Intern

Plötzlich kannte sie die ganze Schweiz. «I schänke dr mis Härz» von Züri West lief 1994 im Radio rauf und runter, die jungen Schweizer Frauen schwärmten plötzlich alle für Frontmann Kuno Lauener. Der Sänger mit der rauchigen Stimme wurde zum «James Dean der Schweiz» ernannt, zum Mann mit dem grössten Sex-Appeal des Landes. 33 Jahre existiert die Mundart-Band nun schon – ihre Faszinationskraft ist ungebrochen. Nach längerer Pause veröffentlichen die Berner nächsten ­Monat wieder ein Album. Für uns ein Grund, zurückzuschauen auf die bewegte Geschichte einer der erfolgreichsten und interessantesten ­Musikgruppen der Schweiz. Seite 14–19


Wie geht es in Sachen Unternehmenssteuer­reform III nach dem Volks-Nein weiter? Die Linken stehen sofort mit Abänderungsforderungen da, die den Staat vor Sparmassnahmen schützen und den sogenannt Privilegierten und Reichen noch etwas mehr Geld abnehmen sollen. Wohin eine solche Politik führen ­würde, beschreibt Christoph Mörgeli in dieser Ausgabe unter dem Titel «Schweiz als rote Hölle» – und mehr noch: Die Schwäche der linken ­Argumentation kommt umso deutlicher zum Ausdruck, je genauer man hinschaut, wer dabei vor allem kassieren würde, und zwar auf ­Kosten der guten Steuerzahler. Warum gelang es den Wirtschaftsverbänden nicht, gegen die drittklassigen Argumente ­anzukommen? ­Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer ­beschreibt hier den missglückten Abstimmungskampf und zieht seine Schlüsse daraus. Als weitere wichtige Lehre daraus zeichnet sich ab: Die Schweiz kann dem OECD-Bannstrahl ­gegen unsere Steuerregeln ganz einfach und elegant ausweichen, wenn sie den Föderalismus spielen lässt. Seite 11, 22, 25


Er will den Koran verbieten, Moscheen schlies­sen und die Grenzen dichtmachen. Der Niederländer Geert Wilders versetzt mit seinen Forderungen ganz Europa in Wallung. Die Weltwoche druckt ein Interview mit dem schillernden Chef der Partei der Freiheit (PVV), der ­Auguren beste Chancen auf einen Sieg bei den Parlamentswahlen Mitte März voraus­sagen. Seite 38


Für einmal stösst ein Personalentscheid ­Donald Trumps auf ungeteilte Zustimmung. Der neue Nationale Sicherheitsberater, ­General H. R. McMaster, gilt als brillanter ­Stratege. Im Irak hat er auf eigene Faust eine Anti-­Guerilla-Strategie entworfen. Urs Gehriger hat McMaster persönlich kennengelernt. Er por­trätiert den Querkopf mit Kahlschädel und Doktor­titel, der auch vor Vorgesetzten kein Blatt vor den Mund nimmt. Seite 42


Sven Michaelsen traf Peter Savic, den Coiffeur der Hollywoodstars, in dessen Lieblings­mexikaner, «Antonio’s Restaurant», an der Mel­rose Avenue in West Hollywood. Beim ­Gespräch kam nebenbei die Frage auf, ob es eine Tendenz in der Geschichte gebe, sich vor ­allem der Menschen zu erinnern, die un­verwechselbare Frisuren hatten – etwa Julius Cäsar, ­Albert Einstein, Marilyn Monroe, Adolf Hitler und die Beatles. Zu einer schlüssigen Antwort kam es nicht. Seite 52


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