Videokommentar

«Mediales Trommelfeuer auf die kleinsten Fische»

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Der Fall Hildebrand zieht die Medien immer noch in seinen Bann. Es wird allerdings auf die falschen Fragen fokussiert, sagt Chefredaktor Roger Köppel.

Der neue Weltwoche-Videokommentar erscheint jeweils am Montag. Weitere Videokommentare finden Sie hier. Zum Abspielen des Videokommentars benötigen Sie die aktuelle Version des Adobe Flash Players.

Erschienen auf Weltwoche online, 23.01.2012


< Ehrenhafte Verräter

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Kommentare

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  • Tom Fürst
  • 07.02.12 | 13:42 Uhr

@Bruno Mair

Ich gebe Ihnen Recht betr. staatlicher Kontrolle. Beim Staatsfernsehen ist diese Einflussnahme ja offensichtlich (Stichwort BR Leuenberger/Herr Weck). Ebenfalls bei den Printmedien, werden doch die "auserwählten" Lokalmedien ebenfalls mit Gebührengeldern subventioniert (Schawinskis Altersheimsender Radio1 profitiert auch von diesen Subventionen). Wer zahlt befiehlt und dies führt zu einer Gleichschaltung der Meinungsmacher. Dass dies auf freiwilliger oder monetär motivierter Basis geschieht, im Gegensatz zu Nordkorea, wo dieser Zustand erzwungen wird, ist um so bedenklicher.

  • Marco Bless
  • 05.02.12 | 23:57 Uhr

Wie unterschiedlich die mainstream-Presse über die Tätigkeiten von Bundesräten (-innen) berichtet (bzw. schreibt - denn mit Bericht hat das nichts zu tun), ist gewaltig. Bereits die Ankündigung von Massnahmen, quasi aus der Hüfte, genügt schon, um die Redaktionen im Lobesrausch schwelgen zu lassen. Ekelhaft, diese Falschheit.
Der Vergleich mit Nordkorea ist in diesem Zusammenhang vielleicht zu harmlos. Mir fiele da leicht ein besserer Vergleich ein, der dieser Günstlings-Berichterstattung gerechter würde. Ich bin sicher, ich brauche ihn nicht zu nennen; man kann von selbst darauf kommen.

  • Laurent Meier
  • 04.02.12 | 16:14 Uhr

Heute in der sozialistischen Presse, SS: «Ich will, dass das Amt (BFM) wieder ein respektiertes Amt wird.» SS wolle die von EWS iniziierten Reformen wieder rückgängig machen, de facto also den Zustand unter CB herstellen, aber :(SS) «Es bringt überhaupt nichts, die Schuldigen zu benennen». EWS entwickelt sich je länger je mehr zum Bumerang für SP/Grüne, die Halbwertszeit Schlumpfs ist merklich am sinken, offensichtlich dämmert sogar den Linken, dass das Kuckucksei wohl ins eigene Nest gelegt wurde, ich bin gespannt, wie lange noch die "Schweizerin des Jahres" von der Presse angehimmelt wird.

  • Romano Zweiacher
  • 03.02.12 | 10:49 Uhr

@ Bruno Mair
Frau Somaruga wird schon angegriffen, auch zu Recht, nur nicht von der Mainstreampresse . . . ! Dort steht sie unter Denkmalschutz, wie auch der Rest der Linksalianz im BR.! Ausnahme UM natürlich. "Nordkoreanisch" ist nicht ganz verfehlt, auch wenns dort noch etwas schlimmer ist!
Wenn sie der Meinung sind, im Asylwesen sei alles in Ordnung, kommen sie von einem andern Planeten. Hören sie sich mal in der Bevölkerung um. Wenn sie meinen 30% der Bevölkerung sei kein Massstab für Kritik, kommen sie vom Mond!

  • Bruno Mair
  • 02.02.12 | 14:01 Uhr

@Tom Fürst

Im Gegensatz zur Schweiz wird die Medien in Nordkorea durch die staatlichen Organe kontrolliert. Ihre Meinung würde demnach genau so kontrolliert werden und Ihr Leserbrief als Grund zur Verhaftung dienen. Vergleiche sind eine Affront gegenüber der NK-Bevölkerung wo der grosse Teil hungert, schikaniert und in Arbeitslagern unterdrückt wird.

Ihre Begründung zu nordkoreanischen Verhältnissen:

Oder können Sie mir erklären, weshalb BR Sommaruga mit ihrer skandalösen Amtsführung im Asylwesen in den Medien nicht entsprechend angegriffen wird?

Lächerlich...? Dann schon eher zum weinen!

  • Tom Fürst
  • 01.02.12 | 11:19 Uhr

@Bruno Mair

Der Vergleich mit den nordkoreanischen Verhältnissen bezogen auf unsere Medienlandschaft ist nicht so falsch und nur weil Hr. Zeller von der NZZ den Vergleich "dummdreist" nennt, müssen Sie das ja nicht unbedingt nachplappern. Oder können Sie mir erklären, weshalb BR Sommaruga mit ihrer skandalösen Amtsführung im Asylwesen in den Medien nicht entsprechend angegriffen wird? Beim Blick werden es verwandtschaftliche Gründe sein, die Sie als gut informierter Bürger kennen werden, beim Staatsfernsehen wohl ideologische Anweisungen, nordkoreanische Verhältnisse eben.

  • Werner Sieber
  • 31.01.12 | 08:45 Uhr

@Laurent Meier
So abwegig ist der Gedanke nicht, dass nicht nur bei den Parteien nordkoreanische Verhältnisse herrschen. In der Schweiz.Politik wird gemauschelt und gedeckt. Die Methoden sind etwas anders in der Schweiz. Unbequeme Zeitgenossen werden nicht lebenslang weggesperrt. Sie werden medial ins Visier genommen und niedergemacht. Ein SNB Präsident der sein Amt klar missbraucht hat um seine Gier zu befriedigen kann nichts passieren. Er wird gedeckt von all jenen die selber Dreck am Stecken haben.

  • Bruno Mair
  • 31.01.12 | 08:00 Uhr

@Laurent Meier. Sie verdrehen da was: "Propaganda-Minister, (geistiger) Führer etc." finden Sie mit keiner Silbe auf meinen Berichten und haben Sie dann einfach mal so dazu gedichtet!

Glaubensbruder (aus dem christlichen) Geldautomat (aus der heutigen Zeit) und Marionette (ein gängiges Wort) hat mit dem 3. Reich nicht im geringsten zu tun.

Da sind Sie mit Nordkorea bedeutend näher.

  • Laurent Meier
  • 30.01.12 | 20:23 Uhr

@Hartmann
Sie klammern sich an dieses Reglement, nicht ich, ein Reglement, welches übrigens weltweit einmalig ist punkto "Insider-Geschäften", niedlich war ebenfalls EWS in der Arena, die behauptete, das Reglement nicht zu kennen; dass EWS von 2004 bis 2007 dem Bankrat angehörte, 2007 sogar das Vize-Präsidium inne hatte und nun seit 2010 dem EFD vorsteht, scheint da nebensächlich zu sein. Da erlaube ich mir die Frage: was genau tun gewisse Magistraten den ganzen Tag? Mauscheln um wieder gewählt zu werden und die Presse mit Infos versorgen?

  • Laurent Meier
  • 30.01.12 | 20:15 Uhr

@Hartmann
Da Sie offenbar ein so gewiefter Anleger sind, schlage ich vor, dass Sie sich bei einer öffentl. rechtl. Pensionskasse als Anlagestratege bewerben, unsere staatl. PK haben durchs Band eine Unterdeckung von 20%, mit Ihren todsicheren Devisentipps wäre das Defizit binnen Wochen getilt! Nur zu, Sie täuschen sich ja nie!
@Mair
Sie verwechseln etwas: es bin nicht ich, der stets mit 3. Reich Jargon (Propaganda-Minister, (geistiger) Führer etc) und sonstigen Ausdrücken (Geldautomaten, Glaubensbrüder, Marionetten usw) um sich wirft.

  • Michael Hartmann
  • 30.01.12 | 19:50 Uhr

Ihr 'Regelemente hin oder her' ist doch etwas stümperhaft, geehrter L. Meier. Entweder hin oder her, aber nicht beides.

Was hat nun aber die Wahl von Levrat und Ueli mit der SNB zu tun? Da geb' ich gern die Frage zurück.

Da haben Sie recht, geehrter Meier, nur war der $ nun im August 2011 so tief wie noch nie. Da versteh' ich jeden, der sich da mit $ eindeckt. Frau ist ja auch nicht dumm.

Die Glaubwürdigkeit wurde nur mit dem Bankkundengeheimnisverstoss der SVP-Oberen publik, geehrter Sieber! Da müssen Sie wohl was verwechseln.

  • Bruno Mair
  • 30.01.12 | 18:47 Uhr

@Laurent Meier. Die Wahl des SVP-Vize hat selbstverständlich nichts mit der SNB zu tun, sondern mit dem Zustand der Partei. Das der Fall SNB nichts mit der SVP sprich CH. Blocher zu tun hat, der glaubt dann schon eher an Storch. Längst sind nicht alle Mitglieder der SVP mit dem Vorgehen von CH. Blocher einverstanden. Warum geschwiegen wird habe ich wohl genug erläutert.

Dann hätte ich noch eine Bitte. Lassen Sie doch Vergleiche mit "nordkoreanischen Verhältnissen" möglichst in der untersten Schublade. Es gibt in der Schweiz nicht annähernd solche Zustände... und das wissen Sie. Danke!

  • Marco Bless
  • 30.01.12 | 17:32 Uhr

Da hat wohl einer den Juristen im Aldi gemacht...
Stefan Meier, 28.01. | 07.37 Uhr

Herr Meier, ich bitte um eine kurze Exegese des Art. 160 StGB, sowie die Darstellung des objektiven und subjektiven Tatbestands.
Wenn Sie schon andere einer Straftat bezichtigen und hier Rundumschläge an "Besserwisser" und "Heuchler" austeilen, möchte ich Ihre ungeheure Behauptung gerne abgestützt haben, um zu sehen, wie es bei Ihnen mit dem Besserwissen aussieht.
Dem Bernasconi sollten Sie übrigens nicht alles nachplappern; nach seiner Logik müsste man Sie wegen Verstosses gegen 303 anzeigen.

  • Laurent Meier
  • 30.01.12 | 13:58 Uhr

@Mair/Hartmann/Meier

was bitte soll die Wahl des SVP Vize-Präsi mit der SNB zu tun haben?

Im übrigen wurden z.B. Levrat und Ueli Leuenberger einstimmig und ohne Gegenkandidat zum jeweiligen Partei Präsi gewählt, selbst dort herrschen offensichtlich nordkoreanische Verhältnisse, also lieber zuerst vor der eigenen Türe kehren.

Zurück zum Thema: ein SNB Präsi der sich mit Finanztransaktionen bereichert, selbstgebastelte Reglemente hin oder her, ist nicht glaubwürdig. Will man etwas in US$ kaufen, dann muss bei der Zahlung nur US$ gewählt werden, den Rest erledigt die Bank zu Tageskursen...

  • Werner Sieber
  • 30.01.12 | 13:41 Uhr

Das Thema diese Video ist das Verhalten der Presse im Fall des gierigen SNB Präsident Hildebrand. Geschickt werden andere Lügengeschichten thematisiert um vom Skandal Hildebrand abzulenken. So funktioniert es eben. Im Zentrum steht klar der Abzocker und Spekulant Hildebrand. Auf Kosten der Glaubwürdigkeit der SNB hat sich der Mann gierig bereichert. Er hat sich sein eigenes Reglement so zu Recht geschustert, dass er in Ruhe seine Geschäfte machen konnte. Seine Vergangenheit als Hedgefonts Manager hat ihn eingeholt. Ein Spekulant bleibt ein Spekulant.

