Pierre Heumann

Red. Mitarbeiter

Der promovierte Ökonom Pierre Heumann ist seit 1987 bei der Weltwoche: Zunächst als Wirtschaftsredaktor, ab 1993 als Nahostkorrespondent. Er hat über die Höhen und Tiefen des Friedensprozesses berichtet und interviewte die Polit-Elite im Orient – in Jordanien König Abdullah, in Israel Ehud Olmert, Schimon Peres und Ariel Scharon, in Palästina Jassir Arafat und Mahmoud Abbas. Heuman traf sich mit Radikalen und Extremisten auf israelischer und arabischer Seite, liess sich von der Hamas zum Tee einladen, inspizierte deren Schmugglertunnels und besuchte Terroristen-Trainingslager in Gaza, schrieb über israelische Siedler, die ständig neue Tatsachen schaffen und diskutierte mit iranischen Mullahs über die Rolle der Religion in der islamischen Republik. Er recherchierte über iranische und israelische Nuklearprojekte, setzte sich mit dem Islamischen Finanz-System auseinander und beschrieb das neue Arabien, das in Dubai und Katar entsteht. Von Heumann stammen zwei Bücher über bedeutende zeitgeschichtliche Ereignisse. In einem ging er der Frage nach, weshalb der Zionismus ausgerechnet in Basel entstand. Mit dem palästinensischen Ethnologen Sharif Kanaana schrieb er ein Buch über den palästinensischen Intifada-Humor, in dem die Palästinenser aus einer überraschenden Perspektive geschildert werden.

Meinung

Eine gigantische Umverteilung der Vermögen ist im Gange: weg vom Westen, hin zu den «neureichen» Exporteuren, vor allem im Nahen und Fernen Osten. Die globalen Machtverhältnisse verschieben sich. In den Emiraten sprechen die Banker denn auch selbstbewusst von einer 'neuen Welt', in der 'nicht nur der Westen etwas zu sagen hat, sondern auch die Scheichs'.

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