Zeitgeschichte

Der Autor und die Nazis

Hans Fallada gehörte zu den schillerndsten Schriftstellern 
Deutschlands. Eine neue Biografie belegt nun: Er kollaborierte 
zeitweilig mit den Nationalsozialisten.

Von Rolf Hürzeler

Am Mittwoch vor Ostern 1933 umstellt die ­
SA das Haus des Schriftstellers Hans Fallada ausserhalb Berlins. Er weiss, was es geschlagen hat: Sie holen ihn ab, um ihn zu verhaften. Auf der Fahrt von Falladas Dorf ins Gefängnis 
Fürstenwalde bei Berlin ermuntert ihn ein SA-Mann, doch kurz auszutreten, falls er Not verspüre. ­Fallada weigert sich; nur zu gut kennt 
er den Rechtfertigungsgrund «auf der Flucht erschossen». In den kommenden Wochen lernt Fallada (1893–1947) das neue Regime noch bes­­ser kennen. Er schmort im Gefängnis in einer Zelle «von inferna­lischem Gestank...

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