Grundrechte

«Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen»

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, 
will die freie Rede verteidigen. Einen antiliberalen Geist 
an den Hochschulen spüre er aber nicht.

Von Philipp Gut

«Kleine radikale Minderheit»: Hengartner. Bild: Frank Brüderli (zVg)

Herr Hengartner, was haben Sie gedacht, als die ETH einen Vortrag von ­David Petraeus wegen Drohungen von Studenten absagte?

Ich habe es natürlich sehr bedauert. Die Meinungsfreiheit ist für Universitäten ein sehr hohes Gut. Solange das Gesetz nicht verletzt wird, ist es wichtig, dass auch ­unangenehme Rednerinnen und Redner sprechen können. Dies gilt auch dann, wenn sie keine Mehrheitsmeinung vertreten. Es ist wichtig, dass Studenten mit ­Ideen konfrontiert werden, die nicht ihre eigenen sind. Nur so kann man seine eigenen Überzeugungen und Werte immer wiede...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe