Videokommentar

«Die EU kann sich freuen»

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Bis auf Solothurn, wo es noch einen Ständeratswahlgang braucht, ist das Schweizer Parlament gewählt. Einen wirklichen Bürger-Block gibt es nicht mehr, sagt der stellvertretende Chefredaktor Philipp Gut.

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Erschienen auf Weltwoche online, 11.10.2011


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Kommentare

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  • Walter Flück
  • 15.12.11 | 13:24 Uhr

Bei einem Besuch Englands anfangs 18.Jh war Voltaire beeindruckt von der geistigen Freiheit der Gesellschaft.
(Religionsfreiheit, eingeschränkte Macht des Könige und des Adels. Damit war der Schutz der Bürger vor staatlicher
Willkür geschützt) England war der „Aufklärung“ dem Kontinent weit voraus. Heute ist die EU und unser Parlament dem Abbau der bürgerlichen Rechte weit voraus. Die Lehren von Immanuel Kant werden vergessen. Das Parlament, hat wohl den Wahlspruch der Aufklärung „Sapere aude“(Wage zu wissen) vergessen oder von der Auslegung Kant’s „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ sofern man einen hat. Der Mehrheit unserer Parlamentarier scheint er zu fehlen

  • Walter Flück
  • 15.12.11 | 13:18 Uhr

„Sapere aude“ Wage zu Wissen

Bei einem Besuch Englands anfangs 18.Jh war Voltaire beeindruckt von der geistigen Freiheit der Gesellschaft.
(Religionsfreiheit, eingeschränkte Macht des Könige und des Adels. Damit war der Schutz der Bürger vor staatlicher
Willkür geschützt) England war der „Aufklärung“ dem Kontinent weit voraus. Heute ist die EU und unser Parlament dem Abbau der bürgerlichen Rechte weit voraus. Die Lehren von Immanuel Kant werden vergessen. Das Parlament, hat wohl den Wahlspruch der Aufklärung „Sapere aude“(Wage zu wissen) vergessen oder von der Auslegung Kant’s „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ sofern man einen hat. Der Mehrheit unserer Parlamentarier scheint er zu fehlen.

  • Reto Stadelman
  • 11.12.11 | 16:20 Uhr

Ich sehe es bei weitem nicht so düster wie Herr Gut. Um zukünftige Probleme lösen zu können ist eine EU das einzig richtige. Ein Schweizerbeitritt ist meiner Meinung nach nur ein Problem, weil man icht weis ob sich die EU zu einem Bundesstaat nach Vorbild Schweiz entwickeln wir. Also ein föderales System mit zwei Kammern. Auf Dauer aber stärkt die EU ganz Europa. Wir müssen uns damit abfinden, wenn wir nicht gleich Krieg gegen die zunehmede Weltbevölerung führen wollen, müssen wir uns mit ihnen (oder eben der EU) arangieren und irgendwann einmal der Zukunft/EU beitreten. Das ist nicht schlecht

  • rolf kielholz
  • 11.12.11 | 11:20 Uhr

Herr Hartmann
Wann habe ich die Kündigung der Verträge mit der EU verlangt ? EU-Bashing ? Dass ich die EU wie auch, als Folge davon, den EURO, als monumentale Fehlkonstruktion betrachte, dazu stehe ich gerne. Ich bin aus grundsätzlichen Ueberlegungen, und eigener Erfahrung, ein erklärter Gegner von Gross- + Grösstorganisationen. Diese sind - wie die Vergangenheit mit aller Deutlichkeit zeigt - nicht führ- + nicht kontrollierbar. Betrifft genauso Unternehmen + Länder....

  • rolf kielholz
  • 11.12.11 | 11:11 Uhr

Herr Hartmann
Die einseitige Fokussierung auf die EU nach Ihrem Gusto ist schlicht und ergreifend f a l s c h , auch wenn dies dem EU-Turbo erwiesenermassen natürlich nicht gefällt! Die Tendenz des CH-Ausfuhr-Anteils in die EU ist gemäss Statistik erfreulicherweise klar sinkend, was die Abhängigkeit folglich ständig mindert. Ein Erfolg, der grösstenteils auf Abkommen mit Nicht-EU-Staaten + -Regionen zurückzuzführen ist. Bei EU-Mitgliedschaft sind diese Verträge eben nicht (mehr) möglich !!
Das hat mit Erschweren des EU-Handels eben gar nichts zu tun! Bitte weniger einseitig, Herr Hartmann !

  • Michael Hartmann
  • 10.12.11 | 06:15 Uhr

Es geht für mich nicht darum, dass irgendein Partner auf ein Geschäft verzichten soll, geehrter Kielholz, oder dass ich bestreite, dass die EU mit Produkten aus der Schweiz tolle Geschäfte macht. Ich unterstütze das, indem ich weitere Hemnisse (Währung, Zoll) wegschaffen möchte. Sie aber, geehrter Kielholz, wollen einseitig neue Bedingungen erzwingen, die den Handel mit der EU erschweren könnten. Und das wiederum lässt mich am Durchblick Ihrerseits etwas zweifeln.

  • Michael Hartmann
  • 10.12.11 | 06:10 Uhr

Geehrter Kielholz, Sie sind mir aber immer noch eine Anwort schuldig, warum es wirtschaftlich von Vorteil wäre, wenn die Schweiz nun den Handel mit der EU einseitig erschweren würde (Kündigung der Verträge, EU-Bashing).

Haben Sie das Interview mit Prof. Zimmermann gelesen? Seine Voten zur Anbindung des CHF an den EURO? Der Nebensatz 'dann wäre es besser, wenn CH den Euro übernehmen würde'? Interessant, dass die Wirtschaftsmanager wie Sie eine Anbindung des CHF an den Euro unterstützen und somit von der liberalen Haltung und vom freien Markt abrücken.

  • rolf kielholz
  • 09.12.11 | 23:38 Uhr

@Herr Hartmann: Präzisierung betr Aussenhandel EU - CH

Da Sie anscheinend beim Lesen von Statistiken etwas Mühe zu haben scheinen: hier die Zahlen für 2010 von der EZV, offizielle Statistik

Einfuhr aus EU: 142 085 Mio = 77,5 % der Gesamteinfuhr

Ausfuhr in EU: 119 330 Mio = 58,6 % der Gesamtausfuhr

Dies damit Sie in Zukunft nicht mehr mit falschen Zahlen operieren....und als Hinweis auf meine zurückhaltende Feststellung, dass - vielleicht - ein gegenseitiges wirtschaftliches interesse bestehen könnte, Herr Schulmeister!

  • rolf kielholz
  • 08.12.11 | 23:30 Uhr

Herr Hartmann
Glauben Sie im Ernst, dass der Handelsbilanz-Ueberschuss der EU gegenüber der CH (in zweistelliger Mia Höhe) für die EU vernachlässigbar ist ? Wenn ja, muss ich annehmen, dass Sie sich im Handel aber nicht gerade gut auskennen....

  • rolf kielholz
  • 08.12.11 | 23:21 Uhr

Herr Hartmann
Die CH (7,8 Mio Ew) ist als einzelnes Land der viertgrösste Handelspartner der EU (27 Länder/einige 100 Mio Ew) darum also uninteressant, sagen Sie; überzeugende Schlussfolgerung!
Habe selbst 6 Jahre in europ. Ländern gelebt + gearbeitet + dazu 9 Jahre mit euop. Partnern auf höchster Stufe ausgiebig "geschäftet"; "leider" habe ich nicht einen einzigen Geschäftspartner getroffen + erlebt, der von sich aus gerne auf die Umsätze (+ Gewinne!), die sich auf dem qualitativ hochstehenden Markt CH erzielen liessen, verzichtet hätte! Sie haben sicher andere Erfahrung gemacht, oder nicht?

  • Martin Fierz
  • 08.12.11 | 21:35 Uhr

Europa hat weder die EU noch das Vergemeinschaften der Schuldenwirtschaft über den Euro verdient. Wenn man sich das Gehabe des Machttriumvirats Brüssel-Paris-Berlin vor Augen führt, fragt man sich wo hier noch ein Unterschied zu einer russischen Oligarchie liegt. Wohl nur in der Geografie! Die nationalen Parlamente erhalten den Abnickcharakter der DDR Volkskammer und die kleineren Länder scheinen gar nicht mehr zu existieren. Der vorher schon klägliche Grad an Demokratie ist vollends einer sozialistischen Elitärbürokratie zum Opfer gefallen.

  • Michael Hartmann
  • 08.12.11 | 17:49 Uhr

Geehrter Kielholz, die Schweiz ist mit gut 8% des ganzen Volumens am EU-Handel der viertgrösste Partner der EU. Die EU ist mit gut 70% des ganzen Volumens der grösste Partner im CH-Handel. Welche Grösse nun bessern kompensiert kann, überlasse ich Ihnen.

Aber das hätte ich natürlich lieber von Ihnen gehört! Aber Sie werfen ja lieber Nebelpetarden.

Betrachtet man natürlich nur die Landwirtschaft und die Autoimporte (fest in SVP Hand) dann ist der Handel natürlich anders - da haben Sie natürlich recht.

  • Enzo Aduro
  • 07.12.11 | 14:46 Uhr

In dieser Hinsicht beneide ich als Deutscher die Schweiz. Durch ihr Selbstbewusstsein ist der Schweiz einiges erspart geblieben und wir EU-Lemminge staunen über unseren selbst angerichteten Scherbenhaufen und würden am liebsten unser bisschen Geld auf die Insel mit den schönen Bergen tragen. Bei uns herrscht hingegen eine sonderbare Stimmung: wir suggerieren uns das Super-Gefühl in der EU "zusammenzugehören", suhlen uns in einer naiven Hin- und Her-Gruppe, aber wenns nach dem Scheitern vorbei ist, ist das Klagen um so größer. An Weihnachten geht's endlich raus aus der EU, nach Gstaad!

  • Dimitrios Papadopoulos
  • 07.12.11 | 11:45 Uhr

Leider hat Philipp Gut wieder einmal recht. Eine konsequent bürgerliche Politik und die konstante Suche nach dem "besten Weg" für die Schweiz, ohne immer nach Norden, Süden, Westen oder Osten zu schauen, was dort gerade Mode ist, hat unserem Land bis anhin zu seinem Wohlstand, aber auch zur weltweit einmaligen Freiheit und Sicherheit ihrer Bürger geführt.
Es wäre an der Zeit, dass die SVP und die FDP, zusammen mit bürgerlichen Exponenten der sogenannten Mitteparteien wieder am gleichen Strick ziehen, statt sich gegenseitig zu bekämpfen wie wir es gerade im Wahlkampf gesehen haben.

  • rolf kielholz
  • 07.12.11 | 08:48 Uhr

Herr Hartmann
Wenn man nicht mehr weiter weiss, flüchtet man sich in nichtssagendes Gefasel + Verallgemeinerungen und geht - dies vor allem - nicht auf das Thema ein. Wenn Sie meinen Beitrag nur richtig gelesen hätten, dann wäre ein konkreter Bezug für einen Alleswissenden wie Sie möglich gewesen, oder nicht ?

  • rolf kielholz
  • 06.12.11 | 20:10 Uhr

Herr Kuehnis
Es steht Ihnen ja frei, den dt Spiegel als Referenzblatt zu betrachten + zu verinnerlichen. Leider kann ich nicht mehr mitreden, weiss aber aus sehr berufenem Munde, dass dieser auch schon bessere Zeiten gesehen hat.
Was mich an Ihren Wortmeldungen stört, ist nicht etwa die legitime andere Meinung sondern die leider nicht wegzudiskutierende Einseitigkeit, die gerade auch im untenstehenden Beitrag schlagend zum Ausdruck kommt. Was seit Monaten im EU-Raum geschieht, müsste doch auch bei Ihnen zu einer differenzierteren Haltung führen, dies u.a. zum Thema Ignoranz + Verstocktheit.

  • Michael Hartmann
  • 06.12.11 | 19:49 Uhr

Für die Morgartenkids, geehrter Kielholz, ist ein Bruch mit der EU schon lange beschlossen. Anders kann das EU-Bashing nicht interpretiert werden. Dass Sie als Ehrenmitglied nun die Bremse ziehen, erstaunt, ist aber der Inkonsequenz Ihrer Politik nach nur logisch. Politisch Kapital schlagen, wirtschaftlich aber hinten rein.

Aber sagen Sie mir doch noch, was wirtschaftlich von Vorteil ist, wenn die Schweiz der EU den Rücken kehrt, geehrter Kielholz.

  • Peter Kuehnis
  • 06.12.11 | 13:58 Uhr

Sie gehen fehl in der Annahme @Herr Kielholz. Meinem Leibblatt am nächsten käme - wenn ich denn eines hätte...wohl der deutsche Spiegel. Die Frage warum ich die Weltwoche lese - und mir auch noch empfohlen doch etwas anderes zu lesen hat mir Redakteur @Engeler schon gestellt. Auch ohne sich verfolgt zu fühlen kann man aber durchaus auf Parteiblindheit Ignoranz und Verstocktheit hinweisen.

  • rolf kielholz
  • 05.12.11 | 10:03 Uhr

Herr Hartmann
Bitte helfen Sie meinem Erinnerungsvermögen: wann wurde gesagt, dass die Schweiz mit der EU brechen soll?

Lesen einmal die Statistik der Oberzolldirektion und urteilen Sie selbst, ob betreffend der Warenflüsse EU-Schweiz + umgekehrt nicht ein ganz klein wenig Gegenseitigkeit herrscht...Nach Ihren Aeusserungen zu schliessen, müsste die Abhängigkeit ja total sein.
Noch etwas: die Tatsache bleibt, dass für die Schweiz als allfälligem EU-Mitglied bilaterale Abkommen mit Nicht-EU-Ländern nicht mehr möglich wären! Für mich eben ein KILLER-ARGUMENT, u.a., par excellence !!

  • Michael Hartmann
  • 04.12.11 | 20:27 Uhr

Geehrter Kielholz, ich bin bereits in einem Club der 'Euroturbos', da sind Sie wohl zu spät dran. Stören Sie sich nur weiter dran, das gefällt mir. Aber bitte, bringen Sie doch ein paar (wirtschaftliche) Gründe, warum die Schweiz mit der EU brechen soll. Die Schweiz hat diesbezüglic absolut nix zu verlieren.

  • rolf kielholz
  • 02.12.11 | 22:02 Uhr

Herr Kuehnis
Wie wäre es, wenn Sie zusammen mit Herrn Hartmann einen Klub der frustrierten EU-Turbos gründen würden? Herr Hofstetter würde es sicher übernehmen, Ihnen den bilateralen Weg CH-EU näher zu bringen mit möglichst viel Personenfreizügigkeit.... und gewürzt mit Anti-SVP-Pfeffer.
Muss ich davon ausgehen, dass Sie sich täglich von messerstechenden schwarzen Schafen verfolgt fühlen ? Warum lesen S i e eigentlich die absolutistische WW ? Gehe ich fehl in der Annahme, dass Ihr Leibblatt, SP-Parteiorgan, an der Werdstrasse beheimatet ist ...?

  • Peter Kuehnis
  • 02.12.11 | 08:31 Uhr

@Herr Kielholz, als eifriger Leser des absolutistischsten Blattes der Schweiz
sind Sie natürlich prädestiniert anderen zu unterstellen sie würden ein "allgemeingültiges" Evangelium verkünden. Abendmahl ist jährlich im Albisgüetli, meines Wissens.

  • rolf kielholz
  • 01.12.11 | 22:19 Uhr

Selbstverständlich, Herr Hartmann, sind auch Ihre Gedanken frei. Nur sollten sie nicht in der von Ihnen wiederholt gemachten Art, sozusagen als allgemeingültiges Evangelium, präsentiert werden. Ihre absolutistischen "Verkündigungen" werden nämlich, anscheinend nicht nur für mich, zum leider wöchentlichen Aergernis!
Genauso nehme ich für mich die Freiheit in Anspruch, Ihre diesbezüglichen Gedanken als unsäglich und damit unsinnig zu bezeichnen, um nicht mehr zu sagen......

  • Michael Hartmann
  • 01.12.11 | 19:09 Uhr

Uh, geehrter Meier, des Volks Votum wird also immer umgesetzt in unserer Superdemokratie? Meinen Sie wohl. Warum macht die SVP noch eine Auweisungsinitiative?

Die Gedanken sind frei, geehrter Kielholz, zum zweiten!

  • rolf kielholz
  • 30.11.11 | 10:52 Uhr

Zu Herrn Hartmann nur noch dies: wenn jemand in unserem Land heute noch wie Sie für einen EU-Beitritt votiert, dann ist ihm, mit Verlaub, wirklich nicht mehr zu helfen !

  • rolf kielholz
  • 30.11.11 | 10:49 Uhr

Herr Hofstetter
Wann habe ich je etwas gegen den bilateralen Weg geschrieben? Leider ist es eine Tatsache, dass viele, die vordergründig diesen Weg befürworten, den vollen Beitritt meinen. Auch Sie weigern sich standhaft zu akzeptieren, dass mit den Bilateralen äusserst negative Aspekte verbunden sind. Sie haben zB trotz mehrmaligen Versuchen die Frage noch nie beantwortet, bei welcher Bevölkerungszahl Sie selbst für unser Land die Grenze der Zuwanderung sehen! Es dürfte wohl auch für Sie irgendwann einmal klar werden, dass es mit der heutigen Frequenz so nicht mehr lange weitergehen darf !

  • Mario Meier
  • 30.11.11 | 10:49 Uhr

Herr Hartmann

Ich bin kein Parteigänger.
Sie sagen es aber selbst bezüglich Referendum- und Initiativerecht, sind sie der Schlüssel in der direkten Demokratie.
Bei Stuttgart21 wurde aber gerade von grüner Seite in der Anfangsphase (vor 15 Jahren!) geschlampt.

Der badische Tunnelbauer Martin Herrenknecht verwies im Vergleich zur Neat mitsamt Gottharttunnel in einem Podiumsgespräch: In der Schweiz wird einmal abgestimmt und das Resultat wird akzeptiert und umgesetzt. Basta.
Europäische Abstimmungen sind -Volksbefragungen- und das Resultat nicht verpflichtend.
Staatliche Willkür eben.

  • Mario Meier
  • 30.11.11 | 09:44 Uhr

Herr Hartmann

Ich bin kein Parteigänger.
Sie sagen es aber selbst bezüglich Referendum- und Initiativerecht, sind sie der Schlüssel in der direkten Demokratie.
Bei Stuttgart21 wurde aber gerade von grüner Seite in der Anfangsphase (vor 15 Jahren!) geschlampt.

Der badische Tunnelbauer Martin Herrenknecht verwies im Vergleich zur Neat mitsamt Gottharttunnel in einem Podiumsgespräch: In der Schweiz wird einmal abgestimmt und das Resultat wird akzeptiert und umgesetzt. Basta.
Europäische Abstimmungen sind -Volksbefragungen- und das Resultat nicht verpflichtend.
Staatliche Willkür eben.

  • Michael Hartmann
  • 29.11.11 | 19:00 Uhr

Geehrter Meier, wurde abgestimmt oder nicht? Auch als Grüner sollten Sie das Verdikt der Mehrheit akzeptieren!

Geehrter Kielholz, solange die Schweiz das Referendum und die Initiative kennt, können auch Sie getrost bis zur nächsten europäischen Abstimmung die Augen schliessen.

  • Andreas Hofstetter
  • 29.11.11 | 18:02 Uhr

Kielholz - Was soll der ständige Hype über einen EU Beitritt? Nur das VOLK kann das beschliessen und nicht eine Partei, falls Sie das immer noch nicht begriffen haben! Ein EU Beitritt ist weder Thema noch ist irgend eine Initiative hängig. Aber nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass der BILATERALE Weg eine Erfolgsgeschichte für unseren Standort war und ist. Und zB der von Blocher gerufene Zuppiger, neo BR Kandidat, (wie Spuhler, Giezendanner u.a. auch) für die PFZ ist und die neue Initiative der SVP NICHT unterschrieben hat. Zuppiger ist Präs. des SGV und somit oberster KMUler.

  • hans-rudolf schneider
  • 29.11.11 | 14:30 Uhr

Herr Gut, nicht die EU sondern die Schweiz kann sich freuen. Das ewige Abseitsstehen hat bald ein Ende. Die Zukunft der Schweiz liegt nicht in deren Abschottung/Isolation sondern in deren Integration in den Rest der Welt und vorallem in Europa. In welcher Form dies auch immer passiert ist Zweitrangig.
@Hanspeter Bühler: Stuttgart hat abgestummen, was ist denn jetzt das Resultat dieser Abstimmung?

  • Christian Weber
  • 29.11.11 | 11:23 Uhr

"Der EU-Beitritt ist kein Thema..: "Anti-SVPler Propaganda comme toujour! Es ist erbärmlich, dass eine grosse Mehrheit der Stimmbürger sich einlullen lässt vom Schlagwort "Bilateraler Weg". Unter diesem Titel läuft der verdeckte Weg zu einer immer engeren EU-Anbindung, zu einem faktische Beitritt. Nun, es ist natürlich der bequemere Weg. Die Wähler haben jetzt auch eine klare Mehrheit von EU-gläubigen Parlamentariern gewählt. Der EU-Anschlussprozess wird beschleunigt werden und wird sich auch durch Volksabstimmungen nicht mehr aufhalten lassen. Die Mehrheit der Wähler will das halt so.

  • Hanspeter Buehler
  • 29.11.11 | 11:19 Uhr

Auch wenn SVP-Antagonisten immer wieder behaupten die SVP sei nicht kompatibel mit der "anständigen" politischen Schweiz und durch das pathologische SVP-Bashing SVP-Exponenten beschimpfen und beleidigen - besser wird die Schweiz durch die irreale Politik von Mitte-Links ganz sicher nicht. Im Gegenteil, ohne die SVP wären wir wie die anderen Länder in Euorpa in der EU-Falle gefangen. Noch ist es nicht so weit, und ich bin sicher, dass der Kampf gegen diese menschen- und demokratieverachtende künstlich geschaffene Institution noch lange von Kräften um die SVP fortgesetzt wird.

.

  • rolf kielholz
  • 29.11.11 | 09:29 Uhr

Herr Hofstetter
Der EU-Beitritt sei kein Thema, sagen Sie. Und da soll es eine "staatstragende" Partei, genannt SPS, geben, die gerade dies erneut und ausdrücklich in ihr Parteiprogramm geschrieben hat. Ihre Exponenten scheuen sich nicht, es auch laut zu sagen und darnach zu handeln ! Schlafen Sie ruhig weiter !

  • Mario Meier
  • 29.11.11 | 09:22 Uhr

Eine Abstimmung Herr Hartmann?

Da haben Sie die letzten 15 Jahre wohl geschlafen...

Es wird gebaut sagt man und die Demonstrationen und Proteste der Gegner gehen trotzdem weiter!
Eine Volksbefragung hat nichts mit unserer direkten Demokratie zu tun wenn man genau hinschaut ;-)

  • Hanspeter Buehler
  • 29.11.11 | 09:04 Uhr

Nur nebenbei: Hätte nicht das Bundesland Baden-Würtemberg sondern die Stuttgarter abstimmen können, wäre Stuttgart21 nur noch Makulatur.

Zur EU: Die Geschichte wird es dereinst weisen, ob es die Schweiz als autonomes, authentisches Land noch gibt in - sagen wir - 50 Jahren. Die Zeichen in der EU stehen eindeutig gegen eine demokratische Emanzipation der EU-Bürger. Wenn es so weitergeht wird es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Völker in der EU gegen Brüssel mobil machen - nicht nur der weitsichtige, ehrliche Nigel Farel, der heute noch fast allein steht.

  • Michael Hartmann
  • 28.11.11 | 19:40 Uhr

Ach ja, Stuttgart21 wird gebaut - nach einer Abstimmung!

  • Andreas Hofstetter
  • 28.11.11 | 18:06 Uhr

SVP Propaganda, comme toujours! Es ist erbärmlich, dass auch eine WW nicht unterscheiden kann, zwischen dem Bilateralen Weg und einem EU Beitritt. Der EU-Beitritt ist seit 10 Jahren KEIN THEMA aber sehr wohl der Bilaterale Weg. Entscheiden tut in jedem Fall der Souverän, also was soll der Hype? Wäre die SVP am Drücker wären die Bilateralen von der EU längst aufgekündigt worden, weil es keine à la Carte Menu einseitig für die CH gibt! Also kein Zutritt zum EU Binnenmarkt mehr, wieder Zölle und Bürokratie und eine Zerstörung unseres Werkplatzes mit Massenarbeitslosigkeit und Schuldenwirtschaft!

  • Enzo Aduro
  • 28.11.11 | 15:48 Uhr

Zu glauben die Schweiz kommt "gegen die EU" auf einen grünen Zweig grenzt an naive Kraftmeierei. Ein tolles Gefühl sich darin zu suhlen, aber wenns vorbei ist, ist das klagen um so größer.

 
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