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«Unser Ziel war es, den Schaden zu verhindern»

Der Thurgauer Anwalt Hermann Lei steht hinter den Enthüllungen der Weltwoche in der Affäre Hildebrand. Erstmals gibt er detailliert Auskunft. Von Alex Baur

Herr Lei, Sie sind ziemlich unter Druck gekommen in den letzten Tagen - haben Sie gut geschlafen heute Nacht?

 

Gut schon, aber wenig. Mein Telefon klingelt von früh bis spät fast ununterbrochen. Wenige Minuten nachdem Hansueli Raggenbass von der Bankenkommission am Donnerstag meinen Namen publik gemacht hatte, ging es los, seither gibt es fast pausenlos Anfragen.

 

Ich spreche Sie eher an auf Bundespräsidentin Eveline Widmer Schlumpf. Sie hat gestern in der Arena auf SF die Verletzung des Bankgeheimnisses im Fall Hildebrand scharf gerügt und gefordert, dass nun „knallhart“ gegen die „Drahtzieher“ vorgegangen werde. Damit hat die Finanzministerin ja wohl auch Sie gemeint. Dank ihnen wurden die Hintergründe der Affäre Hildebrand via Weltwoche überhaupt publik.

 

Das sind Ablenkungsmanöver. Dass nun knallhart gegen den Whistleblower vorgegangen werden soll, ist unangebracht, denn er hat aus sehr ehrbaren Gründen gehandelt. Was man in erster Linie knallhart untersuchen müsste, sind die Transaktionen des Herrn Hildebrand. Wenn Frau Widmer Schlumpf wirklich der Meinung wäre, dass an den Devisenspekulationen des obersten Währungshüters nichts dran ist, hätte sie ja viel früher ein Verfahren gegen uns fordern müssen, und nicht erst, nachdem die Sache publik wurde. Dass das Bankgeheimnis verletzt wurde, ist seit dem 13. Dezember bekannt. Nur gibt es dafür legitime Gründe.

 

Und die wären?

 

Vorweg, das Bankgeheimnis ist ein sehr wichtiger Wert, es steht auch für den Schweizer Finanzplatz, es steht für Solidität und Verlässlichkeit. Aber wenn man sieht, dass die Galionsfigur unseres Finanzplatzes, der Nationalbankpräsident, selber oder via Familie Devisengeschäfte macht, dann ist die Glaubwürdigkeit eben dieses Finanzplatzes in Gefahr. Dann muss man solche Vorgänge aufdecken.

 

Der Datendieb, der eine CD mit Kundendaten an die deutsche Regierung verkaufte, nimmt für sich auch in Anspruch, Missstände aufgedeckt zu haben.

 

Jener Datendieb hat rein gar nichts aufgedeckt, was nach geltendem Recht in der Schweiz illegal oder unzulässig wäre, sein Beweggrund war, möglichst viel Geld zu verdienen, und er hat dem Finanzplatz enormen Schaden zugefügt. Das ist verwerflich. Beim Fall Hildebrand liegen die Dinge völlig anders.

 

Die Bundespräsidentin ist aber der Meinung, dass Sie dem Finanzplatz geschadet haben.

 

Das Anliegen von uns – damit meine ich den Informanten, Nationalrat Christoph Blocher und mich - war es ja eben, einen Schaden zu verhindern. Wir sind sehr diskret vorgegangen, wir haben die Informationen direkt an den Bundesrat weitergeleitet, das Aufsichtsgremium über die Nationalbank, damit er die Vorwürfe untersucht.

 

Sie sind dann aber doch an die Öffentlichkeit gegangen; Sie haben Weltwoche-Redaktor Urs Paul Engeler entscheidende Informationen vermittelt, die den Skandal zum Platzen brachte.

 

Mit dem kryptischen Communiqué der Nationalbank vom 23. September 2011 wurde klar, dass die Affäre unter den Tisch gewischt und die Devisengeschäfte von Herrn Hildebrand gedeckt werden sollten. Das hat uns schockiert, deshalb habe ich die Informationen meines Informanten weitergeleitet.

 

Nun macht aber Herr Hildebrand geltend, dass die anrüchigste seiner Dollar-Transaktion, jene vom 15. August 2011 nämlich, die er selber ja als unzulässig bezeichnet, gar nicht von ihm, sondern von seiner Frau in Auftrag gegeben worden sei. Wie stellen Sie sich dazu?

 

Selbst wenn das stimmen würde, was ich aufgrund meiner Informationen nach wie vor stark bezweifle, wäre es völlig irrelevant, ob er oder seine Frau diese Transaktion veranlasst hat. Hildebrand oder seine Familie sollten nicht spekulieren. Tatsache ist: es gibt eine Reihe von Finanz- und Währungstransaktionen auf dem besagten Konto, eine einzige davon, ausgerechnet die die verfänglichste, soll nun seine Frau veranlasst haben. Das angebliche Mail, mit dem sie die Transaktion veranlasst haben soll und dessen Inhalt wir nicht einmal kennen, beweist überhaupt nichts.

 

In einer schriftlichen Erklärung, welche die Weltwoche publiziert hat, stellten Sie die Behauptung auf, Nationalbank-Präsident Hildebrand hätte sämtliche Devisengeschäfte auf seinem Konto, also auch die Transaktion vom 15. August, persönlich veranlasst. Wie kommen Sie dazu?

 

Das habe nicht ich behauptet, sondern mein Informant. Seine Aussagen waren sehr detailliert und glaubhaft, und sie decken sich voll mit dem Kontoauszug.

 

Was hat ihnen der Informant genau gesagt?

 

Dieser Mann arbeitete im IT-Bereich der Bank, doch er stand in Kontakt mit dem Kundenberater, der Hildebrand betreute. Nach der Darstellung des Kundenberaters hatte dieser Hildebrand darauf hingewiesen, dass er die fragliche Dollar-Transaktion der Compliance-Abteilung melden müsse. Hildebrand habe darauf sehr aggressiv reagiert und ihm sinngemäss gesagt: ‚Sie wissen doch ganz genau, dass ich diese Transaktion schon vor drei Monaten in Auftrag gegeben habe‘. Der Kundenberater sei in der Folge offenbar derart eingeschüchtert gewesen, dass er die Meldung an die Kontrollstelle, die er eigentlich hätte erstatten müssen, nicht erstattete.

 

Ist das eine Information gemäss Hörensagen - oder hat das der Informant direkt vom Kundenberater so erfahren?

 

Gemäss seinen eigenen Darstellungen hat der Informant das direkt vom Kundenberater erfahren.

 

Fand dieses Gespräch zwischen dem Kundenberater und Hildebrand vor, während oder nach der Ausführung des Dollarkaufes statt?

 

Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

 

Der Vorwurf, der Nationalbank-Präsident habe den Kundenberater unter Druck gesetzt, ist gravierend. Was gibt Ihnen die Gewissheit, dass ihr Informant die Wahrheit sagt?

 

Ich habe keine Gewissheit, ich gebe nur wieder, was der Informant mir sagte und bisher traf alles zu, was er sagte. Zweitens decken sich seine Informationen mit den Kontobewegungen. Und drittens hat er mir die Aussagen des Kundenberaters so detailliert und lebhaft beschrieben, dass ich keinen Anlass hatte, die Authentizität zu bezweifeln.

 

Reicht das allein, um Herrn Hildebrand öffentlich zu desavouieren?

 

Das war ja nicht das Ziel. Ich habe von Anfang an zu einem sehr vorsichtigen, diskreten und zurückhaltenden Vorgehen geraten. Nochmals, es war nicht unser Anliegen an die Öffentlichkeit zu gelangen, sondern an den Bundesrat, damit er die Vorwürfe seriös abklärt.

 

 

 

 

Sie sind dann aber trotzdem an die Öffentlichkeit gegangen.

 

Wie gesagt, nach dem Communiqué vom 23. Dezember fanden wir, die Sache stinkt doch zum Himmel. Im Communiqué erkannte ich die Daten, die ich vom Informanten hatte. Aber es fehlten die wichtigsten Informationen, und daraus mussten wir schliessen, dass hier etwas verschleiert wurde. Es wurde erstens der falsche Eindruck erweckt, es ginge um das Konto seiner Frau; es wurde zweitens verschwiegen, dass Hildebrand im fraglichen Zeitraum auch Dollarbestände verkauft hatte; und es wurde unterschlagen, dass der Nationalbank-Präsident damit einen Kursgewinn von 75 000 Franken erzielt hatte – und dass diese Geschäfte just im Zeitraum stattfanden, in dem die Nationalbank Massnahmen zur Senkung des Frankenkurses ergriff.

 

Mit dem Gang an die Öffentlichkeit sind Sie ein sehr grosses Risiko eingegangen. War Ihnen das bewusst? Haben Sie sich rechtlich abgesichert?

 

Ich habe mich mit dem Informanten lange und ausführlich besprochen, wir befanden uns in einem Zwiespalt. Man verdächtigt eine Institution, die man an sich hoch hält und respektiert, nicht so einfach. Vor diesem Hintergrund betrachteten wir es als unsere Bürgerpflicht, gewisse Risiken in Kauf zu nehmen. Wäre vollständig informiert worden, hätte ich den Schritt sicher nicht getan.

 

Die Gegenseite – Herr Hildebrand, Finanzministerin Eveline Wider Schlumpf – unterstellt Ihnen parteipolitische Motive. Sie sind ein aktiver und prononcierter SVP-Politiker, Sie haben Nationalrat Christoph Blocher als Vermittler zum Bundesrat eingeschaltet, eine Reizfigur. Damit bieten Sie natürlich Angriffsfläche – und schon redet man über Parteipolitik statt über die Finanzgeschäfte des Nationalbank-Präsidenten. Wäre es nicht klüger gewesen, diese Sache in die Hände neutraler, parteipolitisch unverdächtiger Vermittler zu legen?

 

Im Nachhinein stelle ich mir diese Frage auch. Uns erschien die Faktenlage derart klar und eklatant, auch haben wir den Anti-SVP-Reflex unterschätzt, der hier im Thurgau allerdings auch nicht so ausgeprägt ist wie anderswo. Vielleicht hätten wir die Sache einem CVP-Vertreter übergeben sollen. Ob sich dieser dann durchgesetzt hätte, ist allerdings eine andere Frage. Bei Christoph Blocher wussten wir, dass er einen direkten Draht zu den ehemaligen Bundesrats-Kollegen hat, und das hat ja auch funktioniert.

 

Im «Tages-Anzeiger» wurde angetönt, dass Sie eine persönliche Abneigung gegenüber Herrn Hildebrand haben könnten. Sie haben sich in einem Blog schon früher kritisch zu seiner Währungspolitik geäussert?

 

Ich bin seit längerer Zeit kritisch gegenüber der Hildebrands Währungspolitik, das stimmt. Mein Eindruck ist, dass er privat und währungspolitisch dasselbe macht, nämlich spekulieren. Ich bin der Meinung, dass das nicht geht. Wenn es denn wirklich so ist. Nochmals: es war nie unser Ziel, einen Skandal zu provozieren. Wir wollten, dass die Vorwürfe genau abgeklärt werden.

 

Sie werden als rechter Hardliner beschrieben. Wie würden Sie sich selber einstufen?

 

Liberal-konservativ. Ich bin sehr stark durch mein Elternhaus geprägt, das war durch und durch freisinnig. Die FDP hat sich dann in eine andere Richtung entwickelt. Meine Haltung ist eigentlich Mainstream im Thurgau, wenn Sie so wollen. Es stimmt, ich habe mich für die Minarett- und die Ausschaffungsinitiative engagiert, aber die beiden Vorlagen wurden vom Volk bekanntlich angenommen, im Thurgau mit sehr solidem Stimmenmehr. Ein Extremist bin ich also sicher nicht.

 

Warum gingen Sie nicht zur Justiz? Oder zur bankinternen Compliance?

 

Wir haben uns diese Variante überlegt. Aber der strafrechtliche Weg wäre für den Informant mit grösseren Risiken behaftet und weniger erfolgsversprechend gewesen. Und was die interne Compliance anbelangt, mussten wir aufgrund der Schilderungen des Informanten davon ausgehen, dass das nichts gebracht hätte. Die Devisengeschäfte des Herrn Hildebrand waren bankintern ja weitherum bekannt. Folgen hatte das keine. Der Bundesrat war die richtige Anlaufstation.

 

Gemäss unseren Informationen gab es innerhalb der Bank ein Dutzend Mitwisser. Stimmt das?

 

Das deckt sich mit meinen Informationen. Der Informant sprach von zehn bis fünfzehn Personen.

 

Sie haben sich selbst in eigenen Partei-Kreisen mit Ihrem Vorgehen nicht nur Freunde geschaffen. Der SVP-Präsident im Kanton Thurgau hat Sie scharf kritisiert.

 

Der Parteipräsident hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Informationen. In Zwischenzeit haben wir miteinander gesprochen, ich meine, die Sache sei bereinigt.

 

Es ist von standes- und strafrechtlichen Verfahren die Rede, die angeblich gegen Sie eingeleitet wurden?

 

Mir ist nichts Derartiges bekannt, ich wüsste nicht unter welchem Titel. Der Informant kam aus freien Stücken zu mir, ich habe ihn zu nichts angestiftet. Und er kam als Freund zu mir, ich hatte kein anwaltschaftliches Mandat für ihn. 

 

Der Informant wollte ursprünglich die Affäre über den «Blick» publik machen, das hat dann aber nicht funktioniert. War das mit Ihnen abgesprochen?

Nein, ich wusste vorgängig nichts von seinen Kontakten mit dem «Blick».

 

Wir haben von dritter Seite gehört, der Informant hätte sich von Ihnen abgewendet.

 

Der Informant steht unter einem unglaublichen Druck, ihm geht es zurzeit sehr schlecht, wie man den Medien entnehmen konnte, hält er sich in einer Klinik auf. Bis zu diesem Zeitpunkt standen wir in sehr regelmässigem Kontakt.

 

Wenn Sie zurückblicken – würden Sie heute noch gleich handeln?

 

Einiges würde ich vielleicht anders machen. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir das richtige getan haben.

Erschienen auf Weltwoche online, 07.01.2012


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Kommentare

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  • Roland Egger
  • 19.01.12 | 10:05 Uhr

Interessant, dass ausgerechnet in der Weltwoche Dokumente als Beweise vorgelegt werden, die vorherig manipuliert wurden in einer Weise, welche an den lächerlichen Bankbeleg des Präsidenten des neuenburger Fussballclubs im vergangenen Herbst erinnern. Beschämend für dieses Blatt. Beschämend für die SVP.

  • Roland Egger
  • 19.01.12 | 08:54 Uhr

Interessant, dass ausgerechnet in der Weltwoche Dokumente als Beweise vorgelegt werden, die vorherig manipuliert wurden in einer Weise, welche an den lächerlichen Bankbeleg des Präsidenten des neuenburger Fussballclubs im vergangenen Herbst erinnern. Beschämend für dieses Blatt. Beschämend für die SVP.

  • Bruno Mair
  • 18.01.12 | 21:59 Uhr

Herr Bless, wenn Sie Ihre Zitate mal nachlesen würden, wie z.B. Sie der Meinung sind das 75% der Bevölkerung aus "manipulierter Masse" besteht, diese jedoch aus mindestens 6 Parteien, mit zum Teil grundverschiedenen Meinungen zusammensetzt. Vergleiche mit Nodkorea oder Ex-DDR entzieht mir persönlich genau so jegliche Diskussions-Grundlage. Ich danke Ihnen dass Sie bei diesen Voraussetzungen das Angebot gemacht haben die Diskussion zu beenden und nehme sie gerne an.

  • Marco Bless
  • 18.01.12 | 17:13 Uhr

Herr Mair, aus Ihrem Post kann ich nicht mehr entnehmen, als dass Sie der Ansicht sind, dass die Blocher-Verehrer zahlenmässig weniger als die Blocher-Hasser sind. Dies wiederholen Sie wie eine Schallplatte, die einen tiefen Kratzer hat.

Wenn Sie keine besseren Diskussionsinhalte und Argumente ins Feld führen können und einfachste Fragen nur ausweichend beantworten, sehe ich unsere Diskussion als für beendet an.

Gerne erinnere ich Sie an einen Ihrer überheblichen Sprüche:

Zitat Bruno Mair 12.01.12 | 13.56 Uhr
"Politik ist jedoch etwas für Erwachsene."

  • Bruno Mair
  • 18.01.12 | 03:23 Uhr

Herr Bless, Sie haben recht, ich habe mich anscheinend falsch ausgedrückt. Die Truppe der Blocher-Verehrer ist demnach ganz klar in der Minderheit. Mit dem Unterschied dass ich zum Glück in unserer (!) Demokratie nicht das Leid von der Bevölkerung von Nordkorea miterleben muss. Ihr Pseudo-Vergleich hinkt gewaltig.

  • Marco Bless
  • 17.01.12 | 17:32 Uhr

Zitat Bruno Mair, 17.01.12 | 13.49 Uhr

"Ihre Truppe ist nun mal in der Minderheit"

Herr Mair, das ist in einer Demokratie normal, dass jede Partei für sich allein in einer Minderheit ist, rechnet man alle anderen unsinnigerweise dagegen.
Zum Glück ist das so. In Scheindemokratien wie der Ex-DDR oder in Nordkorea ist das anders.

In einer Demokratie trifft die Mehrheit des Stimmvolks politische (keine juristischen) ENTSCHEIDE. Das heisst aber nicht, dass die Minderheit zu schweigen hat - im Gegenteil. Es ist staatsbürgerliche Pflicht, für seine Anliegen zu werben und zu kämpfen.

  • Bruno Mair
  • 17.01.12 | 13:49 Uhr

Renato Neidhart
16.01.12 | 23:22 Uhr

Herr Neidhart: 73,4% würden Herrn Blocher NIE eine Stimme geben. Somit sind diese auch "Blocher-Hasser" oder wie Sie das nennen? Ihre Truppe ist nun mal in der Minderheit.

  • Renato Neidhart
  • 16.01.12 | 23:22 Uhr

Ach ja, den Herrn Bernasconi als "unverdächtigen" Kommentator zu präsentieren, hat ja gerade noch gefehlt. Hofstetter: Bernasconi ist ein eingefleischter Blocher-Hasser und so einen nehmen sie als "Kronzeugen" ?

Sehen Sie sich doch mal all die omnipräsenten "Sachverständigen" an, die in solchen Fragen zu Worte kommen: Giusep Nay, Thomas Fleiner, Kurt Imhof, Georg Kreis und dergleichen mehr. Alle vereint nur eines: der Hass auf Blocher.

Es wäre ja auch mal eine Prüfung wert, weshalb unser Rotfunk SRG und SFDRS nur immer solche Leute als "Experten" aufbietet.

  • Laurent Meier
  • 16.01.12 | 20:27 Uhr

@Hofstetter
Sehen Sie, Bernasconi ist Staatsanwalt, nicht Richter, ein Staatsanwalt klagt an, ein Richter richtet, somit ist seine Aussage gerade mal absolut gar nichts wert. Da Sie offensichtlich beim Staatskundeunterricht einen Fensterplatz hatten, lasse ich Sie gerne bei Ihrem Irrglauben, Sie schlafen so sicher viel besser! CB muss sicher nicht zurücktreten, eher die undichte Stelle im BR, welche die linkspopulistische Presse mit der Info versorgt hatte.
Anderes Thema: darf ich eigentlich bei der Billag 26.6 % SVP-Bashing, SP & de Weck Propaganda Rabatt abziehen? Was meinen Sie AH? Lex SRF?

  • Andreas Hofstetter
  • 16.01.12 | 19:42 Uhr

Seit über einer Woche geht es hier nur um eine Frage: Unseren Rechtsstaat und um die Frage Moral und Recht. Der Rechtsstaat muss nach Verfassung für alle gleich gelten und dies ist bereits in Art. 1 der BV stipuliert! Wer von Hildebrand den Rücktritt forderte, der sich höchstens streng moralisch falsch verhalten hat aber weder eine Straftat noch ein Insiderdelikt noch eine Reglementsverletzung beging, muss sich an der eigenen hohen moralischen Messlatte messen lassen oder er ist ein Heuchler und Charakterlump! Und genau das sind Blocher und seine bigotten Schrotflintenschützen!

  • Ulrich Schwendener
  • 16.01.12 | 16:35 Uhr

Die Lex-WW entlarvt das (mangelnde)Denken der Parteibonzen. Alle von mir Befragten reagierten geradezu schockiert über den Vorstoss. Wir dürfen uns über hitzige Streitgespräche freuen. Am Ende wird das Stimmvolk einer solchen Initiative NIEMALS zustimmen. Die WW muss für die Parteien FDP, CVP, GLP, BDP, SP eine enorme Gefahr darstellen. Zum Glück gibt es noch eine pol. unkorrekte Zeitschrift die den Oberen für uns alle auf die Finger schaut. Seien wir dankbar.

  • Andreas Hofstetter
  • 16.01.12 | 14:23 Uhr

Der bekannteste Schweizer Staatsanwalt, Paolo Bernasconi, kommt eindeutig zum Schluss, dass sich Blocher der Datenhehlerei schuldig gemacht hat! Ein Justizminister a.D. und Nationalrat muss unser Recht zwingend einhalten. Inbesondere wer von anderen Unfehlbarkeit fordert! Das Strafgesetzbuch ist klar: "Wer eine Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine nach diesem Gesetz strafbare Handlung erlangt hat, erwirbt, sich schenken lässt, zum Pfande nimmt, verheimlicht oder weitergeben hilft, wird mit Gefängnis bis zu fünf Jahren oder mit Busse.." B.muss zurücktreten

  • George Lips
  • 16.01.12 | 13:15 Uhr

Der Neid der Besitzlosen.Die WW hat die gesamte Journalistenzunft in den Schatten gestellt.Das bewirkt Neid. Und der nächste, durchaus logische Schritt ist natürlich, sich weinerlich an die zweitobersten Meinungsverfälscher, die Parteichefs der Anti-SVP Fraktion zu richten.Wir sehen hier einen Kampf der "Minigiganten" aus dem eidg. Parteigewusel.Wer die Wahrheit nicht hat, muss sich mit faulen Argumenten den Rückzug sichern.Es ist Zeit, dass die Medienwelt endlich einen ernsten Versuch macht. die Wahrheit zu finden, statt sie zu verwischen.

  • Hanspeter Buehler
  • 16.01.12 | 12:44 Uhr

Die Weltwoche ist ein Printmedium das sich durch einen sehr offenen und teilweise provokativen Stil von den Mainstream-Medien abhebt. Ich finde es mehr als verwerflich, die Stimme der Weltwoche beschneiden zu wollen. Das spricht gegen die Exponenten die solches fordern. Also Hirn einschalten, wir leben in einem demokratischen Land mit dem Provileg freier Meinungsäusserung. Also liebe Weltwoche-Basher, ich bin nicht Ihrer Meinung, würde aber jederzeit dafür kämpfen, dass Sie diese frei äussern können!

  • Hanspeter Buehler
  • 16.01.12 | 12:37 Uhr


Wer sich gegen das System stellt, also gegen das Wohlfühl-Establishment, wird nicht nur in der Schweiz vom Plebs und der Classe politique an den Pranger gestellt. Alle Parteien, vor allem aber die Widmer-Schlumpf Steigbügelhalter-Partei, meinen ein chronisches SVP-Bashing sei ein guter Stil- Ich finde nicht, denn es sollte wieder eine Zeit einkehren in der Sachlichkeit einkehrt. Interessant dabei ist, dass der Rechtsprofessor Jositsch (SP-Nationalrat) auch meiner Meinung ist. Also Hirn einschalten und nicht einfach darauf losreden...

  • Hanspeter Buehler
  • 16.01.12 | 12:35 Uhr

Es gibt Dinge in unserem Rechtstaat die richtig sind und trotzdem verurteilt werden. Christoph Blocher hat sowohl ethisch als auch juristisch absolut korrekt gehandelt - er hat Informationen erhalten die ein falsches Handeln von Hildebrand betroffen haben und hat diese Infos der damaligen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey übergeben. Dass von dort aus die Informationen der Presse zugespielt worden sind, ist nicht die Schuld von Blocher. Ein Leck im Bundesrat hat das initiiert. Die Weltwoche ist erst später ins Spiel gebracht worden. Dass jetzt Blocher und die SVP im Fokus stehen hat System.

  • Andreas Hofstetter
  • 16.01.12 | 12:06 Uhr

Joos - Sie irren einmal mehr gewaltig! Genau die gleichen, die überall totale Transparenz und Unfehlbarkeit fordern, machen bei der eigenen Klientel auf die 3 Äffchen! Heuchelei und Doppelmoral! Bei allen Verlagen herrscht Transparenz und man weiss wer die Eigner sind, except Weltwoche und BaZ, wo B. offensichtlich dahintersteht aber darüber lügt! Die haben nur Schiss, dass die Auflage zusammenbricht sobald B. als Geldgeber feststeht (s.BaZ). B. ist nun wieder NR und gemäss Art.11 Parlamentsgesetz VERPFLICHTET seine Interessen detailliert OFFENZULEGEN, sonst muss auch er zurücktreten, wie H.!

  • Ernst Jeker
  • 16.01.12 | 10:24 Uhr

Lips/Joos: Wenn alle Zeitungen ihre Besitzverhältnisse offen legen müssten, würde sich sofort heraus stellen, dass sie zu 3/4 in linkem Besitz sind. Dass die Weltwoche den Linken ein Dorn im Auge ist liegt auf der Hand, denn man will Verfehlungen im eigenen Lager möglichst zudecken. Dass das Staatsfernsehen nun den primitiven Schawinski an Bord holte zeigt nur, wer sich nicht ins linke Lager einspannen lässt, soll vom hinterhältigen Schawinski fertig gemacht werden. De Weck & Co. vergessen jeglichen Anstand, so sie diesen überhaupt mal besassen. Und eine solche SF-Clique müssen wir bezahlen.

  • Chester Moxon
  • 16.01.12 | 09:15 Uhr

an die einfachen Gemüter hier im Forum (pathologische Blocher-Hasser):

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-im-BlocherKrampf-/story/27866741

Bemerkenswert, dass der Tagi sowas online stellt.

  • Franziska Keller
  • 16.01.12 | 07:41 Uhr

Zeigt die Forderung nach einer Lex Weltwoche nicht eher den verzweifelten Zustand der Fordernden an?
Wenn die Alphas der Parteien neuerdings nicht mehr zwischen privaten Unternehmungen und staatlichen Angestellten unterscheiden, nur weil hinter der WW eventuell der Blocher stecken KÖNNTE, geht die Paranoia schon ziemlich weit.
Hetze pur! Selbst wenn CB bei der WW mit finanziert - was wäre daran verboten? Wäre daran etwas illegales - oder wäre das gegen die Moral?
Müsste man dann nicht auch anfangen über De Weck zu diskutieren? Der läuft doch immerhin auf Bürgers Kosten!

  • Zoltan Metlagel
  • 16.01.12 | 07:38 Uhr

Interessanterweise haben sich die Parteipräsidenten nicht gemeldet als die WW den Fall Zuppiger veröffentlichte. Diese Luete agieren wie immer ideologisch. Und wie immer in Corpore.
Dann soll einer mehr sagen, dass diese Parteien eigenständige Politik betreiben. Linker Filz auf der ganzen Linie.

  • Christine Joos
  • 16.01.12 | 07:17 Uhr

Hr. Ineichen habe Angst, sagt er. Und zwar vor der Handlungsweise der WeWo, womit er indirekt auch die SVP anspricht. Darum die unsägliche Forderung nach Offenlegung der Finanzierung.

Grauenhaft, wie hier immer mehr versucht wird, die direkte Demokratie abzuschaffen. Kritische Stimmen müssen weg, Meinungsäusserungsfreiheit muss weg! Weil Hr. Ineichen Angst hat Offenlegung von Misständen. Nun, i c h habe Angst von Solchen wie ihm, vor solchen Unterdrückern à la Korea, die dermassen in die falsche Richtung laufen, dass ich ihnen nur schnellstmögliches hartes auf die Nase fallen wünschen kann.

  • Moritz Engler
  • 15.01.12 | 20:55 Uhr

Wer sich als Rockstar feiern lässt, sollte sich nachher nicht über Paparazzi beschweren.

  • Christine Joos
  • 15.01.12 | 19:20 Uhr

G. Lips, kaum zu glauben, was sich da ein abgehobenes Häufchen Parteipräsidenten anmasst: Die WeWo soll ihre Besitzverhältnisse freilegen, um die Begehren von Verschwörungs-Schnüffler zu befriedigen??!. Die Herren wissen wohl nicht, wo ihr Platz ist; sie sollen sich um ihre Parteien kümmen und sich für Abstimmungen parat halten, statt grossmännisches Getue an den Tag zu legen.

Wir sind hier nicht in einem kommunistischen Land, die WeWo gehört nicht zum Staatsfernsehen SF, und solange sie nicht im Oeffentlichen Dienst steht, gehen uns die Besitzverhältnisse nichts an. Langsam reicht's.

  • Christine Joos
  • 15.01.12 | 18:38 Uhr

Rührig, wie sich BR Schneider-Ammann vor Hildebrand stellt. Es wäre zum Schmunzeln, korrigiert sich BRSA doch umgehend und aalglatt mit seiner Forderung "Nun müsse der Bankrat das Reglement anpassen" (auch er kommt halt nicht um Tatsachen herum), wenn einem die Farce nicht längst auf den Keks ginge: Beschützt wird, wer einem dient, gechasst wird, wer einen bedroht. Oben, im Filz. So und nicht anders. EWS gehört dazu.

Der Kurs ist sehr gefährlich, die Propagandamachinerie in Sachen Umkehr aller Tatsachen läuft (auch in den Foren), und es wird einiges brauchen, sich nicht verführen zu lassen.

  • Bruno Mair
  • 15.01.12 | 14:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Bless. Wem und ob ich hier Fragen und selbst wie ich die Frage stelle, überlassen Sie mir doch bitte selbst. Ist Ihre Gegenfrage(!) somit beantwortet?

  • Andreas Hofstetter
  • 15.01.12 | 14:14 Uhr

Chapeau Johann Schneider-Amman für die klaren Worte im BaZ Interview! Es war high-time dass ein BR hinsteht und klar sagt wie die FAKTEN sind und sich voll hinter P. Hildebrand stellt! Es ist einmal mehr unerträglich, dass man die Identität des kriminellen Sarasin Datendiebs schützt, weil der so Arme sonst belästigt werden könnte... während die Weltwoche gestohlene Bankdaten mit der Privatadresse der Fam Hildebrand abdruckt, wo seit über einer Woche Medienleute, Paparazzi und Schaulustige vor der Haustüre herumlagern und die Familie stalken!

  • George Lips
  • 15.01.12 | 12:40 Uhr

Ziehen Sie sich warm an Hr. Köppel. Die Verteidigertruppe Hildebrands, bestehend aus all den Parteifritzen,denen Sie schon lange auf die Zehen getreten sind,will sich jetzt an Ihnen rächen und Sie zum Verstummen bringen, so wie das bei Stalin und Hitler auch gemacht wurde. Sie wollen eine "Lex Weltwoche" und Sie zwingen, Ihre allf. Kapitalgeber bekannt zu geben.Wissen wir das nicht schon genau?Nun, ich hoffe, dass Sie nichts preisgeben, was man nicht preisgeben muss.Guten Mut und bitte weiterhin unter die Decke schauen.

  • Franziska Keller
  • 15.01.12 | 09:10 Uhr

Hier noch der Vollständigkeit halber der Link zu den von Herrn Wehrlin erwähnten Aussage von Frau Leutenegger-Oberholzer (SP) zum Fall Hildebrand in der NZZ von gestern:

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/leutenegger_oberholzer_wirft_bankrat_katastrophales_krisenmanagement_vor_1.14332661.html

Es würde mich freuen ein paar nachdenkliche (?) Worte von Herren Hofstetter & Mair dazu lesen zu dürfen.

  • Marco Bless
  • 15.01.12 | 02:18 Uhr

Wer sagt: "Die Selbstdemontage von Blocher freut, nur muss man die Redlichen vor ihm schützen."

der meint: "....nur muss man die Manipulierte Masse vor der Wahrheit schützen."

Sollten die behaupteten und nicht belegbaren Zahlen zur Stimmung, wie sie vom mainstream verbreitet werden, tatsächlich zutreffen, wäre dies zwar bedenklich, hätte aber keine Aussagekraft bezügl. der Sachverhalte im Fall H.
Es ist eher ein Versuch, in autoritärer Weise bewusstseinsverändernd auf die manipulierbare Oeffentlichkeit einzuwirken. Wie weit die Vorgehensweise dabei totalitäre Züge annimmt, stimmt bedenklich.

  • Marco Bless
  • 15.01.12 | 01:11 Uhr

Es liegt im neusten Spin fast aller Parteien von Mittelinks, ständig zu wiederholen, dass "über 70% der Bevölkerung gegen die SVP" sei. Eine sinnentleerte Aussage; genauso wären fast 80% gegen die SP, weit über 80% gegen die CVP und über 90% gegen die BDP. Das Summieren dieser Anteile zeigt die Absurdität der Aussage, denn dazu werden sich überlappende Anteile für den Zweck missbraucht, gegen die SVP Stimmung zu machen.
Immerhin haben Mittelinks also etwas gemeinsam. Dann dürfen die sich aber auch nicht darüber beklagen, dass sie je länger, je weniger different wahrgenommen werden.

  • Marco Bless
  • 15.01.12 | 00:16 Uhr

Herr Mair... ich kann mich nicht erinnern, mit Ihnen Sauen gehütet zu haben, bleiben Sie also bitte bei der Form, wenn Ihnen dies möglich ist.

Sie haben gar nichts beantwortet, nur behauptet. Ein wesentlicher Unterschied, der gerne übersehen wird. Jetzt müssten Sie nur noch Recht haben.

Meine Frage an Sie steht noch im Raum und als Gedächtnisstütze sei sie nochmals gestellt:

Worin liegt Ihre Intention, Blogger zu Statements aufzufordern, die ausserhalb jeder Diskussionskohärenz liegen?

  • Bruno Mair
  • 14.01.12 | 22:40 Uhr

Wehrlin: Welch eigenartige Einschätzung zu glauben wer nicht SVP wählt ist gleich "Links" und dann noch mit allem einverstanden was dann auch von "Links" kommt. Übrigens, inzwischen sind es bereits 65 Kommentare.

Bless; Ich habe die Frage diesbezüglich schon längst gleich selber beantwortet.

13.01.12 | 14:40 Uhr

"Warum die 2 Beiträge vom Netz genommen worden sind müsste auch Ihnen klar sein. Gerade weil die falschen Behauptungen so gravierend sind hat die WeWo die Konsequenz gezogen".

  • George Lips
  • 14.01.12 | 18:53 Uhr

Blocher ist bisher der einzig Ehrliche in dieser Geschichte. Man kann auf Teleblocher wörtlich überprüfen, ob das was er sagte, auch stimmt. Was die mainstream Blätter à la TA, NZZ, Blick und SRG berichten ist weitgehend inkompetent, falsch oder manipuliert.

  • Jürg Wehrlin
  • 14.01.12 | 16:05 Uhr

Hofstetter/Mair: Wo sind nun Ihre Kommentare auf Newsnetz geblieben? Heute, Fall Raggenbas, nachdem die unfehlbare Sozi Leutenegger-Oberholzer gesprochen hat: anstelle von etwa 350 Kommentaren mit Schaum vor dem Mund, heute bis jetzt 7 ganz bescheidene. So schnell geht's!

  • Andreas Hofstetter
  • 14.01.12 | 14:37 Uhr

Lips - Ja über 2011 hinaus untersuchen..am besten grad zum Voraus bis 2020.. und untersuchen tut selbstverständlich eine Sonderkommission unter Vorsitz von Blocher...damits dann auch richtig herauskommt... LOL! Die Absolutionen,die die Geblendeten ihrem Nationalistengott ert., sind etwa so widerlich wie der Führerkult in totalitären Regimen! Wer immer noch meint, grosse Teile des Volkes stehe vorbehaltlos hinter Blocher, der täuscht sich gewaltig und hat nicht realisisert, was in den letzten 2 Wochen geschehen ist. Die Selbstdemonatge von B. erfreut nur muss man die Redlichen vor ihm schützen!

  • George Lips
  • 14.01.12 | 13:47 Uhr

Obwohl H.Raggenbass in der NZZ v.Heute Abbitte für seine Unzulänglichkeiten leistet, bin ich der klaren Auffassung, dass viel zu früh Halleluja geschrieen wird. Bislang wurde nur über ein paar Geschäfte eines Mitglieds der SNB Equipe geredet. Das ist mir zu wenig.Es muss über das Jahr 2011 hinaus untersucht werden und zwar im ganzen Kreis der Verantwortlichen, inkl.Bankrat.Begründung: Wenn Raggenbass das wunderbare Arbeitsklima der SNB rühmt, dann sage ich, der Fisch stinkt zwar am Kopf zuerst, aber später stinkts am ganzen Fisch. Die Untersuchungen müssen ausgeweitet werden über 2011 hinaus.

