Bühne

Freak-Show fürs Bildungsbürgertum

Nicht einmal Behindertensex kann das Theaterpublikum 
noch schockieren. Dies die Haupterkenntnis von Milo Raus 
«Die 120 Tage von Sodom» im Zürcher Schauspielhaus.

Von Rico Bandle

Risikovermeidungsstrategie: «Die 120 Tage von Sodom». Bild: «Ma Gouvernante» von Meret Oppenheim, 1936/37 (Städel Museum)

Einst wurden Behinderte als Attraktion am Jahrmarkt vorgeführt. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Dafür spielen Menschen mit Down-Syndrom oder anderen Beeinträchtigungen Theater, natürlich heilpädagogisch umfassend betreut. Zu den bekanntesten Gruppen mit geistig behinderten Schauspielern gehört das Zürcher Theater Hora, das weltweit an Festivals auftritt. Theatermacher Milo Rau, bekannt für seine Stücke, in denen er reale Gräueltaten aufarbeitet, hat sich für sein neuestes Projekt der Hora-Schauspieler angenommen. Mit ihnen brachte er Pier Paolo Pasolinis «Die 120 Tage von S...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe