Prediger und Brandstifter

Ashin Wirathu ist die hässliche Fratze des Buddhismus: Der Mönch stachelt seine Landsleute 
zu Grausamkeiten gegen die Muslime in Myanmar an. Die Regierung lässt ihn gewähren.


Von Sophie Mühlmann

Der Mönch aus Mandalay hat Pausbacken und ein mildes Lächeln: Ashin Wirathu wirkt harmlos und sanft. Er spricht leise und beinah monoton, wiegt sich bei seinen Predigten wie ein ­Palmenblatt in der Brise, die Augen zu Boden gesenkt. Niemals würde man vermuten, dass sich hinter dieser gefasst-heiteren Miene ein solch erbarmungsloser Geist versteckt, so viel menschenverachtender Brutalnationalismus.

In unserer Vorstellung sind buddhistische Mönche meist anmutige Männer mit kahlgeschorenem Kopf in safrangelber Robe, die leise durch goldene Pagoden huschen und ihr Haupt im Duft der...

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