Land der unvollendeten Katastrophen

Vor hundert Jahren erklärte sich Finnland für unabhängig von Russland. 
Was folgte, war eine erstaunliche Erfolgsgeschichte vom Armenhaus am Rande Europas 
zum prosperierenden EU-Mitglied.

Von Henrik Meinander

Gewinner der Globalisierung: Kinderspielplatz in der Stadt Kotka. Bild: Juha Mesto

Am 6. Dezember 1917 stimmte das Parlament des autonomen Grossfürstentums Finnland nach 108 Jahren Zugehörigkeit zum Zarenreich mit grosser Mehrheit für die Unabhängigkeit. Wie kam es, dass dieses Grenzland unweit der damaligen russischen Hauptstadt Petrograd (heute: St. Petersburg), in dem daher viele russische Soldaten stationiert waren, diesen radikalen Schritt vollzog und ungeachtet der dramatischen Wendungen in der europä­ischen Geschichte des 20. Jahrhunderts seine Unabhängigkeit bewahren konnte?

Unmittelbarer Anlass für die Unabhängigkeitserklärung war die bolsch...

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