Stimme des Gewissens

Ob bei den Themen Organspende, Embryonenauswahl oder Sterbehilfe: Ruth Baumann-Hölzle fällt mit mutigen Positionen gegen den Mainstream auf. Die Medizin-Ethikerin und Theologin sieht sich als ­Verfechterin der Menschenwürde. Diese sei auch durch Nützlichkeitsdenken bedroht.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Jürg Brechbühl

01.11.2017|22:52 Uhr

Ausgerechnet im Blick stand letzte Woche eine Artikel zum Thema, was wir erleben, wenn wir sterben. Verbinden wir das mit dem Thema Organspende: Mit Ausnahme von Niere und Hornhäuten müssen sämtliche anderen Organe aus lebenden Menschen entnommen werden. Wer etwas anderes behauptet belügt entweder sich selber oder das Publikum. Ein Herz, das bereits aufgehört hat zu schlagen, ist als Spenderorgan nichts als ein wertloses Stück totes Fleisch. Da werden lebende, voll funktionsfähige Körper ausgeweidet. Aus der Sterbeforschung erahnen können wir, dass diese Menschen voll wahrnehmen, was passiert.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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