  • Andreas Hofstetter
  • 14.01.12 | 09:57 Uhr

Aber ein Justizminister Blocher darf lügen, Völkermorde verharmlosen, unsere Verfassung brechen, die Gewaltentrennung verletzen und sich in Rechtsverfahren von Spezis einmischen, seine Beteiligungen nicht offenlegen und darüber lügen, obschon er nach Art. 11 Parlamentsgesetz verpflichtet ist! Sorry, jetzt langst aber! Die Welle hat massiv gekehrt und das Volk lässt sich von unserem Blochusconi nicht länger für dumm verkaufen und verarschen. Wenn er mit seinen Rachegefühlen nicht umgehen kann, soll er zum Psychiater oder "Ein Mann sieht Rot" oder "Dirty Harry" Filme zur Therapie anschauen!

  • Andreas Hofstetter
  • 14.01.12 | 09:45 Uhr

Online Umfrage zum Fall Hildebrand durch Newsnet(Befragt 23'480 Personen):

1) Hätte Hildebrand zurücktreten müssen?
Ja 27,3%, Nein 72,7%

2) Soll Hildebrand wegen des Gauner Vorwurfs geg. die WW klagen?
Ja 71,8%, Nein 28,2%

3) Profitiert Blocher/SVP von den Vorkommnissen?
Ja 15,7%, Nein 84,3%

4) Rechtfertigt die Enthüllung eine Bankgeheimnisverletzung?
Ja 30,5%, Nein 69,5%

5) Erleidet die CH und der Finanzplatz einen Schaden?
Ja 58,7%, Nein 41,3%

6) Hat BP Widmer-Schlumpf in dieser Affäre überzeugt?
Ja 60,5%, Nein 39,5%

  • Christine Joos
  • 14.01.12 | 08:52 Uhr

Achja, und BR und Finma haben natürlich auch rechtens gehandelt, als sie gegen jeden Grundsatz von Treu und Glauben die US-Bankkunden via Kontodaten-Aushändigung ans Messer lieferten. Sofort anklagen!

Hier ist es für einmal wichtig, vergleichbares Handeln beizuziehen, wenn lächerliche Argumentationen à la Hofstetter als solche aufgezeigt werden müssen.

  • Christine Joos
  • 14.01.12 | 08:27 Uhr

Jaja, Hofstetter, und der Bankrat hat sich der Nötigung und Erpressung schuldig gemacht, als er Hildebrand zwang abzutreten. Er muss deshalb sofort angeklagt werden. Lol.

  • Markus Kohler
  • 14.01.12 | 00:49 Uhr

es ist so bemühend Herr AH.Da hab ich mir doch vorgenommen nichts mehr von Ihnen zu lesen und schwupps...ertappe ich mich dabei Sie zu kommentieren. Habe gerade ein WeWo Abo an mein Patenkind "verschenkt"in der Hoffnung das Sie von Ihnen liest.Dann bin ich sicher um unsere Jugend.Zum Thema:Blocher hat sich ...Schuldig gemacht...! Sind Sie mit M.Shiva verwandt/bekannt oder gar die selbe Person? Können Sie Ihre Aussage beweisen?Haben Sie Insider Informationen?Wer ist Ihre Quelle?Ist Ihre Quelle vorbestraft,hat sie ein Auto,Parkbussen Vollkaskoereignisse?SIND SIE BEI TROST??? gahts no...

  • Reto Stadelman
  • 13.01.12 | 20:05 Uhr

Ich bin zwar nicht der grösste Fan der Weltwoche oder von Köppel, aber hier hat er es richtig gemacht. Und ausnahmsweise hat die Weltwoche auch mal wirklich als (fast) einzige den Fall weitergezogen. Bankgeheimnis hin oder her, ein Notenbankchef macht keine Devisengeschäfte. Da gibt es kein Wen und Aber. Das er zurückgetreten ist war gut. Schade eigentlich, er war sicherlich ein fähiger Mann, aber eine solche moralisch verwerfliche Tat ist eines SNB Chefs nicht würdig. Weitere Konsequenzen sind nicht nötig. Höchstens vieleicht eine Verwarnung an die Leute die das Bankgeheimis verletzt haben.

  • Marco Bless
  • 13.01.12 | 19:56 Uhr

Herr Mair, machen Sie das immer so? Ich meine irgendwelche Blogger zu Statements aufzufordern? Dann erklären Sie mir den Grund - natürlich nur, wenn es Ihnen nichts ausmacht - bitte ohne das Wort "provozieren" und dessen Beugungsformen sowie dessen Substantivierung zu verwenden.

Besten Dank im voraus, Herr Mair.

  • Andreas Hofstetter
  • 13.01.12 | 17:33 Uhr

Die Strafverfolger sind sich einig: Blocher hat sich der Datenhehlerei und Beihilfe zur Brechung des Bankkundengeheimnisses schuldig gemacht und muss angeklagt werden! Als ehem. Justizminister muss er höchsten Sorgfaltspflichten genügen und muss als Jurist wissen, was man mit geklauter Ware tut: Man geht zum Staatsanwalt/Gericht und erstattet Anzeige! Wer von anderen ständig Unfehlbarkeit verlangt, darf sich nicht selber ständig übers Recht stellen und lügen! Blocher soll sein NR-Mandat niederlegen bevor das Parlament seine Immunität aufhebt, damit das SVP Komplott aufgedeckt werden kann!

  • Andreas Hofstetter
  • 13.01.12 | 17:27 Uhr

http://www.bluewin.ch/de/index.php/22,526227/Zürcher_Staatsanwaltschaft_lässt_Hermann_Leis_Haus_durchsuchen/de/news/inland/sda/

10 Tage nachdem Lei sich der Verletzung des Bankkundengeheimnisses und der Weitergabe Hehlerei ev. Verkauf von gestohlenen Daten schuldig gemacht hat, veranlasst die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung... Hehler unterscheiden sich nicht von Drugpushern! Dort schnappen subito die Handschellen zu und solche Halunken und Verräter am Bankgeheimnis lässt man laufen und 10 Tage Zeit alle Indizien aus dem Weg zu räumen! So weit haben wir es gebracht in der Schweiz!

  • Ronald Muller
  • 13.01.12 | 16:39 Uhr

Herr Mair, wenn mehrere Beiträge von mir bei besagten Tageszeitungen, trotz Einhaltung der Netiquette, nicht veröffentlicht werden, hat das nichts mit Ignorieren zu tun!
Es kann aber natürlich sein, dass auch Beiträge die eher pro Links sind nicht veröffentlicht werden. Das weiss ich nicht, aber entweder werden alle Beiträge veröffentlicht, oder sonst ist die Stimmung nicht wirklich repräsentativ und bilden keineswegs die Meinungsbildung im Volk ab.

  • George Lips
  • 13.01.12 | 16:03 Uhr

Was ich am 9.1.vorausgesagt habe, wird jetzt von der NZZ bei einer neuerlichen Belobigung Hildebrands Genius zugeschrieben.Nur die Journis der NZZ können nicht einmal rechnen. 10 Milliarden, nicht 5 Mia. Buchgewinn ist beim Gold gemacht worden.Uebrigens sollten die Staatsanwälte, die jetzt auf Lei angesetzt werden, doch einmal nach einer Erklärung suchen, weshalb der Goldpreis in Fr. parallel zu den SNB Press News um 30% gestiegen ist.Das ist eine Jahresrendite von über 100%.Das gabs noch nie.Da stellen sich Fragen, die wohl über dem Horizont gewisser Leute liegen.

  • George Lips
  • 13.01.12 | 15:52 Uhr

Die Hausduchsuchung hätte nicht bei Lei stattfinden sollen, sondern bei Hildebrands, Raggenbass,Sarasin und den Mitgliedern des Bankrats.Unsere eidgenössische Regierungsmafia schickt die Staatsanwälte an die falschen Adressen.Typisch Schweiz, Typisch Thurgau.Lei wurde doch vom Staatsanwalt, der nicht reagieren wollte, nach Hause geschickt. Deshalb ging Lei zum grösseren Kaliber.So habe ich das gehört. Fehlt nur noch Hausdurchsuchung bei Blochers in Herrliberg.Alles ist möglich.In der Schweizer Justiz.

  • Bruno Mair
  • 13.01.12 | 14:40 Uhr

Frau Keller, es geht darum weil auf diesem Blog unterstellt wird, dass bei bekannten Tageszeitungen die Meinungen "anderer" zensuriert werden. Das ist reines Ignorieren von der tatsächlichen Meinungsbildung der CH-Bevölkerung. Ihre Meinung ist genau so wichtig aber eben in der Minderheit. Dies gilt dann auch zu akzeptieren.

Warum die 2 Beiträge vom Netz genommen worden sind müsste auch Ihnen klar sein. Gerade weil die falschen Behauptungen so gravierend sind hat die WeWo die Konsequenz gezogen.

  • Chester Moxon
  • 13.01.12 | 13:01 Uhr

Die Kommentare der pathologischen Blocher/SVP-Hasser nehmen groteske Züge an...

1. Es ist Aufgage der Politik, Regeln für das Banking zu definieren, und nicht des SNB-Präsidenten
2. Die SVP alleine könnte niemals diese Regeln verhindern, sie hat keine Mehrheit im Parlament
3. Blocher ist für das Trennbankensystem, das die Banken eben nicht wollen (wäre um einiges effektiver als irgendwelche EK-Vorschriften): http://www.podcast.tv/video-episodes/bilanz-standpunkte-vom-17-oktober-2010-15396943.html

Süss, wie sich die Nichtsnutze von Links in dieser Sache hinter das BKG stellen! Heuchler!

  • Franziska Keller
  • 13.01.12 | 07:33 Uhr

Herr Mair, um was genau geht es Ihnen?
Die WW hat zwei Beiträge vom Netz genommen, na und? Das kommt auch bei anderen vor.
Der Vorgang ist bestimmt nicht so gravierend das man endlos darauf herumhacken muss - ausser es fehlt einem an wirklichen Argumenten! Es geht nicht um solche Details, es geht darum, dass jetzt konsequent aufgeräumt, Fehler und Mängel korrigiert und behoben werden.
Ich erinnere Sie: Es geht nicht um eine Causa Blocher/WW - es geht um die Causa Hildebrand, SNB-Bankrat und BR/EWS. Ihre Ablenkungsmanöver mittels kleinlicher Fingerzeigerei sind sinnlos.

  • Bruno Mair
  • 12.01.12 | 22:13 Uhr

Marco Bless
12.01.12 | 19:43 Uhr

Herr Bless... Leserbriefe sind keine Umfragen sondern Statement und zwar genau diesem Thema, so wie Sie es um 19.43 Uhr auch getan haben. Geben Sie doch bitte genauso Ihr Statement, wieso die beiden Beiträge von der WeWo vom Netz genommen wurde. Anscheinend ist das für Sie und die anderen Teilnehmer zu schwierig darauf eine Antwort zu geben. Sorry dan kann ich wirklich nicht anders... als Nachfragen! Vielleicht weiss ja der Samichlaus die Antwort.

  • Markus Kohler
  • 12.01.12 | 21:46 Uhr

@Christine ich gebe Dir Recht.Die "Büchse der Pandorra"haben die Anderen geöffnet.Jetzt schiessen sie auf die"Büchse"aber die"Pandorra"ist längstens am Wirken,hoffentlich noch lange!Leider können die"Büchsenöffner"nicht zurück,siehe auch Wahl von EWS.Nein sie meinen sie können Dr.C.B.aufhalten wenn sie denn nur lange genug"schiessen"Falsch gedacht;Scham,schlechtes Gewissen und Überheblichkeit sorgen im aktuellen Parlament für Missstände die CH noch nicht gesehen hat! Schämt Euch Ihr kleinlichen,verwirrten und gewählten.Jetzt händ ihr dä dräck und s'chunnt no schlimmer,ganz sicher!

  • Christine Joos
  • 12.01.12 | 19:54 Uhr

Warum EWS im BR nichts verloren hat, kann objektiv beantwortet werden: Sie hat weder eine arithmetische, inhaltliche, moralische, politische noch sonstige Berechtigung zu diesem Amt. Parlamentarier, die sie wählten, taten das aus niederen Motiven (Hass gegen CHB und SVP): Diese Parlamentarier haben sich damit des Amtsmissbrauchts schuldig gemacht.

