Messias aus der Mitte

Emmanuel Macron war ein hoher Beamter, Banker bei Rothschild und sozialistischer Wirtschaftsminister. Nach Fillons Sündenfall ist er zum Favoriten der Präsidentschaftswahl arriviert, den die Gegner mit ­Gerüchten bekämpfen. Seine Kampagne nimmt zunehmend religiöse Züge an.

Von Jürg Altwegg

Einen «Zyniker» nannte ihn Nicolas Sarkozy, als sich immer deutlicher abzeichnete, dass auch Emmanuel Macron Staatspräsident werden will. Beschrieben aber hat Sarkozy den Rivalen als Zwitter: «Ein bisschen Mann. Ein bisschen Frau. Das ist die neue Mode. Androgyn.»

Das Profil entspricht der sozialistischen Utopie des neuen Menschen. Nach ihrem Scheitern im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit konzentrierten sich die Sozialisten in ­ihrem ungebrochenen ideologischen Eifer auf die Gesellschaftspolitik. Kunden von Prostituierten werden bestraft und die Raucher mit ähnlich fanatischen ...

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