Videokommentar

«Meinungsäusserungsfreiheit schwerstens beschädigt»

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Der umstrittene deutsche Buchautor Thilo Sarrazin wurde von Beginn weg von oberster politischer Instanz bekämpft und ausgegrenzt. Die Kanzlerin und der Bundespräsident haben sich verlauten lassen, man möge Sarrazin von seinem Posten bei der Bundesbank entfernen. Das hat nichts mit Meinungsäusserungsfreiheit zu tun, sagt Chefredaktor Roger Köppel.

Der Weltwoche-Videokommentar erscheint jeden Montag um 15 Uhr. Chefredaktor Roger Köppel und weitere Weltwoche-Redaktoren äussern sich in wenigen Minuten pointiert zu den brennenden Themen der Woche. Weitere Videokommentare finden Sie hier. Zum Abspielen des Videokommentars benötigen Sie die aktuelle Version des Adobe Flash Players.

Erschienen auf Weltwoche online, 06.09.2010


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Kommentare

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  • Felix Bärlocher
  • 18.10.10 | 20:47 Uhr

Nachtrag:
Ausserdem sollte es völlig egal sein, ob ein Muslim, Christ, Jude oder Atheist Präsident ist. Entscheidend sind seine (oder ihre) politischen Prioritäten und die Fähigkeit, diese durchzusetzen (was wegen der amerikanischen Verfassung ausserordentlich schwierig sein kann).

  • Felix Bärlocher
  • 18.10.10 | 20:14 Uhr

Barack Obama (und so nennt er sich) ist kein Muslim. Seine Eltern waren nicht religiös. Sein Vater war zwar als Muslim erzogen worden; als Barack geboren wurde, war er schon lange ein überzeugter Atheist. Sein Stiefvater hielt Religion “für nicht besonders nützlich”.

Der Versuch ihn explizit als Muslim zu beschreiben, oder es durch den Gebrauch von “Hussein Obama” zu suggerieren, ist ein klarer Hinweis darauf, dass man zu faul ist oder ausserstande, seine Politik sachlich zu kritisieren.

  • Pauline Mohr
  • 18.10.10 | 16:45 Uhr

Die Bürger der BRD wollen eine Regierung FÜR das Volk - man stellt sie als NAZI;als "rechtes Eck" hin! Die Deutschen haben es satt - von einer "Moscheenlandversprechenden" Kanzlerin, und einem sich Türken anbiedernden Vize-K. regiert zu werden. Sie lehnen auch Moscheenbereisenden Gabriel ab. Und noch weniger wollen sie die LINKEN und die grüne "Türkenpartei mitregieren sehen.
Deutsche Bürger wollen endlich eine demokratische Partei, die führt, und keine anbiedernden Politiker, die die Steuermilliarden für den Islam in der BRD aus"giessen". Sarrazin & Heisig bieten Daten, Fakten, Ziffern!

  • Pauline Mohr
  • 18.10.10 | 16:38 Uhr

BRD-Autoritäre Regierung -versus- machtlosesWählervolk!
In der BRD bietet sich die Blockpartei CDU/CSU/FDP/SPD/LINKE/GRÜNE hemmungslos dem Islam an! Fördert mit Steuermilliarden eine feindselige Religionsgemeinschaft, besonders in Europas Mitte. Statt Demokratie werden autoritär über die Köpfe der Menschen hinweg, sinnlose, teure Entscheidungen gefällt. Wird Widerstand niedergeknüppelt!(Stuttgart) Keine Partei vertritt mehr Bürgerinteressen, denn alle ! Parteien buhlen nur mehr um eingebürgerte musl. Stimmen. Muslime- die alle Ungläubigen verachten! Danke ihr Versager - alle!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 11.10.10 | 21:10 Uhr

Thomas Läubli: Für Angela Merkel dürfte dies als ehemalige DDR-Bürgerin ja nichts Neues sein. Und ein Wulf der behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland wie alle anderen Religionen, ist schlicht genau so glaub- oder unglaubwürdig wie Sarrazin. Der Unterschied da ist, Wulf muss nicht gehen. Bringen wir es auf den Punkt. Leute wie Merkel und Wulf gefährden den inneren Frieden in Deutschland. Den bevor man großzügig die Migration herbeisingt, sollte man die Probleme im Osten bereinigen. Denn hier warten immer noch Millionen Menschen das die Versprechen eines H. Kohl endlich wahr werden!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 11.10.10 | 20:57 Uhr

Thomas Läubli: Ich werde Sarrazin weder verherrlichen noch verteufeln. Es geht eigentlich nur noch darum herauszufinden, wer näher an der Wahrheit kratzt. Das er eine Scheindebatte ausgelöst haben soll, ist eine gewagte Vermutung. Noch einmal betone ich, dass das Migrationsproblem in Deutschland genau das gleiche ist wie in Frankreich, England, Holland und Belgien. Auch in Dänemark und Kanada bilden sich allmählich Parallelgesellschaften. Der Unterschied ist, Deutschland behandelt sein Volk genau so arrogant wie es einst die DDR-Spitze tat. Man entscheidet und der Mob hat die Klappe zu halten.

  • Werner Widmer
  • 11.10.10 | 09:35 Uhr

Bezüglich Bürger und Elite ist meine Meinung immer noch die, dass es keine unschuldigen Bürger gibt. Wobei bei Bürger der grösste Teil, über 90% gemeint sind.

  • Werner Michel
  • 11.10.10 | 01:13 Uhr

Danke Herr Köppel.

Sie haben bei einer D-Talkschow,sachlich rübergebracht was die Integration von nicht-Integrationswilligen überhaupt beinhaltet.
Es geht einfach nicht das eine ,als getarnte Religion,im Abendland eine neue
Gesellschaftsordnung organisiert.
Radikalen Islam hat keinen Platz in Europa.
Genen Problemen haben keine bedeutung für mich,aber Thilo hat recht.Der Islam,mit fundamentalen Rechtsansprüchen auf bezug der Weltbeherrschung ist zum mindestens zu bekämpfen.
Burka und Scharia sind für unsere Kultur nicht verfassungswiedrig,und darum auszuschliessen.

  • Pauline Mohr
  • 11.10.10 | 00:15 Uhr

Da ich auch in den USA 6 Jahre verbrachte-bin ich entsetzt, was für Stümper seit R.Reagon ins White House gewählt wurden. Einen Muslim ins Weisse Haus zu wählen (Hussein Obama) hätte ich mir bei aller Phantasie nie vorstellen können. Doch mache ich einen grossen unterschied zwischen Volk und Regierung. Und schätze und achte die Amerikaner sehr. Was die Dämonisierung hier der US versus Islam angeht - so sollte man doch erst einmal die 114 Hass- und Gewaltsuren des Korans lesen, die sichSeite für Seite namentlich gegen Christen und Juden in drohender Weise richten! Das soll eine Religion sein?

  • Thomas Läubli
  • 10.10.10 | 17:36 Uhr

Herr Fluehmann, die alte Geschichte mit Calmy-Rey und Iran verhält sich so: Couchepin wollte seine jüdischen Freunde nicht brüskieren;da hat er eben die Buhdame vorgeschickt. Dass frau in Iran Kopftuch trägt, entspricht auch den rechtsbürgerlichen Forderungen hierzulande: Man hat sich den Gegebenheiten des Gastlandes anzupassen.
Und zu Sarrazin: Er hat eine Scheindebatte losgetreten, mehr nicht. In ihm einen Held der politischen Unkorrektheit zu sehen, finde ich reichlich lächerlich. Intelligentere Leute würden das Thema besser anpacken, ohne die Papierli-Muslime zu verärgern.

  • eugen bissegger
  • 10.10.10 | 17:09 Uhr

Wie immer in schwierigen Zeiten braucht es Sündenböcke, irgendeine Gruppierung / Volk / das dafür verantwortlich gemacht werden kann. Islam, Terror, ich kann es nicht mehr hören, weil, der grösste Terrorist ist die am Untergehen begriffene Nation - USA! Was kann das Volk dafür? Das heisst, nicht irgendeine Religion oder ein Volk ist die Gefahr sondern die entartete Geisteshaltung der Machthaber welche die Weltherrschaft zu welchem Zweck und zu welchem Preis, für was? - erreichen wollen. Wo die Fädenzieher hocken, siehe unter: www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=20958

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 10.10.10 | 16:36 Uhr

Irgendwann Anfang Jahres ca. wurden in Ägypten 6 Kopten (Ägyptische Christen) ermordet. Gespannt wartete ich im Westschweizer Fernsehen auf die Berichterstattung. Und sie kam tatsächlich. Ganze 12 Sekunden lang! Noch Fragen...?

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 10.10.10 | 16:11 Uhr

Pauline Mohr: (+Thomas Läubli) Leider habe ich von diesem Treffen nichts mitbekommen. Aber ich bin mir sicher, dass auch Erdogan versprochen hat, dass alle Ausländer, Minderheiten und Nichtmuslime in der Türkei gleichgestellt sind. Hat er das........?

  • Klaus Kolbe
  • 10.10.10 | 13:35 Uhr

Dieses Handeln aller europäischen Politiker (außer den rechtsdemokratischen), die sich an der Islamisierung des christlichen Abendlandes beteiligen, und zwar gegen den ausdrücklichen Willen der Menschen, von denen sie guten Glaubens, deren Interessen zu vertreten, gewählt wurden, wurde früher ganz einfach und sehr treffend Hochverrat genannt.
Die Zukunft muß und wird auch zeigen, wie lange sich die europäischen Völker dieses noch gefallen lassen.

  • Pauline Mohr
  • 10.10.10 | 10:53 Uhr

Wer gestern bei dem Besuch Erdogans bei Merkel - genau hinhorchte, weiss jetzt - dass die Islamisierung Europas durch eine konzertierte Aktion -Politallianz-Medienlandschaft eindeutig - Realität ist. Da sprach Merkel kein Wort mehr von einer "privilegierten Partnerschaft" , sondern im Gegenteil: Sie garantiere-dass alle !! Türken (Muslime) in Deutschland gleichgestellt werden. Sie müssen nur rasch die "Sprache" lernen. Das genügt scheinbar um ins soziale Netz einzusteigen, und den Islam ganz offen zu installieren. Dreister geht es nicht mehr. Armes Europa.Verraten und verkauft.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 10.10.10 | 03:32 Uhr

3. Thomas Läubli: Das EDA liess später verkünden, Frau Bundesrätin Calmy-Rey habe die "Regeln des Landes" respektieren wollen. Das ist wunderbar! Denn nicht mehr und nicht weniger verlangen wir von unseren Migranten!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 10.10.10 | 03:28 Uhr

2. Thomas Läubli: Schauen Sie sich doch nur ein wenig in der Weltgeschichte herum. Ueli Maurer geht nach Israel. So wie viele vor ihm. Jetzt hagelt es Proteste aus allen Ecken. OK, das ist auch ein brisantes Thema. ABER..., Micheline Calmy-Rey war im radikal-islamistischen Iran um Geschäfte abzuwickeln. Wo blieben hier die Proteste? Der Iran erlaubt die Steinigung von Frauen und die Amputation von Gliedmassen um nur zwei Beispiele zu nennen.
Ahmadinedschad leugnet den Holocaust an den Juden! Aber da sagt offenbar niemand was. Calmy-Rey trug dabei ein Kopftuch!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 10.10.10 | 03:14 Uhr

1. Thomas Läubli: Sie haben sachlich gesehen recht. Nur dürfte diese Entlassung mehr aus politischen Gründen erfolgt sein als aus Gründen des Images. Solche Entlassungen erfüllen einen ganz bestimmten Zweck (Exempel). So wird wohl lange Zeit niemand mehr den Mut haben, politisch brisante Themen anzuschneiden. Aber genau diese Tabuisierung von Problemen hat uns dorthin geführt wo wir heute stehen. Und ich befürworte mit Sicherheit nicht alles was Sarrazin geschrieben hat. Aber bitte entschuldigen Sie, mit der heutigen Migration läuft vieles nicht mehr zum Besten!

  • Michael Wäckerlin
  • 09.10.10 | 21:46 Uhr

Die Bundesbank ist eine bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts. Also keine "Firma". Das Personal des Vorstandes wird durch die Regierung und den Präsidenten berufen.

  • Thomas Läubli
  • 09.10.10 | 16:43 Uhr

Im Falle der Bundesbank ist es das Recht der Firma, einen Mitarbeiter zu entlassen, wenn er das Ansehen der Firma schädigt oder ihren Interessen zuwiderhandelt - jenes liberale Recht, das auch von den Bürgerlichen gerne ins Feld geführt wird, wenn es um Kopftücher oder Illoyalität geht: Ich erinnere etwa an die Causa Thielemann, den die HSG (und wenn ich mich nicht täusche, die Weltwoche) als nicht mehr tragbar hingestellt haben.

  • Michael Kretschmer
  • 08.10.10 | 22:26 Uhr

Mal ganz böse vermutet: Die Deutschen lieben den Islam so, da dieser ohne Umschweife zugibt, Israel vernichten zu wollen. Dafür nehmen die Deutschen sogar ihren eigenen Untergang hin.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 08.10.10 | 20:13 Uhr

Pauline Mohr: Selbstverständlich werden wir mit Propaganda und Lügen überhäuft. Ohne, geht nicht! Ob Personenfreizügigkeit mit der EU oder Migration, alles wird verherrlicht! Um zu sehen wohin das alles führt, muss man nur die Verschuldung unserer Sozialwerke im Auge behalten. Alle Lügen summieren sich da in Milliardenhöhe an.

  • Christine Joos
  • 08.10.10 | 08:48 Uhr

Vor Monaten noch wurde als islamophob beschimpft,wer sich traute, gegen Burka & Ueberhand nehmen des hier mittelalterlich gelebten Islam anzusprechen.Heute überschlägt sich die Politik europäischer Länder in ihrer Abwehr.

Masse,sagt M. Fluehmann,ist der Integration nicht förderlich.Dazu trägt aber vielmehr die westliche Unkultur bei,ihre Werte nicht selbstverständlichst als Massstab für Integration zu übermitteln.Man zählte tolerant auf Einsicht, Anstand & Integrationsbemühung der Einwanderer als Mündige auf gleicher Augenhöhe:Das wurde schamlos ausgenützt.Was die pol.Hektik nun bestätigt.

  • Christine Joos
  • 08.10.10 | 08:25 Uhr

Burka-Verbot in Frankreich vom Verfassungsrat geschützt. Wenigstens in unserer Kultur wird auf diesen menschenverachtenden Käfig verzichtet. Gratulation!

Dazu de Maizière/D:
""Auf die Frage nach einem Verbot wie in Frankreich sagte er, das müsste „auch verhältnismäßig und durchsetzbar sein“. Schließlich sei das Burka-Tragen in Deutschland kein Massenphänomen. „Deshalb rate ich hier zur Vorsicht.“""
Falsch. Die Burka muss verboten werden, b e v o r sie zu einem Massenphänomen geworden ist.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 07.10.10 | 20:39 Uhr

Zurück zu Deutschland: Welche monumentalen Fehler hat Deutschland den begangen, wenn im Oktober anno 2010 (!) die Deutsche Regierung verlauten muss, dass nicht die Scharia sondern die Deutsche Verfassung gilt?

  • Pauline Mohr
  • 07.10.10 | 19:33 Uhr

JA "Integration" ist die grösste Propagandalüge der westlichen Politallianz.Kein Land der Erde kann mit einem "integrierten" Muslim aufweisen. Als ich 1983 2 Wochen den muslim. Süden der SowjetUnion bereiste, waren alle Moscheen "umfunktioniert". Der Islam offiziell verboten, verschwunden: Kaum implodierte die USSR-schwups war der Islam nach 70 Jahren wieder in alter Blüte da, und die Russen mussten das Land verlassen. Wo immer ich in Asien reiste, blieb die Muslim. Minderheit unter sich. Gab es keine Berührungspunkte mit der übrigen Bevölkerung.Wer wunert sich? Der Koran verbietet dies!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 07.10.10 | 17:03 Uhr

Bis in die 80er Jahre hinein fand Integration noch statt, weil die unterschiedlichen Kulturen in moderater Anzahl in Europa lebten. Heute findet die Integration nicht mehr statt, weil sie auch nicht mehr notwendig geworden ist. Es gilt das Prinzip der Masse. Wie mehr Einwanderer, desto schwächer wird das Bedürfnis sich zu integrieren. Müsste ich morgen nach Alaska auswandern, wäre es wohl in meinem Interesse mich so rasch als möglich anzupassen. Treffe ich dort aber 300'000 Schweizer, dann nimmt die Integration meines Erachtens eine andere Dimension an.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 06.10.10 | 23:54 Uhr

Statt sich an den Ideologien einer selbstsüchtigen Linken Politelite zu orientieren welche die Zukunft - hört man denen zu - offensichtlich bereits vorausgelebt hat, sollten wir uns allmählich wieder an die Vergangenheit und an deren Lehren orientieren. Denn die Vergangenheit....bringt uns viel weiter nach vorne!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 06.10.10 | 23:45 Uhr

Fazit ist, Integration hat nirgends stattgefunden. Nicht in Deutschland, nicht in Frankreich und auch nicht in Belgien oder Holland! Was bleibt ist die Frage wohin die zig-Millionen geflossen sind die man für Integrationsprojekte oder Massnahmen in den Sand gesetzt hat. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor? Auch in Afrika haben wir - mittlerweile Milliarden - für eine bessere Welt dort investiert. Gibt es dort jetzt keine Kriege mehr? Gibt es keinen Hunger und keine Krankheiten mehr? Afrika hat heute noch nach wie vor die gleichen Probleme wie vor 40 Jahren!

  • Pauline Mohr
  • 05.10.10 | 19:42 Uhr

Die Rede des deutschen Bundespräsidenten hat die Kluft zwischen Regierung und Volk - noch vertieft. In kurzer Zeit nach seiner Rede gingen bei der FAZ-on-line 98 Leserbriefe ein, die sich empört und verächtlich gegenüber der "Anbiederungsrede" des ungeliebten BP (man hätt Gauck vorgezogen) zeigten. Tenor Wulffs: "Die Muslime wären alle !!! eine Bereicherung, und der Islam gehöre zu Deutschland!" Die Anti-Wulff-front war geschlossen. Er gilt nun als treuer Parteisoldat Merkels ohne eigenenMeriten.
"Everybodies darling = everybodies Depp" hiess ein Brief-kurz und bündig!

  • Pauline Mohr
  • 02.10.10 | 00:46 Uhr

Wer sagt: die Deutschen haben keinen Humor. Will man über den Islam lachen, dann ist man bei PI richtig:(Politically Incorrect)
Bekannt ist ja, dass in der BRD sowohl die "ZEIT" und noch mehr die "SZ" arg islamlastig sind, und Ayan Hirsi Ali, Seyran Ates und Necla Keleg schon mal als "Aufklärungsfundamentalisten" hinstellt. Und Tazlima Nazreen schon einmal als "Irre" bezeichnete, Das reichte einem SZ-Leser, und er schrieb:
Auch mir wollte man ein 2-Monat Abo aufs Auge drücken. Ich antwortete:
Danke, aber mir ist das Papier zu hart für mein OO.

  • Pauline Mohr
  • 30.09.10 | 23:08 Uhr

Ja, ich rätsle schon lange herum, warum die gesamte EU-Politallianz, die Medienlandschaft und sogar der christl. Klerus geschlossen uns dem Islam übergeben. Noch läge das Waffenprimat, die Stärke beim Westen. Der verhält sich beschämend unterwürfig. Statt der angeblichenen Bereicherung (Multikulti) haben wir uns mit den Muslimen eine riesige fiscale Belastung, Verlust der Meinungsfreiheit, ein unerwünschtes orient. Strassenbild, integrationsreistente "Mitbürger" aufgeladen, eigentlich nichts-was den geringsten Wert für Europa brachte. Und keiner wagt ein Wort zu sagen!
Weiss wer warum?

  • Pauline Mohr
  • 29.09.10 | 20:39 Uhr

Ungleiche Reziprozität: Als Marwa-el-Sherbini in Deutschland von dem deutsch-russ. Alex W. im Gerichtssaal erstochen wurde, gab es tagelang in den islam Staaten wütende Protest (organis. Protestmärsche, weinende muslim. "Mitfühlende" im ägypt. Fernsehen. Zur Gerichtsverhandlung kamen 100te Reporter aus den islam. Staaten, und alles wurde stündlich übertragen. Im Gegensatz dazu:
3 Angestellte des Bibelverlages ZIRBE wurden in Anatolien in ihrem Büro ermordet, Fast keine Zeile dazu in westlichen Medien. Kein Reporter vorort in der Türkei. Westl. Desinteresse!

  • Pauline Mohr
  • 29.09.10 | 20:22 Uhr

Habe das Buch von Hamed Abdel-Samad schon gelesen, und kann es nur empfehlen. Den von ihm vermuteten "Untergang der islam. Welt" sehe ich nicht. Im gegenteil: dadurch dass der Hass-und Gewaltaufrufhermeneutik des Korans "Religionsfreiheit" erteilt wurde, ist der Islam im westen schon installiert (einbetoniert) Den Fehler den Muslimen ihre Religionzu lassen, machten die Zaren (besonders Elisabeth die Grosse) und auch das Britische Weltreich in Indien & Malaysia. Mit dem Erfolg. Russlands Süden und das brit. Empire sind weg,aber der Islam ist in Indien und auch noch in Malaysia, fest installiert

  • fabio rechsteiner
  • 29.09.10 | 15:48 Uhr

2/2 Speziell in der Rap-Musik wird von Afroamerikanern dieser Ausdruck weidlich genutzt und dies zieht keinerlei Konsequenzen mit sich.
Sollte jedoch ein "Kaukasier" (US-Definition für Europäische Herkunft) dieses Wort z.B. in einem Liedtext verwenden, kriegt der Verfasser sofort eine Massive Klage vor Gericht an den Hals.
Die freie Meinungsäusserung ist mitnichten wirklich gegeben.
Die wachsende Anzahl Muslimischer Immigranten und Konvertiten benutzt analog die säkuläre Gesetzgebung um sich Sonderrechte + Privilegien zu sichern.
Gleiches Recht für Alle - wohl eher nicht.

  • fabio rechsteiner
  • 29.09.10 | 15:34 Uhr

@Rainer Selk 29.09.10 09:42 - Immigration/Integration 1/2
Die von den von mir aufgeführten Ländern erstellten Vorbedingungen welche von potentiellen Zuwanderern erfüllt werden müssen verhindern vorab Spannungen, da unqualifizierte und bildungsferne Schichten die Zuwanderung verwehrt wird.
Dies jedoch verhindert auf lange Sicht gesehen nicht gewisse Abspaltungstendenzen gewisser Bevölkerungsgruppen.
Die PC treibt speziell in diesen Ländern unglaubliche Auswüchse. Als Beispiel dient das "N"-Wort welches früher als abwertender Ausdruck für die Bevölkerung Afrikanischer Herkunft diente.

  • Rainer Selk
  • 29.09.10 | 09:42 Uhr

fabio rechsteiner 29.09.10 01:22
Wenn man sich kritisch mit der Migration/Integration auseinandersetzt, ist man bereits ein 'Fremdenhasser'. Was sich ein Gruppe dieser vor allem Islamo-Fremden leistet, darf nicht gesagt werden. Ein Reform. Pfarrer versteigerte sich vor ca. 2 Wo. zu der Aussage, es müssten alle badischen Hausfrauen nach Anatolien gehen, um vor Ort die Menschen kennen zu lernen. Jene von dort kommen carweise hierher + halten die Sozialhand auf, um uns 'kennen zu lernen'. Pleite-EU gesteuert. Unsere Justiz + poltic. correcntn. schützt das. Das kostenexplodiert irrsinnig!

  • fabio rechsteiner
  • 29.09.10 | 01:22 Uhr

2/2 Die Resultate sind ernüchternd. Wie lange hat man uns vorgebetet dass Zuwanderung mangels authochtonem Nachwus wichtig sei. Dies mag alles gut und recht sein, jedoch ist diese bis heute nicht zielführend, da keinerlei Vorgaben wie z.B. in US/AU/NZ/CA aufgestellt wurden.
Dies alles hat nichts mit Hass, Überlegenheit oder Diskriminierung zu tun sondern mit Realitäten welche die politischen Machthaber aus Angst in die braune Ecke gestellt zu werden, negierten.

  • fabio rechsteiner
  • 29.09.10 | 01:05 Uhr

@Markus Schreiber - 1/2
Ihnen unterläuft ein prinzipieller Denkfehler.
In der Causa Sarrazin wurde nichts anderes in Buchform kondensiert veröffentlicht was nicht schon vorher bekannt war. ALLE Europäischen Länder haben kläglich versagt probate Immigrationsgesetze zu erlassen, obwohl der stetige Anstieg der Zuwanderung dies eigentlich verlangte.
Die Auswirkungen sind in allen grösseren Städten Europas sind die gleichen und nun auch nicht mehr wegzudiskutieren.
Sarrazin hat nichts anderes getan als die Immigration im Bezug auf deren Leistungen im gesamtgesellschaftlich zu analysieren.

  • Pauline Mohr
  • 28.09.10 | 13:10 Uhr

Als ich bei der damaligen Volksbefragung über den Minarettebau der NZZ einen Leserbrief schrieb-dass ein Minarett unwichtig wäre- es gehöre (unbedingt) ein Religionsverbot für den Islam im Westen - da der Koran ein eindeutiger Hass- und Gewaltaufrufcanon wäre, der sich seitenlang namentlich gegen Christen & Juden richtet- btach dort ein Gezeter los: Wenn eine Fr. Mohr weiter solchen HASS!! verkünde, würde man das Abonnement kündigen. Das war das Ende meiner NZZPublikationen. Heute kann man in der FAZ noch Ärgeres lesen. Und jeder Islamartikel dort, hat bis zu 300 Leserbriefe-90%islamkritisch.

  • Markus Schreiber
  • 28.09.10 | 11:50 Uhr


Die meisten Schreiberlinge hier sind voller Hass auf alles Fremde. Sie sind der Meinung, sie seien bessere Menschen. So wird pauschal übers Ausland hergezogen (obwohl die gleichen Themen auch innerhalb CH existieren, siehe Parteirauswurf Wagner) und Menschen auf Grund ihrer Herkunft oder Religion diffamiert.

  • fabio rechsteiner
  • 28.09.10 | 01:13 Uhr

@Christine Joos
Eigentlich wäre diese Exkursion zu Atatürk im Kontext zum Titel dieses Threads off-topic gewesen aber die Geschichte der Türkei hat auch eine direkte Verbindung zum Thema.
Mädchen/Frauen dürfen (oder durften?) in der Türkei keine Kopftücher in der Schule tragen.
In DE kommen die Eltern mit Dingen durch (Kopftuch) mit welchen sie in TR keine Chance hätten (hatten?).
Dass dies einer grundlegenden und tiefergehenden Integration entgegenwirkt ist eben eine Komponente der logischen Schlussfolgerungen Sarrazins. U.a. wurde er auch dafür politisch abgestraft.

  • Rainer Selk
  • 27.09.10 | 22:54 Uhr

Werner Widmer 27.09.10 13:25
'Islam-, Migrations- und Überfremdungskurs nicht mehr weiterfahren'
Ich empfehle das Buch von Dr. U. Ulfkotte: 'kein schwarz, kein rot, kein Gold'. Kann man wegen Facts + Figures nur schluckweise lesen.
Politiker, die das angerichtet haben sind keine Opportunisten, nein, das sind für mich verantwortungslose Verbrecher. Harte Aussage, aber anders kann man das nicht mehr benamsen. Falls Sie das lesen, lassen Sie mich wissen, ob Sie dann noch von 'Opportunisten' sprechen wollen. Hier wird eine Situation zugelassen, die jenseits aller Vorstellungen tickt!!

  • Werner Widmer
  • 27.09.10 | 13:25 Uhr

Das Aussagen und Positionbeziehen wird auch in der Schweiz schwieriger. Da haben die Engländer schon recht gehabt. Nur wer keinen Verdienst braucht (genug Vermögen hat) sollte politisieren. Die Lohn- und Geldan-Nehmer werden automatisch korrumpiert.
Plötzlich merken aber viel Politker aller Schattierung, dass man auf dem Islam-, Migrations- und Überfremdungskurs nicht mehr weiterfahren kann. Das Volk will nicht mehr, also nehmen und machen auch sie einen Schwenker und stehen nicht mehr zu ihren "Ideale". Das nennt sich Opportunismus.

  • Klaus Kolbe
  • 27.09.10 | 05:18 Uhr

heit kraß entgegenläuft. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen – auch wenn Sie Herrn Sarrazins Ansichten nicht teilen? Man muß diese auch nicht in Gänze teilen, um dieses Recht einzufordern. Ist es etwa keine Zensur, wenn viele Bürger sich nicht mehr trauen, das auszusprechen, was sie meinen, weil sie genau das befürchten, was Herrn Sarrazin widerfahren ist – nämlich eine Existenzvernichtung?!
Aus meiner konservativ-demokratischen Gesinnung habe ich übrigens nie einen Hehl gemacht – und meine Differenzierungsfähigkeit, glaube ich, ist nicht so korrekturbedürftig, wie Sie meinen.

  • Klaus Kolbe
  • 27.09.10 | 05:14 Uhr

zwar nicht nur in Deutschland, schon länger gärt, wollen Sie doch wohl nicht abstreiten. Indem er seinen Arbeitsplatz verlor, ist er zwar nicht Hartz-IV-Empfänger geworden. Fakt jedoch ist, daß er ihn verlor. Dieses ist ganz klar auf einen einzigen Umstand zurückzuführen: nämlich daß er es gewagt hat, von dem jedem Bürger zustehenden Recht auf freie Meinungsäußerung (die in diesem Fall nicht auf der Linie der sogen. Political correctness lag, muß hinzugefügt werden) Gebrauch zu machen. Sehen Sie – und genau dieser Umstand ist es, der einer vom Grundgesetzt „garantierten“ Meinungsäußerungsfrei-

  • Klaus Kolbe
  • 27.09.10 | 05:13 Uhr

Herrn Köppels Auftritte im deutschen Fernsehen sehen ganz sicher nicht alle Menschen so wie Sie, Herr Schreiber. Den von Ihnen angesprochenen Fall des Hrn. Wagner kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht kenne. Aber zurück zu Sarrazin. Was hat Herr Köppel getan: Er hat sich konsequent für die Freiheit, seine Meinung zu äußern (ohne Konsequenzen in welcher Form auch immer!), eingesetzt – und das ist ihm hoch anzurechnen. Daß es Konsequenzen hatte, daß Hr. Sarrazin sich dem linken Zeitgeist und seinen Höflingen in Politik und Mainstream-Medien widersetzte und laut aussprach, was im Volk, und

  • Markus Schreiber
  • 26.09.10 | 16:55 Uhr

wie„Gutmenschen, nützliche Idioten, linke Heilslehrer etc.“. Es zeigt ihre Gesinnung und Fähigkeit zu differenzieren.

Zurück zum Thema: Letzte Woche wurde in der Schweiz Hr. Wagner (Gemeinderatspräsident von Opfikon) von seiner Partei wg rassistischer Aussagen ausgeschlossen. Im Vergleich zu Sarrazin handelt es sich hier um einen „einfachen Kommunalpolitiker“. Dachte schon, die Meinungfreiheit wäre nur in D schwer beschädigt. Ob Hr. Köppel auch dieses Thema bespricht?
Zuerst vor der eigenen Türe fegen!!!

  • Markus Schreiber
  • 26.09.10 | 16:52 Uhr

1) @Hr. Selk: Ganz richtig, es geht in erster Linie um wirtschaftliche Interessen. Wenn die Schweiz so unzufrieden mit D und EU ist, kann sie sich doch neue Handelspartner suchen. D wird es sicherlich verkraften... Aber es ist einfacher, mit dem Finger auf Andere zu zeigen.

@Hr. Kolbe: Für die Oberlehrerhaftigkeit ist die Schweiz weltweit schon seit langem bekannt. Mit jedem Auftritt Hr. Köppels im deutschen TV wird es zur Schau gestellt. Wie schon gesagt, witzig ist es, und wird deshalb nicht ernst genommen.
Man braucht nur quer über Ihre Aussagen zu lesen, und es wimmelt von Ausdrücken

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 26.09.10 | 16:38 Uhr

Martin Kreidel: 1. Und Ihre negativen Bemerkungen gegen die SVP-Politik oder den "WW-Stammschreibern" etc. möchte ich wie folgt entgegnen: Ich bin Schweizer und parteilos. Ich lese alle Medien ohne Unterschied oder deren politische Richtung. Als Westschweizer lese ich zudem auch die frankophonische Presse. Wir müssen ja alle froh sein, das wir eine Partei wie die SVP haben. Bezüglich der Entwicklung der letzten 20 Jahre darf ich mal wie folgt spekulieren wo die Schweiz heute ohne SVP wäre: Wir wären in der EU, hätten 30 - 35 % Ausländer und gut 10 - 12 % Arbeitslosigkeit.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 26.09.10 | 16:15 Uhr

Martin Kreidel: Sie haben es richtig zitiert. Die Politiker wachen langsam auf. Endlich, kann man da nur noch sagen. Nur, wachen diese Politkreise - die früher alle als Angstmacher kritisiert haben - etwas 10 Jahre zu spät auf und jetzt kann man den Kilometerzähler nicht mehr auf Null stellen! Es ist leider nicht damit getan zu sagen, "jetzt wachen wir auf und alles ist wieder gut". Nein, so einfach funktioniert eine Gesellschaft nicht. Die Linken Ideologien einer multikulturellen Harmonie ist so naiv, dass diese von Kindern stammen könnten!

  • Rainer Selk
  • 26.09.10 | 15:07 Uhr

Martin Kreidel 26.09.10 11:13
Befassen Sie sich mit dem islam. System der Dschizya. Dann wird Ihnen klar, warum sich intregtionsferne Islamisten in den Städten ausbreiten + Radau machen. Das Euro-Politiker-Aufwachen ist nur ein 'Räkeln'. Das wird noch heftig + miserabel 'grünlich'. D hat vor lauter Rassismus die Hosen so voll, dass sie sich lieber selbst aufgeben als beherzt gegen eine schleichende krimi-polit.-islamo Unterwanderung vorzugehen. Apropos: ein grosser Teil meiner Verwandtschaft wohnt in D. Ich weiss sehr wohl von v. Ort, von was ich spreche!

  • Martin Kreidel
  • 26.09.10 | 11:13 Uhr

3). auf Äußerungen australischer Politiker oder Atatürk u.a. auf Grund der deutschen Geschichte u. Generation von Nachkriegspolitikern bei uns nicht so einfach ziehen. Es geht nicht mehr um pro oder kontra Islam, auch nicht um eine primitive Ausschaffungs- oder Nichtausschaffungsdebatte. Ja, die deutschen Politiker haben lange geschlafen. Aber sie wachen zunehmend auf. Weil Sarrazin, Hermann und andere ihre Meinung eben doch frei äußern konnten und nicht, weil "es" brennt. Die Schweiz beleuchte einmal ihre eigene Migrantensituation u. überlege sich, ob sich da nicht auch "was zusammenbraut".

  • Martin Kreidel
  • 26.09.10 | 11:02 Uhr

2). Nachdem Sarrazin, Hermann & Co. zwar Konsequenzen zu tragen hatten, aber dennoch ihre Meinung frei äußern konnten, findet in D zumindest eine verstärkte Debatte über die Anpassung von Migranten statt, der eigentliche Zweck ist erreicht. Das Ergebnis dieser Debatte wird aber sicher nicht eine einfältige Kontra-Kampagne à la SVP, geschweige denn ein Bauverbot für die paar Minarette sein, die in der CH kaum eines Menschen Auge je erblickt hat. Die Qualität des Wahlvolkes ist in der CH keinen Deut besser als bei uns. In diesem Blog scheint kaum einer zur Kenntnis zu nehmen, daß Verweise

  • Martin Kreidel
  • 26.09.10 | 10:54 Uhr

1). Danke, Herr Borner, daß Sie den Weg zurück zum eigentlichen Thema finden. Die unterschiedlichen Mentalitäten werden aber auch weiterhin bestehen, wer auch immer sich über wen auch immer wundert. Über die Medienunterstützung von politischen Auswüchsen - hier seit langem durch die WW - wundern wir uns auch, während die Stammschreiber hier diese wohl schon gar nicht mehr registrieren. Diese sind es auch, die - nachdem sie nun nicht nachweisen konnten, wo es in D angeblich brennt, sich auf das noch vagere und bequemere "in den Köpfen" verlegt haben, über die sie noch weniger Bescheid wissen.

  • Bruno Borner
  • 25.09.10 | 19:30 Uhr

Die hysterischen Reaktionen auf Sarrazin's Thesen sollten uns alarmieren. Es ist doch jeder Nation selbst überlassen, wieviel fremdes Kulturgut integriert werden kann. Uns Schweizer wundert, dass man in Deutschland für seine freie Meinung sogar den Job verlieren kann (siehe auch Eva Hermann). Auswüchse, die ohne gezielte Medienunterstützung nicht denkbar sind. Auf keinen Fall möchten wir solche Zustände hier bei uns, auch wenn ich zugeben muss, dass umweltpolitische und kirchliche Kreise auch hierzulande zunehmend das Fernsehbild prägen. Unser politisches System müsste dies vermeiden.

  • Pauline Mohr
  • 25.09.10 | 13:47 Uhr

Muslime trennen sich auch im Westen nicht von ihrem christen- und judenfeindlichen Religionscanon, ihren (Un)Sitten und (Miss)bräuchen, und da nur ein Lippenbekentnis zum Rechtsstaat genügt, um Staatsbürger zu werden-verachten sie uns noch mehr. Und würden bei einem Djihadsieg am nächsten Tag die Scharia einführen. Auch im Westen bleiben sie bei ihrer Gesellschaftsform, die schon alle ihre 57 islam. Staaten devastiert hat.
Die einzige Stärke des heutigen Islams=neben ihrem Ölquellenbesitz - die Schwäche und Feigheit des Westens.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 25.09.10 | 13:03 Uhr

Es geht nicht nur um die Entwicklung in De. sondern auch in den anderen Nachbarländern. Und seltsamerweise haben die gleiche Probleme. Auch da bildet sich eine Migration zu Ungunsten der Sache! Frankreich z.B. hat die genau gleichen Probleme wie De. Was in De. z.B. in Berlin, Köln oder sonst wo vorkommt, haben die Franzosen im Süden. Siehe Marseille, Toulouse und Lyon. Davor kann doch niemand mehr die Augen verschließen. Wir reden längst nicht mehr von Ausnahmen. Da braut sich in Europa was zusammen!

  • Klaus Kolbe
  • 25.09.10 | 12:11 Uhr

d. Nationalökonomie) sehr empfehlenswert. Wer das gelesen hat, wird z. B. die Bestrebungen (das sage ich als Deutscher, weil es länderübergreifend auch mich etwas angeht) der Schweizer Bürgeraktion „Gesunde Währung“ nur gutheißen können.

  • Klaus Kolbe
  • 25.09.10 | 12:10 Uhr

(z. B. DDR, Sowjetunion), ist nichts unangebrachter als falsche Toleranz. Die sogen. Gutmenschen sind nur die „nützlichen Idioten“ für die linken Heilslehrer (Marx u. Co.) und deren Gesinnungsnachfahren mit ihrer Weltbeherrschungsideologie (Arbeiter aller Länder …) sowie auch für die globale Finanzelite, bei der der Begriff „kapitalistisch“ nun völlig fehl am Platze ist. Womit noch nichts über die Expansionsbestrebungen des Islam gesagt ist.
In bezug auf den intern. Sozialismus ist auch das Buch „Geldsozialismus“, Verlag Dr. Ingo Resch GmbH, 82166 Gräfeling, v. Roland Baader (Österr. Schule

  • Klaus Kolbe
  • 25.09.10 | 12:09 Uhr

@ Markus Schreiber
Erstaunlich zu lesen, daß die Oberlehrer, die ja sonst nur, politisch korrekt, in Deutschland zu verorten waren, nun auch in der Schweiz zu finden sind.
Mißstände aufzudecken hat nun wirklich nichts mit Oberlehrerhaftigkeit zu tun – im Gegenteil. Beim Thema Meinungsäußerungsfreiheit ist höchste Wachsamkeit angebracht (Orwell!), und es ist nicht an ein einziges Land gebunden. Es sollte und muß alle eigenständig denkenden und demokratisch gesinnten Menschen interessieren. Wenn man sich Länder ansieht, in denen Linke (= intern. Sozialisten) das Sagen haben oder auch hatten

  • Rainer Selk
  • 25.09.10 | 08:03 Uhr

Markus Schreiber 24.09.10 15:48
Da wir eine Exportnation sind, ist es schon wichtig, die Entwicklungen auch in D zu beobachten. Da D in der EU ein grosses Gewicht hat, kann es uns wirtschaftl. wie polit. nicht 'wurscht' sein, was dort abläuft. Dazu brauche ich keinen Ulfkotte. Die entgleitende polit. Entwicklung in D ist seit Jahren im 'Hintergrund' im Gang + bricht sich den Weg. Wundert deshalb nicht, dass SPD Gabriel plötzlich 'Kreide gefressen' hat. Wenn die Polit.-Meinungskokon-Führung in D nicht rasch handelt, wird' s eng. Da beginnt sich ein Polit.-Theater anzubahnen.

  • Pauline Mohr
  • 24.09.10 | 22:54 Uhr

"Seit fast 500 Jahren bildeten die Türken eine Quelle der Ablenkung, Intrigen und Korruption, Unterdrückung und Ungerechtigkeit (misrule) in den-von ihnen unterworfenen Nationen, und gleichzeitig den Versuch-mit unstatthaften Mitteln eine wichtige Rolle in der islamischen Welt zu spielen!"
Eine Beurteilung der Türken durch Lord Curzon anlässlich der Lausanner Conferenz 1923 über die Neugestaltung der türkischen Grenzen.
(Curzon und Winston Churchill waren 2 der wenigen weitsichtigenStaatsmänner, die das 20. Jhdt. hervorgebracht hat)

  • Markus Schreiber
  • 24.09.10 | 15:48 Uhr

Hier gilt jeder als Linker, Spinner oder Gutmensch, der nicht auf der WW/SVP Linie ist.
@Kreidel: Die wenigsten Schweizer kennen die Verhältnisse in D aus eigenem Erleben und verweisen dann auf Bücher (wie gut dass es Ulfkotte gibt) oder TV Sendungen, die ihnen gut in den Kram passen… Da hilft alles sachliche Argumentieren nicht.
Ich bin sehr für Meinungsfreiheit, weshalb sich auch jeder Schweizer zu den Problemen in D äussern darf, obwohl es ihn eigentlich gar nichts angeht.
Aber das ist das CH-Oberlehrerhafte, wie es auch Hr. Köppel in den Sendungen zum Ausdruck bringt.
Witzig ist es...

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 24.09.10 | 14:41 Uhr

Niemand kann die genauen Folgen der Migration voraussagen! Die Migration findet einfach statt. Die Befürworter stützen sich auf Behauptungen, Prognosen und...Hoffnungen. Mit anderen Worten, reden wir da von Improvisation! Wer improvisiert geht Risiken ein. Und wer in einer Sache die ein Staat, ein Volk und die Sicherheit betrifft Risiken eingeht, handelt unverantwortungslos!

  • Christine Joos
  • 24.09.10 | 09:11 Uhr

W i r müssen den Islam nicht auseinanderbeindeln, um d i e Komponenten zu finden, die wir krampfhaft bemüht politisch korrekt und anscheinend nach demokratischen Richtlinien in unser politisches System integrieren können, nein, w i r müssen nur auf unserem Rechtsstaat bestehen und religiöse nicht-christliche Ansinnen, wie w i r sie definieren, auf das Private beschränken.

  • Christine Joos
  • 24.09.10 | 09:06 Uhr

Danke, F. Rechsteiner, für diese starken Worte.

Hätte sich der Islam nicht als Gemeinschaft zu einem mächtigen und machtvollen politischen Gebilde etabliert, das von säkularisierten Staaten als gleichwertig akzeptiert werden muss, könnte er problemlos auf die private, individuelle Ebene "verbannt" werden.

Leider schleppen Einwanderer ihre politische Haltung als Glauben getarnt ein. Ihre Forderungen nach freier Ausübung zeugen davon, wenn sie nach unnötigen Minaretten rufen, sich den Forderungen der Schule widersetzen und nach zivilen Richtern nach Scharia-Gesetz rufen.

  • fabio rechsteiner
  • 23.09.10 | 21:20 Uhr

2/2
die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.

Im Wissen um die noch immer bestehende Macht des Klerus baute Atatürk eine sehr säkuläre Judikative auf und gab dem ebenfalls säkulären Militär weitgehende Vetorechte.
Bis vor Kurzem war dies noch der Fall, TR ist jetzt auf dem Wege zu einer Thokratie.

  • fabio rechsteiner
  • 23.09.10 | 21:01 Uhr

Mustafa Kemal Atatürk der Gründer der modernen Türkei hat den Islam als politisches und juristisches Regelwerk wie folgt umschrieben - was haben die Politkasperlis in ganz Europa davon gelernt ? NICHTS!
1/2
Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung,

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 23.09.10 | 15:09 Uhr

Und Apropos Migration: Wieso müssen wir immer Tolerant sein? Wieso müssen wir immer ein Auge oder beide zudrücken? Wieso müssen wir immer JA sagen? Wieso müssen wir etwas akzeptieren was kein Volk in Westeuropa gefordert hat? Oder kennt jemand ein Beispiel wo Leute für mehr Migration protestiert haben?

  • Rainer Selk
  • 23.09.10 | 14:56 Uhr

Klaus Kolbe 23.09.10 13:09
Die Zustände in Berlin sind noch viel schlimmer. Was sich dort 2009 abgespielt hat, schlägt alles. Und ist es Mönchengladbach? Da feiern Alaviten nun neuerdings auf öffentlichem Platz Ihre Gebete bis 22.00 Uhr usw. Islamdiskussionen in allen TV Sendern sind geprägt von agitatorischen Islamo-Konvertiten Besserwissern, Verdrehern und Herunterspielern. Unsere Toleranz wird bis zum Geht-nicht-mehr strapaziert, mit unverfrorem Anspruchs-hipp-hopp und frechen Rassismusverdrehungen, vor allem in Deutschland, mit immer grösseren Ansprüchen!

  • Pauline Mohr
  • 23.09.10 | 14:04 Uhr

Re-lese wieder S.P. Huntingtons Buch nach 14 Jahren. Hochaktuell. Auf Seite 501: Die westliche Kultur wird von Gruppen innerhalb der westlichen Gesellschaft in Frage gestellt. Diese Herausforderung kommt von Einwanderern aus anderen Kulturkreisen, die eine Assimilation ablehnen, und nicht aufhören, Werte, Gebräuche und Kultur ihrer Herkunftsgesellschaften zu praktizieren und zu propagieren. Am auffallendsten ist diese Erscheinung bei Muslimen in Europa.
Sarrazin irrt jedoch in einem entscheidend. Er möchte gebildete Muslime einwandern lassen. Bildung im Islam = trennt nicht v.d. Religion!

  • Klaus Kolbe
  • 23.09.10 | 13:09 Uhr

An die Herren Kreidel, Lohmann und …:
Hier sind die Fakten, die Sie fordern; auf: http://info.kopp-verlag.de/video.html
Etwas herunterscrollen, dann findet man diesen Beitrag:
05.07.2010 | Brutaler Angriff auf Polizeibeamte in Hamburg
Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, die Spitze des Eisbergs – und das nicht erst seit gestern.
Reden Sie sich doch nicht immer die Realität schön – sie sieht ganz anders aus, man muß nur hinsehen und die rosarote Multikulti- oder Gutmenschen-Brille abnehmen, sofern man das überhaupt will!
Wie heißt es doch so schön: Wer Augen hat zu sehen, der …

  • Micha Tobler
  • 23.09.10 | 09:33 Uhr

Normalerweise habe ich keine Angst vor fremden Einflüssen. Vielmehr versuche ich, das Bereichernde in ihnen zu sehen. Beim Islam gelingt mir das nicht. Ich erkenne nichts Positives in dieser Religion mit ihren absurden Regeln und Einschränkungen, zahlreichen Verboten und unmenschlichen Strafen und halte sie für eine Bedrohung für unsere freie Gesellschaft.  

Ebenso provoziert mich der Anblick finsterer, bärtiger Islamisten und derer 5 Meter hinter ihnen trottenden verschleierten Frauen. Obwohl ich weiss, dass jeder das Recht haben sollte, so zu leben, wie er will. - Ein Dilemma.

  • Klaus Kolbe
  • 23.09.10 | 01:19 Uhr

Gesellschaft zu nutzen:
DEM RECHT, UNSER LAND ZU VERLASSEN!“
Hier sei auch an die Aussage des türkischen Unternehmers und SPD-Mitglieds Vural Öger erinnert: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Was der gute Süleyman vor Wien nicht geschafft hat, das schaffen unsere geburtenfreudigen Türkinnen in der Bundesrepublik.“

  • Klaus Kolbe
  • 23.09.10 | 01:18 Uhr

zu erkennen und nicht gutzuheißen!
Der ehemalige australische Premier John Howard am 3.6.2008 zu den Muslimen in seinem Land: „Dies ist unser Land, unsere Nation und unser Lebensstil, wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen. Aber wenn Ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, der Teil unserer Kultur ist, unsere christlichen Werte mißachtet, weil GOTT euch beleidigt, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch, einen weiteren Vorteil unserer großartigen Demokratie und

  • Klaus Kolbe
  • 23.09.10 | 01:17 Uhr

@Martin Kreidel und die anderen Gutmenschen:
Leute wie Sie, Herr Kreidel, und dieses ist nicht persönlich abwertend gemeint, haben wohl immer noch nicht begriffen, wie weit fortgeschritten die Entwicklung auf diesem Feld schon ist. Als Deutscher muß ich Ihnen leider sagen: Sie scheinen völlig realitätsfern zu sein. Die Herren Selk, Fluehmann, aber auch Herr Zimmermann und viele andere sind sehr viel näher an der Realität, als Sie vielleicht denken. Und – man muß schon gar nicht unbedingt Deutscher sein, um diese Entwicklung, die ja nicht nur (aber in gesteigerter Form) in Deutschland läuft,

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 23.09.10 | 00:48 Uhr

Martin Kreidel: Und mit Zivilcourage meine ich natürlich Thilo Sarrazin!

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 22.09.10 | 23:56 Uhr

Martin Kreidel: Ich rede nicht von Büchern, sondern von gesundem Menschenverstand! Was uns die Linke Politik seit Jahren vormacht, hat mit der Realität längst nichts mehr gemeinsam. Man muss nur richtig hinschauen und den Mut haben die Scheuklappen abzulegen. Und zu sagen was die meisten leise und feige denken, nennt sich Zivilcourage!

  • Pauline Mohr
  • 22.09.10 | 23:55 Uhr

Ich habe in der Buchhandlung neben dem Sarrazinbuch auch noch eines von einem islam. Konvertiten (da gibt es ja nicht allzu viele) Hamed Abdel-Samad gekauft. Erwartete mir wenig, wurde dann aber positiv überrascht. Wer "inside-Islam" interessiert ist, wird gut bedient. Der Titel "Der Untergang der islamischen Welt" (wenn er da nicht ein wenig zu optimistisch ist). Aber wer hätte sich den schnellen Zusammenbruch der Sowjetunion vorstellen können. Weil hier über den Zustand der deutschen Städte debattiert wurde, empfehlenswert Kirsten Heisig "Das Ende der Geduld". Erschreckend!

  • Rainer Selk
  • 22.09.10 | 23:31 Uhr

Martin Kreidel 22.09.10 18:54
Sie sind nie über Ihre 'Scholle' hinausgekommen, sonst würden Sie nicht solche Unterstellungen fabulieren! Ich weiss von vor Ort genau, von was ich spreche. Ihr diskutiert+diskutiert + werdet von unten aufgerollt+bedankt Euch+zahlt selbstverständlich.
Bla bal SPD Gabriel springt auf 'populistische' Entwicklungen auf, um dann wieder den miserablen angerichteten Schaden zu verdrehen. Wie immer. Dieweil erhält Ulfkotte Morddrohungen + Frankr. Drohungen wegen Burkas! Na dann...! Ab in die Türkei zur 'reformierten' Verständnissuche (ARD b. Maischberger). Tollhaus.

  • Albert Zimmermann
  • 22.09.10 | 19:33 Uhr

Mit linkem blinden Auge durch die grossdeutsche Gutmenschenbrille betrachtet, fällt auch nicht auf, dass bei Maischberger, als es um so benachteiligte Moslems im Reich ging, kein Publikum anwesend war.

Solche Themen dürfen wohl nur noch unter Quarantäne oder im speziellen Biotop stattfinden.

Ulfkotte als einziger Islamkritiker gegen 5 (woran erinnert das bloss) erzählte von Gerichtsurteilen zu Steuerbetrug.
Zumwinkel's werden unter medialem Gutmenschenapplaus abgeurteilt.
Türkische Steuerbetrüger bezahlen nicht mal Strafsteuer, Richterliches Verständnis für kulturbedingtes Fehlverhalten.

  • Martin Kreidel
  • 22.09.10 | 18:54 Uhr

@Selk: Sie wissen es also doch nicht und bedienen sich wieder nur eines Ihnen genehmen Buches - wie vermutet.

@ Fluehmann: Können Sie nicht lesen? Mit keinem Wort habe ich abgestritten, daß es in Deutschland Probleme mit Migranten gibt, noch habe ich mich als Kenner ausgegeben. Was ich welcher Presse u. welchem Politiker glaube, wissen Sie nicht u. es geht Sie auch nichts an.

Als Deutscher muß ich Ihnen beiden aber sagen, daß ein Deutscher die Materie von vornherein besser kennt als ein Schweizer, der glaubt, Wissen aus Büchern sei wichtiger als das Selbsterleben. Schwache Statements!

  • Rainer Selk
  • 22.09.10 | 18:49 Uhr

Dieter Lohmann 22.09.10 12:45
Habe ich + tue ich noch. Ich werde aber nicht wiederholen, was die Spatzen z. B. in Bremen Gröpelingen usw. von den Dächern pfeiffen. Bestens beschrieben bei Ulkotte. Lesen Sie selbst. Das wird noch richtig heavy. Die Polizei in Berlin wurde mit Giftgas 'begrüsst' usw. Da sind Verhältnisse im Gang, die tot geschwiegen werden, in Kreuzberg, im Kiez und in Hamburg. In Köln gibt es Stadteile, in die die Polizei keinen Zutritt mehr hat. D Schüler werden verprügelt im rechtsfreien Raum.

  • Klaus Grelle
  • 22.09.10 | 18:04 Uhr

Lieber Martin Kreidel,
das ist die in der DDR praktizierte Art: Die Meinungs-ÄUSSERUNGS-Freiheit soll gelten für eitle Oberlehrer-hafte Besserwisser: Politiker und die "Politisch Korrekten", die ein Thema in ihrem Sinne vorbereiten und damit eine Fähigkeit für andere manipulieren für deren "eigene" Meinung.
Deren DDR-Motto: Du kannst deine eigene Meinung haben, wenn sie denn linientreu ist - im Sinne der oben benannten Meinungs-Vorkauer. Gegen diese Leute gilt es sich entschieden zu wehren - Selbstverteidigung ist dringenst geboten: Mit Meinungsfreiheit ohne "wenn" u. "aber".!
K. Grelle (D)

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 22.09.10 | 17:45 Uhr

Martin Kreidel: Ihren Worten folgend, gibt es also in Deutschland keine Probleme. Sie prangern die anderen an zu übertreiben. Ich habe die letzten 20 Jahre in der Schweiz als Erwachsener erlebt und die Entwicklung seit den 90er Jahren auch. Wir haben heute Probleme die vor 20 Jahren als dummes Geschwätz oder Angstmacherei abgetan wurde (Sozialtourismus z.B.). Probleme die von Migranten dominiert werden! Statt sich als Kenner auszugeben, fragen Sie sich was in noch einmal 20 Jahren kommen wird! Vielleicht werden Sie dann der Ausländer sein?

  • Dieter Lohmann
  • 22.09.10 | 12:45 Uhr

@Martin Kreidel:

Sie haben völlig recht, wenn es darum geht konkret zu werden, konkret zu sagen, wo es denn "brennt" in D, kommt dann nur noch heisse Luft oder ein Verweis auf Bücher.

@Rainer Selk:

Nennen Sie uns doch konkret in welchen Quartieren, Stadtteilen von Bremen, Hamburg, Berlin oder Köln was los ist!

Wo konkret "brennt" es?

Haben Sie denn schon mal in Bremen, Hamburg, Berlin oder Köln gelebt oder gearbeitet?

  • Klaus Kolbe
  • 22.09.10 | 12:11 Uhr

Hier die Netz-Seiten des Hartmut Bachmann:
http://www.klima-ueberraschung.de/
und:
http://www.reformverhinderer.de/
Alles in etwas verkürzter Form gegenüber seinen beiden Büchern.
An alle Skeptiker: erst lesen, dann urteilen.

  • Rainer Selk
  • 22.09.10 | 09:33 Uhr

Martin Kreidel 22.09.10 08:22
Seien sie versichert, dass ich weiss, was in Bremen, Hamburg, vor allem Berlin, Köln usw. los ist. Wird überzeugend in Dr. Ulkottes Büchern dargestellt, vor allem in seinem Buch 'kein schwarz, kein rot, kein Gold'. Dort sind die Fakten aufgelistet samt Quellen. Platzgründe erlauben keine Wiederholung.
Was Ihnen in der D Presse 'serviert' wird, ist mehr als geschönt. Die Einbalsamierungsreden führender D Politiker sind widerlich + feige. Sie halten sich für einzig wahr! D wird zunehmend unregierbar mit grünem Tollhaus! Schwappt alles in die EU.

  • Martin Kreidel
  • 22.09.10 | 08:22 Uhr

2). Viedeokommentars ist die sogenannte "Diskussion" hier sowieso längst enteilt. Vor der MeinungsÄUßERUNGSfreiheit steht zunächst einmal die Fähigkeit, sich überhaupt eine Meinung zu bilden - deshalb mein Interesse an etwas präziseren Aussagen über die Brennpunkte in deutschen Städten. Es haben sich zu diversen Themen hier, speziell wenn es um Deutschland ging, schon allzu viele geäußert, bei denen man eher das Gefühl hat, sie plappern nur nach und haben kaum jemals ihr Heimatdorf verlassen.

  • Martin Kreidel
  • 22.09.10 | 08:16 Uhr

Nein, Herr Selk, das sind Sie nicht. Ich lebe seit 45 Jahren in einer deutschen Grooßstadt mit hohem Ausländeranteil - also auch hohem Muslimanteil. Es wäre hilfreich, wenn Sie einmal präzisieren könnten, wie genau Ihre "Brennpunkte" von Ihnen mit Schweizer Brille empfunden werden, anstatt sich nur in Allgmeinplätzen zu ergehen, daß da die Hölle los sei etc. Die Tendenz zur Verallgmeinerung gibt es überall, die Tendenz zur generellen Ablehnung alles Fremden aber so nur in der CH. Es hilft nichts, sich nur genehme Zahlen, Quellen u. Fakten herauszupicken - dem eigentlichen Thema dieses

  • Klaus Kolbe
  • 22.09.10 | 02:40 Uhr

Zwecke werden die Grünen „gebraucht“!
Auch andere NGOs, wie die Ford Foundation, sind daran beteiligt, „das Land ohne Rohstoffe, nämlich Deutschland, für die Zukunft von der Öl- und Erdgaslobby, mit Sitz in den USA, abhängig zu machen“, wie Hartmut Bachmann in seinem Buch schreibt. All diese Foundations oder Stiftungen kann man unter dem Begriff NGOs (Non-governmental Organizations, zu deutsch: Nicht-Regierungsorganisationen) erfassen, die wiederum Teile der Strategie des CFR (Council on Foreign Relations), des Netzwerkes der Netzwerke, sind bzw. für dessen Interessen arbeiten.

  • Klaus Kolbe
  • 22.09.10 | 02:39 Uhr

@ Michael Wäckerlin: Herr Zimmermann ist mir schon zuvorgekommen. Ergänzend muß hier unbedingt noch das Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe“ von Hartmut Bachmann, Frieling-Verlag, Berlin, erwähnt werden. Darin wird die Rolle, die Petra Kelly zu spielen hatte, gut beschrieben.
@ Rainer Selk: Sie haben die Ziele der Grünen treffend dargestellt! Sehr viele der Führungs-Figuren der Grünen haben einen kommunistischen Hintergrund (Wikipedia). Neuerdings kommt die Lüge mit dem angeblichen Killergas CO2 hinzu – welche Ziele damit nun wieder verfolgt werden: siehe oben erwähntes Buch. Allein für diese

  • Michael Wäckerlin
  • 22.09.10 | 01:52 Uhr

Eine Sarrazin-Partei? Lieber nicht. Ein Sozi, der sich derselben hegelianischen Staatsidee bedient wie der Rest der fraktionierten Einheitspartei Deutschlands.

Konservatismus? Klinisch Tot, die Familienministerin einer angeblich "christlichen" Union darf sich für die etatistische Fernsteuerung der Familie stark machen. Kirchen schweigen.

Liberalismus? Hat bis zur Genscher-FDP als zaghaftes Pflänzchen überlebt, in Deutschland ohnehin unter Dauerverdacht, ein Zeitalter der "soziale Kälte" einzuläuten.

Die öffentlich-rechtliche Rotlichtbestrahlung verschlingt derzeit über 9 Mrd. Euro im Jahr.

  • fabio rechsteiner
  • 22.09.10 | 01:47 Uhr

@Dieter Lohmann
MultiKulti aber klar doch, immer?

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M50287566aa1.0.html

Wenigstens gibt es eine Partei in DE welche moralisch über jeden Zweifel erhaben ist (LOL)!

Ob dies auch für deren damals designierten und heutigen Vorsitzenden der Grünen auch gilt, sei nach dem lesen dieses Berichtes dahin gestellt.

  • fabio rechsteiner
  • 22.09.10 | 01:31 Uhr

Welche Deutsche Stimmbürger könnten nach solch einem Statement SPD wählen?
Sigmar Gabriel SPD-Chef: "Wer auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnt, der kann ebenso wenig in Deutschland bleiben wie vom Ausland bezahlte Hassprediger in Moscheen."
Worum gings schon wieder in der Causa Sarrazin?
Welche Deutsche Stimmbürger mit ausreichendem Realitätssinn könnten mit gutem Gewissen jetz noch Grün wählen?
Fraktionschef der Grünen Volker Beck:
"Es gibt zwar auch integrationsunwillige Migranten. Nicht die seien aber das Hauptproblem, sondern der Mangel an ausreichenden Angeboten für Zuwanderer."

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 22.09.10 | 00:47 Uhr

Die Zuwanderung Menschen geringer Bildung oder radikaler Kulturen kann mittlerweile weder verheimlicht noch geleugnet werden. Die Frage lautet, was bringt uns diese Migration? Da müssen wir keine wissenschaftlichen Theorien aufstellen, sondern die Verantwortlichen müssen diese Frage an einem Tisch klären! Denn unter dem Strich landen diese Migranten alle in der Sozialhilfe. Die andere Frage lautet, müssen wir das Volk eine solche Migration akzeptieren?

  • Rainer Selk
  • 21.09.10 | 20:30 Uhr

Dieter Lohmann 21.09.10 10:39
Werte Herren, ich bin wahrscheinlich einer der wenigen hier, der während längerer Zeit in deutschen Grossstädten gelebt und gearbeitet hat und immer noch arbeitet.

Da irren Sie gewaltig, lieber D. Lohmann. Aber bringt wenig, hier die eigenen CV Daten darzulegen. Sorry, sie haben ganz offenbar wirklich null Ahnung, was in D an den Brennpunkten wirklich los ist.

  • René Anderegg
  • 21.09.10 | 18:19 Uhr

Wenn Sarrazin wollte könnte er die deutsche Politlandschaft nach rechts rücken und neue Mehrheiten schaffen. Gut 18% der Deutschen würden nämlich eine Sarrazin Partei wählen! Damit hätte Deutschland endlich einmal eine Partei rechts der Mitte. Die Linke würde dann drastisch schrumpfen, weil selbst hier 29% dieser Wählerschaft laut Umfragen zur Sarrazin Partei wechseln würde! Ausserdem könnte die CDU einen Wähleranteil von 47% erreichen, wenn die Partei wieder mehr konservativ wäre. Das jedenfalls besagt eine Umfrage zur deutschen Politlandschaft nach 20 Jahren Mauerfall.

  • Pauline Mohr
  • 21.09.10 | 18:15 Uhr

Ich weiss nicht, ob es politisch "korrekt" ist eine andere Zeitung zu erwähnen, aber für Herrn Dieter Lohmann sollte man eine Ausnahme machen. Ihre (Herr Lohmann) 30% Antimuslime in Deutschland akkumulieren sich auf 90%. Sie müssen nur "www.faz.de" antippen. Und dort irgendeinen Artikel - über "Sarrazin" "Moschee" "Integration", Muslime", etc. antippen, dann können sie bei den meisten Artikeln bis zu 300 Leserbriefe lesen. Sorry, das sind dann 90% voll von Wut und Abneigung gegen Muslime, ihre CDU,SPD und Grüne Regierung. Volkesstimme!

  • René Anderegg
  • 21.09.10 | 17:52 Uhr

@ Selk, dieses Buch werde ich noch lesen. SOS Abendland von Ulfkotte habe ich bereits gelesen. Momentan lese ich das Buch von Sarrazin.
@Lohmann, mich interessiert wie eine Partei regiert und deren Politik wo sie mitregiert, und nicht die Umfragewerte wo sie nicht mitregiert. Die Grünen hätten sich zwischen 1998-2005 beweisen können in der Bundesregierung und machten es trotzdem nicht. Ähnlich wie die FDP bis 2009, profitieren die Grünen von den Fehlern der Anderen. Auf eigenen Mist ist da wenig gewachsen. Von Talksendungen bis Onlineumfragen hat Sarrazin die Nase vorn.

  • fabio rechsteiner
  • 21.09.10 | 16:46 Uhr

@Dieter Lohmann 21.09.10 10:55
Danke für die Links.
Straubhaar plädiert klar für eine selektive Einwanderung basierend auf primär ökonimischen Gründen.
Er umschreibt auch die Problematik der Einwanderung bildungsferner Schichten in die Sozialsysteme.
Im 1. Abschnitt bestätigt er, dass die heutigen Probleme das Resultat einer überhaupt nicht vorhandenen pol. + öko. Steuerung der Immigration sind.
Klar denkende Bürger sind sich dessen schon lange bewusst und werden bei einer allfälligen Wortmeldung (Sarrazin) gleich als Rassisten und Xenophobe bezeichnet.
Im Kern bestätigt er Sarrazin's Thesen.

  • Albert Zimmermann
  • 21.09.10 | 15:36 Uhr

Michael Wäckerlin

Rote Lügen in grünem Gewand
von T.Mann, Kopp Verlag

  • Dieter Lohmann
  • 21.09.10 | 10:55 Uhr

3. Einwanderung:

Ich empfehlen Ihnen, werter Herren, folgende Lektüren:

Prof. Dietrich Thränhardt: Entwicklung durch Migration
http://www.bpb.de/files/DQ5H56.pdf

Prof. Thomas Straubhaar: Wirtschaftliche Folgen der Zuwanderung
http://www.buergerimstaat.de/4_06/folgen.htm

"Wird Bilanz gezogen, zeigt sich, dass für die einheimische Bevölkerung Einwanderung insgesamt positiv zu bewerten ist."

"Was auf den ersten Blick als "Probleme" der Zuwanderung mit ganz fetten Überschriften ins Bild der Öffentlichkeit gezerrt wird, erweist sich bei genauerem Hinsehen oft als generelles..."

  • Dieter Lohmann
  • 21.09.10 | 10:39 Uhr

Werte Herren,

Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen hier, der während längerer Zeit in deutschen Grossstädten gelebt und gearbeitet hat und immer noch arbeitet.

1. Umfragen: Eine seriöse und repräsentative Umfrage der Meinungsforschungsinstituts Emnid hat ergeben, dass nur 30% der Deutschen Sarrazins Thesen zustimmen. 35% stimmen ausdrücklich nicht zu.

2. Grüne: Die Grünen sind zurzeit die einzige Partei in D, die ohne Polemik und ohne täglich ihre Meinung zu ändern politisieren. Das sorgt für Glaubwürdigkeit. Auch die klare Ablehnung von Sarrazins Äusserungen!

  • Michael Wäckerlin
  • 21.09.10 | 09:12 Uhr

@ Klaus Kolbe

Interessant. Ich wusste, dass die Grünen emsig das Geschäft der vermögenden Korporatisten in Sachen Ökobetrug erledigen, das mit der Rockefeller Stiftung höre ich allerdings zum ersten mal. Haben Sie da eine Quelle?

@ Dieter Lohmann

In Europa herrscht Personenfreizügigkeit. Wo ist das Problem? Zugleich ist die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien bei etwa 40% angekommen. Fachkräfte und Wissenschaftler werden international kompetitiv umworben und müssen entsprechend bezahlt werden. Die forcierte "Anwerbung" von Migranten (Mittelmeerunion) hat überwiegend politische Gründe.

  • Rainer Selk
  • 21.09.10 | 07:52 Uhr

Klaus Kolbe 21.09.10 00:45
'Rockefeller-Stiftung massiv gesponsert werden'.
Danke, das wäre allein für sich ein Artikel wert, angefangen bei Petra Kelli. Die Grundlagen der Grünen, die vom CFR gesonsert werden, war von Anfang an, die deutsche Energiepolitik zu unterlaufen, um Energieunabhängigkeit in Deutschland zu verhindern. Dabei sind viele Fehler unterlaufen. Dumm genug waren die Regierungen. Und heute 'reiten' die Gründen um Claudia Roth eine miserable Welle. Ist aber bereits over. Wird sich in Kürze zeigen. Fall die wieder an die Macht kommen, gute Nacht!

  • Klaus Kolbe
  • 21.09.10 | 00:45 Uhr

etwas seltsam an – meinen Sie nicht auch?!
Über die Grünen: Behalten wir dabei immer im Hinterkopf, daß die Grünen auch heute noch von der Rockefeller-Stiftung massiv gesponsert werden.
Herrn Andereggs Aussagen halte ich insgesamt für sehr viel zutreffender.

  • Klaus Kolbe
  • 21.09.10 | 00:45 Uhr

@ Dieter Lohmann
Fakten, Herr Lohmann! Bringen Sie Fakten, die Ihre These, daß in den letzten Jahrzehnten Deutschland massiv von der Einwanderung profitiert hat und dies angeblich heute noch tut, hieb- und stichfest belegen. Aber bitte keine grün-gutmenschlichen Wunschvorstellungen. Sie meinen, das beurteilen zu können. Dieser Ihrer Aussage nach dürften dann lt. den Umfrageergebnissen etwa 80 Prozent oder mehr der Deutschen, die ständig in Deutschland leben und den Aussagen Th. Sarrazins weitestgehend zustimmen, keine Ahnung haben, was in ihrem eigenen Land so vor sich geht. Das mutet schon

  • Albert Zimmermann
  • 20.09.10 | 23:19 Uhr

Lohmann spricht wieder von Grimms Grossdeutschland
70% des Staatshaushaltes wendet die Überfliegernation für ihre soziale "Gerechtigkeit" und Schuldenwirtschaft auf.
Laut CSU- Fuchs verlassen jährlich 150'000 hoch qualifizierte Grossdeutsche das nette Reich, mit Familiennachzug und weniger "hoch" Qualifizierten erreicht die Massenflucht wohl schon bald die 400'000er Grenze PRO JAHR.
Das muss ein wahres Paradies sein.
Und natürlich profitiert Grossdeutschland von den Einwanderern, wo's ums Protzen geht bei Fussball Hockey Boxen Basket/ Handball etc.
Brüssel hat 2030 eine Moslemmehrheit

  • Rainer Selk
  • 20.09.10 | 22:37 Uhr

René Anderegg 20.09.10 17:41
Bezgl. D müssen Sie das nicht für 'möglich' halten, sondern das ist bereits so. Lesen Sie Ulfkottes Buch 'vorsicht Bürgerkrieg was lange gärt, wird endlich Wut' (2009).Dort bekommen Sie einen kompl. Überblick, was sich wirklich entwickelt. Das ganze wird in Kürze in D brisant werden.
Was die CH anbelangt, sind die Weichen noch nicht ganz gestellt. Das entscheidet sich aber in den nächsten 12-18 Monaten. Es besteht Anlass zu grosser Sorge!

  • Pauline Mohr
  • 20.09.10 | 21:09 Uhr

Bei einer Recherche in meinem zwar grossen, doch etwas ungeordnetem Archiv, stiess ich heute auf das 1996 erschiene Buch von S.P.Huntington "Der Kampf der Kulturen" voll von meinen Seitenbemerkungen. Ich war sehr erstaunt, wie klarsichtlich seine Prophezeiungen waren. Ich würde das Buch durchaus gleich mit Sarrazin -stellen. So meinte er (Seite 505) "Der Konflikt zwischen Multikulturisten und Verteidigern der Westl. Kultur - ist der eigentliche Kampf des westlichen Kulturkreises. Einwanderer ! aus anderen Kulturkreisen, lehnen ein Assimilation ab und pflegen undpropagieren ihre Werte!Wow=1996

  • René Anderegg
  • 20.09.10 | 17:41 Uhr

In Deutschland leben Muslime und Christen eher gegeneinander, oder bestenfalls nebeneinander, aber eben selten miteinander! Man kann es als Hirngespinst abtun, aber die CIA hat vor Jahren prognostiziert, dass viele deutsche Stadtviertel ab 2020 unregierbar werden! D.h das Migrantengruppen dort ihre eigene Rechtsordnung festlegen, bzw. ein rechtsfreier Raum herrscht. Ich halte das leider für sehr realistisch, wenn heute schon in schwedischen Muslimstadtteilen die Staatsgewalt keine Durchsetzungskraft mehr hat. Hier wie dort sehe ich keine große Muslimmehrheit die sich integrieren will.

  • René Anderegg
  • 20.09.10 | 17:25 Uhr

Herr Lohmann, die Grünen haben oftmals auch nur eine grosse Klappe und sonst nichts zu bieten. In Deutschland ist es fast immer so das Oppositionsparteien massiv zulegen in der Gunst und die Regierung massiv verliert. Was die Grünen jedenfalls in 7 Schröderjahren heruntergewirtschaftet haben genügt vollends.

Deutschland brennt vielleicht noch nicht physisch, aber psychisch in den Köpfen der Menschen. Von gewissen Einwanderern hat Deutschland eben nicht profitiert, wenn man deren mehrheitliche Desintegration, Belastungen für den Sozialstaat und die vielen Kriminellen berücksichtigt.

  • fabio rechsteiner
  • 20.09.10 | 12:39 Uhr

@Dieter Lohmann 20.09.10 10:30
In Deutschland wie auch vielen anderen Ländern herrscht - mangels direkter Demokratie - eine politisch gewollte Amnesie.
Auf die, gerade an der Macht stehenden Parteien, werden die gesamten Misstände projiziert, welche jedoch schon von den vorherigen Regierungen verbockt wurden - ein paar Beispiele der Grünen Schaffenskraft bzw. deren Ideologie?
- Afghanistan Einsatz.
- Hartz IV
- Zitat aus Joschka Fischers Buch "Risiko Deutschland":
Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch
Zustrom heterogenisiert, quasi "verdünnt" werden.
Grün wählen? ROFL!!

  • Rainer Selk
  • 20.09.10 | 11:52 Uhr

Dieter Lohmann 20.09.10 10:30
Dann sind Sie noch nie an den Orten gewesen, wo es bereits brennt, mit Giftgasanschlügen auf die berliner Polizei und Unerreichbarkeit ganzer Stadtviertel anderswo durch die Polizei.
Die 'Bereicherung' durch Einwanderer hat nur deren Seite statt gefunden, nämlich am Sozialtopf, genau so wie es hier abkläuft.
Die linksromantische grüne Modell ist bereits überholt. In Deutschland hat man da nur noch nicht bemerkt. Die Odenwaldschule usw. hat ihr Früchte. Kommt noch heraus.

  • Dieter Lohmann
  • 20.09.10 | 10:30 Uhr

@Christine
@Rainer Selk

In Deutschland brennt es sicherlich nicht! Ich bin regelmässig in D und kann das beurteilen.

Auch zeigt sich, dass gerade mit den Grünen in D eine Partei zur Zeit massiv zulegt, die Sarrzin massiv kritisiert!

D hat in den letzten Jahrzehnten massiv von der Einwanderung profitiert und tut das heute noch!

  • Rainer Selk
  • 20.09.10 | 08:57 Uhr

Pauline Mohr 20.09.10 01:47
Siehe meinen Linkeintrag vom 17.9.10
C. Joos 20.09.10 07:24
In s. Buch 'Vorsicht Bürgerkrieg' beschreibt Dr. U. Ulfkotte, dass bereits in den 60 ziger Jahren Türken aufgrund Befehl aus den USA. v. D aufgenommen werden mussten (nicht als Fremdarbeiter!). Da geschah, um die Türkei in Anatolien zu 'entspannen'.
In seinem Buch 'kein schwarz, kein rot, kein Gold' zeigt Dr. U. wie weit das ganze Thema Islam vor allem in D ist + wie verlogen die D Politik ist, mit Kosten 'im Jenseits'. Ich empfehle: lesen! Informativ und katastrophal!

  • Hanspeter Bühler
  • 20.09.10 | 08:49 Uhr

Auch ich gebe freimütig zu, dass ich dort persönlich Probleme mit dem Islam habe wo dieser in Ländern in denen die Moslems eigentlich als Gäste leben, den penetranten auffälligen Äusserlichkeiten nachleben. Das betrifft sowohl demonstrativ getragenen Bärte, Kopftücher mit denen die meisten Frauen hässlich aussehen, weil viele dieser Frauen damit runde Mondgesichter haben, Burkas und andere unheimliche Gewänder sowie andere bekannte Symbole die nicht in unsere Kultur passen und rein gar nichts zu tun haben mit einer freien Religionsausübung. Das sind meine persönlichen Empfindungen.

  • Christine Joos
  • 20.09.10 | 07:24 Uhr

Rainer, es fällt auf, wie in D Diskussionen frei herausgesprochen wird, dass vor 20,30 Jahren Fehler bei der Einwanderung gemacht worden sind, für die heute bezahlt werden muss. Das lässt vermuten, dass heute wiederum Fehler gemacht werden, die erst in 20 Jahren als solche erkannt und bedauert werden.

Die Fahne "Integration" wird in krampfhafter Verkenntnis der Realität (es darf doch nicht sein) hochgehalten: Es geht nicht mehr um Integration, es geht resigniert darum, mit grösstmöglicher Schadensbegrenzung das Neben-Einander zu ermöglichen. Ich vermute und bedaure das zutiefst.

  • Pauline Mohr
  • 20.09.10 | 01:47 Uhr

Wie Thilo Sarrazin habe ich schon vor vielen Jahren das Problem mit dem Islam erkannt. Besitze inzwischen sicher eines der grössten Privatarchive, und bereiste allein muslimische Länder, um selber einen Eindruck zu erhalten. Ich bin schon lange der Meinung, dass der Islam die grösste Gefahr für den Westen, die Freiheit ist. Und dass sich Muslime niemals in ein Gesellschaftssystem integrieren, das nicht ihre koranischen & schariatischen Werte vertritt. Unsere Politallianz ist so verlogen, dass man kaum Worte dafür findet. Politik & Medien sind da gleichgeschaltet. Wer kann erklären-cui bono?

  • Rainer Selk
  • 19.09.10 | 17:15 Uhr

Christine Joos 19.09.10 12:06
Exakte Sicht. Es wird in D zu ganz massiven Auseinandersetzungen kommen und z war beidseits: mit der herrschenden Polit.-Klasse, die nicht begreift, was geschieht und mit den Auswüchsen, der Islam-Extrem-Front. Letztere wird etwas härter. Wie das heraus kommt, ist keineswegs klar. Wir sollten uns darauf vorbereiten. wir werden davon nicht verschont. Leider.

  • Christine Joos
  • 19.09.10 | 12:06 Uhr

Die Diskussion in D nach Sarrazin macht klar: D brennt. Soll es nicht zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, die als letztes Mittel gegen Parallelgesellschaften eingesetzt werden, muss jetzt, wo D noch mehrheitlich ein kulturwestliches Land ist, dagegen angegangen werden: Staat vor Religion. Die Problematik liegt einzig in der Unvereinbarkeit der arabisch-muslimisch-religiösen mit der westlichen Wertekultur. "Moslem sein" als sakrosankter politisch-öffentlicher Stellenwert, dem sich dank Demokratie Schule, Gesellschaft & Politik schleichend unterordnen, gehört in den privaten Bereich.

  • René Anderegg
  • 18.09.10 | 20:10 Uhr

Da haben Sie recht Herr Zimmermann. Aber leider berichten die Medien auch einseitig wenn es um Verbrechen geht. Über den Fall in Biel wurde nun wirklich ausgiebig berichtet von den Medien. Mir tut es ja leid das ein Mensch schwer verletzt wurde. Im Zürcher Unterland wurde aber vor einigen Tagen eine Zeitungsverträger totgeschlagen! Der Mann wurde totgeschlagen und nicht " bloss" angeschossen. Davon war in den Medien aber kaum die Rede, geschweige denn in den linken Staatsmedien! Das finde ich geschmacklos. Eine Zeitung hat dann auch berichtet, dass der Schläger Migrationhintergrund habe!

  • Albert Zimmermann
  • 18.09.10 | 10:17 Uhr

Nicht nur Meinungsfreiheit ist DAS Problem.
DESINFORMATION wiegt schwerer als Zensur und Diffamierung von Nichtkonformen.
Blocher trat vor 800 Personen auf, wird in der Gutmenschenpresse totgeschwiegen, gleichzeitig feiern Medien TV und Journis eine Glarner Sektengründung mit 37 Hinterbänklern und der Bündner Lügnerin auf Titelseiten.

2. Beispiel. 17.8.10 vermeldet der gesamte Mainstream, Grosi-Prüfung für Kinderbetreuung vom BR gestoppt

Nirgendwo taucht der Name der Wahnsinnigen auf, die solche Fürze iniziiert.
In der Freie Presse NZZ schrieb ein Blogger: die als SVP-lerin gewählte BR-in

  • Rainer Selk
  • 17.09.10 | 14:51 Uhr

WK 1+2 - Nachtrag
Zu dem Thema habe ich einen interessanten Link gefunden, dessen Inhalt lesenswert ist. Ob das alles stimmt, was dort gesagt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Es würde immerhin 'einiges' erklären.

http://brd-schwindel.com/wolfgang-popp-noch-immer-kein-friedensvertrag-fuer-deutschland-deshalb-keine-volle-souveraenitaet/

  • Rainer Selk
  • 16.09.10 | 17:58 Uhr

WK 1 + 2
Über die Zusammenhänge beider Kriege wird erst in weiteren 50 Jahren nüchtern (und nicht ideologisch gefärbt) 'bewertet' werden. Tatsache ist, dass D bis heute keinen Friedensvertrag hat und in der UNO noch immer als Feindstaat gilt.
Die D 'Verfassung', das Grundgesetz ist ein Provisorium, über das D hätte längst abstimmen sollen, wie es vorgesehen war.
Die Meinungsfreiheit in D ist seit Jahren, sagen wir mal 'gelenkt'. Nicht nur deshalb ist der Fall Sarazzin von enormer Bedeutung. Kommt hier keine Verbesserung, dann gute Nacht Deutschland.

  • Werner Widmer
  • 16.09.10 | 12:09 Uhr

Selbst jahrzehntelang in Deutschen und KuK Gebieten gearbeitet, erfuhr ich viel von Geschichte.
14-18 Imperialer Krieg zwischen F/IT/GB/RU und den Deutschen/KuK.
Verursacher nicht bekannt, kann jeder sein. Sieger mit äusserster Siegeraroganz klar. Ziel der Sieger bei Beginn: Deutschland+ als Konkurent auf der Erde ausschalten.
39-45 Verursacher klar mit Einverstänis der Besiegten von 14-18.
Sieger nicht mehr so arrogant, dafür viel Opfer bei den östlichen Siegern nach dem Sieg.
Deutschland ist immer noch Konkurent auf der Erde. Nullsummenspiel.

  • Wilfried Hausmann
  • 16.09.10 | 08:10 Uhr

@ Klaus Kolbe, Teil 2: Nach der brutalen Eroberung Polens wurde sofort mit Massenerschießungen poln. Juden und Vernichtung der polnischen Intelligenz begonnen. 1940 wurde Dänemark und Norwegen gewaltsam erobert. Zumindest wurde ein deutsches großes Kriegsschiff von einem österr. Torpedo versenkt. Im Mai 1940 fielen deutsche Truppen in den neutralen Staaten Holland und Belgien ein und erstmals wurde eine offene Stadt, Rotterdam schwer bombardiert. 1941 wurde die UdSSRüberfallen, was Mill. Tote nach sich zog. Ca 4 Mio Kriegsgefangene sind verhungert, 6 Mio Juden wurden von Deutschen ermordet.

  • Wilfried Hausmann
  • 16.09.10 | 07:58 Uhr

@Klaus Kolbe, Teil1: Herr Kolb lernen sie endlich Geschichte und geben Sie ihr revisionistisches großdeutsches Geschichtsverständnis auf. Das dritte Reich hat eindeutig das Völkerrecht mit Füßen getreten. Im März 1938 wurde Österreich erpresst und vergewaltigt. Leider hat Schuschnigg keine Schießbefehl gegeben, weil er nicht deutsches Blut vergiessen wollte. Dadurch wurde Öst. als Mitverursacher des zweiten WK bezeichnet. Die Tschechoslowakei wurde mit Gewalt besetzt, was hatte dort Deutschland zu suchen. Deutsche Truppen haben Polen unter dem Vorwand der Gleiwitzlüge mit brutal erobert.

  • Klaus Kolbe
  • 16.09.10 | 01:27 Uhr

ebenfalls mit Völkerrecht nicht das Geringste zu tun.
Dabei möchte ich es nun belassen, sonst entfernen wir uns immer weiter vom eigentlichen Thema.
Nicht der Glaube entscheidet hierbei, sondern Fakten, die belegt werden können, werter Kohler! Richte sich jeder danach und bilde sich dann ein Urteil.

  • Klaus Kolbe
  • 16.09.10 | 01:27 Uhr

können – wenn überhaupt. Was Sie aus Ihrem Geschichtsbild jedenfalls meinen, schlußfolgern zu müssen, verstößt ganz klar gegen Völkerrecht. Das war und bleibt (schon nach WK I) ganz profaner Landraub, nichts anderes. Vom Raub des persönlichen Hab und Gut der deutschen Zivilbevölkerung, überwiegend, aber nicht nur im Osten, der „Deindustrialisierung“, des Patent-Raubes en gros, den massenhaften Vergewaltigungsorgien (nach Kriegsende!) wollen wir hier gar nicht reden. Ein total besiegtes Land unter Kriterien einer Anklage zu stellen, die bis Kriegsende überhaupt noch keine Gültigkeit hatten, hat

  • Klaus Kolbe
  • 16.09.10 | 01:26 Uhr

Was meinen Sie denn wohl, werter Kohler, warum bis heute und noch weit in die nächste Zeit hinein die Akten (die der Alliierten und auch die widerrechtlich von den Alliierten beschlagnahmten deutschen) von den Alliierten unter Verschluß gehalten werden?! Wäre alles so, wie Sie glauben, und „der Sieger die Geschichte geschrieben hat“, könnten die Akten doch offengelegt werden, nicht wahr?
Ob Sie Ihr Weltbild revidieren müssen, interessiert mich wenig, das bleibt ganz Ihnen überlassen. Ihrer letzten Aussage muß ich jedoch entnehmen, daß Sie nicht sehr viel vom Inhalt des Links gelesen haben

  • Hans-Jürg Kohler
  • 15.09.10 | 18:43 Uhr

... Diese dummdreiste, nachträglich von den Siegermächten eingefügte Aktenfälschung einer abgeblichen Hitlerschen Aussage scheint wohl immer noch für Wahrheit gehalten zu werden...

Werter Kolbe, nach dem Studium Ihres linkes muss ich wohl mein Geschichtsbild revidieren: Das arme Grossdeutsche Reich wurde von der westlichen Oligarchie in den Krieg gezwungen!

Werter Kolbe, glauben Sie eigentlich diesen Quark? Tatsache ist, dass das Deutsche Reich eine agressive Expansions Politik betrieben hat und zu Recht von UdSSR, USA und GB auf die heutigen Grenzen zurueckgebunden wurde.

  • Micha Tobler
  • 15.09.10 | 17:03 Uhr

Im Gegensatz zum 2. Weltkrieg ist die Schuldfrage im 1. Weltkrieg nicht so klar. Hingegen ist klar, dass das Eingreifen Grossbritanniens den Krieg erst zu einem Weltkrieg gemacht hat.

Hätte GB sich raus gehalten, wäre der 1. WK eine (erweiterte) Neuauflage des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 geworden und hätte mit einem raschen Sieg Deutschlands und Oesterreich-Ungarns geendet. So aber entwickelete er sich zum jahrelangen blutigen Stellungskrieg mit Millionen von Toten, der erst durch den Kriegseintritt der USA beendet werden konnte.

  • Rainer Selk
  • 15.09.10 | 14:17 Uhr

Wilfried Hausmann 15.09.10 07:26
Ich finde den Gen-Teil von Sarazzin wenig hilfreich.
Aber Sie mal einem der 'Siedler' in der Westbank, er stamme vom Affen ab. Dann werden Sie aber etwas hören... Wenn Sie soetwas wie rechtsextreme Meinung der 5. Art hören wollen, emfehle ich 'Studium' vor Ort.... Aber das ist hier nicht zielführend. Die WK 1 + 2 interessiert hier auch niemanden, aber das hier und heute. Und das soll mundtot gemacht werden. D macht vie bla bla, aber kommt nicht zur Sache, weil überall Rassismus 'gewittert' wird. Die SPD verbietet sich nächsten selbst, dann die CDU!

  • Sergio Frei
  • 15.09.10 | 10:19 Uhr

der wunde punkt, welcher (natürlich) nur grünweltretter und sozialistischen brüder bemerkt wird,merke:
sarazin ist selber sozi (spd) , klar ist ein gen verständlicherweise beinflusst von pos/neg punkten. eine kultur wie die jüdische welche, verständlicherweise, unter sich blieb (2jt. verfolgung!) hat sehr positives in kultur/wirtschaft/gesellschaft hervorgebracht.
sarazin äussert dies wertneutral! aber das ist bereits verboten!! man steht also vor welt"bürgern" die von intellekt und verwaltung angestiftet werden - paroli zu bieten , warum denkverbot? diskussion a priori brauchts!

  • Klaus Kolbe
  • 15.09.10 | 10:07 Uhr

In diesem Sinne also, Herr Hausmann, erst lesen, gesunden Menschenverstand einschalten, dann urteilen! Man kann sich auf der Startseite auch das Video dazu ansehen bzw. anhören.

  • Klaus Kolbe
  • 15.09.10 | 10:06 Uhr

initiierten Krieg „aufzuerlegen“, da die gesamten Akten noch in D waren, gingen sie nach dem 2. WK geschickter vor und brachten die gesamten deutschen Akten außer Landes. Was den Siegermächten nicht genehm war und D hätte entlasten könnte, wurde beim Nürnberger Prozeß erst gar nicht zugelassen oder derart verfälscht, daß es D zum Nachteil gereichte.
Der israelische Botschafter in Bonn antwortete 1967 auf die Frage, wer den 6-Tage-Krieg begonnen und wer die ersten Schüsse abgegeben habe: Nicht entscheidend ist, wer den ersten Schuß abgegeben hat, sondern was denen vorausgegangen ist!

  • Klaus Kolbe
  • 15.09.10 | 10:05 Uhr

@Hausmann: Diese dummdreiste, nachträglich von den Siegermächten eingefügte Aktenfälschung einer abgeblichen Hitlerschen Aussage scheint wohl immer noch für Wahrheit gehalten zu werden.
Zu diesem Thema, Herr Hausmann, wobei hier ganz sicher nicht die NS-Ideologie verteidigt werden soll und auch nicht wird, empfehle ich Ihnen folgende Netz-Seite:
http://www.vorkriegsgeschichte.de/
Es geht hier um historisch korrekte Geschichtsdarstellung, nicht um die Geschichtsschreibung der Siegermächte. Nachdem sie (die Alliierten) nach dem 1. WK damit scheiterten, D die Alleinschuld für diesen von vielen

  • Albert Zimmermann
  • 15.09.10 | 09:15 Uhr

Und nicht vergessen Hausmann, wie die Schweizer Bergiers und sonstigen Schreiberlinge festhielten, auch die Schweiz ist am WK II mitschuldig.
Immer wieder nett und schön, wie sich Gute als Besserwisser aufspielen.
Betrachtet man die Reaktion in Israel, so sind die Hausmann Anwürfe wohl einfach etwa so nett wir die Thesen der Waldsterber.

Ist ja schon penible, wie sich Weltoffene, Intellektuelle Menschengerechte und Alleswisser überall dort für freie Meinungsäusserung einsetzen, wo es ihnen dienlich ist, unterliegt ihre Version, wird mit Diffamierung Verboten Richtern und Ausgrenzung hantiert

  • Wilfried Hausmann
  • 15.09.10 | 07:49 Uhr

@Kolbe: Deutschland war sicher nicht alleiniger Verursacher des WK1. An erster Stelle steht da Österreich-Ungarn mit seinem unerfüllbar formulierten Ultimatum an Serbien. Auch wenn die Siegermächte in Versailles sehr schlecht agiert haben. Hitler wollte bereits 1938 gegen die CSR Kreig führen und war über den Vermittler Mussolini nicht erfreut. 1939 wollte erden Krieg gegen Polen, glaubte aber nicht an das Eingreifen von England und Frankreich. Am 22.8.1939 äusserte sich Hitler abermals : "dass er Angst habe, dass irgendein Idiot (wie Mus. 1938) ihn vom Krieg gegen Polen anhalten könne". !!!

  • Wilfried Hausmann
  • 15.09.10 | 07:26 Uhr

Da ist wieder typisch der präpotente Herr Kröppel, Besserwisser und Retter der Welt.
Herr Sarrazin hat sich geäußert, sein Buch ist gedruckt und er spricht auch kritische Themen an. Wäre er dabei geblieben, wäre alles okay. Nur verkündet er die Existenz eines Judengens. Alle wissen, dass 97% aller Menschengene mit den Affengenen übereinstimme, nur 3 % sind anders. Und da sollen bei ca. ca. 6 Mrd Weltbevölkerung die Juden ein eigenes Gen haben ?! Das ist eine klare antisemitische Äußerung. Es besteht eine moralische Verpflichtung aller diesen Mann aus allen öffentlichen Ämtern zu entfernen.

  • Ludwig Cavallar
  • 14.09.10 | 17:12 Uhr

... Denn diese Diskussion ist was Intellekt ausmacht. Als Beispiel muss man hier auch Statements von Personen wie A. Hofstetter nehmen, welche imho ziemlich daneben sind, man diese aber im Sinne der Meinungsfreiheit zulässt.
Sicher, manche Aussagen S. können als schlicht Beleidigend gelten. Dann dürfen aber die Betroffen darauf antworten - in angemessenem Rahmen, nicht aber die "Obrigkeit" versuchen es zu verbieten. Interessant hier finden ich aber auch, dass immer Gruppierungen wie z.B. die Muslime genug Zeit und Personen für Proteste finden. Müssen die nicht arbeiten?

  • Ludwig Cavallar
  • 14.09.10 | 17:08 Uhr

Betrachten wir die Situation hier doch einmal ohne all die Polemik.
Den Ansatz für die Diskusion die S. mit seinem Buch bringt ist gut, auch wenn imho einiger Quatsch drinstehen muss (nein, ich habe es nicht gelesen), denn es widerspricht meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung an ein Juden- oder Muslimgen zu glauben. Denn, was würde mit diesem Gen bei allen Kovertiten passieren.
Die Sache mit der Meinungsfreiheit ist die, dass jeder seine Meinung sagen kann, auch wenn diese ein Blödsinn ist. Es ist dann nämlich auch Meinungsfreiheit, wenn man dies Kommentieren und Diskutieren kann. ...

  • Micha Tobler
  • 14.09.10 | 12:40 Uhr

Tabus sind dazu da, gebrochen zu werden. Von daher habe ich Sympathie für Sarrazin. Nur sollte der Tabubrecher wissen, dass er sich wegen seiner Provokationen gesellschaftliche Aechtung einfangen kann.

Dies sollten auch diejenigen wissen, die sich seit Tagen darüber empören, wie unzimperlich das politische und wirtschaftliche Establishment Deutschlands mit Sarrazin umspringt. Ihre Empörung ist ehrbar, aber unangebracht.

  • Klaus Kolbe
  • 14.09.10 | 12:12 Uhr

Finanziers, seit den 1920er Jahren die Idee einer gentechnisch konstruierten Herrenrasse mit Hilfe der Eugenik, später in Genetik umbenannt, zu rechtfertigen … Die Eugenik des Hitler-Faschismus wurde zum größten Teil von derselben Rockefeller-Stiftung finanziert.“
Wobei Hitlers Nationalsozialismus wie so oft fälschlich als Faschismus bezeichnet wird.

  • Klaus Kolbe
  • 14.09.10 | 12:12 Uhr

viele Völker oder Nationen aber so ihre „Leichen im Keller“. Hier alles aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.
Zum anderen gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß auch Ihnen der Unterschied von konservativem und sozialistischem Gedankengut irgendwann einmal „aufgehen“ wird.
Und hier ein wenig Nachhilfe zum Stichwort Eugenik: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/der-tresor-des-juengsten-gerichts-in-der-arktis.html
Auszug daraus: „Bei dem oben erwähnten geheimnisvollen »Projekt« handelt es sich um den Plan der Rockefeller-Stiftung und anderer mächtiger

  • Klaus Kolbe
  • 14.09.10 | 12:10 Uhr

@Andreas Hofstetter
Nicht so überheblich, es gab auch andere Hochkulturen, denen die Menschheit einiges zu verdanken hat. Nun zu den „dunkelsten Kapiteln“: D war eben nicht, wie von mir schon dargestellt, der Alleinverursacher von WK II, und schon gar nicht von WK I – auch wenn Sie es gern hätten. Schuld, welche auch immer, ist definitiv nur individuell, niemals kollektiv und schon gar nicht ewig. Nach Ihrer Theorie wären ja alle sozialistischen Gesellschaften auf ewig schuldig, da der braune und noch sehr viel mehr der rote Sozialismus eine Unzahl von Opfern auf dem Gewissen haben. Da haben

  • Andreas Hofstetter
  • 14.09.10 | 10:54 Uhr

Europa ist die Heimat von allen zivilisierten Errungenschaften der Menschheit: Von Kultur, Aufklärung/Ethik, Demokratie, demokratische Zivilgesellschaft, die auf Gleichberechtigung und einem funktionierenden Rechtsstaat basiert. Die dunkelsten Kapitel der Geschichte haben leider ihren Ursprung auch in Europa gehabt. Und D als Verursacher von WW I u.II. und Ermordung von 10 Mio Menschen aufgrund völkischer Rassentheorien steht ewig in der Pflicht, solchen Greuel auch in Ansätzen abzuwehren! Wie fühlen sich zB 80% deutsche Frauen, wenn S. nur den Akademikerinnen 50T für jedes Kind bezahlen will?

  • Rainer Selk
  • 14.09.10 | 10:48 Uhr

René Anderegg 13.09.10 22:13
Wäre die Justiz in den 'Tod' selbst involviert, ständen die Dinge in Deutschland auf Sturm, wenn nicht gar Orkan. Dass das eine 'heisse Kartoffel' ist, belegt die Info.-Sperre.
Lese gerade Ulfkottes Buch 'kein schwarz, kein rot, kein Gold'. Da wird Berlin starkt betrachtet. Meine Güte, das sind Verhältnisse.... aber in Potenz hoch 10 vergvlichen mit hiesigen Entwicklugnen, die in die genau gleiche Richtung gehen, auch betr. Justiz!

  • René Anderegg
  • 13.09.10 | 22:13 Uhr

Der Fall Heisig ist schon sehr mysteriös und könnte vielleicht gar kein Suizid sein.

-Warum spricht die Berliner Justizsenatorin schon 2 1/2 St. nach auffinden der Leiche von einem Suizid, obwohl die Obduktion noch gar nicht beendet war?

-Warum stirbt K.H ausgerechnet zum Zeitpunkt an dem ihr Buch veröffentlicht wird?

-Könnte es sich nicht um Mord handeln, dazu noch von einer Personengruppe, die aus Gründen der politischen Korrektheit gedeckt wird?

-Ist die Untersuchungsbehörde auch wirklich unabhängig? Immerhin gab es auch innerhalb der Justiz viele Gegner von K.H.

  • Rainer Selk
  • 13.09.10 | 20:16 Uhr

René Anderegg 13.09.10 17:13
'Vielleicht hat diese moderne Hexenjagt schon ein Todesopfer gefordert. Kirstin Heisig'.
Es wurde über diesen Todesfall in Berlin eine Info.-Sperre verhängt.
Es wird behauptet, Frau Heisig sei in ca. 5-6 Meter Baumhöhe 'aufgefunden' worden.
Stellte sich heraus, dass die Frau vom 'Mileu' umgebracht worden wäre, wird das noch für erheblichen Wirbel sorgen. Vor allem wenn man das betroffene 'Mileu' genauer betrachtet..... Moderat gesgt, wäre das eine ganze neue Qualität (....).

  • Manfred Werkmann
  • 13.09.10 | 17:26 Uhr

Wenn man bedenkt, mit welchen Opfern demokratischen Rechte und die Errungenschaft der Meinungs- und Pressefreiheit erst gegen absolutistische Fürsten und die katholische Kirche, später gegen totalitäre Diktaturen erkämpft wurde, ist es eine Schande, in welche Art von politischer Kultur wir wieder zurückfallen. Statt darüber zu diskutieren, wie man die von Sarrazin angesprochenen Probleme lösen kann, reagiert das politische Establishment mit Negierten, Rausschmiss und Diffarmierung und keiner hat das Rückgrat, sich dem zu widersetzen. "Political Correctness" = Stasi 2.0 ohne Diktatur!

  • René Anderegg
  • 13.09.10 | 17:13 Uhr

Man muss einfach wissen, dass in der BRD moderne Hexenjagten stattfinden, gegen jene Leute, die in der Öffentlichkeit Dinge ans Licht bringen, die den Linken, Eliten und gewissen Ausländern eben nicht passen. Selbst dann nicht wenn es die Wahrheit ist. Auch Udo Ulfkotte kann davon ein Lied singen. Vielleicht hat diese moderne Hexenjagt schon ein Todesopfer gefordert. Kirstin Heisig war Berliner Jugendrichterin und Buchautorin, ihr Suizid wirft viele Fragen auf, da sie die Ausländerkriminalität schonungslos benannte, ahndete und deswegen bei Kollegen und Linken nicht sonderlich beliebt war.

  • René Anderegg
  • 13.09.10 | 17:01 Uhr

Mensch Hofstetter, die Mehrheit der Sarrazin Kritiker hat das Buch doch auch nicht gelesen! Frau Merkel kritisierte schon Sarrazin als das Buch noch gar nicht im Handel war! Die meisten von uns haben das Buch noch nicht gelesen und wir reden hier nur über einige Zitate. Aber hier ist es halt so das die große Mehrheit der Deutschen hinter Sarrazin steht. Das Genzitat wurde aus dem Zusammenhang gerissen, kritisieren darf man, aber nicht die Meinungsfreiheit mit Berufsverbot tangieren. " Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltair

  • Andreas Hofstetter
  • 13.09.10 | 10:41 Uhr

Ich kann M. Pfister voll zustimmen! Dass eine Mehrheit S. zustimmen soll aber das Buch weder gelesen haben noch differenzieren können, sagt doch alles. Wer sind heute die Helden der jüngeren deutschen Geschichte: Sophie und Hans Scholl, Ch. Probst, Graf Stauffenberg, die sich gegen die taube und blinde Mehrheit von 95% Hitlerbewunderern aufgelehnt hatten!
Niemand streitet Probleme bei der Integration von Muslimen ab. Aber völkische und rassistische Pseudothesen bieten null Lösungsansätze! D. steht auf ewig in der Pflicht solche Monstrositäten aufs schärfste zu verurteilen!

  • Bruno Borner
  • 13.09.10 | 07:37 Uhr

@Marcel M. Pfister. Bei einem Zuspruch von rund 80% der deutschen Bevölkerung, diffamieren Sie Millionen von Leuten und sogar Islam-Wissenschafter, die um die Sarrazin'schen Äusserungen froh sind. Leute wie Sie sind verantwortlich dafür, dass das unselige Hitler-Regime selbst heute noch jede offene, sachliche Diskussion beeinflusst. Das ist wirklich kurzsichtig, dumm und glücklicherweise überholt.

  • Marcel M. Pfister
  • 13.09.10 | 04:29 Uhr

Die Ergüsse eines Thilo Sarrazin haben mit Intelligenz nun aber gar nichts zu tun. Das hiesse ja, dass Deutsche per se intelligent wären. Wenn dem nur so wäre! Mehr als sechzig Jahre nach dem unsäglichen Nazi-Regime, hausiert hier ein arroganter Deutscher wieder mit Gen-Theorien durch die Welt, von denen er - offensichtlich - nichts versteht. Ob er diesen Blödsinn von sich geben darf? Von mir aus gerne, solange ich ihm dafür mit einer Keule rhetorisch und konsequent auf den Schädel schlagen darf. Thilo Sarrazin verdient alle Kritik, die er für seinen Quatsch einstecken muss.

  • Werner Sieber
  • 12.09.10 | 20:17 Uhr

Es braucht eine grosse Portion Dummheit die sehr guten Feststellungen von Sarrazin zu unterschätzen. Die gekünstelte Empörung der Mainstream Medien und den Gutmenschen nimmt niemand mehr ernst. Es hat einer gewagt auszusprechen was in DE eigentlich jeder weiss. Parallel Gesellschaften, Migrations Chaos und Politiker die in ihrem Opportunismus nur sich selber sehen. Für die CH ist dies die Realität in der wir spätestens in fünf Jahren aufwachen werden. Diese Entwicklung muss abgestellt werden. Die Linken sind nicht willens und die Mitte hat nicht die Kraft diese Probleme zu lösen.

  • René Anderegg
  • 12.09.10 | 11:28 Uhr

Micha Tobler, Ihr Vergleich hinkt ziemlich hinterher. Wo hat Herr Sarrazin nur annähernd gleich derbe und schlüpfrige Sprüche gemacht als Autor wie in der RTL Trash-Swow solche fallen? Vergleichen Sie das was war und nicht etwas das nicht stattgefunden hat. Herr Sarrazin würde wohl kaum jemals in der Jury von Deutschland sucht den Superstar sein.

  • Micha Tobler
  • 11.09.10 | 19:59 Uhr

Angenommen, Herr Sarrazin hätte beschlossen, statt ein provokatives Buch zu schreiben, als Jury-Mitglied in der RTL Trash-Show DSDS (Deutschland sucht den Superstar) mitzumachen und dort zusammen mit Dieter Bohlen frech-derbe Sprüche auf Kosten der Kandidaten zum besten zu geben. Wahrscheinlich hätte er für dieses spassige samstagabendliche Gaudi in den Boulevardmedien und Internetforen viel Zustimmung bekommen, mit Kommentaren wie "endlich mal ein Banker, der nicht so spiessig ist". Seinen Job bei der Bundesbank wäre er jedoch ziemlich sicher los gewesen.

  • Bruno Borner
  • 11.09.10 | 18:42 Uhr

Wenn Sarrazin nicht aus der Partei austritt, lässt sich dieser "SP-Tolggen" bis in die Wahlen ziehen und da liegt das eigentliche Problem. Nachdem gelb-schwarz die ganze Republik wieder ein wenig in die Realität zurück geholt- und nebst Arbeitsplätzen auch noch ein paar falsche Energieentscheide korrigiert hat, möchte man doch so gerne wieder das rot-grüne-Chaos installieren. Und da steht der Herr Sarrazin im Wege. Nicht weil er auf die Islamisierung aufmerksam macht, sondern weil er auf den Missstand aufmerksam macht, dass nur rot-grün-kombatible Meinungen straffrei verbreitet werden dürfen.

  • René Anderegg
  • 11.09.10 | 16:54 Uhr

Herr Tobler, Herr Sarrazin bekundete seine Meinung als Privatperson und nicht als Banker. Als der Druck von der Politik noch nicht so gross war bekundete sogar sein Arbeitgeber das gleiche. Nachher ist die BB dann den Druckversuchen der Politik erlegen. Diskretion, Verschwiegenheit und - Unauffälligkeit sind dann auch Dinge die ein Banker haben muss, aber nicht eine Privatperson. Herr de Weck ist dann als SRG Chef unglaubwürdig, in einer Institution die Demokratie und Meinungsfreiheit besonders beachten muss, wenn DW dann privat im Club Helvetique Andersdenkende und die Demokratie diffamiert

  • Micha Tobler
  • 11.09.10 | 16:06 Uhr

Zu den auffälligsten Merkmalen eines Bankers gehören Diskretion, Verschwiegenheit und - Unauffälligkeit. Deshalb kann ein Banker nicht tun und lassen, was er will. Auch nicht in seiner Freizeit. Er muss sich, mehr als die meisten anderen Menschen, an Normen und Regeln halten, auch informelle und ungeschriebene. Seine Freiheit endet weit vor dem strafrechtlich Verbotenen.

Dies scheint auch Sarrazin eingesehen zu haben, weshalb er bei der Bundesbank seinen Rücktritt eingereicht hat.

  • Frédéric-Marc Fluehmann
  • 11.09.10 | 14:21 Uhr

Markus Schreiber 10.09.2010: So so niemanden? Ich bin kein SVP-Mitglied sondern ein frei denkender Mensch der seine Urteile noch selbst bildet. Und das was man jeden Tag auf unseren Strassen sieht, hat mit der offiziellen Politik schon lange nichts mehr gemeinsam! In welcher Welt leben Sie Herr Schreiber? Die Migration ist ein Problem geworden. Und wir sollten dieses Problem ernst nehmen. Das sehen wir in der Kriminalität, in der Jugendgewalt und in den Sozialmissbräuchen. ich gehöre zu jenen freien Schweizern die unvoreingenommen diese Probleme an den Pranger stellt!

  • Klaus Kolbe
  • 11.09.10 | 13:26 Uhr

– und der bzw. denen konnte an einer historisch richtigen Geschichtsschreibung nun wahrlich nicht gelegen sein. Für alle, die es noch nicht gelesen haben, hier noch einmal: Schon der amerikanische Chefankläger (Nürnberger Prozesse) Robert H. Jackson warnte vor dem „unendlichen Schaden“ (für die Siegermächte), den „eine Erörterung der politischen und wirtschaftlichen Ursachen des Krieges“ anrichten würde – und somit bis heute auch nie erfolgte.
Damit hatten die Protagonisten der Frankfurter Schule alle Freiheit, ihr marxistisches Gedankengut im Nachkriegsdeutschland ungehindert zu verbreiten.

  • Klaus Kolbe
  • 11.09.10 | 13:25 Uhr

wanderung selbst – weit überwiegend in die Sozialsysteme, und das nicht nur in Deutschland!
Ich vermute aber, daß Ihnen dieses alles leider gar nicht bewußt ist. Konservative, und das sind nun mal nationale Interessen müssen da zwangsläufig als Gegensatz empfunden und mit allen Mitteln bekämpft werden. Beispiele dafür gibt es zur Genüge – das letzte heißt Sarrazin. Daß dieses in Deutschland eine „besondere Note“ einnimmt, muß nicht verwundern, wenn man die Vergangenheit kennt. Nicht umsonst sagte Altkanzler H. Schmidt vor ein paar Jahren in einer Talk-Runde: Der Sieger schreibt die Geschichte

  • Klaus Kolbe
  • 11.09.10 | 13:24 Uhr

Nichts als die übliche, hinlänglich bekannte Rhetorik aus der Mottenkiste der Linken, deren geistigen Ursprung man im Einfluß der sogen. Frankfurter Schule auf das Nachkriegsdeutschland finden kann.
Deren Hauptziele (und damit auch die volks- und familienzersetzenden Auswirkungen) sollte man kennen, um die Gegenwart zu verstehen. Ein ganz wesentlicher Faktor, um das Ziel der Wiedereinführung des Marxismus (wie man heute in großen Teilen, auch in der EU, schon sehen kann) zu erreichen, ist u. a. die multikulturelle Gesellschaft.
Das Problem, Herr Hofstetter, ist ja gerade die ungehinderte Zu-

  • fabio rechsteiner
  • 11.09.10 | 13:21 Uhr

@Andreas Hofstetter & Markus Schreiber
Verfolgen Sie doch mal die Stellungsnahmen der grossen DE Parteien während den letzten beiden Wochen. Ich konnte praktisch keinen auch nur in Ansätzen geführten Diskurs über die Thesen in Sarrazin's Buch finden. Es wurde nur auf den Mann Sarrazin gezielt. Die Diffarmierungen und böartigen Unterstellungen seitens der Politik und Presse als Folge seines Statements über die Gene und die statistisch erwiesene Integrationsunwilligkeit eines beträchtlichen Teils der Moslems waren so offensichtlich das nur die Naivsten dies Schmierentheater nicht durschauen.

  • fabio rechsteiner
  • 11.09.10 | 13:09 Uhr

@Andreas Hofstetter
So wie die Mainstream-Journaille so versteigen auch Sie sich in Ihren Beiträgen. Haben Sie das Buch gelesen? Ihren Posts nach zu schliessen eher nicht. Die sogen. geistige Eliten in Politik und Medien ist fett, behäbig und selbstgefällig geworden. Der Dialog über die drängenden Fragen der Gegenwart und der Zukunft wird vorzugsweise nicht mit der Bevölkerung sondern an ihr vorbei geführt. Die divergierenden Ansichten von Politik/Medien und sehr grossen Teilen der Bevölkerung im Falle Sarrazin sind ein offensichtliches Resultat hiervon.

  • René Anderegg
  • 11.09.10 | 10:38 Uhr

Zu behaupten das alle Position rechts der CDU/CSU gleich in NPD Nähe seien ist absoluter Schwachsinn. So wie hinter dem Skagerrak auch nicht gleich die Arktis beginnt. Aber da es in Deutschland keine bürgerlichen Parteien mehr gibt und die CDU immer linker wird, ist natürlich in den Augen der Linken alles rechts davon gleich rechtsradikal. Nur weil Deutschland eine schlimme Vergangenheit hat, darf es nicht verpönt sein Ausländer und Minderheiten zu kritisieren. Schon gar nicht wenn man hier unbequeme Dinge anspricht die der Wahrheit entsprechen.

  • René Anderegg
  • 11.09.10 | 10:28 Uhr

Wenn ein Muslim sagen würde, dass die ursprünglichen Alpenbewohner ein bestimmtes Gen ( z.b jenes der Anpassungsfähigkeit an unwirtliche Verhältnisse) miteinander teilen, dann wäre der Aufschrei bestimmt gering geblieben. Zu recht, weil so eine Aussage alleine würde ich als Betroffener noch nicht als Rassismus empfinden. Wohl daher nicht, weil nicht einmal gesagt wurde, ob dieses gemeinsame Gen nun negativ oder positiv sei. Gleich wie bei Sarrazin. Wenn man sagt das Juden genetisch bedingt die besseren Kaufleute sind, bzw. Schwarze beweglicher in Tanz und Sport sind, wäre dies kein Rassimus.

  • René Anderegg
  • 11.09.10 | 10:09 Uhr

Andreas Hofstetter, das was Sarrazin gesagt hat ist kein Rassismus und keine völkische Theorie. Eher die eben von mir zitierten Aussprüche Basler Muslime. Aber gegen diese Herrschaften passiert ja nie etwas. Eine Ehnologin die Sarrazin zitiert hat sagt nun plötzlich das Gegenteil, dessen was sie zuvor bekundet Punkto Gene. In Großbritannien sagen Untersuchungen aus, dass es zwischen pakistanischen ( muslimischen) und indischen ( mehrheitlich Nicht Muslime) Einwanderern große Unterschiede gibt im Bildungslevel. Bei gleichem Alter, gleichen Chancen und gleichem Einwanderungs Zeitpunkt.

  • Christine Joos
  • 11.09.10 | 08:16 Uhr

@M. Kreidel

Anmerkung: In meinem Link "schwachen Moderator Michael Köhlmeier" (blau unterlegt) anklicken;das führt Dich zum Video.

  • Christine Joos
  • 11.09.10 | 07:31 Uhr

"reagierten Sie (R. Köppel) gereizt, wurden laut, rutschten nervös auf Ihrem Stuhl herum und fanden sich diskriminiert ".

Das empfinde ich anders, M. Kreidel. Köppel behält stets das Quäntchen Humor, das die Ernsthaftigkeit seiner Aussagen noch unterstreicht. Ich sehe nichts von gereizt und laut, im Gegenteil: Ich finde ihn angenehm in allen seinen öffentlichen Auftritten.

Wie eine Diskussion mit Teilnehmern aussieht, wie Du sie beschreibst, kannst Du hier lesen:
http://europenews.dk/de/node/34987
Ich schaute sie mir gestern an, finde den Link aber nicht mehr (ORF Club 2,2.9.2010).

  • Andreas Hofstetter
  • 11.09.10 | 07:19 Uhr

Sarrazin zeigt in seinem Buch keine Lösungsansätze auf, wie die Politik Zuwanderung besser kontrollieren kann und bei der Integration konsequent fordern muss. Dafür versteigt er sich im völkischen Dschungel und kolportiert unfundierte Thesen. Damit ist der Ruf nach Übertritt Sarrazins in die NPD nicht daneben. Bedient er sich doch vorallem der hetzerischen Propaganda der Rechtsextremen, die kein Interesse an Lösung von Missständen hat sondern davon profitiert! So wie ein Minarettverbot bei uns kein einziges Problem der Integration löst, sowenig hilft Sarrazins völkischer Mist!

  • Andreas Hofstetter
  • 11.09.10 | 06:49 Uhr

Dass sich gerade auf diesem Forum Resistente gegen Rassismus und völkische Theorien tummeln, verwundert nicht. So nach dem Motto: Die deutsche Kriegsgeneration ist jetzt ausgestorben, jetzt darf der gleiche alte völkische Mist wieder ausgegraben und kolportiert werden! Absolut nicht! Deutschland MUSS für das NIE WIEDER stehen! Die Probleme der Zuwanderung und Integration müssen anders gelöst werden und es streitet gar niemand ab, dass es Probleme gibt. Da haben Geburtsprämien für deutsche Akademikerinnen (50T) als Mittel gegen Verdummung nichts zu suchen. Dumm macht höchstens Sarrazin!

  • René Anderegg
  • 10.09.10 | 18:35 Uhr

Frau Joos, diese Doppelmoral ist schon krankhaft. Ich verstehe die ganze Kritik an Sarrazins Äußerungen überhaupt nicht. Schon nur deshalb nicht weil diese nicht strafrelevant sind. Bei strafrelevanten Aussagen von Muslimen, die etwa in der Öffentlichkeit das schlagen von Ehefrauen rechtfertigen, passiert nix. Auch nicht bei einem Basler Iman, der folgendes gesagt hat: " Ohne die Botschaft Mohammeds anzuerkennen, ist die ganze Menschheit auf dem Irrweg. Sie ist niedriger als ein Tier. Der Mensch, der Allah mit Absicht nicht anerkennt, ist niedriger als das gläubige Tier."

  • Bernhard Zueger
  • 10.09.10 | 17:56 Uhr

Michael Stuber
Nach Ihrer Meinung ist es bekloppt (bzw. beklöppelt), wenn eine öffentliche Person wie dieser SPD-Mann Sarrazin sich politisch unkorrekt so äussert, dass es gehört und gelesen werden kann.
Seine Ungeheuerlichkeit ist zu unterstellen, dass Migranten, insbesondere Muslime, mangelnde Integrationsfähigkeit aufweisen, relativ bildungsresistent sind und sich sehr oft durch den Staat unterhalten lassen.
Man kann hoffen oder glauben, dass dieser Sarazzin unrecht hat. Die Meinungsäusserung sollte man zumindest zulassen. Oder noch besser wäre es zu beweisen, dass er unrecht hat.

  • Klaus Kolbe
  • 10.09.10 | 17:43 Uhr

findet nicht statt…
Das gilt für alle, Arbeitslose sowie Leute, die im Berufsleben stehen – also auch für Herrn Sarrazin. Gegen alles, was dieses Recht einschränkt, hat Th. Sarrazin nicht verstoßen.

  • Klaus Kolbe
  • 10.09.10 | 17:42 Uhr

Das soll dann wohl die fehlenden Argumente ersetzen, schätze ich mal. Ich z. B., 6 Jahre nach Kriegsende geboren, habe weder einen Krieg angefangen, noch verloren, noch irgendeine Kriegsschuld auf mich geladen. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Blick auf die Schwesterideologie, den internationalen Sozialismus, der mehr als 100 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat?! Sie scheinen nicht begreifen zu wollen, worin es in dem Buch Th. Sarrazins überhaupt geht.
Lt. Art. 5, GG, hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten … Eine Zensur

  • Klaus Kolbe
  • 10.09.10 | 17:41 Uhr

@ Herrn Hofstetter und Gleichgesinnte
Vielleicht realisieren ja auch Sie irgendwann einmal, daß Hitler und seine national s o z i a l i s t i s c h e Partei schon vor über sechseinhalb Jahrzehnten in den Orkus der Geschichte eingegangen sind. Dank Leuten wie Ihnen aber steht zu befürchten, daß die 1000 Jahre sich noch erfüllen.
Inhaltlich ist es doch völliger Humbug, was Sie hier verbreiten – und außerdem gibt es a) keine Erb- oder Kollektivschuld, und b) hängt es konservativen Deutschen wie mir langsam „zum Halse heraus“, ständig in Diskussionen mit der „Nazi-Keule“ konfrontiert zu werden.

  • Werner Sieber
  • 10.09.10 | 15:58 Uhr

Für Aussagen wie DE sei für ewig verantwortlich, ist verbaler Stuss und gehört in die Kategorie „Ich wasche meine Hände in Unschuld“. Dies sagen Menschen die noch nie für irgendetwas Grade gestanden sind. Aus der Vergangenheit kann gelernt oder verdrängt werden. Verantwortung tragen jene die das zuliessen und dies ob DE oder nicht. Der heutigen Generation die Schuld unter die Nase reiben, ist absurd und äusserst feige. Wie bereits erwähnt, sind solche Feiglinge nicht wichtig. Sie treiben im Strom und gehen dann einfach unter.

  • Markus Schreiber
  • 10.09.10 | 13:35 Uhr

An das Sprachrohr der SVP
Es ist faszinierend, wie hier SVP-andersdenkende sofort als Linke und Spinner bezeichnet werden.
In D ist die freie Meinungsäusserung genauso erlaubt und möglich, wie in der Schweiz. Wenn sich allerdings ein hoher Banker über Themen äussert (Genetik, etc.), von denen er nichts versteht, Hass schürt und keinerlei gesellschaftliche Lösungen anbietet, muss er die Konsequenzen in Kauf nehmen.
Sowohl seine Kündigung als Banker als auch der bevorstehende Parteirausschmiss sind berechtigt.... Der Ton macht die Musik.
Die Meinung der WW interessiert niemanden!

  • Christine Joos
  • 10.09.10 | 13:15 Uhr

Das ist Quatsch A. Hofstetter: "die umstrittenen eugenischen Entgleisungen" werden doch nicht als Rassentheorien verteidigt, nur weil sie in vernachlässigbarer Weise am Rande kommentiert werden. Zu recht, sie sind im Buch nur Nebenaussage. Wozu die Aufblaserei dieser Aussage, zumal er sie selber relativiert hat und sie unaufgeregt zur Kenntnis genommen werden kann: Im Netz steht sicherlich einiges Wissenschaftliches dazu. Wie solches Aufblasen wirkt, ist am M. Friedman ersichtlich der sich dazu in abstossend genüsslicher Art und Weise gegen Sarrazin aussprach.

  • Martin Kreidel
  • 10.09.10 | 13:09 Uhr

2). Ich habe die Diskussionssendungen mit Ihrer Beteiligung, Herr Köppel, alle aufmerksam mitverfolgt. Jedesmal, wenn Ihnen ein anderer Diskussionsteilnehmer eine abweichende Meinung an den Kopf warf, reagierten Sie gereizt, wurden laut, rutschten nervös auf Ihrem Stuhl herum und fanden sich diskriminiert - analog auch bei derartigen Sendungen im deutschen TV. Gestanden Sie den Anderen keine Meinungsäußerungsfreiheit zu?

  • Martin Kreidel
  • 10.09.10 | 13:05 Uhr

Der Verweis von Herrn Köppel auf den Beitritt Griechenlands zur EU ist ja völlig deplaziert. Ihre allfälligen Anti-EU-Sticheleien, seien sie noch so themenfremd, gehen an der Sache vorbei. Auch geht es hier wohl kaum um die Strafbarkeit irgendwelcher Meinungen. Meinungen können nicht strafbar sein. Herr Sarrazin ist nicht mundtot und wird es auch nicht werden, weil er von diesem oder jenem Amt zurücktreten soll auf Grund seiner Äußerungen. In diesen wurde er ja gar nicht eingeschränkt. Er ist mittlerweile freiwillig aus der Bundesbank ausgeschieden und wird schon wissen, warum.

  • Hanspeter Bühler
  • 10.09.10 | 09:07 Uhr

Jede Partei hat ihre Spinner. Aber relevant ist, dass nur durch die von ihm entfachte Provokation - über einige Details darf man ja getrost auch streiten - das Thema auch ernsthaft bei der Politik angekommen ist. Die politische Klasse sitzt in der Tat hängige Probleme gerne aus. Man sonnt sich lieber in Eitelkeit auf gemeinsamen Fotos mit EU-Kollegen und anderen Gleichgesinnten. Die Motive von Sarrazin sind unwichtig und ganz sicher hat der Mann auch eigene Probleme, denn ein Mann seiner Bildung hätte z.B. keinen solchen affektierten Fo....hobel nötig unter der Nase.....

  • Michael Stuber
  • 10.09.10 | 09:05 Uhr

Ich halte es für ungeheuerlich - wenn auch nicht überraschend - wie vereinfacht Herr Klöppel bei Sarrazin einzig die Meinungsfreiheit als Maßstab sieht. Anders als Privantmenschen hat Herr Sarrazin ein hohes öffentliches Amt mißbraucht, um seine persönlichen Thesen zu vertreten. Auch Manager der Privatwirtschaft werden in solchen Fälles zurecht entfernt. Davon unabhängig erfülllen manchen Aussagen den Tatbestand der Volksverhetzung - das wir getrennt zu betrachten sein. Man darf nicht vergessen, dass ihm nur aufgrund seines Amtes Gehör geschenkt wurde - er ist ja kein Fachmann für Migration.

  • Andreas Hofstetter
  • 10.09.10 | 08:30 Uhr

Die Weltwoche und ihr Verleger haben sich mit keinem Wort die Mühe gemacht, die umstrittenen eugenischen Entgleisungen und Thesen Sarrazins hier zu kommentieren und zu kritisieren sondern nur von Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit geschrien.

Mit welcher Akribie die WW dem neuen SRG GD Roger de Weck jedes Wort im Mund umgedreht hat und ihn dafür an den Pranger gestellt hat, entlarvt dieses Blatt einmal mehr: Rassentheorien werden verteidigt, Liberalismus wird verurteilt!

http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/aktuell/2009-05-23-an-und-einsichten-des-roger-de-weck.html

  • Christine Joos
  • 10.09.10 | 08:24 Uhr

@R. Anderegg

Die dänischen Karikaturen, Sarrazin und Frau Merkel: Genau wie Du schreibst empfand ich das Verhalten Frau Merkels irritierend. Es zeigt, wie verunsichert die Politik ist und wie wenig wir auf ihre Worte geben können und dürfen. Es stehen keine Edlen, Wissenden und Gutmeinenden dort an der Politikerfront, es sind Schwache und Wankelmütige, die krampfhaft versuchen, den Dampfer auf Kurs zu halten, will heissen, Aufruhr in der Bevölkerung zu unterdrücken, resp. zu vermeiden. Es ist beunruhigend und ärgerlich zugleich.

  • Christine Joos
  • 10.09.10 | 08:16 Uhr

.. Ansinnen dahin gehen, die Scharia hier „nur“ zur zivilen Rechtsprechung herbeizuziehen. Unsere Werteordnung, die auf Demokratie & individuellen Menschenrechten basiert, wird auf brachiale Art (Steinigung als koranische Rechtfertigung wird heute und jetzt von Mittelalterlichen verteidigt) bedroht. Diesbezügliche Toleranz ist Dekadenz. Bassam Tibi: „Demokratie und individuelle Menschenrechte sind europäische Ideen & beruhen auf einer westlichen Weltanschauung;ihre Verbreitung in der Welt des Islam stösst eindeutig an zivilisatorisch-weltanschauliche Barrieren“.

  • Christine Joos
  • 10.09.10 | 08:15 Uhr

@E. Aduro

Monetäre Abgeltungen, wie Du sie auflistest, sind nicht das Kriterium, wenn es um Trennung von Kirche & Staat & Parallelgesellschaften geht. Viel mehr sind es andere Sitten & Moralen (Werte, Grundsätze), die in paralleler gesellschaftlicher Selbstorganisation aufrecht erhalten bleiben, während bestehende im Einwanderungsland negiert werden. Wenn die Lehren des Koran/der Sunna über dem Staat stehen & die Gerichtsbarkeit (Scharia) aus seinen Lehren statt den Wertevorstellungen der Säkularisierten gezogen wird, danach gehandelt & gelebt wird, sprechen wir von parallel. Auch wenn ..

  • Andreas Hofstetter
  • 10.09.10 | 08:05 Uhr

Schon erstaunlich wieviele hier das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte, die jüngere deutsche Geschichte, verdrängen und vollständig ausblenden! Deutschland bleibt die Last der Erbschuld gegen Rassismus und völkische Rassentheorien konsequent vorzugehen. Das sind sie den 10 Mio Opfern ihrer kranken Rassentheorie auf ewig schuldig! Niemand stellt das Recht Sarrazins in Frage, Missstände bei der Zuwanderung und Integration von Muslimen aufzuzeigen und zu kritisieren. Es sind die eugenischen Entgleisungen! Nun hat er's selber gecheckt und ist selber gegangen.

  • Enzo Aduro
  • 09.09.10 | 23:12 Uhr

Sorry, sind nicht 350 Mrd, sondern 442 Mio. eur

  • René Anderegg
  • 09.09.10 | 22:13 Uhr

Ich verstehe schon nicht, wie Frau Merkel gestern beim dänischen Karikaturisten Westergaard die Meinungsäußerungsfreiheit verteidigt und bei Thilo Sarrazin dann nicht? Vermutlich haben das auch schon andere Medien beleuchtet. Aber so wie bei Westergaard müsste dies auch bei Sarrazin gelten.

Überhaupt verstehe ich nicht den Streit um Sarrazins Äußerungen und Buch? All diese Müntefering' und Steinbrück' hätten doch auch eine Jobkündigung und ein Parteiausschlussverfahren bekommen müssen. Vergessen wir nicht Münteferings Soldatenspruch und Steinbrücks Kavallerie- und Indianervergleich.

  • Klaus Grelle
  • 09.09.10 | 22:05 Uhr

Ab heute, dem 09.09.2010, beginnt eine neue Zeit in Deutschland.
Mit den unseligen Zeiten des Kaiserreiches mit übler Geheimpolizei, der Nazi-Herrschft mit Gestapo und SS und der Stasi-DDR haben Staats-Institutionen ja genügend Erfahrungen, wie man Grundrechte aushöhlt und schleichend Freiheits-Rechte den Bürgern vorenthält. Meine Eltern, Jahrgänge 1895 und 1905, ich selbst 1939, haben mir immer wieder gesagt: In Deutschland wird so etwas fast gesetzmäßig wieder passieren - hoffentlich nie und nimmer. Ob ich daran glauben kann?
K. Grelle ( D )

  • René Anderegg
  • 09.09.10 | 21:52 Uhr

@Marcel M. Pfister
Natürlich wurde hier die Meinungsäusserungsfreiheit aus schärfste beschädigt. Es kann ja nicht im Sinne der Meinungsäusserungsfreiheit sein, wenn man für seine Meinung den Job und die Parteimitgliedschaft gekündigt bekommt. Dieses Signal wurde aber von der deutschen Regierung und der SDP an Herrn Sarrazin gesendet. Meinungsäusserungsfreiheit besteht dann auch darin, dass man nicht nur seine Meinung äußern darf, sondern nachher auch noch seinen Job behält. Auf Grund einer gesagten Meinung den Job gekündigt zu bekommen ist nicht im Sinne der Meinungsäusserungsfreiheit.

  • Enzo Aduro
  • 09.09.10 | 20:08 Uhr

@Christine Joos
Welche Trennung? Wir reden ja hier von Deutschland, nicht vergessen.
- staatlich eingezogene Kirchensteuer
- Absetzbarkeit dieser
- 98%ige staatliche Finanzierung kirchlicher sozialer Einrichtungen
- Kirchliches Arbeitsrecht, auch in den staatl. finanzierten soz. Einrichtungen
- direkte Bezahlung von Bishöfen etc. 350 Mrd. EUR p.a. auf Länderebene
- Kirchenaustrittssteuer in vielen Komunen
- Kirchensteuer für agnostische Eheleute von Kirchensteuerzahlern
- Übernahme von Renovierungskosten
- Steuerfreiheit für Kirchen

Und das alles bekommen Moslems übrigends nicht

  • Klaus Kolbe
  • 09.09.10 | 19:51 Uhr

persönliche Freiheit, usw. aller Europäer nach eigenem Gutdünken frei verfügen zu können. Unglaublich! Wer kann diese hochgradig Verantwortungslosen noch stoppen?
Es scheint, als hätten sie den Ernst der demographischen Zeitbombe überhaupt nicht realisiert. In was für einem Wolkenkuckucksheim leben solche Zeitgenossen eigentlich?
Mitbürger, die vor dem Untergang des Abendlandes warnen, als diejenigen, die das eigene Fundament untergraben, zu diffamieren, ist ja wohl die Krone des schlechten Geschmacks!
Und die „Nazi-Keule“ darf natürlich, wie immer, nicht fehlen. Lächerlicher geht es nicht.

  • Klaus Kolbe
  • 09.09.10 | 19:50 Uhr

Diese Naivität und Verantwortungslosigkeit unserer Multikulti-Gutmenschen ist einfach nicht zu glauben. Die servieren dem Islam unser christliches Abendland auf dem berühmten silbernen Tablett. Wer oder was berechtigt sie eigentlich dazu?!
Wenn das so weitergeht wie bisher, kann man nur noch sagen: Gute Nacht, europäisches Abendland! In allerspätestens 100 Jahren wird in Europa dann nach der Scharia regiert. Auf Grund des natürlichen Alterungsprozesses müssen diese die Konsequenzen ihres Handelns wohl nicht mehr ausbaden.
Sie maßen sich an, über abendländische Werte wie Aufklärung, Kultur,

  • Michael Wäckerlin
  • 09.09.10 | 18:57 Uhr

Ob man nun einen Lebensborn aus Ashkenazi, Finnen und Armeniern subventionieren sollte möchte ich auch in Zweifel ziehen.

Solange jedoch ganze Sippen von H4 und Kindergeld komfortabel leben können und wie wild Nachwuchs in die Welt setzen, welchen man mit dem absehbaren Wandel der Produktionstechnologie ohnehin nicht braucht, stellt sich tatsächlich die Frage nach den Folgeschäden der Armutsmigration. Insbesondere da in der permanenten Unterschicht die Prominenz recht kruder religiöser Verstellungen den inneren Frieden des Gastlandes gefährdet.

  • Michael Wäckerlin
  • 09.09.10 | 18:41 Uhr

Herr Hofstetter,

Nein, ich bevorzuge die Abschaffung von Zuchtprämien jeglicher Art, auch das Kindergeld. Sarrazin ist eben ein Sozi, dem der Ruf nach legislativer und ökonomischer Lenkung zum Reflex geworden ist.

Was die Erblichkeit kognitiver Eigenschaften angeht, so existieren tatsächlich umfassende statistische Indizien, die auf ein genetisches Potential für Höchstintelligenz hinweisen. Angesichts der Erblichkeit rein physischer Eigenschaften verwundert dies (mich) nicht. Ob und wie dieses Potential genutzt und welche Rolle kulturelle Faktoren spielen ist eine andere Frage.

  • Axel Stühmer
  • 09.09.10 | 18:10 Uhr

Wenn Herr Sarrazin seine z. T. zutreffenden Thesen zur deutschen Migrationspolitik mit Bemerkungen zu "Juden-Genen" (die keinerlei Bezug zu seinem Thema haben) anreichert, so zielt er darauf ab, durch diesen Tabubruch (den die Betonung einer genetischen Andersartigkeit der Juden in Deutschland noch immer und zu Recht darstellt) die Auflage seines Buches zu steigern. Es geht also nicht um Meinungsfreiheit, sondern um die Frage, wie weit man als Bundesbankvorstand gehen darf, um mediale Präsenz und Umsatz zu erheischen. Dass Sie, Herr Köppel, diesen Unterschied nicht verstehen, war zu erwarten.

  • Axel Stühmer
  • 09.09.10 | 17:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Köppel,

wie immer sind Sie auf dem Quivive, wenn es darum geht, den Bewohnern des großen Kantons die Schweizer Sicht der Dinge nahezulegen. Freie Meinungsäußerung ist Ihr Petitum - natürlich nur, wenn gerade nicht Peer Steinbrück seine Meinung zur Beihilfe zur Steuerhinterziehung für deutsche Steuerflüchtlinge durch Schweizer Banken äußert. Da soll er seine Meinung dann mal schön für sich behalten und sich nicht in urschweizerische Angelegenheiten einmischen.

Oder möchten Sie einfach nur einmal wieder in eine deutsche Talkshow eingeladen werden?

  • Andreas Hofstetter
  • 09.09.10 | 15:28 Uhr

Forum und Engler - Früher ging es in der deutschen Poltik wirklich "zur Sache" was da ein betrunkener Schröder am Wahlabend gelallert hat, ist dagegen Nasenwasser. Ein paar Müsterchen gefällig?

http://www.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE

http://www.youtube.com/watch?v=YEMOS1m6UgI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=zaplE5F_BMM&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=ocx2CuNjXrc

  • Andreas Hofstetter
  • 09.09.10 | 15:09 Uhr

Wäckerlin und Engeler - Sie teilen also den Vorschlag Sarrazins jeder deutschgebürtigen Akademikerin EUR 50T Geburtsprämie zu bezahlen, zur Verhinderung der Verdummung der Deutschen? Die These dass es ein Juden- ein Moslemgen usw. gibt. Und dass die Juden im Schnitt 15 % intelligenter seien als der Durschnittsteutone und der Durchschnittsmoslem entsprechend dümmer! Wenn das nicht völkisch rassistische Thesen aus der Nazi-Grümpelkammer sind, was ist es dann??

  • Andreas Hofstetter
  • 09.09.10 | 15:06 Uhr

Ich hoffe für D, dass Sarrazin als Bundesbanker entlassen wird, auch wenn er dadurch zum "Märyrer" abgestempelt wird. Wenn ein Land jede Ethik und Moral aufgibt und Brandstifter i.S. jüngerer Vergangenheit zulässt, dann untergräbt es damit sein eigenes Fundament und wird morsch und hohl.

Leider hat die CH längst ihre restanzlichen ethischen Werte, v.a. die des Liberalismus des 19 und 20 Jh, aufgegeben und lässt Rassisten und nationalistische Hetzer übelsten Zuschnitts zu, anstatt ihren Rücktritt zu fordern! s. Blochers Türkeibesuch: Abschaffung des ARG und Gutheissung von Völkermord!

  • Marcel M. Pfister
  • 09.09.10 | 14:29 Uhr

Roger Köppel liegt mal wieder völlig daneben. Die Meinungsäusserungsfreiheit ist im Falle Thilo Sarrazins keinesweges "schwerstens beschädigt" sondern - ganz im Gegenteil - er muss die Konsequenzen seines eigenen Schwachsinnes ertragen.

Wer sich mit solchen Plattitüden und Dummheiten in Szene setzt fordert ja sprichwörtlich zum Widerspruch auf. Es ist so, wie mit der SVP in vielen Belangen: Die Themenwahl ist sehr treffend, aber die Schlussfolgerungen und das intellektuelle Mass lässt völlig zu wünschen übrigt.

Sarrazin leistet einen Beitrag an die Verdummung Deutschlands.

  • Andreas Hofstetter
  • 09.09.10 | 09:19 Uhr

M. Tobler - Ein sehr gutes Beispiel, wie bei der SVP geheuchelt wird, wenn es zur Meinungsäusserungsfreiheit kommt. Die gleiche Partei, resp. die WW, schiesst auf de Weck und spricht ihm, wegen anderer weltanschaulicher Auffassung, das Amt des SRG GD ab. Das dürfe nur ein Nationalkonservativer sein.

M. Wäckerlin - Was Sie nicht wollen, ist hinhören und differenzieren. Ich habe die Missstände bei der Zuwanderung und die mangelnde Integration von Muslimen selber moniert und konkrete Verbesserungsvorschläge gebracht. Die eugenischen Entgleisungen Sarrazins sind Hetzerei und keine Lösungsansät

  • Moritz Engler
  • 09.09.10 | 08:07 Uhr

Kanzler Schröder, der seine Abwahl tagelang (!) nicht begreifen konnte, wird als einer der grössten Dummköpfe in die Geschichte Deutschlands eingehen. Schliesslich hat er mit der zu seiner kurzfristigen Imagepflege inszenierten Holzmann-Rettung die Loyalität der Leistungsträger und realen Wertschöpfer in D aufs sträflichste beschädigt.

Die veröffentlichte Meinung von Spiegel und Co. entspricht leider selten den Tatsachen, schon darum weil das Gros der Lohnschreiberlinge, die bei den Systemmedien angestellt sind, nicht in der Lage ist, grössere Zusammenhänge zu erfassen.

  • Christine Joos
  • 09.09.10 | 07:06 Uhr

Der importierte Islam bedroht die Trennung von Kirche & Staat. Was unter "islamischer Religionsfreiheit" propagiert wird,setzt sich aus Glauben (Religion) & Gesellschaftspolitik zusammen. Die Scharia z.B.ist Gesellschaftspolitik.Nach ihrer Einsetzung zu verlangen,missbraucht den Begriff "Relisionsfreiheit",den wir unter der Prämisse Säkularisation gewähren. "Religionsfreiheit" für den Islam muss neu definiert & sein gesellschaftspolitischer Teil in unserer Gesellschaft verboten werden.

Ich weiss nicht wie, aber gelingt das nicht, sind Parallelgesellschaften nicht aufzuhalten.

  • Antonio Scherrer
  • 09.09.10 | 03:07 Uhr

Der "Müll-Kosovare" (scribit "Blick") M. Ademaj, Bürglen/TG kann als Eiskristall im Spitzenbereich desjenigen Eisberges ausgemacht werden, welcher friedlich in unseren Gewässern dümpelt, wächst und vor allem linken Polit-Schlacht-Kreuzern wie "SP", "Grünen" und auch den "Mitte-Frachtern" die Flanken aufschlitzen könnte. Es ist zu erwarten, dass der "Club Hélvetique" bald die Einbürgerung dieser nonkonformistischen Familie vorantreiben und für sie Schadenersatz für erlittene Unbill fordernwird. Unser Rechtsstaat ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Nicht Schutz, Ausbeutung ist Trumpf.

  • Michael Wäckerlin
  • 09.09.10 | 00:07 Uhr

@ Hofstetter

Da Sie sich ja so gerne als "Liberal" darstellen, hier wäre eine Gelegenheit für die Redefreiheit einzustehen. Nein?

Die Katastrophe und die künftige Erblast der Multikulti-Gesellschaft ist ein Problem, welches Sie nicht zu den Füssen der SVPler und "Nationalisten" abladen können.

  • René Anderegg
  • 08.09.10 | 20:26 Uhr

Deutsche Politiker wie Medien veranstalten eine wahre Hexenjagt auf Herrn Sarrazin. Vor diesem Hintergrund möchte ich noch auf eine zweiteilige Islam-Doku im ZDF aufmerksam machen. Mit dem Titel " wohin treibt der Islam". Hier kommt dann auch kein Geringerer als Tariq Ramadan zu Wort, der schon sehr abstruse Vorstellungen vom europäischen Islam hat. Von der Steinigung distanziert sich der ehrenwerte Herr nämlich nicht eindeutig. Sein Bruder schon gar nicht. Was hat sich das ZDF dabei gedacht?
Machen die Medien und Politiker bald auch einen Aufschrei über Tariq Ramadan im ZDF?

  • Hanspeter Bühler
  • 08.09.10 | 18:21 Uhr

Der als Sans-Papier in die Schweiz (nach Genf) eingereiste Bosnier Selimi der nachträglich sogar noch ungesetzlich seine ganze Familie nachkommen liess, muss nun die Schweiz doch nicht verlassen. Samt Familie erhielt er auf Druck der mobilisierten Öffentlichkeit von Bundesbern ein Aufenthaltsrecht. Offenbar sei die Familie ein Musterbeispiel guter Integration. Was sagt uns das? Wer also möglichst viel Emotionen zustande bringt hat gute Chancen hier zu bleiben, obwohl alle rechtlichen Gründe gegen ihn sprechen - eine Einladung an alle die auch kommen wollen - und derer sind es viele.

  • Micha Tobler
  • 08.09.10 | 18:19 Uhr

Vor einem Jahr sorgte der Stadt-Luzerner SVP Präsi René Kuhn für Stimmung, als er über linke "Vogelscheuchen" und "Mannsweiber" herzog, und die "gepflegte Weiblichkeit" osteuropäischer Import-Frauen lobte. Nicht nur die politisch Korrekten waren empört und erklärten Kuhn zu Unperson. Seine Parteifreunde distanzierten sich von ihm. Der kantonale SVP-Präsident, NR Josef Kunz, forderte den Partei-Ausschluss Kuhns. Auch Christoph Mörgeli griff in seiner Kolumne vom 11. August 2009 Kuhn scharf an. Niemand verteidigte damals Kuhns Recht auf freie Meinungsäusserung. Auch die Weltwoche nicht.

  • Andreas Hofstetter
  • 08.09.10 | 18:03 Uhr

Wie muss sich u.a. eine alleinerziehende Putzfrau fühlen, deren Sohn oder Tochter Bundeskanzler(in) geworden ist (u.a. Schröder) wenn ein durchgeknallter Altpreusse meint nur Akademikerinnen könnten gescheite Kinder gebären und jeder sollte man EUR 50T dafür bezahlen, damit D nicht verdummt. Das ist eine von dutzenden von total bekloppten Passagen nebst dem eugenischen Genquatsch! Da ist es geradezu Pflicht der Staatsleitung solche Brandstifter aus ihren Staatsämtern zu entlassen! Sarrazin wird eh Multimillionär durch das Phamphlet und kann nun sagen was er will!

  • Nils von der Heyde
  • 08.09.10 | 16:52 Uhr

Zwar hatte Sarrazin die Möglichkeit, seine Meinung frei zu äußern, durch die Publizierung seines Buches.
Doch dann setzte alsbald der Versuch der Meinungsfreiheits-Beraubung ein. Durch Kündigung der Bundesbank. Durch angedrohten Ausschluß aus der SPD und durch üble Schmähungen von unkundigen "Prominenten", wie Merkel, Wulff, Gabriel, Schäuble etc.

  • Hanspeter Bühler
  • 08.09.10 | 13:42 Uhr

Ist zwar nur ein verwandtes Thema - aber immerhin akuell, denn Muschg mit seinem Buch über einen blocherähnlichen Bundesrat kreidet ja genau das Thema der "political correctness" die dieser Bunderat nicht zeigt an. Und hier kann ich ich nur sagen, dass es nicht sosehr darauf ankommt wie man etwas sagt, sondern dass man etwas sagt, wenn eine Sache aus dem Ruder läuft. Nur den Kopf über die Wolken halten, und nicht sehen wollen was darunter geschieht ist dumm - ganz sicher aber naiv, Herr Muschg. Bleiben Sie in Ihrem Elfenbeinturm - zusammen mit Ihresgleichen - Leute die realitätsfremd sind.

  • Michael Wäckerlin
  • 08.09.10 | 11:42 Uhr

Was sich Deutschland nicht leisten kann ist der Exodus der besten Köpfe ins Ausland, während sich in der Heimat die Staatsprofiteure konzentrieren und ganze Stadtteile für Ureinwohner unbetretbar werden.

Der Nationalstaat funktioniert. Die "One World" Globaloney Schwätzer müssen ihr Modell erst noch beweisen. Oder lieber doch nicht.

  • Michael Wäckerlin
  • 08.09.10 | 11:31 Uhr

Reichlich spät. Moral, Ethik, Grundgesetz und republikanische Prinzipien wurden in der Bundesrepublik schon vor langer Zeit über Bord geworfen. Der Spontistaat und die Spassgesellschaft ernten die Früchte einer dialektisch-destruktiven und nicht nachhaltigen Entwicklung. Das letzte Aufgebot der Urheber versuchts zu richten.

Mehr Staat, mehr Zwang, mehr Umverteilung, "Green Cards" für nie kommende Hochqualifizierte, Einheitsschule, Kitapflicht, hysterische Verfolgung von Abweichlern, eine utopische Fata Morgana jagt die nächste.

  • Sergio Frei
  • 08.09.10 | 08:59 Uhr

nicht vergessen : wir sind in deutschland, wo man sich nicht (mehr) getraut auf"zumucken" . ansonsten wird blitzartig die keule hervorgenommen und man ist ein agitator. es darf nix diskutiert und schon gar nicht thesen (wie sarazin) hervorgebracht werden.
dies noch in einem staatlichen amt ist doppelter selbstmord. beim objektiven vergleich der sache...werden da schwächen des westlichen systems offensichtlich.
autokastei, endlose selbstgeiselung und schmach seit dem 2ww und alle sollten brüder werden. aber die kirche macht doch diesen job schon, darum augenmerk auf die realität bitte.

