Justiz

Wer schützt wen?

Ausbrecher zu anonymisieren, ist konsequent, aber trotzdem falsch.

Von Alex Baur

Es war ein Ausbruch wie im Film. Über ­einen Lüftungsschacht türmten letzte Woche vier Häftlinge aus der Berliner JVA Plötzensee in die Freiheit. Doch nicht die dreiste Flucht sorgte in diesem Fall für Missstimmung, sondern die Fahndung: Auf den polizeilichen Steckbriefen fehlte das Wesent­liche, nämlich Bild und Namen der Gesuchten. Wegen des Persönlichkeitsschutzes.

Rein rechtlich ist daran nichts auszusetzen. Ein Gefängnisausbruch an sich ist nun mal kein Delikt. Schliesslich ist es nicht die Auf­gabe von Häftlingen, auf sich selber aufzupassen. Konsequenterweise behan...

Liebe Leserin, lieber Leser

Dieser Artikel ist nur für Weltwoche-Abonnenten zugänglich: Eine einmalige Registrierung genügt und man hat via Emailadresse und Passwort jederzeit vollen Zugriff auf sämtliche Artikel.

  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben und bereits registriert sind, melden Sie sich bitte hier an.
  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben, aber noch nicht registriert sind, melden Sie bitte hier an.
  • Falls Sie noch kein Weltwoche-Abo haben und die Weltwoche jetzt abonnieren möchten, klicken Sie bitte hier.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe