Intern

Nach der Vertreibung des ehemaligen US-­Generals und CIA-Chefs David Petraeus von der ETH Zürich bleiben Fragen offen. Wer traf die Entscheidung, den Vortrag des prominenten Redners nach Drohungen links­extremer Studentenzirkel abzusagen? Wer sind diese Krawallstudenten? Verteidigen die Schweizer Hochschulen die freie Rede? Oder werden sie den nächsten «unerwünschten» Gast ausladen, sobald die Gewaltlinke wieder mit Fackeln und Fäusten droht? Philipp Gut hat den Fall für unsere Titelgeschichte ­recherchiert und mit dem Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, gesprochen. Das Titelbild stammt vom preisgekrönten amerikanischen Zeichner Michael Ramirez, zweifacher Pulitzerpreisträger in der Kategorie Editorial Cartooning. Seite 16


Ueli Schmitter kämpft für das Überleben ­kleiner Seilbahnen. Als die Weltwoche den ­Nidwaldner Bergbauern kontaktierte, zögerte dieser zuerst. Es gehe nicht um ihn, sondern um die Sache, gab er zu bedenken. Es klappte dann doch mit dem Treffen: Unser Reporter traf auf der Alp Brändlen oberhalb von Wolfenschiessen auf einen Mann mit gesunder Erdung und beachtlichem Weitblick. Seite 34


Elisabeth Badinter hat inzwischen eine Geheimnummer. Unser Mitarbeiter Jürg Altwegg kennt die grosse französische Intellektuelle seit mindestens dreissig Jahren, mehrmals hat er sie und ihren Mann, den ­früheren Justizminister Robert Badinter, in ihrer Pariser Wohnung am Rande des Jardin du Luxembourg besucht und interviewt. Weil der Anschluss nur noch Piepstöne von sich gab, meldete er sich über den Verlag. Drei Tage lang verschlampte die Pressestelle die Anfrage, doch als sie endlich weitergeleitet wurde, rief Elisabeth Badinter unverzüglich an und nahm sich die nötige Zeit für ein Gespräch über den neuen Antisemitismus. Seite 48


Die Vorstellung, jemand könne ins Gehirn der Leute eindringen, die Zukunft voraus­sagen oder Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen, trägt der Mensch seit je mit sich herum. Selbst überzeugte Skeptiker kommen ab und zu ins Zweifeln. Zum Beispiel, wenn sie To­bias Heinemann begegnen. Der erfolgreichste Gedankenleser der Schweiz schafft es, Geheimnisse von fremden Menschen zu nennen, beispielsweise deren Handy-PIN-Code. Daran sei nichts Übersinnliches, sagt er. Für all die Scharlatane, die sich Wahrsager, Hellseher oder Medium nennen, hat Heinemann bloss Verachtung übrig. Wie aber liest er Gedanken? Kulturredaktor Rico Bandle hat den faszinierenden Mann getroffen. Seite 62



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