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Die Rolle der Medien in der Demokratie

Vortrag von Roger Köppel an der Tagung der Medien-Vielfalt-Holding in Zürich, am 9. November 2012 zum Thema „Die Rolle der Medien in der Demokratie“. Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Frau Masoni, sehr geehrter Herr Tettamanti,

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bedanke mich sehr herzlich für die Ehre, in diesem Kreis sprechen zu dürfen.

Was ist die Rolle der Medien in der Demokratie? Bevor ich die Frage beantworte, möchte ich eines herausstreichen:

Sie werden von mir keine Grabgesänge auf den Journalismus zu hören bekommen, und ich bin auch kein Kulturpessimist, der findet, dass früher alles besser war.

Ich bin der dezidierten Ansicht, dass Zeitungen und Journalisten eine für die Gesellschaft unverzichtbare und  nicht delegierbare Aufgabe erfüllen, für die immer eine Nachfrage bestehen wird.

Unser Auftrag als Journalisten hat sich seit der Erfindung unseres Gewerbes nicht verändert, aber seine Erfüllung findet heute unter den Bedingungen eines verschärften Wettbewerbs statt.

Wirkten Zeitungen und Journalisten einst in den geschützten Biotopen einer von wenigen Verlegern beherrschten Öffentlichkeit, kämpfen sie heute in einer Kakophonie der Stimmen und Verlautbarungen dagegen an, überhört und übersehen zu werden.

Der Verlust des einstigen Monopols auf die Verbreitung von Botschaften tut weh, aber dahinter steckt nichts Aussergewöhnliches: Jedes Unternehmen in jeder Branche arbeitet dort, wo die Marktwirtschaft spielt, mit Kreativität und vollem Einsatz daran, die eigene Überflüssigkeit durch Leistungen oder Produkte, die gewollt werden, zu überwinden.

Das gilt für die Hersteller von Unterhosen genauso wie für die Hersteller von Zeitungen und gedruckten oder gesendeten Nachrichten.

Was also ist die unverzichtbare Rolle der Medien in der Demokratie?

Ich sehe zwei zentrale Aufgaben:

Erstens: Die Gewährleistung der Meinungsvielfalt – nicht notwendigerweise im eigenen Organ, aber mit Blick auf die Öffentlichkeit in einem Land.

Zweitens: Journalisten müssen Missstände und Probleme im Staat und in der Politik aufdecken. Weil es dem Staat an Konkurrenz fehlt, sind sie hier besonders gefordert. Unternehmen werden durch andere Unternehmen wirksam durch die Konkurrenz kontrolliert, der Staat nicht.

Mir geht es nicht um ein masochistisches Herumstochern in echten oder vermeintlichen Wunden, sondern darum, dass guter Journalismus dazu führt, dass auch unangenehme Wahrheiten auf den Tisch kommen, damit Probleme diskutiert und dann gelöst werden können. Richtig verstandener kritischer Journalismus ist immer konstruktiv.

Damit ist auch gesagt, dass der Journalist, der seinen Job gut macht, die Einsamkeit aushalten muss, in die er sich manchmal zwangsläufig hineinschreibt.

Reden wir zuerst von der Meinungsvielfalt.

Ich überblicke das publizistische Geschehen in der Schweiz als aktiver Teilnehmer seit 25 Jahren, und ich habe mit wachsendem Unbehagen festgestellt, dass unsere Zeitungen auffällig darin versagt haben, das Publikum mit einer echten Vielfalt an Meinungen und Positionen zu versorgen. Schauen Sie sich die grossen Debatten der letzten Zeit  an: Waldsterben, Gentechnologie, EU-Beitritt, EWR, Ausländerkriminalität, Migrationspolitik, staatliche Kinderkrippen, George W. Bush, Israel, Blocher, Widmer-Schlumpf, Atomausstieg, Romney oder Obama: Die grossen Zeitungshäuser sowie unser staatlich konzessionierter Monopolrundfunk betrieben und betreiben bis heute ein gespenstisches publizistisches Synchronschwimmen, das jedem Freund lebhafter Debatten und Auseinandersetzungen ernsthafte Zweifel an der diskursiven Konfliktfähigkeit unseres Landes vermitteln muss. Ich sage nicht, dass man es nicht so sehen kann, wie es die Mainstreammedien tun, aber etwas stimmt nicht, wenn es alle immer gleich sehen.  Der selbstauferlegte Mangel an Vielfalt ist für mich ein Symptom dafür, dass sich die Medienmacht immer stärker in den Händen weniger Medienhäuser konzentriert, die mit wachsender intellektueller Intoleranz und Gereiztheit auf abweichende Meinungen reagieren. Das Getöse um die „Basler Zeitung“ ist ein gutes Beispiel.

