Kommentar

Der unsichtbare Dritte

Der Rücktritt von Donald Trumps 
Sicherheitsberater Michael Flynn zeigt eines: Russland muss 
gar nichts tun – und ist in Washington dennoch präsent.

Von Wolfgang Koydl

Die Kapitalisten», so prophezeite es einst Russlands Bolschewikenführer Wladimir Lenin, «werden uns den Strick, an dem wir sie aufhängen, noch selber verkaufen.» Michael Flynn, Donald Trumps kurzlebiger Sicherheitsberater, hat den Russen nun auch noch diese Mühe abgenommen: Er hat sich gleich selbst politisch entleibt und ist nach drei Wochen im Amt zurückgetreten.

Es entbehrt nicht der Ironie, dass Flynn ausgerechnet über Russland gestrauchelt ist, jenes Land, für das sein Chef Donald Trump bisher nur gute Worte übrighatte – im Gegensatz zu den Tiraden, die er gegen den R...

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