Legenden

Im Bann der Macht

Der englische Schriftsteller Julian Barnes hat eine Hommage an den russischen Komponisten 
Dmitri Schostakowitsch geschrieben. Der Roman «Der Lärm der Zeit» analysiert das Verhältnis 
von Macht und Kunst. 

Von Rolf Hürzeler

Wahr oder nicht – das spielte keine Rolle. Viel wichtiger war, was eine staatlich verbreitete Behauptung wirklich meinte. ­Allerdings stellte sich heraus, dass Lügen­geschichten des Regimes zusehends «wahrer» wurden, wenn sie nur lange genug zirkulierten. Zu dieser Erkenntnis gelangte der rus­sische Komponist Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Sowjetunion. Zumindest schreibt ihm der englische Schriftsteller Julian Barnes diese Beobachtung in seinem neuen Buch «Der Lärm der Zeit» zu.

Unterschwellige Opposition?

Barnes hat in ...

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