  • Werner Sieber
  • 08.09.10 | 07:54 Uhr

Aus diesen Fesseln der Vergangenheit hat sich die DE Elite immer noch nicht gelöst. Die Bürger in DE sehen das entspannter. Das ist richtig so. Wer den Deutschen ihre Vergangenheit vorwirft, spielt auch bei anderen Gelegenheiten gerne mit dieser braunen Keule. Statt die Argumente anzuhören wird über Stil und debattiert. Es bewahrheitet sich schon. Wer keine Argumente hat, muss über Nebensächlichkeiten plaudern. Wer das tut hat nichts zur Lösung des Problems beizutragen und spielt somit keine Rolle.

  • Andreas Hofstetter
  • 07.09.10 | 19:29 Uhr

Die heutige instant Zeit der totalen Unverbindlichkeit und "Anything goes" heisst nicht dass ein Staat und damit die höchsten Instanzen eines Staates, Moral und Ethik auch noch über Bord werfen müssen! Was heute, mehr denn je gefragt ist, ist Rückgrat und Werte, die man verteidigen muss. Deutschland kann es sich mit seiner Geschichte schlichtweg nicht leisten, dass ein gelangweilter Pensionär und bezahlter Bundesbanker mit unhaltbaren, völkisch, rassistischen Thesen um sich wirft. Rassismus und Nationalismus gilt es mit aller Kraft zu bekämpfen!

  • Zvezdan Sataric
  • 07.09.10 | 16:20 Uhr

@A. Hofstetter
Sie haben ein verdrehtes Bild von Meinungsäusserungsfreiheit. Diese Freiheit bedeutet nicht nur, dass man etwas sagen kann und dabei nicht gleich umgebracht wird, sondern dass man auch sonst wie nicht geschädigt wird. Wenn Ihr Urteil über ihn stimmen würde, dann müsste die deutsche Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Rassismusverdacht ermitteln. Dies ist aber nicht der Fall. Er hat sich auch nicht beruflich als Banker diskreditiert. Also, weder rechtlich noch beruflich liegt etwas gegen ihn vor. Daher gibt es keinen legalen Grund, dass er seinen Job verliert

  • Micha Tobler
  • 07.09.10 | 14:05 Uhr

Dass er dann, ausgerechnet, noch ein "Baskengen" nachlieferte, und damit (vielleicht unabsichtilich) suggerierte, die Baskischen ETA-Terroristen hätten eine erbliche Veranlagung zum Bomben legen, machte die Sache für ihn kaum besser. Wäre er bei seiner berechtigten Kritik an schlecht ausgebildeten, unproduktiven muslimischen Einwanderern, deren gebärfreudigen
Frauen sowie deren gewalttätigen männlichen Nachwuchses geblieben, wäre er wahrscheinlich noch einmal davon gekommen. So aber musste Sarazin damit rechnen, vom Establishment zur Unperson erklärt und öffentlich gesteinigt zu werden.

  • Micha Tobler
  • 07.09.10 | 14:04 Uhr

Das Wehklagen der Weltwoche über die angeblich unterdrückte Meinungsäusserungsfreiheit für Sarazin ist ehrbar, aber übertrieben. Erstens kann er sein Buch vertreiben und seine Thesen in allen Medien verbreiten. Zweitens hat die Bundesbank, wie jeder Arbeitgeber, die Freiheit, einen unliebsamen Mitarbeiter zu entlassen. Drittens hat Sarazin mit seinem Gerede von einem „Judengen“ in der politisch korrekten Debatte Deutschlands absichtlich ein Tabu gebrochen.

  • Werner Widmer
  • 07.09.10 | 13:26 Uhr

Die Muslime in Deutschland sind keine Minderheit. Das wären sie in Nordkorea, wo kein freier Wille ist. Und dann ist eine Milliarde und mehr Gleichgläubiger, die sehr viele Mittel zum Schutz der deutschen Muslims haben (Oel etc.)

  • fabio rechsteiner
  • 07.09.10 | 09:51 Uhr

@ Andreas Hofstetter
Nur weil die Politiker und Systemmedien Sarrazin des Rassismuss bezichtigen muss diese nicht unbedingt der Warhheit entsprechen - Sarrazin bezog sich in seiner Aussage auf eine Studie der University of New York:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html
Selbst in Israel(!) gab es auf Sarrazins Thesen keinen Anlass zu Hysterie à la DE:
http://www.haaretz.com/jewish-world/german-central-banker-criticized-for-anti-semitic-remarks-1.310854
Auch die Leserkommentare sind interessant.

  • Andreas Hofstetter
  • 07.09.10 | 09:26 Uhr

Von Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit kann absolut keine Rede sein! Weder wurde dut das Buch verboten, noch die breiteste Diskussion in den Medien. Es sind die abstrusen Eugenikthesen, koloportiert von einem höchsten Repräsentanten des Staates, die das Problem für D sind. Muss ich daran erinnern, dass genau aufgrund solcher Thesen über 10 Mio Menschen von den Nazis ermordet wurden?! Eine SPD, die Chancengleichheit programmatisch verankert hat und deren Söhne von alleinerziehenden Putzfrauen in höchste Ämter gewählt wurden (Schröder, Wowereit), steht in der Verantwortung.

  • Andreas Hofstetter
  • 07.09.10 | 09:25 Uhr

2/Dass Missstände bei der Zuwanderung und Integration angeklagt werden und die Benennung der Muslime als Problemgruppe, stellt überhaupt niemand in Frage. Und dass die Politik versagt hat, auch nicht! Nur zeigt das Buch keine oder verheerende Lösungsansätze auf, wie zB eine Geburtsprämie von EUR 50T nur für Akadmikerinnen zur angeblichen Hebung des IQ’s?! Den Genquatsch uvm.
Wie Lohmann richtig moniert: Gerade die WW ist einmal mehr total unglaubwürdig, die de Weck wegen anderer Weltanschauung nicht in einem hohen Amt will, den völkischen Rassenexperten Sarrazin aber schon!?!

  • Sergio Frei
  • 07.09.10 | 09:03 Uhr

klar, in seiner posizion(sarazin/ bank) räpresentiert er auch D und wird daher doppelt diskreditiert. trotzdem hat seine these fundament - darf man ja nicht sagen, oder wenigstens nicht "so".
man kann und sollte aber dringend die diskussion führen bevor man wie tripoli od. jalalabad endet, nähmlich wo uns die sozis mit klassengleichheit haben möchten. seit 30jahren versuchen die minderheiten den ton anzugeben und mit der "keule" sind wir so geschwächt, dass alles, hauptsache anders wichtiger wie bekanntes, bewährtes; dies ist rückständig, nur was neu&anders kann gut sein. bald ist es soweit.

  • Roland Stadler
  • 07.09.10 | 08:04 Uhr

Herr Köppel hat recht, wenn er reklamiert, dass viele Politiker und Medien die freie Meinungsäußerung manipulieren, unterdrücken und auch auf ihre Weise verbieten. Ich habe festgestellt, dass dieselben Postings, verschickt an verschiedene Medien, in diversen linken Medien, schnell verschwinden. Es fällt auf, dass nicht jene Postings schnell verschwinden, die besonders rüde und entgegen der Blattlinie verfaßt sind, sondern jene, die mit Fakten untermauert sind. Das Problem ist also nicht nur, dass man die andere Meinung nicht verträgt, sondern, dass man den Tatsachen nicht ins Auge sehen kann.

  • Klaus Kolbe
  • 07.09.10 | 03:28 Uhr

daß in spätestens einigen Jahren die Möglichkeit sehr hoch ist, daß das bisher praktizierte ungedeckte Papiergeld-System (Fiatmoney) weltweit einen Zusammenbruch erleiden könnte. Dann ist es so oder so aus mit der Sozial-Wohlfahrts-Industrie. Alles andere wagt man sich noch gar nicht auszumalen. Ob die jetzt noch oder dann Regierenden auch dann noch alles unter Kontrolle haben werden, sei dahingestellt.
Tja, und wenn man Herrn Sarrazin sonst nichts am Zeuge flicken kann, dann kann man es ja immer noch mal mit der bisher so probaten „Nazi-Keule“ wie Rassen-/Gen-Theorien u. dergl. versuchen –

  • Klaus Kolbe
  • 07.09.10 | 03:26 Uhr

Diese Plattform, Herr Hofstetter, ist nicht von Herrn Sarrazin in Szene gesetzt worden, sondern von denen, die ihn gern mundtot gemacht hätten. Daß die Medien, hier der mächtige Springer-Verlag als Anführer, in diesem Fall nicht den Part wie in früheren Fällen spielten, ist ganz einfach dem Umstand geschuldet, daß man langsam begreift, daß das berühmte Faß (damit ist der Volkszorn gemeint) nicht mehr lange benötigt, um überzulaufen. So versucht man halt, diese Entwicklung zu kanalisieren, um sie so unter Kontrolle zu behalten. Man wird hier sicher auch die Überlegung miteinbezogen haben,

  • Saile Klein
  • 07.09.10 | 03:15 Uhr

Man könnte ja auch sagen, dass durch den medialen Hype durch Spiegel und Bild der Meinungsfreiheit quasi präventiv Vorschub geleistet wurde. Immerhin haben diese durch einen "Vorabdruck" des Buches der ganzen Debatte das Feuerholz gereicht.

Sie wollen eine Migrationsdebatte Herr Köppel, dann lassen sie uns doch mal über 500 Jahre Imperialismus, den Egoismus und die Überforderung des Westens im Balkankrieg oder die ambivalente Einstellung zur Kurdenfrage diskutieren, nur als Beispiele.

  • Saile Klein
  • 07.09.10 | 03:15 Uhr

Die Ersetzung des Klassenfeindes durch eine ethnische Minderheit hat schon mal zu Katastrophe geführt. Und wenn Sie Kritiker sind der Abstraktion bezüglich Klassen sind, und sich damit liberal nennen, dann seien sie auch Kritiker bezüglich der Abstraktion auf Ethnien. Sonst sind sie blöd. Sorry.

Wer kann seine Meinung heute noch sagen, so dass sie wahrgenommen wird, dass wäre die besser Frage und eines wahren Kommentars würdig, der Fragen stellen würde und nicht billige (billig kommt von billigend) Antworten liefert.. Und wie Herr Köppel das unter seinen liberalen Hut bringt, dass die Haare z

  • fabio rechsteiner
  • 07.09.10 | 01:17 Uhr

@Andreas Hofstetter
Es muss den Anhängern des MultiKulti-Wahns ziemlich sauer aufstossen, dass die tatsächliche Situation betreffend integrationsunwilliger Immigranten jetzt ungeschminkt offengelegt wurde.
Träume sind Schäume.
Die letzten Blasen sind geplatzt und die Wirklichkeit hat auch die letzten Kulturapologeten und Allesversteher eingeholt.
Die linken Systemmedien und die Vertreter der sogen. "Volks"Parteien haben sich in der causa Sarrazin völlig verrant und versuchen nun verzweifelt irgendwie das Gesicht zu wahren in dem eine Nebelkerze nach der anderen gezündet wird - zu spät.

  • Michael Wäckerlin
  • 06.09.10 | 23:52 Uhr

Ich kann es einem Türken nicht verübeln, sich in dieses durch Massenmedien und de facto Kommunisten geleitete masochistische Irrenhaus nicht "integrieren" zu wollen.

Ein Volk, welches Gestalten wie Merkel, Gabriel, Nahles, Künast und Roth nicht teert, federt und aus der Stadt treibt hat keine rosige Zukunft.

  • Jörn Knie
  • 06.09.10 | 23:15 Uhr

Ein ganz aktuelles Beispiel der SP:
Der SVP wurde der AUsschluss von Frau Widmer Schlumpf angelastet. Soweit so gut. Tatsache ist, dass ihre Politik, ob zurecht, sei dahingestellt, bereits zuvor als unpassend empfunden wurde.

Bei der SP ist jetzt alles anders, da keiner der Kandidaten bereits im BR ist, aber was hat das damit zu tun? Der Unterschied ist nicht von Relevanz, dafür aber ein ganz anderer, schlimmerer: Die Kandidatinnen, welche für die SP eine gute Wahl wären, gemäss deren Aussagen, werden verpflichtet eine Wahl abzulehnen!

Das ist halt SP-Logik.

  • Jörn Knie
  • 06.09.10 | 23:10 Uhr

@Herr Lohmann:
Nicht alles, was Linken gleich erscheint ist gleich, und wo Linke einen Unterschied sehen, besteht tatsächlich oft einer, aber er ist nicht relevant.
Herr de Weck wurde als "Propagandaminister" installiert. Die Unabhängigkeit der Medien ist durch diese Person völlig untergraben. Was das jetzt mit TS zu tun hat, der in seiner Freizeit ein Buch schreibt, ist nicht zu erkennen.

Ich glaube komme immer mehr zu dem Resultat: Linkes Denken heisst verdrehen und stumpfsinnige Vergleiche finden, bis die Realität dem persönlichen Wunschdenken angepasst erscheint.

  • Andreas Hofstetter
  • 06.09.10 | 22:13 Uhr

Kaum je ein Autor hatte eine derart grosse Plattform, um seine eigene Meinung in allen Facetten kundzutun und eine millionenteure Gratiswerbung für sein Buch zu machen! Dass die jüngere deutsche Geschichte von hohen Staatsrepräsentanten keine neuen Rassentheorien dulden kann, versteht jeder, der verantwortlich denken kann! Gentheorien und Geburtsprämien für Akademikerinnen liegen auf dieser Stufe nicht drin! Antwort: Rausschmiss!

  • René Anderegg
  • 06.09.10 | 21:37 Uhr

Herr Lohmann, der Vergleich mit de Weck hinkt massiv. Die Äußerungen, bzw. das Buch von Sarrazin, hätten keinen Einfluss auf das was er in der Bundesbank an Arbeit und Entscheidungen fällt. Es gibt hier kein Befangeheitsverhältnis zwischen der Anstellung bei der Bundesbank und seiner Tätigkeit als Buchautor. Auch kein Interessenskonflikt, da kein bankenkritisches Buch geschrieben. De Weck hingegen ist befangen. Einer der in in den Privatmedien für die EU und gegen die SVP antrat, kann in den Staatsmedien nicht den Eindruck der Unbefangenheit erwecken, was aber zwingend notwendig wäre.

  • René Anderegg
  • 06.09.10 | 21:16 Uhr

" Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. " Voltaire. Es ist wirklich bedenklich, wie die deutschen Politiker und Eliten, Herrn Sarrazin einen Maulkorb auferlegen möchten und diesen in die braune Ecke drängen wollen. Zu Unrecht wie ich meine. Sämtliche Umfragen sprechen nämlich für Sarrazin. Stattdessen preschen in deutschen Talksendungen 3, 4 oder gar 5 Leute auf ihn ein, wird dieser andauernd unterbrochen in seinen Ausführungen, wird nicht einmal im Ausschlussverfahren der SPD angehört, wird alles aus dem Zusammenhang gerissen.

  • heinz kost
  • 06.09.10 | 20:41 Uhr

Sarrazin spricht probleme an die real bestehen und die bürger viel mehr beschäftigen als die politiker es wahrhaben wollen. Es kommt mir vor wie mit dem sozialhilfe missbrauch in zürich, es wird so lange verschwiegen, gemauert und gemauschelt, mit parteiischen gremien abgesegnet etc. bis es einfach explodieren muss, bin gespannt!

  • Klaus Kolbe
  • 06.09.10 | 19:39 Uhr

Wenn das Normalität in einer Demokratie ist, kann man nachempfinden, daß sogen. „Drittländer“ nicht unbedingt versessen auf Demokratie sind! Auf Dauer aber kann so etwas nicht gutgehen. Wie ließ schon Wilhelm Busch, der geistige Vater von Max und Moritz, eine seiner Märchenfiguren sagen: Wehe, wenn ich auf das Ende sehe!

  • Klaus Kolbe
  • 06.09.10 | 19:38 Uhr

setzen. Über den Wolken scheinen sie zu schweben, die von parteilichen Gnaden ernannten Volksvertreter. Die Gitterstäbe wider das freie Denken und Äußern von Meinungen werden immer höher gezogen. Übrigens tanzen die Medien (wie in einem anderen Beitrag vermutet wurde) nicht nach der Pfeife der Politiker. Den „Zahn sollte sich, wer so denkt, schnell ziehen lassen“. Man erinnere sich an die „Fälle“ Hohmann und Herman: Da wurden Politiker zu Marionetten – von bestimmten Medien mächtig unter Zugzwang gesetzt. Ganz so lange, daß es nicht mehr erinnerbar ist, ist es denn doch noch nicht her.

  • Klaus Kolbe
  • 06.09.10 | 19:37 Uhr

Wieder mal ins Schwarze getroffen von Herrn Köppel! Derlei Stigmatisierung und Ausgrenzung läuft jedoch nicht zum ersten Mal in Deutschland. Ich nehme hier nur drei Beispiele für diese Machenschaften: Philipp Jenninger, Martin Hohmann, Eva Herman. Wohl aber kann man sagen: Selten hatten die selbsternannten PC-Wächter so schweren Gegenwind wie im Fall Sarrazin. Daß das Demokratieverständnis ob derlei Vorgehen von Mal zu Mal schwereren Schaden beim Volk nimmt, scheint die Berliner Politikerkaste überhaupt nicht zu interessieren. Dem Ziel nach könnte man es mit absolutistischem Vorgehen gleich-

  • Ulrich Schwendener Schwendener
  • 06.09.10 | 17:25 Uhr

2/2……der Neutralität der Schweiz.“ Dieser ganze Verfassungsartikel möchte CR am liebsten abschaffen. Von weiteren Verfehlungen gar nicht erst zu sprechen. CR darf sagen und denken was sie will. Aber im Amt hat Sie die Vorgaben von Parlament, Volk und Gesetz umzusetzen. Tut sie dies nicht, ist eine Rücktrittsforderung angebracht. Nicht weil sie eine falsche Meinung hat, sondern weil sie ihren Verfassungsauftrag mit Füssen tritt.

  • Ulrich Schwendener Schwendener
  • 06.09.10 | 17:24 Uhr

1/2 @Aduro: Bei Calmy-Rey gibt es wohl diverse Gründe die für eine Absetzung sprechen würden. Am gravierendsten ist meiner Meinung nach der Fakt, dass sie unsere Neutralität (die steht immerhin in unserer Verfassung) de facto abgeschafft hat, indem sie diese in gewohnt „linkischer“ Manier umdefiniert hat in „aktive Neutralität“. Genau wie neuerdings eine inhaltliche Konkordanz massgebend sein soll. So etwas hat es nie gegeben, genau wie es nie eine aktive Neutralität gab. In Art. 173 steht: „Sie trifft Massnahmen zur Wahrung der äusseren Sicherheit, der Unabhängigkeit und ......

  • Manuel Blatter
  • 06.09.10 | 17:06 Uhr

@ Lohmann: Die Weltwoche kritisierte damals, dass BR Leuenberger als Vertreter des Staats in die Besetzung des Chefpostens eines Mediums eingegriffen hat, das politisch unabhängig sein sollte. Nun kritisiert sie, dass die Staatschefin von Deutschland einen Buchautoren von oben herab unter Druck setzt, was höchstwahrscheinlich zu dessen Entlassung führt. Diese Positionen zeigen die Skepsis der WeWo gegenüber staatlicher Macht, die sich in Bereiche ausdehnt, wo sie nichts zu suchen hat! Wo bitte ist da der Widerspruch?

  • Manuel Blatter
  • 06.09.10 | 16:56 Uhr

@Aduro: Es wäre die Aufgabe von BR Calmy-Rey gewesen, die Position der Schweiz im Streit um den Daten-Klau zu vertreten, unabhängig von ihrer persönlichen Meinung. Dagegen ist eine persönliche Äusserung Sarrazins zur Migrationspolitik gerade deshalb zulässig, weil er als Mitglied des Bundesbankvorstands eben nicht den Volkswillen in die Migrationspolitik einzubringen hat! Seine private Meinung beisst sich nicht mit diesem Mandat. Ihr Vorwurf, er müsse sich die Finger wund arbeiten, als in seiner Freizeit ein Buch zu schreiben, ist völlig absurd.

  • Dieter Lohmann
  • 06.09.10 | 15:00 Uhr

Ausgerechnet die Weltwoche spielt sich hier als Verfechterin der Meinungsäusserungsfreiheit auf.

Die gleiche Weltwoche, die Roger de Weck den Mund verbieten will. De Weck dürfe das Amt des SRG-Generaldirektors nicht übernehmen, weil er sich klar für einen EU-Beitritt ausgesprochen hat und es gewagt hat, die SVP und deren Übervater Blocher zu kritisieren. So argumentieren SVP und Weltwoche.

Lieber Roger Köppel, das ist unglaubwürdig!

  • Enzo Aduro
  • 06.09.10 | 13:59 Uhr

Herr Köppel,
wenn ein SP-Bundesrat die Einführung des Sozialismus in der Schweiz fordern würde, dann würden Sie auch seinen Rücktritt fordern. Forderten Sie nicht auch den Rücktritt von Micheline Calmy-Rey als sie sich konträr zu Ihrer Position in der Steuer CD-Debatte äußerte?
Warum soll das nicht für Sarrazin gelten? Der Mann sollte sich bei der Bundesbank die Finger wund arbeiten in diesem Währungsumfeld, stattdessen findet er die Zeit ein Buch zu schreiben das weder mit seiner Qualifikation, seiner Arbeit oder seiner Expertise zu tun hat. Dem Steuerzahler ist dies nicht zuzumuten.

 
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