Sie werden jetzt garantiert einwenden, das sei typisch Köppel und Weltwoche, dieses zwanghafte bis penetrante, ja neuerotische Leiden am angeblichen Konsens, der nervtötende, pawlowsche Anti-Harmonie-Reflex der besagten Zeitung, deren Namen viele meiner Konkurrenten gar nicht aussprechen mögen, die sozusagen immer das Gegenteil von dem schreibt, was die Mehrheit sagt.

Meine Damen und Herren: Sie haben vollkommen Recht.

Ich habe tatsächlich angesichts der erlebten, real existierenden Meinungseinfalt im journalistischen Mainstream der Schweiz den Widerspruch zum beruflichem Prinzip erhoben, und  ich muss Ihnen sagen, dass aus meiner Sicht genau im Widerspruch eine der ältesten und ehrenwertesten Vitalfunktionen des Journalismus überhaupt besteht:

Nichts ist gefährlicher, als wenn sich in Demokratien dauernd alle einig sind. Mehrheiten und grosse Zeitungshäuser glauben gern, sie seien im Besitz der letzten Wahrheit. Wir alle aber wissen, dass die Qualität einer Entscheidung direkt davon abhängt, ob auf dem Weg ihres Zustandekommens alle Aspekte und Argumente berücksichtigt worden sind: Die positiven und die negativen.

Wer einfach ja sagt, trägt nichts zur Verbesserung der Gesprächsqualität bei. Der Neinsager hingegen steigert die Qualität der Debatte nur schon dadurch, dass er die Schwellen anhebt, die für eine Meinungsbildung überwunden werden müssen.

Natürlich schaffen sich die Journalisten, die ausscheren, viele Feinde. Man dichtet ihnen Motive an, oder versucht ihre Glaubwürdigkeit zu bestreiten, indem man sie, wie in meinem Fall, aus Mangel an besseren Argumenten beispielsweise zum Sprachrohr unerwünschter Gruppen erklärt.  Statt „Moskau einfach“ heisst es heute „Herrliberg einfach“.

Glauben Sie mir, wenn alle Leute in der Schweiz mit wehenden Fahnen einer SVP beiträten, bräuchte es eine Weltwoche, die  Gegensteuer gibt.  Handkehrum betrachte ich es nicht als meine Aufgabe, in den grossen Chor jener einzustimmen, die es sich zum Hobby gemacht haben, aus Prinzip auf die grösste unserer politischen Minderheiten herabzusehen, weil man sich dadurch in bestimmten gesellschaftlichen Sphären beliebt macht. 

Der Schriftsteller Thomas Mann sagte, dass man in einem Boot das nach links zu kippen droht, nach rechts ausbalancieren muss. Wenn das Boot zu sehr nach rechts schaukelt, muss man das Gewicht nach links verlagern. Sie werden mir, meine sehr verehrten Damen und Herren wahrscheinlich Recht geben, dass letztere Gefahr für die Schweizer Medienlandschaft noch nicht allzu akut geworden ist.

Mein erstes Fazit lautet: Journalisten müssen Gegensteuer geben, nicht aus Egozentrik und aus der Sucht aufzufallen, sondern ganz einfach deshalb, weil es für eine Demokratie lebenswichtig ist, dass alle Positionen abgebildet werden, damit eine Diskussion, die den Namen verdient, auch stattfinden kann.

Ich komme zur zweiten Zentralfunktion:

Journalisten müssen Probleme und Missstände aufdecken. Das Problem definiert sich als Differenz zwischen Ist- und Soll-Zustand. Um einen Sollzustand zu definieren, brauche ich als Journalist einen Massstab, an dem ich das, was ich für die Realität halte, messe. Es gibt Journalisten, die empfinden es weder als Problem noch als Thema, wenn die Schweiz ihre gesetzgeberische Autonomie in der EU aufgibt. Andere sehen darin einen beklagenswerten Missstand, den sie breit abhandeln. Es gibt Journalisten, für die ist es noch heute kein Problem, wenn der Präsident der Schweizerischen Nationalbank auf seinem Privatkonto mit Devisen geschäftet. Andere Journalisten finden so ein Verhalten sittenwidrig und möglicherweise illegal. Früher stand auf jedem Coca-Cola-Fläschchen, dass an den Wettbewerben, die Coca-Cola veranstaltet, die Mitarbeiter von Coca-Cola nicht mitmachen dürfen. Dies gilt, so sehen es Kritiker wie ich, in verschärftem Ausmass für Nationalbankpräsidenten und den von ihnen beeinflussten Märkten.

Was ich damit sagen möchte: Journalisten müssen sich darüber klar werden, nach welchen Kriterien – Leute, die anderer Meinung sind, werden sie „Vorurteile“ oder „Ideologien“ nennen – sie das von ihnen beobachte Geschehen messen. Sie brauchen einen Massstab oder einen Kompass, sonst drohen Populismus, Blindflug oder beides.

Journalisten sind wie Ärzte. Es wird von ihnen verlangt, dass sie richtigen Diagnosen stellen und Fehlentwicklungen hoffentlich frühzeitig erkennen. Und es spielt eben durchaus eine Rolle, ob ein Arzt der chinesischen Heilslehre folgt, der Homöopathie, der klassischen Schuldmedizin des Westens oder der ehrenwerten Kunst des Handauflegens. Genauso ist es im Journalismus. Es gibt bessere und weniger taugliche Methoden, die Welt zu betrachten. Kürzlich hat ein Publizistikprofessor bestimmte Zeitungen, unter anderem meine, eher abwertend des sogenannten Weltanschauungsjournalismus bezichtigt. Lieber Kurt Imhof, ich weiss nicht, was für Publizistikprofessoren gilt, aber die Aufgabe des Journalisten besteht nun einmal darin, die Welt anzuschauen, und zwar hoffentlich vernünftig. Was soll  er denn sonst anschauen?

Wer Probleme im Staat aufdecken will, braucht einen Massstab. Welchen? Ich kann hier nur von mir und meinem Verständnis von politischem Journalismus sprechen: Der Massstab meiner kritischen journalistischen Arbeit ist das wohlerwogene Eigeninteresse der Schweiz. Die Schweiz ist ein von Natur aus armes Land, das ausschliesslich vom Fleiss und von der Tüchtigkeit der hier arbeitenden Menschen lebt, egal woher sie kommen.  Wir haben uns einen schlanken freiheitlichen Staat gegeben und einen institutionellen Rahmen, der sich als anziehend für Wertschöpfung und Unternehmen erwiesen hat. Als politischer Journalist kritisiere ich, was meiner Ansicht nach den Fortbestand dieser Rahmenbedingungen gefährdet und damit den Wohlstand der Schweiz. Das ist die freiheitliche, wenn sie wollen freisinnige Philosophie der Weltwoche, die immer auch anderen Positionen offensteht.

Meine Damen und Herren: Ich sehe die  nicht delegierbare Rolle der Zeitungen in unserer Demokratie genau darin: Wir müssen dafür sorgen, dass im gar nicht so herrschaftsfreien Diskurs in der Schweiz alle Meinungen und Erkenntnisse artikuliert werden, die wir für interessant und sachdienlich erachten. Und wir haben durch unsere kritische Tätigkeit – wie gute Ärzte – die Aufgabe sicherzustellen, dass Missstände aufgedeckt werden, die eine gedeihliche Fortentwicklung unseres Landes gefährden könnten. Dafür braucht eines einen Massstab, oder sagen wir: Eine vernünftige Weltanschauung, die bereit ist auch das zu sehen, was nicht politisch korrekt oder opportun ist, aber wichtig und mitteilenswert.

Ich danke Ihnen.

Erschienen auf Weltwoche online, 13.11.2012


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Kommentare

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  • Albert Zimmermann
  • 20.11.2012 | 00:59 Uhr

O.k Herr Lips, dass der Kavallerie-Gefreite, der so nebenbei ein bisschen abzockt, statt im Plenarsaal die Arbeit zu tun für die er gewählt wurde, auch im AR der HRE höckte, die 200 Mia. versenkte, hat ihm der grossdeutsche Michel längst verziehen. Er hat ja nach Seichel und den üblichen Reichs-"Diplomaten" nur das ausgesprochen, was dem gemeinen Michel tag täglich eingetrichtert wird, Neid Ausländerhass, Besserwissertum etc.
Nicht-Linke wissen wo Sozi-Träumereien enden
Und solange man sich draussen als Weltmeister der Herzen, Vizeexportweltmeister abfeiert sind HarzIV 1€/Mini-Job zu ertragen

  • Bruno Mair
  • 19.11.2012 | 21:39 Uhr

Lips. "TA als Hetzblatt" und dann die Auforderung " lesen Sie die hysterischen Blogs dazu." Anschließend tausend geistige Zwerge... Fragt sich wer denn jetzt wirklich hysterisch ist? Erwarten Sie jetzt weniger hysterische Antworten?

  • George Lips
  • 19.11.2012 | 14:34 Uhr

@Müller. Sie werfen mit Schlagworten um sich, die Sie gar nicht verstehen und deren Hintergrund Sie ignorieren. Sie müssen mir nicht daherkommen mit Begriffen vom Nazitum. Als einzige Nation in ganz Europa hat sich nur die Schweiz erfolgreich gegen Nazis und den ganzen heuchlerischen deutschen Rattenschwanz (wir wussten von nichts)gewehrt und behauptet.Die Töne (KAVALLERIE /INDIANER) folgen direkt aus dem noch nicht verschwundnen Nazidenken. Merke: Juden sagen: Nie darüer reden, aber immer daran denken.So mache ich es auch.Eine Diskussion ohne Härte ist wischiwaschi.Erst dann der Kompromiss.

  • George Lips
  • 19.11.2012 | 14:24 Uhr

Erfreulich, dass im heutigen TA eine ähnliche Aussage zur Aufgabe eines kritischen Journalismus von Köppel und Bemerkungen mit klaren Bezügen zum unkritischen und polemischen "Journalismus" dieses (unschweizerischen) Constantin Seibt, den ich von antischweizerischen Pestilenzartikeln im Spiegel kenne, erschienen ist..Köppel hat natürlich recht mit seiner gradlinigen Art, die Dinge zu benennen.So wie sie wirklich sind.Neben sehr guten Artikeln über Wirtschaft geriert sich der TA oft als Hetzblatt. Man lese die hysterischen voreingeommen Blogs jeweils dazu.Tausende geistige Zwerge äussern sich d

  • Marco Bless
  • 19.11.2012 | 09:48 Uhr

Ebenso geehrter Hartmann, es sind zwei verschiedene Paar Schuhe, mit Extrempositionen "keine Probleme" zu haben (was immer das dann heissen mag) oder sie (ungern vielleicht, aber doch) zu tolerieren. Ich weise nur darauf hin, dass die Ausgrenzung im Allgemeinen zur Verschärfung des Problems führt - wenn es dann eines ist.
Zum anderen stellt sich selbst bei anerkanntem Konsens zur Ausgrenzung von Extrempositionen immer die Frage, wer denn darüber entscheidet, was jetzt noch genehm und was schon "zu extrem" ist.

  • Michael Hartmann
  • 18.11.2012 | 15:06 Uhr

Geehrter Bless, rechtsradikale, links-oder-rechts-faschistoide Positionen müssen gem. GM nicht abgebildet werden, und nicht das nicht ins Toleranzfensster der geehrten Müller passende. Das ist eine klare Aussage.

Sie können natürlich angeben, geehrter Bless, dass Ihnen rechtsradikale und faschistoide Positionen keine Probleme bereiten. Da hat niemand ein Problem mit. Aber dann, geehrter Bless, gehört ein Roscher Schawi oder ein Berliner Gelehrte ebenso in die Zeitungen und Heftchen oder eben in die Weltwoche, da Sie ja (angeben) nix dagegen haben.

  • Michael Wäckerlin
  • 18.11.2012 | 12:57 Uhr

@ glancy mueller

Die Radikalisierung der Gesellschaft ist die logische Folge des Wirkens kollektivistischer Sozialingeneure und ihrer "Krise & Leviathan"-Dialektik. Dies zu bemerken ist "intolerant", es abzulehnen "radikal", und nicht finanzieren zu wollen "unsolidarisch".

Eine wichtige Ursache des Zeitungssterbens und der heilsamen Arbeitslosigkeit vieler Journalisten ist der Unwillen der Leser, für die gleichgeschaltete Propaganda und servile Hofberichterstattung sog. "Qualitätsmedien" auch noch Geld auszugeben. Alternativen gibt ja. Z. B. einen ehrlichen Liberalismus à la Köppel.

  • Marco Bless
  • 18.11.2012 | 03:45 Uhr

Das soll einer verstehen, Frau Müller? Sie beklagen sich über "Oel ins Feuer giessen", "Intoleranz schaffen", "Radikalisierung vorantreiben" und "Entsolidarisierung".
Was bieten Sie denn als Lösung dagegen an?
Sie wollen alles, was nicht in Ihr eigenes Toleranzfenster passt, ausgrenzen (nicht abbilden). Das ist wohl das beste Rezept, um rasch eine Gegenwehr dieser Ausgegrenzten zu provozieren. Mit dieser Intoleranz (!) entsolidarisieren (!) Sie die Politik von den Polen, treiben also die Radikalisierung voran (!), und giessen damit Oel ins Feuer (!).
Die Resultate davon sind leider bekannt.

  • glancy mueller
  • 17.11.2012 | 06:09 Uhr

Ro Kö hat rein gar nix aus der Geschichte gelernt, wenn er sagt: "..für eine Demokratie ist es lebenswichtig, dass alle Positionen abgebildet werden.." --> Es ist in keiner Art und Weise "lebenswichtig für eine Demokratie", dass rechtsradikale, links-oder-rechts-faschistoide Positionen "abgebildet werden". Das schafft Intoleranz, treibt die Radikalisierung der Gesellschaft voran und entsolidarisiert die Bürger. Nur Öl ins Feuer giessen kann jeder, den Brand löschen ist umso schwieriger. Please RoKö, think about!

  • Michael Hartmann
  • 14.11.2012 | 18:04 Uhr

Nein geehrter Frei, nicht stur, auch wenn es die Vorzeigedemokraten so zu sehen schein, so etwas nennt man Demokratie und freie Meinungsbildung. Und nun kommt doch tatsächlich die Weltwoche und kennt bereits die Schuldigen für die 'falschen' Entscheide des Volkes - die Medien, nein natürlich alle 'anderen' Medien. Da scheint mir der Lichtpegel der alles und alle durchleuchtenden Taschenlampe doch ein bisschen zu eng gehalten.

  • Sergio Frei
  • 14.11.2012 | 08:28 Uhr

es wird eng am fresskorb der angestellten und der staat involviert sich immer mehr in der "meinungsmache". vergessen auch, der kontrast der info-vielfalt und -zugänglichkeit entgegen der lese-sprech-dialogsmüdigkeit der gesellschaft. man kann nix erzwingen und der staat mit seinem tross an "eigenen" , dem bürger und wahlvolk entgegengestellten zielen, spannt mit den "mitmachern" , 90% der CH-presse zusammen.
s'ist einfach(er).
erstaunlich wie "stur" an der urne jeweils entscheide wahrgenommen werden = hoffnung ?

 
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