«Wir sind sehr wohl solidarisch»

Die Polen weigern sich konsequent, die EU mit der Aufnahme von Migranten aus dem Nahen Osten und aus Afrika zu entlasten. Das europäische Modell einer Multikulti-Gesellschaft wirkt auf sie abschreckend. Den Vorwurf der Undankbarkeit gegenüber Brüssel lassen sie nicht gelten.

Reportage von Pierre Heumann

«Wir haben keine Enklaven wie Molenbeek in Brüssel»: Lubaczóws Bürgermeister Szpyt. Bild: Daniel Pilip

Die polnische Regierung bleibt hart. Während westeuropäische Politiker darüber debattieren, wie die Migranten aus Nordafrika und dem Mittleren Osten auf die einzelnen Länder der EU verteilt werden sollen, lässt sich die ­Regierung in Warschau auf keine Diskussion ein. Sie weigert sich, wie auch andere osteuropäische Länder, Migranten aufzunehmen. Innenpolitisch hat sie kaum eine andere Wahl: Drei Viertel der Bürger wollen laut Umfragen nichts davon wissen, Muslimen aus Kriegsgebieten Asyl zu gewähren. Besonders in den ländlichen Gebieten stösst die EU-Forderung auf Ablehnung.

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