Knorr

Punks und Lackschuh-Halunken

Nach Neapel mit «Gomorrha» wird nun die Ewige Stadt 
sowie ihre Verkommenheit mit der Netflix-Serie «Suburra» 
aufs Korn genommen.

Von Wolfram Knorr

Autoritäten gibt es nicht mehr, höchstens verluderte: «Suburra».

Vorbei die Zeiten, als die Mafia als grosse Familientragödie, als «Ring des Nibelungen», zelebriert, ihr rücksichtsloses Personal und dessen kriminelles Tun mit heroischem Glanz verklärt wurden. In ihrem Ursprungsland hat sie in Literatur und Film den Nimbus verloren. Schon in den Werken Georgio Scerbanencos («Das Mädchen aus Mailand»), Leonardo Sciascias («Die Macht und ihr Preis») oder Carlo Emilia Gaddas («Die grässliche Bescherung in der Via Merulana») war man verteufelt nahe an der Wirklichkeit. Bei Giancarlo De Cataldo («Romanzo Criminale») dient das Fiktionale nur noch...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe