Intern

Israel steht immer wieder in den Schlagzeilen, oft ­kritisch. Dabei ist das Land auf vielen Gebieten ein Vorbild. Im Kampf gegen den Terror spielt es gar eine Vorreiterrolle. Massnahmen, die Israel zum Schutz vor Terror ergriffen hat, werden weitherum kopiert – oft auch von denjenigen, die diese Mittel zuvor gerügt haben. Wegweisend bei der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien ist das Silicon Wadi in Tel Aviv. Die Art und Weise, wie sich der Klein­staat auf der inter­nationalen Bühne selbstbewusst für seine Interessen einsetzt, müsste auch für die Schweizer Diplomatie ein Lehrstück sein. Seite 22–27


SRF-Moderator Arthur Honegger und Weltwoche-­Kulturchef Rico Bandle ­haben beide ihre journalistische Laufbahn bei der Boulevardzeitung Blick begonnen. Honegger wechselte später zum Schweizer Fernsehen, wurde USA-Korrespondent und schreibt als Amerika-Experte Bücher und Kolumnen. Trotz intensiver Beschäftigung mit dem Land hat sich Honegger wie so viele Journalisten beim Phänomen Trump gründlich verschätzt. Was ist schiefgelaufen? Nach zwölf Jahren hat Bandle seinen einstigen Kollegen erstmals wieder getroffen, um mit ihm über Irrungen und Schwierigkeiten bei der Trump-Berichterstattung zu diskutieren. Seite 36


Seit Jahren wollte ihm Redaktor Alex Baur diese Frage stellen: «Was geht eigentlich im Kopf ­eines Milliardärs vor, wenn er auf dem Weg zur Arbeit durch die Armenviertel von Lima fährt?» Gemäss Forbes gehört Carlos Rodríguez Pastor zu den reichsten Männern Lateinamerikas. Ansonsten war bislang wenig bekannt über den ­öffentlichkeitsscheuen Peruaner. Mit viel Geduld und dank persönlichen Beziehungen – er selber lebte und arbeitete mehrere Jahre in Südamerika – gelang es Baur schliesslich, den ­Tycoon für ein Treffen am Rand des World Economic Forum in Davos zu gewinnen. Vereinbart waren dreissig Minuten – am Ende dauerte das Gespräch über eine Stunde. Rodríguez ­Pastor stellte sich auch kritischen Fragen mit ­erstaunlicher Offenheit – und lieferte oft überraschende Antworten. Seite 48


Trump hält wacker Wort. Im Akkord löst er Wahl­versprechen ein, und der Welt, allen voran der europäischen, verschlägt es den Atem. Hemmungslos geben Promis und Journalisten ihre Abscheu vor dem US-Präsidenten zum ­Besten. Mordaufrufe und ­Nazi-Vergleiche sind schon fast normal geworden. Jenseits von Jubel und Verdammung dokumentiert die Weltwoche, was Trump tatsächlich getan oder gesagt hat (Seite 17). Wir analysieren seine ­neuen Massnahmen gegen den Terror (Seite 18). ­Rico Bandle protokolliert die grössten Entgleisungen der Trump-Kritiker (Seite 37). Alt Botschafter Paul Widmer hinterfragt die Haltung des Bundesrates, der sich wacker am Trump-­Bashing beteiligt (Seite 19).Schliesslich blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft. Dana Rohrabacher, einst kalter Krieger an der Seite Ronald Reagans, erforscht bei den Russen Möglichkeiten einer Aussöhnung. Urs Gehriger hat den Surfer und Kongressabgeordneten auf dem Capitol Hill getroffen, wo er von seinem legendären Duell mit Wladimir Putin erzählte. Seite 44



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