  • Bruno Mair
  • 30.01.12 | 10:13 Uhr

Wie verblendet muss man sein, um nicht zu merken welch diktatorische Züge die SVP-Partei angenommen hat. Persönliche Interesse von deren Hauptsponsor, der nur noch ein Nationalrat ist, werden vor den eigentlichen Wünschen einer demokratischen Partei gestellt. Die Glaubensbrüder und Schwestern halten den Mund um den Geldfluss nicht zu stören. Der Präsident ist nur noch eine Marionette vom "Blocher-Geldautomat" der die Parteistrategie im Hintergrund zügelt. Sollte jemand aufmucksen ist das der "hinterhältige Plapperi" von denen geächtet, die nicht merken schon längst manipuliert zu sein.

  • Bernhard Zueger
  • 29.01.12 | 21:28 Uhr

Christine Joos
Genau so ist es. Ich möchte jedes deiner Worte unterstreichen. Man darf gemäss den Scharfmachern und Nachplapperis nicht nur eine ähnliche Meinung wie die der SVP und von Blocher haben. Wenn man in vielen Sachen sogar gleicher Meinung ist, kommt das einer öffentlichen Verurteilung gleich. Und (fast) alle klatschen.
So ein Irrsinn! Es grenzt an Zensur und Meinungsdiktatur.

  • Michael Hartmann
  • 29.01.12 | 20:26 Uhr

Geehrte Christine, Schweizer wählen SVP!

Nur so als Erinnerung an vergangene Zeiten.

  • Michael Hartmann
  • 29.01.12 | 20:25 Uhr

Geehrte Christine, Rickli wurde von Blocher und Mörgeli gefördert und - gemäss Internem der SVP - auch von der Zürcher SVP gepuscht und ins Vizepräsidium gebolzt.

Sie wurde nicht gewählt.

Zum Glück verzichtete der Neugewählte, damit er nicht aus der SVP ausgeschlossen wurde.

Normalerweise passiert das ja, wenn die falsche Person eine Wahl annimmt.

  • Renato Neidhart
  • 29.01.12 | 18:33 Uhr

Da sind Sie nicht allein, geehrte Christine Joos.

Ich bin mir allerhand gewohnt, war auch mal im politischen Revier tätig. Aber was derzeit abgeht, ist schon seltsam.

Sehen diese Kreise ihre Felle davonschwimmen, dass sie so vehement reagieren? Ist der normale Bürger schon so konditioniert, dass er nichts mehr merkt?

Im Tagi können Sie seitenweise Schmähartikel gegen Blocher lesen. Aber in der gleichen Zeitung hauen die Leser auf EWS ein, weil sie dem IMF Zusagen betr. weiterer Mittel gemacht hat.

Fazit = sobald Blocher / SVP im Spiel ist, ist's aus mit der Objektivität.

  • Stefan Meier
  • 29.01.12 | 17:48 Uhr

"Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der Internas an die Presse weiterleitet..." meint die Rickli auf ihrer fb-Site. Dieser Satz beweist ja schon, dass sich eine SVP Fraktionssitzung in nichts von der einer Politbürositzung eines totalitären Staates unterscheidet und wer nicht zum Blocherclub gehört, ein Redeverbot erhält!! Der Bericht der BaZ war richtig und lustig ist, dass Blocher seine bezahlten Medienlakaie nicht mehr im Griff hat. Reporter Gafner wird wohl morgen mit seiner Kündigung rechnen müssen!

  • Christine Joos
  • 29.01.12 | 11:24 Uhr

.. und des weiteren: "..in eine Frage der Motivierung zu verdrehen".

Es geht eine mediale und politische Hetze los gegen Natalie Rickli, deren ganze Person mit all ihren Anliegen als "eine einzige Motivation, Blocher zu Diensten zu sein", dargestellt wird. Was sind das doch für hinterhältige Plapperis, die vor keiner Manipulation zurückschrecken, der SVP den Garaus zu machen.

Genau gleich, wie die hinterhältigen Plapperis jede Meinung, die derjenigen Blochers ähnlich ist, als Blocher-hörig abtun.

Wie mich das anwidert!

  • Moritz Engler
  • 29.01.12 | 11:02 Uhr

"Meint ihr eigentlich die Mehrheit der seriösen Presse, der BR und u.a. auch ich würden Dinge behaupten, die nicht der Wahrheit entsprechen."

Ich schmeiss mich weg! Wer hat denn diesen Klosterschüler erfunden? So einen Troll habe ich ja noch nie erlebt! Liebe Weltwoche macht hier nicht solche Spässe, ich bekomme sonst Muskelkater vom Lachen.

  • Jürg Wehrlin
  • 29.01.12 | 10:02 Uhr

Meier: mit der seriösen Presse haben Sie den Vogel abgeschossen - schon lange nichtg mehr so gelacht!

  • Christine Joos
  • 29.01.12 | 09:45 Uhr

"Der grosse taktische Vorteil der totalitären Eliten der 20er und 30er Jahren war es, jede Feststellung einer Tatsache in eine Frage der Motivierung zu verdrehen".

Dieser Satz erklärt mir so vieles im heutigen politischen Kontext: die Stil-Frage, das Fokussieren auf einzelne Personen, die ganze Werte-Debatte. Alles trägt den Schleier des Unstimmigen, des nicht genau Fassbaren, des nicht Richtigen, des Werte-Verdrehenden.

Dieser Satz lüftet diesen Schleier etwas. Danke, Felix.

  • Stefan Meier
  • 28.01.12 | 23:08 Uhr

Herr Kost - Es geht nicht darum was Sie und Blocher für richtig halten, wenn es darum geht den SNB Präs. abzuschiessen. Es geht darum ob das Reglement eingehalten wurde oder nicht. Dieses wurde vom Bankrat aufgesetzt und erlassen! Ich bin auch der Auffassung, dass dies Konfliktpotential bietet und enger gefasst werden sollte. Aber wo kämen wir denn hin, wenn nur noch nach einseitigen Kriterien der (Doppel)Moral geurteilt würde? Fast alle hohen Amstträger müssten zurücktreten! Übrigens Blocher als erster!

  • Stefan Meier
  • 28.01.12 | 23:00 Uhr

Kein einziger der Besserwisser und Ankläger i.S. Hildebrand hier hat das Reglement für Eigengeschäfte für die Mitglieder des Direktoriums SNB gelesen! Dieses wurde hier heruntergeladen und ist auf der SNB Homepage unter Medienmitteilungen einsehbar! Meint ihr eigentlich die Mehrheit der seriösen Presse, der BR und u.a. auch ich würden Dinge behaupten, die nicht der Wahrheit entsprechen. Hildebrand hat nicht gegen das Reglement verstossen, das kann jeder der fair ist nachprüfen! Oder er betet SVP Propagnda nach, was auf dieser Plattform die Norm ist.

  • Felix Bärlocher
  • 28.01.12 | 13:53 Uhr

Herr Meier,
Sie sind offenbar ein gewiefter Jurist. Falls die Lage wirklich so klar ist, zweifle ich nicht daran, dass Herr Blocher eingeklagt und verurteilt werden wird.

  • heinz kost
  • 28.01.12 | 13:20 Uhr

lieber herr meier, der ex snb präsi legt die strategie fest, wann und wieviel eingesetzt wird um einen level im schweizerfranken zu verteidigen. meinen sie nicht er sollte es dann lieber lassen,um diesen selbst gewählten zeitpunkt privat noch devisengeschäfte zu machen? wenn sie das nicht begreifen können, lasse ich sie gerne im glauben es sei hier alles in ordnung

  • Bernhard Zueger
  • 28.01.12 | 08:47 Uhr

Bin der WW dankbar, dass sie den Skandal um PhH mit seinem unprofessionellen, unehrenhaften Verhalten und fragwürdigen Devisenkäufen ans Licht gebracht hat.
Irgendwie traurig, dass es heute Mut, Zivilcourage, ja sogar Schwimmen gegen den Strom braucht, um tief eidgenössische Werte zu verteidigen, für echte Anliegen und schlussendlich für die Ehre und den Fortbestand unseres Landes zu kämpfen.
Bürger mit gesundem Menschenverstand wissen diesen Einsatz zu schätzen. Es braucht die Weltwoche. Ich hoffe, dass sie nicht abhebt, wie immer gut recherchiert und weiterhin Fakten auf den Tisch legt

  • Stefan Meier
  • 28.01.12 | 07:37 Uhr

F. Bärlocher - Sie sind also der Meinung Blocher dürfe sich über unseren Rechtsstaat hinwegsetzen? Und das ausgerechnet als ehem. Justizminister? Nach Art. 160 StGB hat er sich der Hehlerei schuldig gemacht! Mit gestohlenen Kundendaten und Bruch des Bankkundengeheimnisses gibt es nur einen Weg: Zur Polizei und Anzeige!

Und um korrekt zu bleiben: Hildebrand hat weder gegen das Reglement für Eigengeschäfte verstossen noch Insiderhandel betrieben. Interessant, dass andere nicht mal das Gesetz einhalten und von anderen übermenschliche Korrektheit verlangen. Die nennt man Heuchler.

  • Felix Bärlocher
  • 27.01.12 | 21:36 Uhr

Soweit ich es beurteilen kann, hat Herr Blocher korrekt gehandelt – er hat von einem Verhalten erfahren und die Nachricht weitergeleitet.
Hannah Arendt: “One of the great tactical advantages of the totalitarian elites of the twenties and thirties was to turn any statement of fact into a question of motive.” Etwa: "Der grosse taktische Vorteil der totalitären Eliten der 20er und 30er Jahren war es, jede Feststellung einer Tatsache in eine Frage der Motivierung zu verdrehen"

  • Felix Bärlocher
  • 27.01.12 | 21:33 Uhr

Ich bleibe dabei, was Hildebrand mit seinem Konto gemacht oder zugelassen hat, zeigt mindestens ausserordentliche Naivität. In ernstzunehmenden Ländern ist solches Verhalten ganz einfach nicht akzeptabel. Was seine Leistung als Notenbank Chef betrifft, ist eine Bewertung verfrüht – wer weiss, was für Nachfolgen die enormen Devisenkäufe haben wird. Man erinnere sich an Alan Greenspan, den man zu seiner Amtszeit nicht hoch genug loben konnte. Wenige Monate nach seinem Rücktritt hatten wir die Subprime Mortgage Crisis, für die ihn viele mindestens teilweise verantwortlich halten.

  • Andreas Hofstetter
  • 27.01.12 | 18:21 Uhr

Für die SVP Komplotteure gegen Hildebrand und das rapportierende Hausblatt WW ist mit dem Rücktritt von Hildebrand der Supergau passiert! Die WW hat auf eine wochenlange Kampagne gehofft mit wöchentlicher Steigerung der Hetzkampagne (wie gegen Keller-Sutter, dem grössten Rohrkrepierer der WW seit Jahren!). Daraus wurde nichts und für den grössenwahnsinnigen Blocher sowieso nicht. Noch dümmer, jetzt wird krampfhaft nach etwas Handfestem gesucht, was man Hildebrand nachwerfen könnte. Finden wird man nichts! Hildebrand ist als Gentleman gegangen. Im Sumpf stecken einmal mehr Blocher und seine WW!

  • Kurt Brugger
  • 27.01.12 | 16:27 Uhr

@müller,das mit den Leerschlägen ist so eine Sache.Es stehen 600 Zeichen zVfg(inkl.Leerschlä-ge)Daher schummelt man,damit die 600 reichen,um den Blogg verständlich zu machen.Ich bitte um Nachsicht und danke Ihnen für Ihr Kompliment.Die Inhalte kommen manchmal schräg daher.Solange man sich an die Fakten hält,diese nicht geschliffen verpackt,finde ich Bloggen spannend.Den tierischen Ernst entnehmen wir den Zeitungen.Bloggen kann aber auch süchtig machen.Ich muss mich kontrollieren,um die(kostbare)Zeit richtig zu investieren.Einige Blogger haben Zeit àgogo.Viele preisen ihre Ideologie an.

  • Stefan Meier
  • 27.01.12 | 13:09 Uhr

Die Weltwoche Gründer Schumacher/Gasser drehen sich im Grab um, wenn die mitansehen, dass aus der Weltwoche, die als Phalanx gegen die Nazis und den zerstörerischen Nationalismus Europas gegründet wurde, nun ein rechtradikales Blatt geworden ist! Die bedeutendste deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" liegt gesinnungsmässig genau auf der Linie der ursprünglichen Weltwoche. Die heutige "Weltwoche" hat mit Welt absolut nichts mehr zu tun! Sie ignoriert und spottet über die Welt und dient allein ihrem Zahlmeister Blocher.

  • Alfonso Itena
  • 27.01.12 | 13:01 Uhr

Dieser Artikel von Herrn Köppel ist ein Leuchtzeichen und auch eine Mahnung an uns. Es ist niemals gut die Intriegen zu verschleiern, die Aufgabe des Journalismus ist zu beschreiben wie die Sachen sich verhalten.
Es ist mir auch perfekt klar dass Intressen auch eine Rolle spielen, aber ungeachtet dieser Tatsache muss man sagen dass Herr Köppel seine Aufgabe gemacht hat. Zum Wohle der CH! Auch wenn's schwer fällt!

  • Michael Hartmann
  • 27.01.12 | 11:23 Uhr

Die Totengräber der Finanzwirtschaft, geehrter Brugger, sind schon lange abgetreten!

  • Werner Sieber
  • 27.01.12 | 09:11 Uhr

Der Schaden ist angerichtet. Weil der ehemalige SNB Präsident Hildebrand seine Gier nicht unter Kontrolle hat, erleidet die Schweiz einen Image Schaden.
Das die Mehrheit des Bundesrates zum wiederholten Mal das vorgehen des ehemaligen SNB Präsident auch noch schützt, zeigt die Moral. Um diesen Stall auszumisten reicht leider kein Herkules.

  • Bruno Mair
  • 27.01.12 | 08:26 Uhr

Kurt Brugger
26.01.12 | 09:53 Uhr

Besten Dank für Ihre Antwort. Dem ist nicht's mehr hinzuzufügen. Grund genug auf dieser Diskussionsbasis keine weiteren Zeilen mehr zu verschwenden.

  • Moritz Engler
  • 26.01.12 | 23:15 Uhr

Peer Teuwsen vom Tagesanlüger schreibt etwas zur Unterhaltung des Zeit Publikums. Wow!

  • Kurt Brugger
  • 26.01.12 | 21:43 Uhr

@hartmann,mein Verhältnis zu Geld ist anders,als das Ihrige.Beruhigen Sie sich,Neid ist nicht mein Ding.Paradiesvögel,Gambler,Glücksspieler,der Finanz(unter)welt,die systematisches Zocken über Jahre Praktizieren,sind mir ein rotes Tuch.Es geht nicht um einen Verstoss gegen interne Reglemente.Ein Notenbanker muss wissen,wie sensibel Insidergeschäfte sind.Zudem hat Ihr Schützling während Jahren einen Hedgefonds gemanagt(offshore),also nicht nur mit seinem Geld,auch dasjenige der Anteilseigner.Motto:less stress for more money!Ziel:Gewinn für uns,Verlust die Andern!Totengräber derFinanzwirtschaft!

  • Michael Hartmann
  • 26.01.12 | 20:09 Uhr

Geehrter Kremsner, gerade dass solche Politiker NB-Bankräte sind, macht die Sache ja noch unappetitlicher und zeigt, dass die ganze Sache politisch motiviert ist.

Was sagt der PWC-Manager heute? Die Steuerunterlagen und Bankkonti aller SNB-Spitzen werden jährlich geprüft. Warum wurde diese Nettigkeit nicht anfangs Januar 2012 veröffentlicht? Warum hat Sarasin nicht bereits anfangs Januar 2012 mitgeteilt, dass der gezeigte Bankauszug nicht der Wahrheit entspricht?

Es ging nie um die 1.6 Millionen Dollar - es ging um die Interessen der Banken. Und die SVP spielt hier die Hauptrolle und den AL.

  • Andreas Hofstetter
  • 26.01.12 | 20:02 Uhr

"Ein trautes Paar - Journalismus im Dienste Blochers" - Dem gibt nichts hinzuzufüg
en, höchstens, dass der faktenbasierte Bericht in seiner Analyse zu wenig weit greift und den Schaden, den dieses Gespann für die Schweiz anrichtet nicht genug darstellt.


http://www.zeit.de/2012/05/CH-Weltwoche


.

  • Heinz Kremsner
  • 26.01.12 | 13:27 Uhr

Hr Köppel,sie haben Recht!Es wird auf die falschen Fragen fokussiert! Richtig!SVP-Stocker ist seit Mai 2010 im NB-Bankrat.Er ist Experte im 3-Personen-Prüfungsausschuss Bankrat,zuständig zur Einhaltung von Gesetzen und regulatorischen Vorschriften(Compliance),(geheime NB-Reglement).Stocker hat die Aufsichtspflicht die er im NB-Prüfungsausschuss hat auf massivste Weise verletzt.Er hätte einschreiten müssen da SVP und Weltwoche behaupten Hildebrand habe Verfehlungen gemacht.Was wenn der Fall Hildebrand nicht aufgedeckt worden wäre?Es wäre gar nichts passiert.Hr Hildebrand hat keine Verfehlungen

  • Kurt Brugger
  • 26.01.12 | 09:53 Uhr

@mair,Ihre Message habe ich gelesen,allein mir fehlt der Glaube!Nehmen Sie zu Kenntnis,auf weit hergeholte,absurde Argumente trete ich nicht ein.Meine Zeit ist zu schade.Und noch etwas:Den Beitrag habe ich an"Eiermeier"gerichtet.Wenn Sie so herum(M)eiern,kann mal eine Panne passieren.Sie tun mir leid,soviel Agression gegen den ideologischen Gegner,das macht die AntiSVP/aBRCHB/WW/MörgeliGruppe blind.Unter den Blinden ist der Einäugige König!der sind Sie.Meine Hoffnung,Sie würden vom Saulus zum Paulus,ist intakt.Die Fakten sehen,fair argumentieren,nicht ideologisch verunglimpfen.Sie schaffendas!

  • Werner Sieber
  • 26.01.12 | 09:46 Uhr

Die Linke in der Schweiz jubelt dem masslosen, gierigen Abzocker zu. Und die politische Mitte verzweifelt das es wieder einer der ihren erwischt hat. Somit ist alles wieder wie es war und es kann weiter mit dem Zeigefinger auf andere gezeigt werden. Ein gutes Ziel für Fingerzeiger ist CB. Er steht unter dauer Fingerzeig. Nichts neues unter der Sonne.

  • Werner Sieber
  • 26.01.12 | 09:44 Uhr

Ja, Ja die Gier der gierigen. Es zeigt sich wieder einmal, wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt mit drei anderen Fingern auf sich selber. Der ehemalige SNB Präsident Hildebrand massregelte die gierigen Banker. Sie sollen masshalten und die Abzocker Mentalität ablegen. Sein selber gebasteltes Reglement wurde vom politisch zusammengesetzten und mit illustren Gestalten von who is who der Cervelats Prominents des Bankrates abgesegnet. Damit sollte die Gier legitimiert werden. Das er selber einer der gierigsten ist, wird ausgeblendet.

  • Michael Wäckerlin
  • 25.01.12 | 23:03 Uhr

Die Abwehrreaktion ist nachvollziehbar.

Die Nationalbank gehört zum Allerheiligsten in der finanziellen Staats- und Wirtschaftsorganisation. Eine ernstahfte Diskussion über den Syndikalismus zwischen Staat, ZB und den Primary Dealern und die erheblichen Umverteilungseffekte ist unerwünscht. Also lieber die werktätigen Massen gegen CB, Lei und die SVP aufhetzen.

Des weiteren könnte ich mir vorstellen, dass ein Datenleck wie bei Herrn Hildebrand so manchem Anstandsdemokraten und mancher Stilgouvernante gefährlich werden könnte.

  • Kurt Brugger
  • 25.01.12 | 20:43 Uhr

@hofstetter,das mit dem SR This Jenny,falls Sie glauben er weiche von der HardlinerLinie der SVP ab,haben Sie sich sehr trompiert.SR Jenny ist ein verlässlicher Partner in der Fraktion.Ein Unternehmer mit Bilderbuchkarriere,vom Maurerlehrling zum KMU,einer der grösseren Arbeitgeber im KtGL.Ein Fels in der Brandung,lässt die Linken mit smartem Lächeln ins Leere laufen.Kämpft statt mit dem Zweihänder,mit dem Degen oder gar mit dem Florett.Immer seine politischen Ziele vor Augen.Kein Karrierist aber ein effizienter Schaffer.Mein freundschaftlicher Gratistyp:Sie sollten ihm nacheifern!und tschüss!

  • Michael Hartmann
  • 25.01.12 | 20:34 Uhr

Geehrter Jeker, die Groupe Sarasin ist ein privates Unternehmenn - da können Sie keine Hilfe von der WeWo verlangen. Lesen Sie dazu das Editorial des Scheffredaktors.

  • Michael Hartmann
  • 25.01.12 | 20:32 Uhr

Der Pardiesvogel H. hat regelkonform Devisen gehandelt und Aktien gekauft. Geehrter Brugger. Die Compliance hat einen Tag nach der staatstragenden Aktion das OK gegeben. Alles andere ist Politik und artet - da die Moralkeule verpufft - in eine Neidkampagne aus.

  • Thomas Müller
  • 25.01.12 | 19:31 Uhr

Weder mutmassen noch sonstwie spekulieren möchte ich hier bei diesem "Fall". Als gelegentlicher Kommentar-Leser stört mich etwas, das ich nicht länger für mich behalten möchte und das, so vermute ich (jetzt komme ich doch noch zum werweissen...), sicher auch noch den einen oder andern Leser stören könnte: Da die Kommentare offenbar in der Blocksatzdarstellung wiedergegeben werden, wäre es toll, wenn nach einem Satzzeichen jeweils ein Leerschlag gemacht würde.
Vor allem denke ich da an den geschätzten Kommentator Kurt Brugger. Sein Kommentar ist nämlich so nicht nur inhaltlich ziemlich schräg.

  • Ernst Jeker
  • 25.01.12 | 17:57 Uhr

Weshalb nimmt sich eigentlich niemand die Sarasin Bank zu Brust. Die wusste doch ganz genau von dieser Transaktion, schützte aber Hildebrand, denn schliesslich generiert man mit Transaktionen auch bei der Sarasin-Bank Geld. Würde nicht wundern, wenn der IT-Mann Reto B. das Hildebrand-Geschäft der Sarasin-Geschäftsleitung mitgeteilt, aber eine "Zurechtweisung" erhalten hat. Mein Rechtsempfinden sagt mir, dass Reto B. korrekt handelte und sicherlich zuerst den Dienstweg beschritt. Ev. kamen solche Insider-Transaktionen häufiger vor, als man öffentlich zugibt und Reto B. platzte nun der Kragen.

  • Andreas Hofstetter
  • 25.01.12 | 16:29 Uhr

Hier ist man dran die letzten Schweizer, die Schweizer Werte leben: Ehrlichkeit, Anstand Respekt auch noch von diesen Foren zu vertreiben. Schlichtweg weil es denen zu dumm wird seit Jahren den immergleichen Mist der Propaganda Phrasendrescher von der Nationalistenfront hier vorzufinden! Eine Debatte macht nur Sinn, wenn man bereit ist sich mit den FAKTEN und der WAHRHEIT auseinanderzusetzen! Dass es den Vergiftern vom Dienst nur um Provokation und nichts anderes geht, ist klar. Von nichts eine Ahnung aber hier gross: Gauner, Spekulant, Insider usw. austeilen. Mir zu blöd!

  • Kurt Brugger
  • 25.01.12 | 16:07 Uhr

@Hartmann,einer mehr der den Puck nicht sieht!Dieser Paradiesvogel war zusammen mit seiner Göttergattin ein OWT(only winning team).Dazu gehören nur Leute der HighRiskSociety oder auf Deutsch:die Figgi+Mühli haben.Er Hedgefondmanager+SNBChef,Insiderinfos à la carte,Sie Devisenhändlerin+ModernartGalleristin.Beide GlobalNomads,mehrere Pässen+Wohnsitze.In Kürze da wo die höchsten Gewinne sind.Fans in Modernart aufspüren,wenn sie käufig sind.Diese exotische Kaste beweihräuchern ja-aber!sie an das Volksvermögen lassen nein-danke!Dem Mamon Geld erlegen,neureich,Potential für jede Schandtat mit Geld!

  • Bruno Mair
  • 25.01.12 | 15:28 Uhr

Kurt Brugger
25.01.12 | 12:25 Uhr

Geehrter Herr Brugger. Sie verkennen da was. Wenn man Ihre emotionalen Ausbrüche schriftlich "der ganzen CH" unterbreiten würde, würden 75% Ihre Argumentation zur "Fehlbesetzung der SNB" den Kopf aber ganz tüchtig schütteln. Das ist doch die Wahrheit. Jetzt können sie mal ausrechnen wieviele der CH-Bevölkerung Ihre Beiträge interessieren würde.

Ps. Bei den WeWo-Lesern stimmt selbstverständlich Ihre Zahl wieder.

  • Philipp Hofmann
  • 25.01.12 | 14:30 Uhr

Betreffend „echte Transparenz“, die die Weltwoche herzustellen versucht: Wie den bitte? Etwa mit dem Photoshopen und als Beweise-Verkaufen von falschen Dokumenten, welche aus illegalen sprich aus Verbrechen stammenden andern Dokumenten zusammengeschustert worden sind? Ah - ja, verstehe! Und auch die sonstigen bisherigen Recherche-Ergebnisse der Weltwoche in diesem Fall sind ja eher als mau zu bezeichnen und alles andere als einen Staats-Skandal aufdeckend. Die einzigen Delikte scheinen die Bankgeheimnis- sowie die Anwaltsgeheimnis-Verletzung zu sein - allenfalls mit Mittätern oder Anstiftern.

  • Kurt Brugger
  • 25.01.12 | 12:25 Uhr

@meier,was Sie allein auf dieser Seite behaupten,strotzt von Stümperhaftigkeit und"haut jeden Eskimo vom Schlitten".So geht es im Leben,man macht sich unglaubwürdig,oder gar lächerlich.Schade Hr Meier, Sie setzen wertvolle Zeit ein für einen Nonsens.Sie können viel überzeugender Argumentieren,wenn Sie dem Uebel auf den Grund gehen.Dann werden Sie automatisch die Frage stellen:Wer hat die Fehlbesetzung in der SNB mit diesem Paradiesvogel zu verantworten?Wenn Sie diese Frage konsequent angehen,werden Sie dem Politkrimi Schub verleihen.Die ganze CH interessiert sich dafür und für Ihre Beiträge!

  • Christian Weber
  • 25.01.12 | 09:35 Uhr

Viele Leute übernehmen halt ihre Meinungen von den dominierenden Mainstream-Medien, den Leitmedien. Diese geben ihren Konsumenten die Anleitung wie sie die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignisse in das Anti-SVP/Anti-Blocher Weltbild einordnen können. Mit allen möglichen und unmöglichen Geschichten befeuern sie diese Feindbilder fast täglich neu.
Gratulation den Weltwoche-Journalisten, dass sie da den Mut haben Gegensteuer zu geben. Obwohl - Der Artikel über die Geschäfte des Notenbankpräsidenten war in gewissen Teilen schon schon etwas fragwürdig.

  • Christine Joos
  • 25.01.12 | 06:46 Uhr

"Es ist unerhört was Hildebrand sich an haltlosen Lügen und Verleumdungen bieten lassen muss!"

Das glauben Sie, S. Meier?

Na dann, willkommen im Club! Zig-Tausenden ging und geht es nämlich ähnlich mit Ch. Blocher oder Eva Herman. Und wie lautete und lautet doch der allseitig so wohlwollend klingende Ratschlag?: Arbeiten Sie an Ihrem Trauma! Kommen Sie darüber hinweg!

  • Kurt Brugger
  • 24.01.12 | 18:07 Uhr

@meier,eine kleine Gruppe von Bloggern,die Fraktion Hau die SVP/aBRCHB/WW/Mörgeli verharrt in kleinkarrierten,stümperhaften Argumenten.Nicht mehr geerdet,könnte Ihre Zeit effizienter einsetzen,den ideologischen Gegner zu attakieren.Der Ausfluss dieser Schreiberlinge ist gespickt mit leeren Worthülsen.Einsilbig,eintönig gleich einer Gebetsmühle.Diese Linken wollen den Kapitalismus überwinden,versäumen diese Gelegenheit und streuen dem Glamour-banker,Zocker und Gambler unablässig Blumen auf's Haupt.Ich nimm's mit Humor,dem Knopf damit mir der Kragen nicht platzt.Meier,fragen Sie nach beim Volk!

  • Stefan Meier
  • 24.01.12 | 17:53 Uhr

Es ist unerhört was Hildebrand sich an haltlosen Lügen und Verleumdungen bieten lassen muss! Zu den Fakten: Das Reglement wurde vom Bankrat erlassen und der trägt die Verantwortung für den Inhalt, Compliance sprich Einhaltung (s. Link unten). Das Reglement verbietet weder den Kauf von Devisen noch Aktien! Es stipuliert eine Haltefrist von jeweils 6 Monaten. Aus den 2011 getätigten USD Käufen resultiert insgesamt ein Verlust in CHF. Zudem wurden 1 Mal jährlich Aktien dazugekauft als Langfristinvestment. Aktien verkauft wurden nie! Bereicherung? Spekulation? Quatsch!

  • Michael Hartmann
  • 24.01.12 | 16:59 Uhr

Es ging um die Auffüllung der Dollarausstände auf 50% des Vermögens - halbe, halbe, die Ehefrau ist ja Amerikanerin! Die Sauerei ist doch, dass es ein solches Reglement überhaupt gibt und das intern der Kauf im August durchgewunken wurde!

Dann soll die Ehefrau doch mit Knöpfen geschäften! Wie wenn der Blocher was dafür kann, wenn die Tochter die BAZ besitzt oder der Bundesrat türkische Geschäfte der Firma der anderen Tochter mit freundlichen Aussagen fördert! Oder Gesetze in die Versenkung verschwinden lässt, die den besten Jasskollegen nicht so recht pässeln!

Moral, Stauffacher, Moral!

  • Stauffacher Werner
  • 24.01.12 | 11:06 Uhr

Werter Meier, ich kann Ihre Aufregung verstehen. Die Affäre Hildebrand (H.) und deren Aufdeckung entspricht nicht Ihrer Gesinnung. Sicherlich hat H. das Reglement nicht verletzt, allerdings ein Reglement, das man sich selbst gegeben hat. So wie der Baulöwe, welcher in der Baukommision sitzend die Bauvorschriften erlässt. Ein Notenbank-Chef, welcher bestrebt ist, sein Vermögen zu mehren, ist am falschen Platz!! Grad, wie der Pfarrer, der von der Kanzel Wasser predigt und hofft, dass er dereinst im Himmel einen guten Platz erhält. Und dies feiert er dann in der Sakristei mit einer Flasche Wein!!

  • Jürg Wehrlin
  • 24.01.12 | 07:59 Uhr

@Meta Denoth: Weil alle die heilige Eveline schützen müssen, die sie auf biegen und brechen in den BR würgten. Wer anderes hatte die Kenntnis und das Interesse, den Ueberbringer der Botschaft in die Oeffentlichkeit zu bringen? Dass sie bei den MSM stets herzlich willkommen ist, ist mittlerweile bekannt. Das war d i e Gelegenheit für sie, Blocher öffentlich abzuschiessen.

  • Meta Denoth
  • 24.01.12 | 07:59 Uhr

Herr Hofstetter. Sie gucken ja bestimmt wieder einmal in dieses Forum. Bitte erklären Sie mir doch bei dieser Gelegenheit, was Christoph Blocher getan hat; was der Grund dafür ist, dass er angegriffen wird. Sie scheinen mir prädestiniert dafür zu sein, mir diese Frage zu beantworten. Mein Interesse ist echt. Ich danke Ihnen.

  • Andreas Hofstetter
  • 24.01.12 | 00:55 Uhr

..SVP Ständeräte, die sich bereits früher regelmässig von der SVP-Linie distanzierten:

«Ich habe keine Ausbildung zum Papagei genossen und werde auch in Zukunft nicht alles nachplappern», - This Jenny, SVP Ständerat Glarus

Diesen Satz sollten sich einige der Copy-Paste SVP Propaganda Nachplapperis hier, hinter die Ohren schreiben. Dass Propaganda nichts mit Fakten und der Realität zu tun haben, ist auch eine Binsenwahrheit. Also hier Blocher/Mörgeli nachzuäffen ist einfach oberpeinlich.

  • Kurt Brugger
  • 23.01.12 | 20:39 Uhr

Hubacher,Killias,Jositsch laufen in der Affäre SNBPräs mindestens aktuell zu kooperativer Form auf.Das Feindbild SVP/aBRCHB der jungen wilden Kapitalismusüberwinder wirkt dadurch sanfter.Zu hoffen ist,die Fraktion werde die von der SVP anvisierte SoSe,PUK gut heissen.Für die restlose Aufklärung des Sachverhalts,der Verantwortlichkeit der Aikteure,der Verfolgung von Straftaten.Dadurch wird das Vertrauen in SNB und MarkeCH teilweise zurück gewonnen.Der Volkszorn legt sich.Die Mainstreammedien kommen zurück zu den Fakten und zum Wesentlichen.Gut gibt's die SVP/aBRCHB der weiss wie Bern tickt!

  • Stefan Meier
  • 23.01.12 | 18:06 Uhr

Die Weltwoche hat bis heute das geltende Reglement für Direktionsmitglieder der SNB absichtlich NICHT veröffentlicht. Darin steht explizit, dass das Kaufen und Halten von Devisen und Aktien erlaubt ist. Es gilt für alle Anlagen eine Halteperiode von 6 Monaten damit von passivem Anlagestil gesprochen werden kann. Hildebrand hat Roche und Nestlé gekauft, um diese langfristig zu halten. Es wurden nie Aktien verkauft. Da Insider und Spekulant auszuteilen ist Quatsch und verleumderisch. Die Devisentransaktionen waren sowieso korrekt


www.snb.ch/de/mmr/reference/pre.../source/pre_20120104.de.pdf

  • Meta Denoth
  • 23.01.12 | 17:26 Uhr

Es wird wahrscheinlich wenig Kommentare geben, weil den Ausführungen von Roger Köppel nichts hinzuzufügen ist. Sie sind perfekt, wie immer. Was mich interessieren würde: Welche Kreise sind es, die den abstrusen Nebenschauplatz - nämlich die Aufdecker zu diskreditieren - eisern weiter bearbeiteten - sind die irgendwie verbündet? Worin besteht das gemeinsame Interesse? Und, woher rührt die Feindschaft gegen Christoph Blocher, die so "emotional", wie Roger Köppel sagt, zu Tage tritt? Man attestiert dem ersteren, all das zu sein, was er eben gerade nicht ist.

  • Stefan Meier
  • 23.01.12 | 16:13 Uhr

Blocher über Recht und Moral - Gehts eigentlich noch? Das wichtigste ist einmal mehr die Respektierung unseres Rechtsstaates. Was Recht und Moral ist entscheidet weder Köppel noch Blocher! Die Strafrechtler sind sich einig, dass es für den Justizminister a.D. und gewählten NR B. null Interpretationsspielraum gibt, wie mit gestohlenen Bankdaten umzugehen ist: Anzeige und Übergabe der Daten. Fakt bleibt: Hildebrand hat weder eine Reglementsverletzung noch strafrechtlich etwas Relevantes zu verantworten!Wer rückwirkend Regeln ändern will und als Moralapostel daherzieht, sollte bei sich anfangen!

 
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