«Gott wird weinen»

Mit seiner ­Null-Toleranz-Politik hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte die ­Bevölkerung hinter sich gebracht. Massentötungen von Kriminellen und ­Süchtigen werden mit relativer Gleichmütigkeit hingenommen. Eine Kultur des Tötens hat sich etabliert.

Von Eugen Sorg

Wie in einem Menschenzoo: Staatsgefängnis in Quezon City, Gross-Manila. Bild: Nathan Beck

Die in Manila erscheinende Tageszeitung 
 The Philippine Star führt eine Chronik der ­Opfer des «Krieges gegen illegale Drogen». «Zwanzig getötet in Metro Manila innerhalb der letzten zwei Tage», wird beispielsweise am 2. Dezember vermeldet, worauf eine nüchterne Aufzählung der Namen der Ge­töteten und der Todesumstände folgt. «In ­Caloocan City entdeckte eine Polizeipatrouille an der Letre Road kurz vor Mitternacht die Leiche eines Mannes. Neben ihm lag ein Kartonschild mit der Botschaft: ‹Ich bin ein Drogendealer und ein Dieb. Sorry an all meine Opfer. Wir s...

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