Subjektiv stösst mich ihr schlaues Wesen ab, das sich geschickt anderer zu bedienen weiss. Ob sie die Schopenhauer'schen Kunstgriffe anwendet? Wie abstossend und widerlich, diese angewandte Rhetorik! Wie bedaure ich, dass EWS Bundesrätin ist!

  • Marco Bless
  • 12.01.12 | 19:43 Uhr

Was die Mehrheit möchte und was nicht, wird an den Urnen entschieden, nicht in nicht repräsentativen und manipulierten Umfragen einiger mainstream-Blätter. Das und die Primitivität einzelner Forumsbeiträge sind die erkennbaren Tatsachen.

Machen Sie sich nichts draus, Frau Keller, einige können eben nicht anders. Wo Eitelkeit das fehlende Argumentarium ersetzt, da braucht sich wirklich keiner hinter dem Ofen zu verstecken - es ist nur der Samichlaus.

  • Franz Sommer
  • 12.01.12 | 18:22 Uhr

Es war die richtige Entscheidung dies alles zu veröffentlichen (Hildebrand), solche Informanten decken Missstände auf die sonst nicht ans Tageslicht gekommen wären...es kann nicht sein das die Ehefrau auf Fremdwährungen zockt und ihr Mann ist SNB-Präsident mit über 1 Million Jahresgehalt....

  • Bruno Mair
  • 12.01.12 | 13:56 Uhr

... Und noch was Frau Keller. Ballone fliegen lassen und sich anschliessend hinter dem Ofen verstecken erinnert mich an fiese Bubenstreiche in der Kindheit. Politik ist jedoch etwas für Erwachsene...

  • Bruno Mair
  • 12.01.12 | 13:50 Uhr

Franziska Keller
12.01.12 | 10:39 Uhr

FAKT ist, wenn die WeWo die falschen Anschuldigungen vom Netz nimmt. Annahmen und Mutmassungen sind das was Sie anschliessend schreiben. So einfach ist das.

  • Franziska Keller
  • 12.01.12 | 10:39 Uhr

"FAKT"! - Wenn ich das nur schon lese! Wenn jemand das Wort schreibt werde ich schon misstrauisch - Fakten kann man genauso seiner Meinung gemäss zurechtbiegen wie alles andere auch! Genauso ist es mit der sogenannten "Mehrheit. Wer bitte ist das? Und was denken die wirklich? Wörter wie "FAKT" und "MEHRHEIT" werden dann hervorgezogen wenn alles andere nichts mehr bringt! Gegen Blocher/für Blocher, was soll das denn heissen? Es geht nicht darum ob man für ihn ist oder nicht, es geht darum was jetzt offengelegt wurde,ob man bereit ist das zu akzeptieren, zu ändern oder lieber negiert & ablenkt!

  • Christine Joos
  • 12.01.12 | 07:06 Uhr

H. hat Fehler gemacht, die mit seinem Amt nicht vereinbar sind, also musste er gehen. Die 6 gestohlenen Maultaschen waren mit dem Job der Altenpflegerin nicht vereinbar, also musste sie gehen.Ohne ein Jahresgehalt.Die peinlichen Reaktionen aus der Bevölkerung, die die Causa H. bejammern, erinnern an Kim Jong Il.

Warum wir in einem solch vergifteten Puff sitzen, hat 1 Grund: Die Abwahl Blochers. Das sollen sich die kollektiven Jammeris endlich eingestehen, statt ihr Blocher-Trauma derart beschränkt weiter zu pflegen.

Wahrscheinlich aber können sie nicht: Sie müssen ihren Spiegel polieren.

  • Andreas Hofstetter
  • 12.01.12 | 06:37 Uhr

Mair - Genau richtig, sobald Hildebrand rausgemobbt war, hat die WW zwei Artikel mit verleumderischen Beschuldigungen subito vom Netz genommen! Das zeigt einmal mehr die Masche: Spekulant, Insider, Lügner, Falschmünzer austeilen, reine primitivste Verleumdungen und wenn man Blochers Vorgabe erfüllt hat, wird die feige Angriffsmasche gelöscht! Das sagt alles aus über dieses Blatt! Ich würde allen empfehlen, das Interview mit Kashya Hildebrand in 10v10 anzuhören und dann mal nachzudenken, anstatt sich hier als die mieseste, charakterlose Sorte Schweizer zu outen.

  • Dietrich Wiederkehr
  • 12.01.12 | 01:18 Uhr

Zuerst mal die Zeilen von Hofstetter habe ich mir gesparrt...schreibt zu anders denkenden Zombies...da würde mir zu der Linken Wählerschaft noch ganz was anderes einfallen, aber ich lasse das mal..lassen wir Linke Primitiv sein. Machen wir uns nichts vor. Ohne die Weltwoche und die SVP hätte die classe politique diesen Fall unter den Teppich gekehrt. Bevor die Weltwoche berichtete lobten ja alle herrn Hildebrand und tadelten die böse SVP und Weltwoche, welche wieder an allem Unheil auf der Welt schuld ist. Herr Hildebrand hat nachweislich gelogen und schon darum nicht mehr tragbar wie EWS auch

  • Bruno Mair
  • 12.01.12 | 00:36 Uhr

Die Presse wiederspiegelt die Gesellschaft. Die Mehrheit ist gegen das Diktat von Blocher (FAKT!). Das angeblich BAZ / TA und NZZ die Leserbriefe Pro-Blocher angeblich zensuriert, ist wohl das Wunschdenken von Scheuklappen-WeWo-Lesern. Wiederum FAKT ist, dass die WeWo die falschen Anschuldigungen vom Netz genommen hat. Den anderen Zeitungen unterstellt man das wiederum.

Darauf eine Antwort zu geben ist für die MEHRHEIT der WeWo - Blogern wohl bedeuten schwieriger. Etwas gemerkt...?

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 22:23 Uhr

Meier/Muller und Co. Versuchen sie's bei der Schweizerzeit dort hat es nocht Platz für Leserbriefe von Rechtsextremen wie Ihnen, die werden dann auch nur von ihresgleichen gelesen. Somit können sie sicher sein, dass man sich dort gegenseitig auf die Schultern klopft. Die Weltwoche ist froh, hat sie noch Blogger wie mich. Sonst würde sie sich noch mehr Kritik aussetzen, dass sie nur die dumpfsten Propaganda Copy Paster zulässt und den Mainstream zensuriert!

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 22:17 Uhr

Hartmann - Hildebrand ist kein Bankster - Er hat die strengsten Eigenmittelvorschriften für die Grossbanken verlangt und durchgesetzt und auch im European Stabilty Board tat er das selbe! Bitte notieren Sie, dass die SVP als einzige Partei der Too Big to Fail Gesetzgebung resp. den stringenten Eigenmittelvorschriften NICHT zugestimmt hat. Blocher ist der Pate der Hochfinanz und diese hat sich an Hildebrand gerächt,weil er ihnen wesentlich kleinere Fressnäpfe verpassen wollte...

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 22:05 Uhr

Ja, Frau Keller, da hat einer an einem Faden des Wollknäuls gezogen und plötzlich zuckt es überall.

Ich gehe sogar heute Abend soweit, zu sagen, dass der SNB Saftladen gründlich auf 'Seitengeschäfte' hin überprüft werden muss.

Und ich wunderte mich nicht, wenn BR EWS nebenbei auch noch 'ein Paar Dollar mehr' mitgenommen hätte. Da deckt doch eine hohle Hand die andere.

EWS hat sich weit zum Fenster hinausgelehnt, für ihren Dr. H. Jetzt soll sie eine PUK akzeptieren. Wie soll man vom Volk Sparen und Arbeit verlangen, wenn sich oben einige bedienen.

  • Franziska Keller
  • 11.01.12 | 20:48 Uhr

Folgen bis jetzt:
Es zeigte sich wie der Bankrat, BR, EWS (Arena), NR, Medien mit Enthüllungen umgehen: Zuerst ignorieren, dann verharmlosen, zugeben nur im Notfall!
Zeugt dieses Verhalten von Anstand und Stil?

Ein Informant wird für seine Dienste bestraft (freiwilliger Klinikaufenthalt?).

Die SNB bekommt ein (hoffentlich) klar formuliertes, strenges Reglement worin Insiderdeals jedem Mitarbeiter, dem Direktorium und auch dem Bankrat verboten werden?
Evtl. werden die Kto.bewegungen der letzten Jahre v. H. & dem Bankrat überprüft?
Sondersession? PUK?
Die Fragezeichen sind bewusst gesetzt.

  • Michael Hartmann
  • 11.01.12 | 20:46 Uhr

Es bleiben falsche Anschuldigungen - die von der Internetseite verschwunden sind - und viele offene Fragen, die rechtlich aufgearbeitet werden müssen (u.a. Bankgeheimnis). Politisch wird es nun für die SVP darum gehen, alle Kräfte auf eine PUK zu verschwenden und von der parteiinternen kollektiven Bankgeheimnisverletzung abzulenken (kein Pardon für Geheimnisverräter!).

Aber eines bleibt natürlich: Bankster bleibt Bankster und das ist sehr sehr traurig! Wo bleibt eigentlich die Bankerfront der SVP? Die sind ja erschreckend still.

Zum guten Glück ist die Linkenkeuele ausgeblieben. Danke, Wewo.

  • George Lips
  • 11.01.12 | 19:01 Uhr

Objektivität des TA: Heute eine volle Seite mit Leserbriefen zum Thema H.Alle negativ gegenüber SVP/Blocher. Alle!Gut, viele pot.Briefschreiber, die den Abtritt von H.begrüssten, wissen natürlich um die Linkslastigkeit des TA.Auch die NZZ versuchtmit allen Mitteln, Untersuchungen gegen Lei, Blocher u.a. zu generieren.Die letzte Arena war eine reine Manipulationsssendubg Weck/W-Schlumpf.Im gestrigen Club gestikulierten zwei linke Damen wie verrückt.Frei schlug manchmal fast ihre Vordertatze gegen das Gesicht von Mörgeli u.klemmte ihn mehrmals ab.Der Soziologe redete und redete u. sagte..nichts

  • Michel Werner
  • 11.01.12 | 17:20 Uhr

Hofstetter 11.01.12 12.16Uhr

Dass die Sendung des "Al Bundy" vom der "schrecklich nette Familie SF" eine gute Quote erreicht hat ,ist sicher nicht der Verdienst dieser Zweifelhafte Erscheinung.
Ich habe mir auch mal diese Niveaulose darstellung erlaubt,aber nur weil Köppel dabei war.
Wir haben uns köstlich amusiert,wie Köppel diesen Möchtegern in die Ecke gestellt hat.
Wie Schawinski funktionniert ist einfach.Ausgraben,Knopfdruck,Monitor..Angriff.
Wie Niederträchtig seine Moderation aufgebaut ist,hat man bei der Erröfnungsfrage an Köppel gesehen."Sie haben eine schwere Jugend gehabt,wahr?"

  • Jürg Wehrlin
  • 11.01.12 | 16:29 Uhr

@Laurent Meier: ich kann Sie trösten - auch mir geht es so. Am erstaundlichsten ist dies bei der angeblichen Blocher-Zeitung BAZ. Aber anscheinend ist dort ein Chemieunfall passiert, denn dass alle Blogscheiber und die Zensoren von der BAZ freiwillig wahnsinnig geworden sind, glaube ich nicht. Da tauchen fast stündlich neue Fakten über die heilige Eveline auf, aber die BAZ - Leser hauen weiter, blind vor Wut, auf den Blocher ein. Wahrscheinlich ist Hofstetter ein Basler - ich frage mich nur, wer im sein Weltwoche-Abo bezahlt, damit er hier wüten kann. Er liest sie garantiert nicht.

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 15:16 Uhr

Mit der Parteinahme von Bundespräsidentin Widmer Schlmpf in der Arena hat jene Vorbefassung bewiesen. Das ist eine miserable Schmierenkomödie. Und warum hat BR WS den Rücktritt von Dr. H. nicht verhindert?

Jetzt sind angeblich ausländ. Bänker schuld! Ja, welche denn Hr. Hofstetter? Und klar, Dr. H. ist nicht freiwillig gegangen, hat nicht für sein Ehrenwort und seinen Job gekämpft! Ein hocharroganter Abzocker hat das Handtuch geschmissen. Wie hat der wohl seinen Job sonst noch gemacht?

Im Ausland der Abang von H. positiv aufgenommen worden, weil wir solche Dinge hier nicht dulden.

  • Franziska Keller
  • 11.01.12 | 14:23 Uhr

Warum verteidigen die linken Parteisoldaten jetzt sogar Multimillionäre wie Hildebrand und den Bankrat der SNB?
Nur zur Erinnerung: Multimillionär wird man nie im Leben mit einer weissen Weste. Egal ob Blocher, Hildebrand, Raggenbass - wer auch immer!
Man löst keine Probleme in dem man berechtigt oder nicht immer auf die geichen Feindbilder schiesst.
Übrigens: Das geht auch der ewige Krieg zwischen EWS und Blocher, sprich SP, BDP, CVP gegen SVP an! Ich möchte betonen: NR und BR werden vom Volk teuer dafür bezahlt, anständige sinnvolle politische Arbeit für uns zu leisten!
Tun sie das??

  • Peter Wolff
  • 11.01.12 | 14:19 Uhr

Hut ab vor dem Bankrat, selbst vor Raggenbass:

Es ist in einem solchen Gremium nicht üblich, dass es derart entschlossen auftritt und mit dem geschlossenen Rücktritt droht, falls Hildebrand nicht endlich selbst zurücktrete; noch vor wenigen Tagen schloss z.B. Raggenbass einen Rücktritt aus. Klar zwar, dass die Einsicht (zu) spät kam, aber besser spät als nie wie bei andern:

Die schwerste Missstände deckende Bundespräsidentin müsste in jedem anständigen Staat jetzt den Hut nehmen!

Zum „zu spät“: Der von Hildebrand angerichtete Schaden liegt wohl schon bei weit über 50 Milliarden.

  • Laurent Meier
  • 11.01.12 | 13:28 Uhr

@Hofstetter Nr. 2
Schawinski? Das ich nicht lache! Dieser solariumgebräunte und narzistische Egozentriker gehört ohne wenn und aber aus dem Gebühren-TV gestrichen. Was sollte dieses Gelabber von wegen RK's schwieriger Kindheit? Brunner führt er vor wie einen 4. Klässer, dem die Hausaufgaben abgefragt werden, was fällt diesem gebührenfinanzierten sonst noch ein, um sein Gegenüber zu diskreditieren? Kein Schlag unter der Gürtellinie scheint RS zu schade zu sein, um sein linkspopulistisches Gedankengut mit unseren Gebühren im Äther zu verbreiten.

  • Laurent Meier
  • 11.01.12 | 13:20 Uhr

@Hofstetter
Wenn Sie meinen, dass publizierte und mit grösster Wahrscheinlichkeit gefilterte/zensurierte Leserbriefe in linkspopulistischen Blättchen repräsentativ sind, dann lasse ich Sie gerne bei Ihrem Glauben. Meine Kommentare werden in den sozialistischen Mainstreammedien regelmässig nicht veröffentlicht, obwohl ich im Gegensatz zu Ihnen nicht mit unflätigen Ausdrücken um mich werfe und nur sachlich und pointiert schreibe. Die vereinte sozialistische Journaille kann mir gestohlen bleiben, was mich ärgert, ist der staatliche Propaganda-Sender SRF, den ich auch (mit)bezahlen muss, eklig.

  • Ronald Muller
  • 11.01.12 | 12:34 Uhr

@ Hofstetter
Fuer das, dass Sie hier täglich den verbalen Zweihänder auspacken, sind Sie ausgesprochen naiv. Jeder Leserbrief-Beitrag muss zuerst freigegeben werden. Auch hier. Genau da setzt auch meine Kritik an. Beinahe jede Zeitung hat ein Forum mit Nettiquette, aber diese wird immer wieder unterlaufen. Im gestrigen Club wurde über Ethik etc. in den Medien gesprochen, aber dieses Thema wurde komplett ausgeklammert. Ich weiss z. B. aus eigener Erfahurng, dass beim Tages Anzeiger (sicher eine Zeitung auf die Sie sich hier beziehen)eher Kritik an Rechts zugelasaen wird. Sehr willkürlich!

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 12:22 Uhr

Wer immer noch nicht gecheckt hat, dass Blocher und seine Truppe IMMER für die Hochfinanz stehen und sie unterstützen, der soll endlich erwachen! Sobald es wirklich ums grosse Geld geht, wie beim Insiderfall Swissfirst Matter oder um Geldwäscherei bei Holenweger dann pägget Blocher/Mörgeli aus allen Rohren!Wenn es darum geht, einen hoch-angesehenen und -integren Notenbanker abzuschiessen, weil der der Hochfinanz die Futtertröge verkleinert (höhere EK Vorschriften und Regulierung) und Schaden vom Steuerzahler abwendet, dann stehen die Wasserträger der Hochfinanz-SVP zuvorderst und applaudieren!

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 12:16 Uhr

"Am Tag des Rücktritts von Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand gab es aus Zuschauersicht einen Sieger: Roger Schawinski"

Die grosse Mehrheit sieht das so! ob das den Blocher=Köppel-Zombies passt oder nicht!

http://www.bluewin.ch/de/index.php/7,524709/SF_dank_Hildebrand_im_Quoten-Hoch/de/entertainment/tvundvideo/

  • Tom Fürst
  • 11.01.12 | 11:08 Uhr

@Hofstetter

"über 90% des VOLKES sehen das total anders!" (Originalton Hofstetter)

So, so über 90 %. Das sind ja Prozentzahlen wie seinerseits bei pro forma Abstimmungen in der DDR. Dort war übrigens AgitProp auch sehr beliebt. Sehr aufschlussreich in Wikipedia nachzulesen.

Ich denke, über 50 % stehen diesmal auf der Seite von CB. Nur schreiben die weniger Leserbriefe, weil weniger frustriert. :-)

Und mein nachträglicher guter Vorsatz für das neue Jahr: Nie mehr Hofstetter auf seine abstrusen Posts antworten, weil sinnlos, da nicht lernfähig.

  • Markus Kohler
  • 11.01.12 | 09:57 Uhr

@Christine:Treffend formuliert.Wie sich das "Blatt wenden kann.Alle gegen CB völlig sicher das er der Übeltäter ist,noch nicht mal wenn der Delinquent zurücktritt,wird die Realität gesehen.Bitter Bitter...

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 09:27 Uhr

Joos, Bless, Wäckerlin und Co. über 90% des VOLKES sehen das total anders! Wer die Leserbriefe der letzten Tage liest, der findet einen riesigen Konsens darüber, dass das VOLK genug hat von den Rachefeldzügen, Lügen, Gesetzesbruch des alten Widerlings! Wer sich mit diesen niedersten Instinkten indentifiziert und sie auch noch verteidigt und sich auch noch Schweizer nennt, der sollte dringendst wieder mal einen längeren Blick in den Spiegel werfen und sich ein paar ganz harte Fragen stellen!

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 09:17 Uhr

Ich würde den letzten Blocherzombies unbedingt empfehlen die Leserbriefe in den Tageszeitungen zu lesen! Da bin ich mit meiner Meinung in bester Gesellschaft. 90% finden den Rücktritt Hildebrands falsch und verurteilen die Rachehatz des alten Widerlings scharf und auch angewidert! In der von Blocher gesponserten Weltwoche ist noch das einzige Plätzchen für die unanständigen, selbstgerechten, doppelmoraligen Heuchler! Die fühlen sich offensichtlich wohl in Gesellschaft eines notorischen Lügners und widerlichen Strippenziehers.

  • Sergio Frei
  • 11.01.12 | 09:14 Uhr

irgenwer noch erinnerungen an holenweger? irgendwer? eben...! kaputt samt bank und arbeistplätze, die verantworlichen (meier-schatz und links/cvp) sind heute noch in amt und würden - bis hin bis swissair und corti alle wieder rehabilitiert und entschädigt. deshalb weiterhin : sch... auf stil und form (fdp-programm) fakten und ausgangslagen ist immer prioritär(er) wie abwegungen ob auch jeder bauchgepinselt und "wege" eingehalten wurden(stocker sozialamt ZH)... - es ist zeit ein "after" kapitel der demokratie aufzulegen, vor- und nachteile genau zu analisieren.

  • Franziska Keller
  • 11.01.12 | 09:03 Uhr

Der nach den Wahlen totgesagte Blocher hat sich diesmal durchgesetzt, dass hat von den Linken und der "neuen Mitte" niemand erwartet.
Die Reaktionen sind aufschlussreich. Hasstiraden, Führersprüche, Stildebatten = Ablenkungsmanöver vom zentralen Problem = Verantwortungslosigkeit und beinahe unentwirrbare Verfilzungen unter Politik und Hochfinanz.
Es ist wohl einfacher sich parteipolitisch instrumentalisieren zu lassen und immer dieselben Abwehrmuster zu wiederholen, anstatt sich ums wesentliche zu kümmern: Generell: Aufdecken und aufräumen - statt zudecken und weiterwurschteln.

  • Tom Fürst
  • 11.01.12 | 08:47 Uhr

@Marco Bless

Dazu muss man noch wissen, dass Frau Girsberger die Biographie über EWS verfasst hat, natürlich eine Lobeshymne über "die Frau, die wagte ja zu sagen". Dies sind die schlimmsten Heuchler, die Ethik nur auf andere anwenden. Aber ich denke, CB wird es verkraften, übrigens der Mann, der quasi im Alleingang die Schweiz vom Fehler EU bewahrt hat, daher kommt wohl auch der Hass der Europhilen.

  • Christine Joos
  • 11.01.12 | 06:49 Uhr

Viele sind gewillt, einen Amtsinhaber trotz Missständen anzuhimmeln und zu verteidigen. Gerade bei Hildebrand ist das zu erkennen: Obwohl die meisten gar nicht wissen, was er eigentlich tut oder leistet, erklären sie ihn als heilig, nur weil sie halbwissen, dass er irgendwie Einfluss auf die Hypozinsen hat und damit ihre Miete und irgendwie auch noch wichtig ist für die Welt.

Blocher hingegen beeindruckt mit Aufzeigen von Missständen und Mechanismen, die vielen bereits bewusst sind, aber selber nicht so klar formuliert werden könnten.

Schlimm, dass bei Vielen Schein vor Sein kommt.

  • Christine Joos
  • 11.01.12 | 06:32 Uhr

Nun, A. Hofstetter, das Loretta-Syndrom damals hat gegriffen, und Zensur wurde, wenn ich mich recht erinnere, auch von Ihnen gut geheissen. Ich heisse sie nach wie vor nicht gut. Item. An Ihrer Stelle würde ich etwas vorsichtiger sein mit Ihrem ewigen "Führer huldigen", schlägt es doch auf Sie selber zurück. Insbesondere, da sie andernorts sehr geneigt schienen, sich mit Hildebrand selber einen aufzubauen. Man lese Ihre Worte dort nach.

  • Marco Bless
  • 11.01.12 | 02:55 Uhr

Aus dem gestrigen "Club" kann man ohne Schwierigkeiten folgendes mitnehmen:
- Prof. Mäder und Frau Hirsberger sehen vor allem wieder die Form, den "Stil" einmal mehr, der nicht ihren Anforderungen an einen "so verdienten Mann" entsprach. Kleine Leute dürfen aber von Blick und co. fertiggemacht werden ("Müll-Kosovare") - da schreit kein Professor auf und kritisiert den Stil.
- Als Mörgeli die Angriffe auf unterstem Niveau gegen Blocher zur Sprache bringt, wird blöd (es gibt kein passenderes Wort) gelacht... "mir kommen die Tränen" sagte Hirsberger.
Ja, Frau Hirsberger.... MIR bei Ihnen auch!!!

  • Michael Wäckerlin
  • 11.01.12 | 00:54 Uhr

Lesenswertes auf ZeroHedge:

http://www.zerohedge.com/news/guest-post-inside-job-snb

Der Schaden war längst angerichtet. Von der bundeseigenen Fälscherwerkstatt und ihrem Spitzenpersonal.

@ Hofstetter

Sind ihre Äusserungen hier als ihre liberale, demokratische, lösungsorientierte oder rechtsstaatliche Schokoladenseite zu deuten? Ihre Ortsbestimmung "Bananenrepublik" (minus die Importbananen) ist allerdings zutreffend.

  • Marco Bless
  • 10.01.12 | 23:28 Uhr

@Wehrlin
Da haben Sie wohl Recht. Das Akzeptieren der Wahl der heiligen Eveline, die nur durch Lug, Betrug und Verrat ins Amt gekommen ist (und deren Drahtzieher sogar noch stolz darauf sind) hat eigentlich die Verlogenheit salonfähig gemacht. Sie dient als eine Art Gallionsfigur all derer, die es für "demokratisch" und "anständig" ansehen, Andersdenkende als gehirnlos, ungebildet. wertlos und devot zu bezeichnen, die Sachverhalte dreist ins Gegenteil zu verkehren und den eigenen Frust aus sicherer Deckung auszuleben.
Die 5%-Ministerin gehört aus dem BR befördert.

  • Moritz Engler
  • 10.01.12 | 22:25 Uhr

Nach dem gestrigen 10vor10-Nekrolog zum Tod des heiligen Königs Phillip H. während dem man ständig befürchten musste, die Schweizerin des Jahres und aktuelle Bundespräsidentin lasse gleich alle Fahnen auf Halbmast setzen und verkündige eine 3-wöchige Staatstrauer, hat sich die Tagesschaupropaganda heute wieder etwas gefangen und wenigstens Levrat und Schildknecht auftreten lassen.

  • Martina Suter
  • 10.01.12 | 21:27 Uhr

Oje, oje, auf welch tiefem Niveau ist die schweizerische Politik mit solchen Egoaktionen nur angekommen? Und da lässt sich sage und schreibe eine Weltwoche für solche schlecht recherchierten und teils gelogenen Aussagen gewinnen? Gewisse Personen können ihren Neid auf überragende Intelligenz und Brillianz von Menschen wie PH anscheinend nicht anderweitig kompensieren. Auch wenn PH's Verhalten in dieser Sache im Graubereich zu finden ist, so hat die Schweiz wohl wichtigere Themen zu diskutieren und anzugehen. Und dafür wäre PH bei weitem der Beste gewesen für unser Land.

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 21:06 Uhr

Die Angst geht um auf der WW Redaktion! Plötzlich verschwinden zwei Editorials mit zuvielen kritischen Beiträgen einfach schwupps di wupps, reps. werden einfach gelöscht! Jetzt hat der Blocherknappe die Regie wieder übernommen und lässt nur noch den Blocher devoten Pöbel zu! Jede noch verbleibende Leserin/Leser muss beleidigt sein ab diesem kranken Affentheater!

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 21:01 Uhr

Dass Fanatismus die Urteilsfähigkeit benebelt, ist nichts neues. Volk mit totalitärer Gesinnung, die devot ihrem Führer huldigt, war schon immer das grösste Übel einer Demokratie und das ist bei uns nicht anders! Das Sündenregister Blochers ist mittlerweile um etliches länger als das Parteiprogramm der Blocherpartei und sicher länger als der sog. Vertrag mit den hirnlosen Anhängern. In jeder anständigen Demokratie, wäre Blocher längst im Gefängnis gelandet oder zumindest von jedem politischen Amt ausgeschlossen!Nur in der Bananenrepublik CH kann er notorisch weiterlügen, rachsüchtig rumsauen!

  • Franziska Keller
  • 10.01.12 | 19:36 Uhr

Herr Bless, ich wundere mich ebenfalls wie weit die Bereitschaft geht, das offensichtliche Fehlverhalten einer Führungsperson in so einer bedeutenden Stellung einfach zu negieren, nur weil das "alte Feindbild" dieses aufgedeckt hat.
Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass vielleicht ca. zwanzig Jahre Hirnwäsche nun ihre krassen Folgen zeigen. CB und die WW handeln nicht uneigennützig. Aber in dieser Angelegenheit wohl richtig, auch dann wenn CB hier seinen persönlichen Rachefeldzug mit integriert. PH's Handeln ist nicht entschuldbar, sowie das anderer in seinem Umfeld ebenfalls
nicht.

  • Georges Martinet
  • 10.01.12 | 19:03 Uhr

@ Yannick Buchter

Es ist nicht nur Ringier:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/der-ruecktritt/Der-Bankrat-liess-Hildebrand-bereits-am-Samstag-fallen/story/15208296?dossier_id=1237?dossier_id=1237

S. auch erster Link unten, die Quelle ist die SNB selbst, welche den E-Mail-Verkehr zwischen Hildebrand und seinem Bankier publiziert hat. Dieser zeigt glasklar, dass Hildebrand gelogen hat, er hatte den Dollarkauf bereits vor der Entscheidung seiner Frau mit dem Bankier gesprochen. Als diese Info auftauchte, hat der Bankrat Hildebrand fallengelassen.

  • Jürg Wehrlin
  • 10.01.12 | 17:57 Uhr

@Ginevra Santana: Die heilige Eveline, welche das Ganze in die Presse brachte, trifft natürlich wieder einmal keine Schuld. Wenn selbst der linke Jositsch Blocher attestieren muss, absolut korrekt gehandelt zu haben, was wollen Sie dann noch mehr. Wann endlich wird klar, das die grösste Gefahr für die Schweiz Eveline Widme-Schlumpf heisst?

  • Yannick Buchter
  • 10.01.12 | 16:23 Uhr

Ebenfalls besten Dank für den Link an Herr Martinet.
Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, ob ich alles glauben soll, was aus dem Hause Ringier kommt. Wenn es aber tatsächlich so ist, dann hat der Bankrat seit Jahren das erste mal etwas fast richtig gemacht. Ganz richtig gewesen wäre, auch jetzt soldarisch zu sein und Herr Hildebrand zu begleiten. Es kann ja nicht sein, dass der höchste Beamte der Schweiz (oder sein näheres Umfeld --> eigentlich egal)solche Dinge treiben darf. Der Bankrat hat die Aufagabe einer Aufsichtsinstitution, nicht etwa die eines Fanclubs.

  • Marco Bless
  • 10.01.12 | 14:31 Uhr

Melodramatisch..... das ist der passende Ausdruck für die Krokodilstränen, die die halbe Schweiz für einen Ex-Notenbankchef vergiesst, als hätten sie ihn persönlich gut gekannt, als wäre er ein Nationalheld, als wäre gerade ein Winkelried der Freiheit zu Grabe getragen worden.
Es ist bedenklich, dass ein beträchtlicher Anteil dieser Bevölkerung die Realität völlig aus den Augen verloren hat und in blinder Eifersucht auf ihre politischen Gegner eindreschen. Hildebrand hätte auch Gadhafi heissen können, die Reaktionen wären dieselben gewesen. Im Grundsatz gegen die SVP. Das ist hirnkrank.

  • Franziska Keller
  • 10.01.12 | 13:51 Uhr

Danke für den Link, Herr Martinet.
Wenn der gesamte Bankrat Hildebrand bei, weiterer Weigerung den Hut zu nehmen, mit dem geschlossenen Rücktritt gedroht hat (= Riesenskandal!), dann muss schon extrem viel Druck in dieser Affäre unter dem Deckel gehalten werden. Solche extremen Reaktionen sind in unserem Land doch eher unüblich!
Frühlingsputz?

  • Ginevra Santana
  • 10.01.12 | 12:34 Uhr

Nach Herrn Lai's Auftritt im Schweizer Fernsehen "... i saich ma id Hose ..." kann man nur noch sagen: Die Besten gehen und die Freunde des schlechten Geschmacks bleiben! Herr Hildebrand hat Grösse gezeigt und die Heuchler auf die letzten Plätze verwiesen.

Eine hoffentlich baldige Untersuchung wird die Denunzianten, "Berater", "Freunde", und "Journalisten" ans Licht der Öffentlichkeit zerren. In dieser Angelegenheit ist noch längst nicht das letzte wahre Wort gesprochen.Herrn Lai werde ich schon mal auf meine persönliche Liste der unseriösen Anwälte und Politiker setzen - unterstes Niveau!

  • Ulrich Schwendener
  • 10.01.12 | 11:51 Uhr

@Hofstetter: Ihr pathologischer Hass gegen Blocher/SVP vernebelt klar Ihre Urteilsfähigkeit. Jeden Tag posten Sie hier neue Hasstiraden und Behauptungen die am nächsten Tag widerlegt sind. So kann man heute lesen, dass es nicht der makellose Charakter und die Integrität von PH war die ihm zum Rücktritt drängten. Es war schlicht der Bankrat der ihn dazu gezwungen hat. Anscheinend waren die Machenschaften von PH schlussendlich sogar dem Bankrat zuviel. Die WW ist einmal mehr das einzige Presseorgan in der Schweiz das echten Journalismus betreibt. Danke Herr Köppel

  • Georges Martinet
  • 10.01.12 | 10:12 Uhr

Jetzt kommt langsam alles ans Licht:

http://www.blick.ch/news/schweiz/bankrat-zwang-hildebrand-zum-ruecktritt-191593

Noch einmal: Ein riesiges Lob an die mutigen Whistleblowers, ohne die alles verschwiegen geblieben wäre!

  • Hans Müller
  • 10.01.12 | 09:24 Uhr

Nach dem die Weltwoche zusammen mit den Hütern der Moral der SVP den Gauner Hildebrand weggeputzt hat, hoffe ich, dass der Kreuzzug gegen die Unmoral in Politik und Verwaltung unerschrocken weitergeführt wird. Als erstes wäre da Herr Zuppiger, gegen welchen ein Strafverfahren wegen Veruntreuung läuft, der aber immer noch im NR sitzt. Dann Herr Stamm, ebenfalls amtierender NR, der eine Haushalthilfe gratis arbeiten lässt. Und last but not least NR Blocher, der jahrelang mit Ebner rücksichtslose Spekulationsgeschäfte durchgezogen hat, ohne Rücksicht auf Verluste. An die Arbeit, Herr Köppel!

  • Franziska Keller
  • 10.01.12 | 08:41 Uhr

Es gibt naive Menschen denen das wirklich beeindruckende Auftreten von PH genügt, um ihn von aller (auch moralischer)Schuld freizusprechen.
Dann gibt es noch die, welche sogar einem "Klassenfeind" in der Position von PH, der mit ein paar Tf's ein paar Hundertausender verdient (bestimmt nicht nur einmal!) und sich dabei offensichtlich Gravierendes zu Schulden kommen lässt, fast alles verzeihen! Während dem sie dem anderen Grossverdiener seit ewigen Zeiten vorwerfen, dass er dasselbe tut - ach was: sie werfen ihm vor das er nur schon atmet!
Billiges Parteiengezänk an der Sache vorbei, wie immer

  • Hanspeter Buehler
  • 10.01.12 | 06:12 Uhr

Die SVP hat sachlich recht, ist aber wie so oft zu unsensibel vorgegangen. Anstatt die naive Währungstransaktion von Frau H. über eine unverfänglichere Schaltstelle an den Bundesrat zu lenken sind jetzt vor allem die Frauen die den hervorragend auftretenden Hildebrand lieben wieder auf Konfrontationskurs mit der SVP. Die Zuschauertelefonate gestern bei TeleZüri waren entsprechend. Nicht der Verursacher der Causa wird von solchen verblendeten einfachen Geistern verdammt, nein man gibt der SVP, der WeWo und wie immer Blocher die Schuld. Blocher hat recht mit seiner Kritik an den Kontrollorganen.

  • Renato Neidhart
  • 10.01.12 | 00:52 Uhr

Man muss sich nur mal die Meinungen in den verschiedenen Foren zu Gemüte führen (NZZ, Tagi, Bluewin usw.) So etwas von Hass auf SVP bzw. Blocher ist ja schon krankhaft. Es sind ja keine Tatsachen, die da berichtet werden. Es sind Behauptungen, Vermutungen, Verleumdungen, Verdrehungen, Lügen und ähnliches.

Da fragt man sich schon, was die Leute dazu treibt, ihren krankhaften Hass derart primitiv zu formulieren und kundzutun.

Das ist nun die Folge der jahrelangen, medialen Verleumdungsschlacht der Medien gegen die SVP.

Und solche Leute werfen der SVP "Hetze" vor.

Komische Welt !

  • Georges Martinet
  • 10.01.12 | 00:14 Uhr

Hildebrand hat gelogen, die Aufsichtsbehörden (Bundesrat, Bankrat) haben alles zugedeckt. Bravo KR Lei, bravo NR Blocher, bravo SVP, bravo WW.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/09/Schweiz/Mails-zu-Dollarkauf-bringen-Hildebrand-in-Erklaerungsnotstand

  • Martin Brütsch
  • 09.01.12 | 23:54 Uhr

Ich habe vor mir die Aborechnung für ein weiteres Jahr ab 27. Januar - Abonnent bin ich seit 28 J.! Die Hildebrand-Hetze hat die vielen Schlammschlachten der letzten Monate/Jahre noch unterboten und ich mag nicht mehr - Verehrter Herr Köppel, verehrte Redaktoren: Ich wünsche mir in den kommenden drei Ausgaben eine ältere Version der Weltwoche zurück, mit weitblickenden und sauber recherchierten, gescheiten Artikeln, ohne unkontrollierte Tellerwürfe - passiert dies nicht, dann war es das und ich verzichte in Zukunft auf dieses immer mehr zum Revolverblatt mutierte Druckerzeugnis!

  • Christine Joos
  • 09.01.12 | 21:13 Uhr

Rücktritt P. Hildebrands und eine Reaktion darauf:

"Der einzige Mann mit imeccablem Charakter, Rückgrat und Persönlichkeit!"
"Ein Mann von solcher Intelligenz, Integrität und Charisma...!"
"Ein enormer Verlust für unser Land!"
"Die Mehrheit ist ausser sich {...} sehr lange Zeit hassen und meiden!!!"

Wow! Da hat jemand seinen Herrgott gefunden.

Da bleibe ich wie immer bei meiner schlichten, ernsten Feststellung:"Ch. Blocher hätte nie als Bundesrat abgewählt werden dürfen".

  • Andreas Hofstetter
  • 09.01.12 | 21:07 Uhr

Das bedenklichste am heutigen Tag ist, nach dem Erfolg des kriminellen Politcoups der SVP, der Verlust der Unabhängigkeit der SNB und va. der Geldpolitik! Der widerliche alles Besserwisser Blocher - obschon NULL Ahnung von Geld- und Währungspoltik - hat nun seinen Fuss in die Tür der SNB gestellt und das gravierendste die Geldpolitik zum populistischen JeKaMi Thema degradiert! Das ist verheerend und es ist zu hoffen, dass das Parlament zur Vernunft kommt und die Gewaltentrennung nicht einmal mehr rizt. Wer nicht begreift, was die Unabhängigkeit der SNB wert ist, der hat keine Ahnung!

  • Marco Bless
  • 09.01.12 | 20:39 Uhr

@Hofstetter
Zitat: "Die Mehrheit (...) wird Blocher und seine Wasserträger (...) auf lange Zeit hassen (..)"
Frage: Ist das dieselbe Mehrheit, die der SVP immer vorgeworfen hat, mit "Hass" anstatt "lösungsorientiert" zu politisieren?
Antwort: Besser hätte es diese Mehrheit gar nicht demonstrieren können, als in den letzten Tagen, aus welchem Holz sie wirklich geschnitzt sind.

Ja, es ist nun schon die x-te Schlammschlacht gegen Blocher, die aufgelaufen ist. Wenn sich daraus nun Hass bei diesen Dreckwerfern entwickelt, so ist das die Konsequenz daraus, Politik aus blinder Verachtung zu machen.

  • Kurt Stauffer
  • 09.01.12 | 17:53 Uhr

Im Gegensatz zu allen Mainstreammedien, Mitte-Links-Politikern und Staatsfernsehen lag die Weltwoche wieder als einzige 100% richtig. Es ist beschämend, was sich der TagesAnzeiger und die NZZ mit ihren Vernebelungs- und Ablenkungsversuchen geleistet hat. Ich würde mich schämen, wenn ich in einer dieser Schmalspurredaktionen sitzen müsste und Berichte der Vorhechler mit ausgeschaltetem Hirn aufs Papier bringen müsste. Mit dem Rücktritt von Herrn Hildebrand ist es noch nicht getan. Auch die Rolle von Frau Widmer-Schlumpf und die des Bankrates gehören genauer durchleuchtet. Es stinkt zum Himmel!

  • Boris Kerzenmacher
  • 09.01.12 | 16:11 Uhr

Echte Whistleblower sind Menschen die uneigennütz Straftaten aufdecken und veröffentlichen, sich für andere einsetzen die Opfer schwerkrimineller Straftaten wurden aber keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren. Richtige Whistleblower brauchen sich keine Unterlagen/Dokumente zu erschleichen oder gar zu stehlen. Echte, zivilkouragierte Whistleblower, nehmen auch hunderttausende Franken Kosten und Arbeitsplatzverlust in Kauf um Straftatenopfer vor anhaltenden Verleumdungen, Drohungen und Beschimpfungen übelster Art zu schützen.

  • Tom Fürst
  • 09.01.12 | 15:56 Uhr

@Andreas Hofstetter

Sie wollen die Wirklichkeit nicht mehr sehen, völlig gefangen im Filz oder Ihrer SVP-Fixierung. Glauben Sie mir, wenn EWS Hildebrand hätte halten können, hätte Sie es getan ...

  • Andreas Hofstetter
  • 09.01.12 | 14:57 Uhr

Hildebrand zurückgetreten! Der einzige Mann mit imeccablem Charakter, Rückgrat und Persönlichkeit! Ich habe das vermutet, weil das Mass an Zumutbarem für ihn und seine Familie längst überlaufen ist! Ein Mann von solcher Intelligenz, Integrität und Charisma hat es nicht nötig sich von den Schweizer Bünzlis und der SVP Mafia um Blocher derart demütigen zu lassen! Chapeau Herr Hildebrand! Der beste Notenbanker seit Fritz Leutwyler!! Ein enormer Verlust für unser Land! Die Mehrheit ist ausser sich und wird Blocher und seine Wasserträger inkl. der Weltwoche auf sehr lange Zeit hassen und meiden!!!

  • Peter Wolff
  • 09.01.12 | 14:16 Uhr

Der Fall wird immer kafkaöser:

1. Der IT-Informant schreibt aus geschlossener Anstalt; nach Gehirnwäsche oder nur „gewöhnlicher“ Einschüchterung?

2. Der Kundenberater versucht sich (und Kollegen) zu retten:

http://www.blick.ch/news/schweiz/kashya-gab-auftrag-muendlich-in-der-gallerie-191542

Schlau: weder beweis- noch widerlegbar – oder doch?

„Zeugen“ werden Hildebrand und/oder die Bank Sarasin sicher leicht finden; sie brauchen ja nur z.B. „falsche“ SVP-ler anzufragen; hoffe auf ein Dankeschön für den Gratistipp.

Darum: _Alle_ Telephongespräche dieser Tage sind nun wichtiger denn je!

  • Hans Müller
  • 09.01.12 | 13:50 Uhr

Die Geschichten von Lei und Engeler, dass Herr Hildebrand die Transaktion selber in Auftrag gegeben haben soll, entpuppen sich immer mehr als Lügen und Halbwahrheiten. Herr Köppel und Herr Engeler, für verantwortungsvolle Journalisten wäre es jetzt endlich an der Zeit, gewisse Artikel zu berichtigen und sich dafür zu entschuldigen. Und das nächste mal dann bitte wieder etwas professioneller arbeiten.

  • George Lips
  • 09.01.12 | 12:18 Uhr

Die haben völlig richtig gehandelt. Schliesslich ist der BR zuständig für die SNB, nicht irgendein Staatsanwalt, der vielleicht noch zum eidg. Filz gehört.Nachdem der BR weich reagiert, setzt er automatisch den bislang mehr oder weniger intakten Ruf seiner Funktion mitsamt desjenigen der Schweiz herab.Nicht was die hiesigen mainstream Medien berichten, ist relevant, sondern was FT, WSJ,LesEchos und Telegraph berichten. Der Witz bei der Affäre ist ja noch, dass der Hildebrand nächstens 10 Mia. Gewinn auf Gold berichten kann, verursacht durch die Frankenabwertung! CHFr. als Safe haven adee!

  • Andreas Hofstetter
  • 09.01.12 | 11:03 Uhr

Das Ziel war der politische Coup - das ist doch die Wahrheit! Jetzt sind schon 4 SVPler involviert und wer da immer noch Zeugs säuselt wie "wir wollten Schaden verhindern", der lügt ganz einfach. Die Eiferer und Grössenwahnsinnigen wollten Hildebrand köpfen - mit allen Mitteln, auch illegalen!! soweit ist die SVP gesunken und Blocher wird zu einem Risiko für unseren Staat und unsere Institutionen und muss zurücktreten! Seine Immunität wird bei einer Anzeige eh aufgehoben und eine Verurteilung wegen Datenhehlerei ist wahrscheinlich. Dann kann er grad mit Zuppiger zusammen zurücktreten!

  • Hanspeter Buehler
  • 09.01.12 | 08:50 Uhr

Dass die Transaktion auf dem Konto des NB-Chefs ethisch verwerflich war, wird wohl jeder vernünftig denkende Mensch einsehen. Dass solche Dinge von den Verantwortlichen (NB und Exekutive - hier also Widmer-Schlumpf) lieber unter Verschluss gehalten worden wären liegt auf der Hand. Ich finde, dass die SVP kein gutes Fungerspitzengefühl hat für solche Fälle, zu wenig schlau und intrigant ist um eine solche delikate Causa zu behandeln. Leider ist es so, dass jeder der Persönlichkeiten die bei Fehlverhalten von SVP-Nahen "ertappt" worden sind von allen Seiten reflexartig den Persilschein erhalten.

  • Franziska Keller
  • 09.01.12 | 07:51 Uhr

Mich beschäftigt der angebliche Selbstmordversuch des Informanten und dessen sofortige Internierung in die Psychiatrie. Das ging mir ein bisschen zu schnell und zu glatt vor sich.
Der Mann hat somit keine Gelegenheit mehr sich "ungefiltert" zu äussern, nicht wahr?
Vermutlich wäre er in dem ganzen Krimi der Einzige der mehr oder weniger uneigennützig gehandelt hat. Allerdings ohne anscheinend eine Ahnung davon gehabt zu haben mit welcher Grössenordnung er sich da einlässt. SNB/BR/PWC (BR steht auch für Bankrat) scheinen stark miteinander "verflochten" zu sein.
Gerechtigkeit ????

  • hans-rudolf schneider
  • 09.01.12 | 06:40 Uhr

Herr Lei, ihre Aussage: Jener Datendieb hat rein gar nichts aufgedeckt, was nach geltendem Recht in der Schweiz illegal oder unzulässig wäre, sein Beweggrund war, möglichst viel Geld zu verdienen, und er hat dem Finanzplatz enormen Schaden zugefügt. Das ist verwerflich. Beim Fall Hildebrand liegen die Dinge völlig anders.
Kann ich nur zustimmen, was ihr gemacht habt ist genau so verwerflich. Die Frage sei erlaubt, wie viel Geld habt ihr dem IT-Mitarbeiter gegeben? Surft ein IT-MA einfach so in den Kontodaten der Kunden (ohne klaren Auftrag) wohl kaum, der wusste was tun musste.

  • Armin Müller
  • 08.01.12 | 20:37 Uhr

Hildebrand kann seine Version anscheinend mit E-Mail-Verkehr belegen. Dies sollte noch genau geprüft werden, ich gehe aber davon aus, dass dies stimmt.
Herr Lei hat an anderer Stelle erklärt, seinen E-Mail-Verkehr mit R.T. vernichtet zu haben. Dies riecht nach Vertuschung (einer Straftat, einer Intrige etc.).
Ohne weitere Belege ist der Weltwoche-Informant Lei unglaubwürdig.

  • Ferenc Kavka
  • 08.01.12 | 15:21 Uhr

"Ein Extremist bin ich also sicher nicht."

natuerlich nicht, wer ist unter extremisten schon ein extremist. herr lei wuensche ich warme socken zu seinen kalten fuessen. die wird er naemlich/hoffentlich brauchen!

  • Peter Wolff
  • 08.01.12 | 12:56 Uhr

Kurz:

War der ganze E-Briefwechsel – auch vom Folgetag! – nur ein vorsorgliches Vertuschungsmanöver, nachdem der „liebe“ Kundenberater Felix das Ehepaar Hildebrand recht unsanft aufgeschreckt hatte?

Ansonsten: Einen so wichtigen Artikel sollte man mindestens zweimal durchlesen, bevor man ihn veröffentlicht; für meine Begriffe enthält er klar zu viele Druckfehler.

  • Peter Wolff
  • 08.01.12 | 12:53 Uhr

„Dieser Mann arbeitete im IT-Bereich der Bank, doch er stand in Kontakt mit dem Kundenberater, der Hildebrand betreute. Nach der Darstellung des Kundenberaters hatte dieser Hildebrand darauf hingewiesen, dass er die fragliche Dollar-Transaktion der Compliance-Abteilung melden müsse.“

Das ist glaubwürdig: Nun war Hildebrand gewarnt; Frau hilft mit E-Brief; sie spricht von „wir“, nicht von „ich“, weil alles mit Mann abgesprochen war und/oder um Kundenberater nicht noch mehr zu verwirren. Wer hat zuvor telephoniert? Er, sie oder beide, wann, in welcher Reihenfolge und worüber?

 
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