Feministisch lieben

Die Zukunft zwischen Mann und Frau? Ist hoffentlich nicht ­weiblich. Aber weiblicher, steht zu hoffen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

U Wilhelm

12.01.2018|13:27 Uhr

Ich frage mich, welche "Sexisten Weltmächte" gemeint sind. USA, Russland und/oder China?Es gibt sehr viele Länder, nicht Weltmächte, auf dieser Welt wo Sexismus viel verbreiteter ist als in den obigen drei Ländern.Vielleicht spricht aber Fr. Schumacher nicht um Länder, wer weiss.Sowieso, der Begriff klingt nur wie eine Floskel, da ohne Definition und Begründung.

Ralph Toskan

12.01.2018|11:45 Uhr

Es erstaunt, dass die Beschreibung des Feminismus sich hier auf Werte bezieht, die aus meiner Sicht mit dem heutigen Feminismus nichts mehr zu tun haben. Der heutige Feminismus dröhnt uns in männerfeindlicher und ausgrenzender Manier entgegen. Er fokussiert stets zuerst, getreu dem Begriff "femina", auf das Wohl des Weiblichen. Das ist zulässig. Es erklärt aber auch, dass Männer sich angesichts der Umstände wie Frauenquote und "toxic masculinity", damit nicht identifizieren können. Wer also ein Miteinander auf Augenhöhe will, der verzichtet auf Feminismus und bemüht sich um Menschlichkeit.

Anonym Light-Login

11.01.2018|11:43 Uhr

So wie Sie ihn beschreiben, kann ich mich auch zum Feminismus bekennen. GleichWERTIGKEIT, Augenhöhe, 'Zusammenspiel von weiblichen und männlichen Kräften' - wunderbar. In meiner Wahrnehmung sehe ich aber ein extremes Ungleichgewicht zwischen den eher als 'weiblich' bezeichneten Werten, die ich unter dem Label 'taking care' zusammenfasse und den mehr den Männern zugeschobenen Werten, denen ich das Etikett 'taking risk' anklebe. Unabhängig davon, in welchen Körperhüllen diese Werte daherkommen, ist es m.E. dringend nötig, die einseitige Dominanz von 'taking care' auszubalancieren.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

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