Autoren

Schweizer «Downton Abbey»

Beinahe achtzig Jahre ist es her, dass Meinrad Inglin das grösste 
Epos der hiesigen Literatur veröffentlicht hat, den «Schweizerspiegel». 
Dafür ist der Autor durch die Hölle gegangen.

Von Pia Reinacher

Sein Leben ist eine Aneinanderreihung von Katastrophen. Bis er sich dank der Literatur aus der Spirale des Unglücks befreien kann. Er habe nur die Wahl gehabt, zu schreiben und «im Geistigen weiterzuleben [. . .] oder zugrunde zu gehen, und zwar buchstäblich, im Laufe weniger Jahre», notierte Meinrad Inglin im Herbst 1944 in sein Tagebuch. Dass dies auf andere radikal und vielleicht sogar etwas übertrieben wirken musste, ist ihm freilich bewusst. Ein paar Monate später, am 1. Juli 1945, beginnt er mit der Niederschrift seines autobiografischen Romans «Werner Amberg. Die Geschic...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe