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Das Parlament hat bei der Bundesratswahl eine Mitte-links-Regierung und somit eine Art ancien régime installiert. Die eiskalte Machtdemonstration von links ist eine Demütigung der Wählerstärksten Partei, der SVP, sagt Chefredaktor Roger Köppel.
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Ist das, was am 14.12.2011 entstanden ist, mittelinks oder mitterechts?Die Behauptung, es sei mitterechts, wäre wohl ein wenig weit hergeholt.Kollegial + Konkordanz sind wie siamesische Zwillinge. Das eine schliesst das andere aus. Es wird also entscheidend sein, wie diejenigen, welche durch Linksgnaden im BR-Amt bestätigt worden sind, mit der Minderheit umgehen. Wenn letztere nur noch als Feigenblatt zu dienen hat -weil bei eigenen Anliegen immer mit 6 zu 1 überstimmt-, so hat sie keine andere Wahl, als den Support -nach innen zwar unkollegial- ausserhalb zu suchen. Dafür gibts viele Mittel!
Fakt ist,eine Partei manövriert sich nicht bewusst, selbst, ins Abseits.Die SVP ist ganz einfach von den Linksstrategen überholt worden.Sie hätten besser aufpassen müssen aus welchem Hinterhalt geschossen wird.Gut eingesetzte,kleine Truppen können einer Armee viel schaden zufügen.
Die Frage bleibt,warum die Tenöre der Partei sich nicht auf die Bühne dieses Theater begeben haben.Wollte die SVP überhaupt einen 2ten Sitz?
Ich befürchte auch dass jetzt stabilität und sozialer Frieden,in absehbarer zeit nicht mehr vorhanden ist.
Die SVP wird hoffentlich besonnen ihren Aufgaben weitergehen.
Links ist gar kein Schimpfwort mehr. Wenn man den politischen Gegener nur noch verunglimpft, werden die Worte die man einsetzt, immer wie unwirksamer. Das ist wie chronische Schmerzen. Man ist gezwungen, damit zu leben. Und wenn von einer Mitte links Regierung gesprochen wird, zählt man 2 FDP, 1 SVP zusammen, kriegt man 3 Sitze. Zählt man dazu noch 2 Sitze der Mitte, dann kriegt man eine Mitte rechts Regierung. Auch wenn viele Leute etwas anderes behaupten, heisst das noch lange nicht, dass dies auch als Wahrheit wahrgenommen wird.
Ich verstehe nicht ganz, was Herr Köppel unter "ancien régime" versteht. Vorläufig ist in der Schweiz die Monarchie noch nicht eingeführt worden..Ich stelle hingegen fest, dass jede Macht immer eine Gegenmacht hervorruft. Die SVP wurde vielleicht als ein bisschen zu einflussreich empfunden;sie wird zurückgebunden. In der Schweiz ist jedoch nie etwas definitiv. Ein links-oder rechtslastiger Bundesrat kann nicht schalten und walten, wie er will, denn es gibt das Referendum und die Initiative.Bei so fein verteilten Machtverhältnissen ist ein Missbrauch ausgeschlossen.
wer tief rechts im braunen Sumpf steckt @Peter Wolff hat naturgemäss solche Albträume wie Sie sie zu haben scheinen. Kleiner Hinweis: die Schweiz hat eine bürgerliche Regierung, weder Mitte-links noch was Sie sich da zusammenreimten.
Die SVP hat sich selber ins Abseits manövriert. Und wird dies weiter tun denn die Herrliberger BBB-Troika ist weder zur Analyse bereit noch dazu allfällige Konsequenzen zu ziehen. - Und die Schweizer Demokratie ist durchaus intakt.
Wer aus den SVP Reihen nicht mal die Fairness aufbringt, die SVP Parteileitung alleine für das Debakel verantwortlich zu machen, der ist wirklich verblendet! Dieser unberechenbare Chaoshaufen wird zurecht aus den eigenen Reihen massiv kritisiert! Die FDP wäre blöd, wenn sie in Zukunft nochmals Steigbügelhalter spielt, wenn man ihr postwendend wieder in den Arsch tritt! Das VOLK gesteht der SVP bei Majorzwahlen zur kant. Exekutive auch nicht mehr als 12,2% zu! Wieso sollte das im Parlament anders sein? Zuerst Anstand und einen angemessenen Umgangston lernen, bevor die SVP wieder fordern kann!
Das Schweizer System der Konkordanz stellt keinen Wert dar, in welchem parteiübergreifend ein Naturgesetz Respekt finden würde.
Konkordanz ist die Schweizer Variante jener unzähligen Illusionen, unter der Linke sich ihren eigenen Machtzugang absichern. (In Deutschland haben sich Linke aller Parteien gar vereint um sich gleich die ganze Demokratie unter den Nagel zu reißen).
Demokratie bedeutet die Option, durch Wahl eine Veränderung herbeiführen zu können. Das muß immer kontrovers bleiben.
Mit Linken kann man nur zu deren, nie zu gemeinsamen Bedingungen teilen.
Ich meine, das Führungsgremium der SVP Fraktion habe gestern panikartig gehandelt. Es war doch klar, dass SVP plus FDP nicht mehr als 104 Stimmen ergeben. Trotzdem war es richtig den Sitz W-S anzugreifen. Nach dem Nichterfolg jedoch hätte man sich an die vorher angekündigte Strategie halten sollen. Der Angriff auf den Sitz von FDP Mitglied S-A war ein kapitaler Fehler, nachdem sich die FDP Fraktion grossmehrheitlich an ihr Versprechen gehalten hatte. Nun wird es Zeit, neue Partei-und Fraktions-Leitungen zu etablieren. Robert Jörg; Stäfasherigen haben
Die SVP hat während der letzten 10 Jahre etwas unsägliches getan: sie hat das System angegriffen, Roger Köppel nennt es aktuell "Establishment". Dieses System, basierend auf den früher starken Parteien FDP und CVP, die vormals auch echt bürgerlich politisierten, hat auf den Vormarsch der SVP, der zugegebenermassen sehr volksnah erfolgte, nur zögerlich reagiert. Die SP die zeitweise die Nummer Eins war, liess auch Haare - die Arbeiterschaft lief der Beamtenpartei davon. Das gipfelte in der Intrige gegen den Kopf der SVP. Das Resultat wurde gestern zementiert - mit noch nicht absehbaren Folgen.
Was die anderen Parteien gegen die SVP betreiben ist reinstes MOBBING! Pierre Ougler:"Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen. Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit."- Ersetze am Arbeitsplatz mit in der Politik!
War das die Installation einer Linksdiktatur?
Wahrscheinlich ja, aber nicht einmal Köppel scheint es zu merken. Von Mitte-links-Regierung kann keine Rede mehr sein; die internationalen, faschistischen Sozialisten haben die Macht übernommen. Dieses Parlament und dieser Bundesrat werden noch mehr als schon bisher die direkte Demokratie verachten und missachten - nicht anders als Nazi und Kommunisten - und sehr wahrscheinlich noch in dieser Legislatur die Schweiz bis auf den Namen abschaffen.
Die SVP hat sich mit dem politischen System angelegt. Das hat sich gerächt. Man mag keine starken Persönlichkeiten, man möchte Mittelmass, und vor allem möchte man keine Überflieger-Partei. Auch wenn das "System" noch so korrupt, verschlagen und hinterhätlig ist - es ist Realität. Die SVP-"Strategen" haben sich als naiv, unbeholfen und verhandlungsunfähig erwiesen. Es ist Zeit sich zu besinnen, was der eigentliche Grund für das SVP-Bashing seitens der anderen grösseren, den eigentlichen Verlierer-Parteien, darstellt: Neid und jetzt Schadenfreude - begleitet mit fadenscheinigen Begründungen.
Ernst Diem - St.Gallen
Die heutige Wahl hat erneut die traurige Lage des rechten Lagers aufgezeigt. Die SVP will noch immer nicht begreifen, dass die Konkordanz abgelebt hat. Der Graben verläuft halt eben so: Alle Blockparteien /vs/ vaterlandstreue, freiheitliche Republikaner. Die Freiheitlichen sind von der SVP verraten worden. Nun braucht es dringend eine richtig RECHTE Partei. Eine, die sich nur nach links verneigt, weil rechts neben ihr die Wand steht … Ich meine wir sollten die alte A+P in allen Kantonen reaktivieren.
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