Oberzeile

Das Trump-Syndrom im Bundeshaus

Es gibt keinen Grund zu moralischer Überheblichkeit: 
Auch Schweizer Spitzenpolitiker lügen ungeniert, und sie tun es fast nie aus Gründen der Staatsräson. 
Die Unwahrheit dient vielmehr dazu, das Volk in die von oben gewünschte Richtung zu lenken.

Von Philipp Gut und Christoph Mörgeli

Es ist hierzulande zu einem Volkssport geworden, mit dem Finger auf Donald Trump zu zeigen und ihn als lügenhaften Politiker zu brandmarken. Das trifft zwar bei gewissen seiner Aussagen zu, aber die Überheblichkeit, mit der viele in der Schweiz und in der übrigen Alten Welt über den US-Präsidenten urteilen, ist fehl am Platz. Richtet man einen kritischen Blick auf die einheimischen Politiker, stellt sich nämlich rasch ein moralisches Gleichgewicht ein. «Bei einem Nein gleise ich am nächsten Tag ein Sparprogramm über mehrere Milliarden auf für die nächsten ­Jah...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe