«Wir können nicht auf den Staat warten»

Carlos Rodríguez Pastor ist einer der reichsten Männer von Peru, einem Land, das viele mit Armut und sozialer Ungerechtigkeit verbinden. Zum ersten Mal spricht der öffentlichkeitsscheue Milliardär und Patron von 60 000 Angestellten über sein Leben und seine Motive.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Bernhard Zueger

05.02.2017|20:46 Uhr

Ein sehr wertvolles, aufschlussreiches Interview. Es zeigt, wohin der immer noch in gewissen Köpfen geisternde Marxismus und Maoismus führt. Das Elend in Venezuela und anderen vom Sozialismus gebeutelten Ländern führt es uns klar vor Augen.Auch bei uns gehen der vermeintliche Wohlstand und die damit eingehende Trägheit, der ständige Ausbau des Staates, die Explosion der Sozialkosten und ungebremste Einwanderung in den Sozialstaat langsam in Richtung Sozialismus.

Pedro Reiser

02.02.2017|02:14 Uhr

Sehr gutes Interview! Carlos Rodríguez Pastor ist wirklich ein Phänomen. Obwohl durch und durch Peruaner, wirkt und benimmt er sich fast wie ein Mayflower Puritaner. Neben dem WEF nimmt er auch aktiv an CADE teil, der jährlichen peruanischen Management Konferenz (organisiert durch IPAE). Die erste CADE fand 1961 statt. Deren Initiant war ein Tessiner, Carlos Mariotti, der damals die grösste Elektrizitätsgesellschaft Perus leitete. Mit IPAE (Peruanisches Management Institut) und CADE begann das "Risorgimento" des peruanischen Unternehmertums.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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