Lob der Macht

Es ist Zeit, ein entspannteres Verhältnis zur Macht zu finden: 
Einzelnen Macht zu verleihen, ist gut, Gleichmacherei ist schädlich.


Von Rainer Hank

Im schönen Utopia. Bild: Laurindo Feliciano für die Weltwoche

Wer, als Journalist etwa, die Mächtigen – Wirtschaftsbosse, Politiker, Kardinäle – fragt, was sie mit ihrer Macht machen, wird in den allermeisten Fällen alsbald von ihnen ­brutal zurechtgewiesen: Nein, um Macht sei es ihnen nicht zu tun, werden sie barsch antworten. Um Einfluss, um Verantwortung gehe es; um das Gemeinwohl sich zu kümmern seien sie angetreten.

Das ist eine Lüge, wie man spätestens seit Sigmund Freuds Aufsatz über die «Verneinung» weiss. Die Negation ist nichts anderes als die Verstärkung der Affirmation: Wenn ein Mächtiger sagt, es gehe ihm nicht um di...

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