Alternative für Deutschland

In Brüssel ist man froh, dass er endlich weg ist – die deutschen Sozialdemokraten sehen in ihm einen Heilsbringer. Das ist er zwar nicht, doch sollte man Martin Schulz genauso wenig unterschätzen wie den Politiker, den er sich für den Wahlkampf zum Vorbild genommen hat: Donald Trump.

Von Wolfgang Koydl

Anne Will ist keine Frau, der es schnell die ­Sprache verschlägt. Der Prinzessin der deutschen Talkshow-Szene ist nichts und niemand fremd. In ihren Lederfauteuils haben alle schon gesessen: Dumme und Dreiste, Heuchler und Haudraufs, Polterer und Prahler. Doch nun sass Martin Schulz bei ihr, nur Stunden nach seiner Salbung zum SPD-Kanzlerkan­didaten. Eigentlich hätte sich der 61-Jährige ­sonnen können im Glanz der neuen Ehre. Aber er blieb sich treu: Besserwisserisch, schroff und latent irritiert fertigte er die lästige ­Fragerin unwirsch ab.

Der Missmut wuchs, als Will eine...

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