Biografien

Marxismus und Melancholie

Walter Benjamin hat die Wirren des 20. Jahrhunderts in aller Härte ­erlebt. Er gilt als einer der einflussreichsten linken Intellektuellen. Er hatte aber noch eine ganz andere, esoterische Seite.

Von Oliver vom Hove

Der Tragik galt sein Forscherinteresse, und Tragik holte ihn mit grausamer Wucht an seinem frühen Lebensende ein. Im spanischen Grenzort Portbou strandete im September 1940 die Flüchtlingsgruppe, der sich Walter Benjamin angeschlossen hatte, um den ­Nazi-Häschern zu entkommen. Die Gruppe ­wollte zu Fuss über die Pyrenäen. Herzkrank, durch die Anstrengungen völlig erschöpft, gab sich der 48 Jahre alte Gelehrte, als er von den spanischen Behörden zurückgewiesen wurde, selber auf und nahm eine hohe Dosis Mor­phium. Er starb am Abend des 26. September allein in einem Hotelzimmer.<...

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