Der Gelehrte und der ewige Krieg

Wenn Gilles Kepel die Terrorgefahr in Europa herabstuft, lohnt es sich, hinzuhören. 
Der führende Islamwissenschaftler Frankreichs berät Präsident Macron. In seinem letzten Buch 
hatte er noch vor einem Bürgerkrieg gewarnt. Wie sicher ist die Lage heute?

Von Urs Gehriger

IS-Terrorist Rachid Kassim. Bild: Video-Screenshot IS (zVg)

An diesem grauen Novembertag ging Professor Kepel zum Billettschalter, kaufte sich eine Fahrkarte und fuhr im Tram quer durch Zürich. Das überfüllte Tram stockte im Stossverkehr, aber dem Professor machte das nichts aus. Er sass vergnügt auf seinem Sitz und genoss die Fahrt.

Es war das erste Mal seit anderthalb Jahren, dass sich Gilles Kepel, 62, der zu Frankreichs führenden Gelehrten gehört, frei bewegen konnte. Frei – das heisst ohne Leibwächter, die man ihm rund um die Uhr zur Seite stellte, nachdem ihn der Islamische Staat (IS) auf die ­Todesliste gesetzt hatte. «Wunde...

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