Szene

Preisgekrönte Lügenpresse

Je erlogener die Story, desto beeindruckter die Preis-Jurys. 
Für Lügengeschichten winken Ansehen und Geld. Vor allem beim Zürcher Journalistenpreis.

Von Christoph Mörgeli

1986 empfing Klaus Vieli den mit mehreren tausend Franken dotierten Zürcher Journalistenpreis. Zuvor war Vieli dadurch aufgefallen, dass er splitternackt in einem linksextremen Alternativblättchen posiert und ein von A bis Z fingiertes Interview mit Bundesrat Kurt Furgler publiziert hatte. Später ging er als Redaktionsleiter zu «10 vor 10», wo er dem Publikum einen frei erfundenen Abschiedsbrief des Amokmörders in einer Fi­liale der Zürcher Kantonalbank präsentierte.

Niklaus Meienberg machte Furore mit ­einer Artikelreihe über General Ulrich Wille in der Weltwoche. Er schri...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe