Im Osten dampfen die Lokomotiven

Nicht die eiernde deutsch-französische Achse ist die künftige treibende Kraft in der Europäischen ­Union, sondern der Bund der Mitteleuropäer um den Ungarn Viktor Orbán und den Österreicher ­Sebastian Kurz. Sie streben nichts weniger an als eine Kulturrevolution in Europa.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Brigitte Miller

11.01.2018|11:28 Uhr

Die hier vertretene Sicht auf die EU entspricht wohl der Sicht vieler EU-Skeptiker in der Schweiz.Anschliessend an die Aussagen von Orbán und Kurz im letzten Absatz :Weniger Moral, mehr Vernunft.

Jürg Brechbühl

10.01.2018|21:16 Uhr

Vielleicht merkt ja dann unser Bundesrat, dass wir besser mit Ungarn und Polen und Tschechien verhandeln sollten, anstatt immer vor den Deutschen den Bückling zu machen und ständig mit den Brüsseler Bürokraten zu telefonieren. Und wenn dann endlich mit den Alt-68er Ideologien aufgeräumt ist, kommt vielleicht sogar eine Generation von jungen Journalisten in unsere Mainstream-Medien, die wieder selber denken, recherchieren und sich die Mühe mit Berichterstattung machen. So hätten wir dann am Ende sogar eine funktionierede direkte Demokratie, wo informierte Bürger ihre Interessen wahrnehmen.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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