldenkrisen sind brandgefährlich. Die Schweizer Grossbanken gerieten schon einmal ins Wanken. Eine hohe Eigenkapitalquote ist deshalb zwingend.

    Von Tobias Straumann
  • Ausgabe 20/10

    Europa - Weltpolitische Träumereien *

    Durch ihre finanzpolitische Krise verliert die EU als Sicherheitsfaktor an Bedeutung. Die grossen Eliteprojekte sind Makulatur geworden.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 19/10

    Europa - Der gebändigte Hegemon *

    Die Euro-Krise offenbart Führungsprobleme in der EU. Deutschland, die stärkste Wirtschaftsmacht der Union, darf nie mehr dominieren.

    Von Markus Somm
  • Ausgabe 19/10

    Euro-Krise - «In die falsche Richtung» *

    Staatsbankrotte sind nichts Aussergewöhnliches in der Geschichte. Die EU aber schüttet Gelder in nie dagewesener Höhe hinaus. Das sei gefährlich, sagt der Ökonom Charles B. Blankart.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 18/10

    Griechenland - «Warte nur, bis ich dran bin»

     Wie kommt es eigentlich, dass die Griechen und ihre Regierungen so gern betrügen? Zum besseren Verständnis der griechischen Seele und Vetternwirtschaft.

    Von Taki
  • Ausgabe 18/10

    EU-Beitritt - Jetzt erst recht *

    Die Euro-Turbos sehen sich schon in Brüssel. Zweifel gibts kaum.

    Von Daniel Glaus
  • Ausgabe 18/10

    Schweiz - «Frieden und Stabilität» *

    Trotz Krise im Euroraum sollten wir der EU beitreten, sagt Christa Markwalder, Präsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs).

    Von Urs Paul Engeler, Philipp Gut
  • Ausgabe 18/10

    Hilfe - 6,4 Mrd. Franken *

    Die Schweiz hätte als EU-Staat tief in die Tasche greifen müssen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 18/10

    Europa - «Den Rubikon überschritten»

    Das Rettungspaket der Europäischen Union für den Pleitestaat Griechenland ist ein glatter Rechtsbruch gegen EU-Verträge. Die Lebenslügen der Einheitswährung werden sichtbar. Nationale Ressentiments brechen hervor.

    Von René Lüchinger
  • Ausgabe 18/10

    Kommentar - Der Tanz geht erst richtig los

    Die Euro-Krise ist nur ein Symptom. Dahinter steckt die Fehlkonstruktion EU. Das europäische Einigungsprojekt ist auf allen Ebenen gescheitert.

    Von Peter Keller
  • Ausgabe 19/10

    Wirtschaft - Nützliche Spekulanten *

    Die Finanzmärkte werden zu Unrecht für die Euro-Krise verantwortlich gemacht. Wer extrem hoch verschuldete Staaten unter Druck setzt, tut diesen einen Gefallen.

    Von Pierre Heumann
  • Ausgabe 19/10

    Kommentar - Alle Versuche gescheitert

    Die europäische Regulierungswut fordert ihren 750-Milliarden-Preis. Doch die Nothilfe zersetzt den Euro weiter. Gestärkt wird der Franken. Und die Schweizer Wirtschaft, wenn sie sich klug anstellt.

    Von Kurt Schiltknecht
  • Ausgabe 19/10

    Editorial - Milchgesichter *

    Wir erleben das Waterloo jener, die die Politik über die Märkte stellen möchten.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 18/10

    Editorial - Krankes Europa *

    Noch immer drängen Schweizer EU-Turbos auf den Beitritt. Griechische Lektionen.

    Von Roger Köppel
  • Ausgabe 18/10

    Europa - Wenn Deutschland zahlt

     Die Einheitswährung Euro fördert die Spannungen innerhalb der EU. Die Finanzmärkte bringen ans Licht, was die Politik zu verschleiern sucht.

    Von Hansrudolf Kamer
  • Ausgabe 18/10

    Bodenmann - Geld gegen zu harte Auflagen *

     Widerstand und Kritik korrigieren die Schwachstellen der Euro-Einführung.

    Von Peter Bodenmann
 
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