Intern

Steve Bannon, 63, hat der US-amerikanischen Polit-Elite den Krieg erklärt. Seit er Mitte August das Weisse Haus verlassen hat, rekrutiert er im ganzen Land eine Armee von Ver­bündeten, um die populistische Revolte nach Washington zu tragen. In Colorado Springs ­gewährte Trumps ehemaliger Chefstratege Urs Gehriger Zutritt zur Schaltzentrale seines Volksaufstands. Während zweier Tage wurde Gehriger am Cheyenne Mountain Zeuge eines landesweiten Schlachtplans. Bannon strebt Epochales an. Im Namen der «vergessenen Männer und Frauen» Amerikas will er den Polit­betrieb in D. C. umpflügen. Er plant, die Grand Old Party in eine Arbeiterpartei umzubauen. Doch das ist erst der Anfang. Bannon will seinen Volksaufstand auch ins Ausland tragen. Mit Henry Kissinger, der grauen Eminenz der US-Aussenpolitik, konferiert er darüber, wie Amerika den Handelskrieg gegen China gewinnen kann. «Ich investiere die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre meines Lebens darein», sagte er Gehriger an Bord eines Privatjets. «Ich liebe den Kampf. Er hat eben erst begonnen.» Seite 18


Sie macht gerne Kampfansagen, zeigt ihren ­Bizeps auf Wahlplakaten und will die öffentlich-rechtliche Anerkennung für den Islam: Die grüne Grossrätin Irène Kälin wird am 27. November, zu Beginn der Wintersession, den Sitz ihres zurückgetretenen Partei­kol­legen Jonas Fricker im Nationalrat übernehmen. Was steckt hinter den kraftmeierischen Posen der Dreissigjährigen? Gesellschafts­redaktorin Claudia Schumacher hat die Aargauerin in Lenzburg auf einen Kaffee ­getroffen. Seite 14


Alice Weidel hat eine Blitzkarriere hingelegt, wie man sie in Deutschland selten sah: vom Parteieintritt zur Fraktionschefin der Alter­native für Deutschland (AfD) im Bundestag in nur vier Jahren. Weltwoche-Redaktor Wolfgang Koydl hat die 38-Jährige zum ersten Mal vor zwei Jahren in ihrer Heimat am Bodensee getroffen, seitdem verfolgt er den Werdegang der Ökonomin. In einem persönlichen Gespräch im Reichstag erklärt sie nun, wie sie in der Schlangengrube des Politikbetriebes überleben will: «Bei einigen Gepflogenheiten musste ich schon schlucken.» Seite 54


Früher hat die Weltwoche aus mehreren Restaurantführern, die jeweils im Herbst neu er­scheinen, eine Bestenliste erstellt. Heute gibt es noch zwei massgebliche: der «Gault Millau» und der «Guide Michelin». Von beiden liegen die jüngsten Ausgaben vor. Andreas Honegger und David Schnapp haben anhand der Neuauflagen eine Liste der fünfzig besten Restaurants der Schweiz erstellt, die nicht nur auf der mathematischen Kombination von Punkten und Sternen basiert, sondern auch auf eigenen Erfahrungen und persönlichen Vorlieben. Die beiden Autoren werden künftig regelmässig zu kulinarischen Themen schreiben und ihre Lieblingsrestaurants vorstellen. Seite 82



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