Geschichte

«Ein neuer Dreissigjähriger Krieg ist möglich»

In einem monumentalen Buch beschäftigt sich der deutsche Politologe Herfried Münkler mit dem 
Dreissigjährigen Krieg. Im Interview erklärt er, wie das Trauma bis heute nachwirkt, in welcher Form sich die Geschichte wiederholt und weshalb er die Demokratie bei uns gefährdet sieht.

Von Rico Bandle

«So erschöpft, dass sie nicht weiterkämpfen konnten»: «Der Überfall», 1612 – Dreissigjähriger Krieg nach Jan Brueghel d. Ä. Bild: Jan Brueghel Der Ältere, Sebastian Vrancx (AKG Images)

Es war ein Krieg von unvorstellbarer Grausamkeit. Ein Drittel der Bevöl­kerung kam zwischen 1618 und 1648 ums ­Leben, ganze Landstriche wurden verwüstet. Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler zeichnet in einem fast tausend­seitigen Buch diesen Krieg nach, der Deutschland jahrhundertelang traumatisiert hat. Und er zieht Parallelen zur heutigen Zeit. Ich treffe den bedächtig sprechenden, aber ­messerscharf analysierenden Wissenschaftler in seinem Büro an der Humboldt-Universität in Berlin.


Herr Münkler, wie kamen Sie dazu, sich dermassen inte...

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