Essay

Schizophrene Schweiz

Die Schweiz funktioniert bestens. Trotzdem geht in der Politik
die Angst um, wir würden den internationalen ­Anschluss ­verlieren. Beispiele aus dem Bildungs- und dem ­Gesundheitswesen zeigen: 
Ausländische Modelle sind selten ­Vorbilder. 
Von Mathias Binswanger

Von Mathias Binswanger

Wenn man politische und wirtschaftliche Debatten in der Schweiz verfolgt, stellt man eine eigenartige Schizophrenie fest. Auf der einen Seite sind Schweizer stolz auf ihr Land, ja neigen manchmal fast zu Überheblichkeit. Wir haben das Gefühl, alles besser zu machen als andere Länder, und wir sind uns selbst das grösste Vorbild. Doch das ist nur die eine Seite der Schweizer Seele. Auf der andern Seite gibt es eine panische Angst, den internationalen Anschluss zu verpassen und mit anderen Ländern nicht mehr mithalten zu können. «Jetzt können wir keinen Sonderzug mehr fahren» lautet d...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe