Der neue Weltwoche-Videokommentar erscheint jeweils am Montag. Weitere Videokommentare finden Sie hier. Zum Abspielen des Videokommentars benötigen Sie die aktuelle Version des Adobe Flash Players.
Videokommentar

Zum Abspielen dieses Videos wird der Adobe Flash Player 10 benötigt, und Javascript muss aktiviert sein!
Die Schweiz hat es sich selber zuzuschreiben, dass Deutschland mit immer neuen Forderungen an uns gelangt, sagt Chefredaktor Roger Köppel.
Der neue Weltwoche-Videokommentar erscheint jeweils am Montag. Weitere Videokommentare finden Sie hier. Zum Abspielen des Videokommentars benötigen Sie die aktuelle Version des Adobe Flash Players.
Geehrter Schilling, es geht um die Rolle der Schweiz und da spielen mehrere 'Gegebenheiten' der Zeit mit: Nazigold, Apartheidgeschäfte, Diktatorenschwarzkonti.
Da sehe ich die Causa Deutschland - wie Sie so suggerieren - nicht so im Vordergrund.
Lustig, wie in allen Angelegenheiten, die mit Deutschland zu tun haben, irgendwann immer wieder die Nazizeit herangezogen wird, um irgendetwas aus der Gegenwart zu verdeutlichen oder vielmehr zu relativieren. Ein eher schwaches Argument, wie ich finde.
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law">http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law</a>
Ohne die deutschen Verbrechen verharmlosen zu wollen: Ich glaube, hier blenden Sie, Herr Lips, so einiges aus, was nicht in Ihr Weltbild passt. Die Schweiz hat an Verfolgten und Verfolgern gleichermaßen verdient, zieht sich aber bis heute, daraus die Konsequenzen zu ziehen. Lesen Sie einfach mal diesen Artikel aus der einst von dem von Ihnen so vereehrten Herrn Köppel herausgegebenen Zeitung "Welt":
http://www.welt.de/print-welt/article619493/Schweiz-war-Drehscheibe-fuer-Nazi-Gold.html
Mangelnde Geschichtskenntnisse unserer "Verhandler".Ich habe immner noch nicht feststellen können (seit 1945), dass uns Deutschland nur eine einzige Mark bezahlt hat, für das was es hier angerichtet hat.Ich würde jedem Deutschen zuerst einmal eine Rechnung von mehreren Milliarden Franken präsentieren für Kriegsschäden in der Schweiz.Die Selbstverteidigungsmassnahmen haben Milliarden gekostet. Unser Aussenhandel brach zusammen, die USA hat unsere Patente ohne Bezahlung genutzt. Hunderttausenden haben wir unser Brot und unser Bett gegeben.(Nur Juden haben reklamiert, obwohl sie für uns die
@Selk: Ich nehme an, dass meine Bemerkung zu Calvinismus/Katholizismus bei Ihnen wg. der Kürze falsch angekommen ist. Auch hier geht's nur verkürzt: Der Gedanke, dass Wohlstand moralisch zu einem größeren Anteil an den Gemeinschaftslasten verpflichten, ist in der kath. Soziallehre stärker ausgeprägt als im Calvinismus. Dort sind Reichtum oder Armut ja im wesentlichen gottgewollt. Aus sollchen unterschiedlichen Mentalitäten in der einst kath. geprägten Bonner Republik sowie der Schweiz könnten zur jeweils anderen Sozialpolitik geführt haben. Das zeigt ja auch ein Blick in die protest. USA.
Herr Clabbermann, ich entnehme Ihren Zeilen, dass Sie in Deutscher sind. Ich verstehe zwar Ihren glaube nicht, dass Sie tatsächlich wissen, was mit Ihren Abzügen so alles bezahlt wird.
Der Platz ist hier nicht, um das im Detail darzulegen. Der D Arbeitnehmer wird nicht nur angebl. solidarisch sozial beraubt, er wird regelrecht staatsabgezockt. Das ist der Unterschied. Sie verwechseln hier Selbstverantwortung mit soetwas wie finanziellen Glättungsformeln.
P.S.: Ihre 'Soziallehre' hat nicht mehr viel mit Christentum zu tun. Das grenzt an Verdummung, sorry!
Lieber Herr Greter,
ich kann Ihnen Ihre Frage auch hier beantworten: Nein! Und auch von meinem Bruttoeinkommen geht etwa die Hälfte für Steuern, Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung weg. Zwar gefällt auch mir nicht in jedem Punkt, was mit dem Geld angestellt wird (etwa Afghanistan-Einsatz). Aber im Grundsatz finde ich es richtig, dass wer mehr hat, auch mehr beiträgt zu den notwendigen gemeinsamen Ausgaben z.B. die Gesundheitsversorgung Ärmerer. Vielleicht ist das ein Mentalitätsunterschied wg. kath. Soziallehre hier und Calvinismus da.
Meine lieben Herren, die da alle schreiben wie böse die Schweiz ist und wie berechtigt die lieben und guten Deutschen ihre Interessen hier durchsetzen:
Bitte beantwortet meine Frage ganz ehrlich für euch selber:
Würdet ihr nicht auch versuchen Geld verschwinden zu lassen, wenn euch euer Staat nach Strich und Faden schröpfen würde und ca 50% von eurem hart verdienten Geld abgezogen würde????
Um dann das Geld in Bodenlosen Fässern zu versenken?????
Wer so hohe Steuern verlangt, muss mit Steuerflucht rechen.
@Wäckerlin: Ich hätte nicht gedacht, dass in der Schweiz als Kommunist gilt, wer seine Steuern zahlt. Denn natürlich geht es genau darum: Wer seine Steuern nicht zahlt, hält der Gemeinschaft Geld vor, das dieser zusteht. Folge: Alle ehrlichen Bürger müssen mehr zahlen. In dem Sinne ist es Diebstahl an Allgemeinheit/Gesellschaft.
Im Übrigen würde ich gerne wissen, woher Sie wissen, dass es sich bei den dt. Vermögen in der Schweiz NICHT überwiegend um Schwarzgeld handelt: Das können sie doch gar nicht wissen, wenn das schweizer Bankgeheimnis wirklich unantastbar ist
@ Clabbermann Jean-Paul
Die Gelder dt. Kunden bei hiesigen Banken und Vermögensverwaltern ist mehrheitlich eben kein "Schwarzgeld", sondern schlicht ins Ausland transferierte Guthaben. Aus welchen Gründen auch immer.
"Der Gesellschaft" wird Geld "gestohlen"? Diese kommunistische Definition impliziert ein politisches Gemeineigentum aller Einkommen und Vermögen (käme den Eurorettern sehr gelegen). Und ein mythisches Geschöpf namens "Gesellschaft" habe ich auch noch nicht erblickt.
@Lorenc: Wäre es Ihnen auch egal, wenn ein Kunde Ihnen in Dtl. gestohlene Waren - etwa Autos - anbieten würde? Oder ist es Ihnen nur bei (der dt. Gesellschaft) gestohlenem Geld egal? Hehlerei bleibt es so oder so...
@Romano Zweiacher
Sie überschätzen die Wirksamkeit internationaler Abkommen, bzw. auch teilweise deren helvetische Wunschinterpretation wenn diese nicht mit politischer Macht hinterlegt sind.
Das ist wie bei Grün über die Ampel gehen ohne zu schauen. Das man Recht hatte, hilft einem im Nachher auch nicht.
Lieber Herr Pfister, ich kann nachvollziehen, dass der Ton aus Dtl. in der Schweiz zuweilen aufstößt. Ich finde es auch unverschämt, mit der Kavallerie zu drohen. Aber sehen Sie doch bitte einmal die andere Seite: Können Sie sich vorstellen, was los wäre, wenn dt. Banken systematisch Schweizern dabei helfen würden, sich vor der Steuerpflicht zu drücken? Und dieselben Banker dann so tun, als wüssten sie gar nicht, dass das Hauptziel der Anlage in der Schweiz natürlich diese "Steuervermeidung" ist? Sichere Anlagen gibt's auch andernorts, den "Steuervorteile" gab's zuletzt nur in der Schweiz.
Es ist mehr als offensichtlich, dass die beiden Laender andere Betrachtungsweisen haben. Damit hab ich eigentlich kein Problem. Es geht aber nicht an, dass Deutschland seine Massstaebe durchsetzt, und dies aus mehreren Gruenden:
Nachbarn sind keine Bundeslaender sondern souveraene Staaten.
Wir sind nicht Mitglied in der Europaeischen Union und somit nur an bilaterale Abkommen gebunden.
Der Ton aus Deutschland ist unertraeglich.
Die Liste ist zwar beliebig erweiterbar aber das sind aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! Und so schlecht sind wir - allen Unkenrufen zum Trotz - in den letzten Jahren doch nicht gefahren. Man vergleiche nur mal den wirtschaftlichen Zustand unseres Landes mit jenem der anderen "westlichen" Länder...
Wer glaubt, die Schweiz könne ihre Interessen in jedem Fall durchsetzen, ist reichlich naiv. Tja, die kleine Schweiz - oder besser deren Bewohner - neigen eben gerne zu Selbstüberschätzung.
Lieber Herr Vogl, natürlich ist die Schweiz ein eigenständiges Land, in dem dt. Gesetze nicht gelten. Aber haben Sie auch schon über den Umkehrschluss nachgedacht? Auch Dtl. ist ein eigenständiges Land. Denkt man weiter, dann müssten sich dt. Steuerfahnder auch nicht um schweizer Gesetze scheren. Ich glaube, da ist es am Ende vernünftiger, miteianander zu reden.
Und Sie, lieber Herr Zweiacher, werden es mir nachsehen: Ich glaube nicht daran, dass es allein juristische Gründe waren, die den Bundesanwalt gerade jetzt handeln ließen. Das Timing mitten in den Verhandlungen ist einfach zu perfekt.
Die Schweiz ist ein eigenständiges Land, das sich um das deutsche Steuerrecht keine Gedanken machen muss.
Aber schützen muss sich die Schweiz vor rücksichtslosen Aktionen deutscher Politiker, die ganz Deutschland an die internationale Finanzmafia verschenkt (nicht verkauft !) haben. Nun steht ihnen das Wasser am Hals und sie schlagen wild um sich, um Lächerlichkeiten einzutreiben und einem viel klügeren Nachbar am Zeug zu flicken.
Lieber Herr Klöppel, es ist zu beklagen, wenn deutsche Steuerfahner gegen schweizer Gesetze verstoßen. Das würde aber nicht passieren, wenn die Schweizer auch ein wenig Rücksicht auf die deutschen Gesetze zur Steuerhinterziehung nehmen würden. Dabei geht es um Straftaten, unter denen die Masse der ehrlichen Steuerzahler in Deutschland leidet.
Hier ist noch zu beachten, dass die Haftbefehle einen rein juristischer Ursprung haben, und keinen politischen. Diese werden jetzt natürlich von den Deutschen Politikern (vorzüglich von Linken) massiv für ihre politischen Zwecke verwendet. Herr Lauber bleibt cool und sachlich juristisch, so verpuffen alle "Bellereien" der Deutschen in der Luft. Es zeigen sich mal wieder die Unterschiede von sachlich orientierten Politikern und allen Schaumschlägern und Windfahnen. Die deutschen Wähler können uns ja danken, die Auslese war schon lange nicht mehr so einfach.
@Aduro
Man muss schon etwas mehr verstehen von den Internationalen Zusammenhängen der Staaten. Da bestehen Freihandelsabkommen, staatliche Handelsverträge, Staatsverträge, bilaterale Verträge usw.! Hier kann nicht ein Land dem anderen einfach irgendetwas verweigern, nur um politische Ziele durchzusetzen. Dies hat die Schweizer Delegation im Streit mit den USA zu wenig gewichtet. Jedes Land hat ein souveränes Verfassungsrecht. Das hat unsere Regierung im USA-Streit einfach missachtet. Die Bankkundendaten sind illegal ausgehändigt worden. Das war Rechtsbruch, nur weil USA den "Revolver" zog!
BRD-Steuervolksgut:
Die Finanzhehlerei von Banken sowie Geldtransaktionen von Rohstofffirmen haben in der schönen Schweiz vom Geldwäschereigesetz nichts zu befürchten (Erklärung von Bern 2011). Die Deutschen Behörden verfolgen ihr "Volksgut" das illegal abhanden kommt aus "Gerechtigkeit" gegenüber den ehrlichen Steuerzahlern. Man will nicht die Schweiz ausspionieren um ein ähnliches System bei sich zu installier oder um sich so zu bereichern. Nein, diese Nische überlässt man der Schweiz. Um zu überleben, muss die Schweiz ihre Modelle endlich den andren Staten erklären, sonst ist es bald aus.
@Marco Bless
Was allein schon passieren würde, wenn man alle Schweizer Bankinstitute für kriminell erklären würde und alle MA sich in der EU strafbar machen würden. Incl. Einreise/Durchreise/Überflugverbot. Die Banken wären weg.
@Marco Bless
Das ist Naiv. Was glauben Sie denn ist wohl schlimmer? Die Abnabelung der Schweiz vom Weltmarkt oder der Gotthart Tunnel. Die Schweiz übertreibt hier maßlos. Alle Güter die die Schweiz, von wo her auch immer, laufen über die EU. Aber bei ein Paar Euro-LKWs denkt man gleich man sei unersetzbar.
Die "Wirtschaftsflüchtlinge" sind qualifizierte Arbeiter ohne die die Schweiz zusammenbrechen würde bzw. sich sehr umorganieren müsste.
Würde die EU wirklich eine Blockade machen, dann wäre der Lebensstandart der Schweiz auf dem Niveau Ostdeutschlands - vor der Wende. Wenn überhaupt.
Stellen wir uns auf den ultimativen Wirtschaftskrieg ein. Den Export von 40% Handelsvolumen der Schweiz nach Deutschland einstellen. Import generell stoppen. Kein Zugang mehr für Deutsche Touristen in Hotels, Skilifte und Bergrestaurants etc. Die 200'000 "D-Wirtschaftsflüchtlinge" rausschmeissen und ganze Abteiungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen auf Grund des Personalmangels schliessen. D-Autos über den Brenner umleiten. Hochdeutsch nur noch im aller nötigsten Fall sprechen. Lidl, Aldi und möglichst alle D-Firmen boykottieren. Das bringt uns nur Vorteile... Wie blöd ist das denn?
@Bless,besten Dank,Ihr Votum kann ich unterschreiben.Wieso sich nicht wehren,gegen unerhörte Angriffe von sogenannten "Freunden" Nachbarn,wieso nicht die eigene Position ausnutzen? Ich finde es sehr bemühend das ich z.B. Insassen von Autos mit D-Schildern auf unserem Areal morgens wecken und weg weisen muss. Unhaltbare Zustände von aussen und im Innern unserer Schweiz zeigen mir wie schlecht wir unser Land verteidigen. Die "Linke"hat ja mit der Zuwanderung auch schon die Nase voll,endlich.Personenfreizügikeit... ich muss schmunzeln.... so gehts ja gar nicht.
@Aduro: Nichts als faule Ausreden für heimatmüde Verwaltung/Regierung! Was heisst denn "politische Macht"?
Warum sollte die Schweiz eine "Enklave" sein? Die Schweiz hat schon andere Reiche überdauert - sie wird auch die EU überleben.
Flugrechte einstellen? Dann stellen wir halt die Durchfahrtsrechte ein oder schicken Deutschland seine 200'000 "Wirtschaftsflüchtlinge" nach Hause, die auf hiesigem Markt herumlungern. Oder wir stellen halb Europa den Strom ab, der durch unser Land transportiert wird.
Lieber Herr Aduro, hätten Sie auch nur den Hauch einer Ahnung, schrieben Sie nicht so einen Mist.
Es gibt einen Grund warum die Schweiz immer neue Zugeständnisse machen muss: Sie hat keine politische Macht. Wie naiv muss man sein zu glauben das Deutschland sich mit weniger zufrieden das was die USA bekommt.
Die Schweiz bleibt eine Enklave. Den Rest kann man sich denken. Stellt eich einfach mal vor man würde Flugrechte einstellen. Oder Internet. Oder Gas. Na?
",,,Bereich der gehobenen Lächerlichkeit..." Der war gut, Herr Köppel!
Kommentare