Grossbritannien

Stählerne Lady

Der Brexit trug sie anscheinend zufällig in die Downing Street, doch Theresa May 
plante ihren Aufstieg zur Premierministerin von langer Hand. Wer ihre Hartnäckigkeit unterschätzt, hat schon verloren. Das sollte auch die EU beherzigen. Das Unterhaus wird sie jedenfalls nicht stoppen.

Von Wolfgang Koydl

Als Erstes flog das Sofa raus. Auf ihm hatte ­David Cameron mit Vorliebe seine Gäste platziert, die ihn in seinem Büro in der Downing Street aufsuchten. Der britische Ex-Premier liebte es informell, lässig und entspannt.

Theresa May ersetzte die Couch des Vorgängers durch einen Tisch und – wie Eingeweihte kolportieren – unbequeme, steiflehnige Stühle. Sie fördern nach Überzeugung der Hausherrin die Konzentration und steigern die Geschwindigkeit, mit der gearbeitet wird. Denn um Arbeit geht es der Sechzigjährigen, und nicht um lockere Plauderei.

«Sie ist wie eine ...

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