Intern

Einmal mehr landete die Schweiz bei einer Umfrage zur Freundlichkeit auf einem der letzten Plätze. Hierzulande sei es für Zu­­­ge­zogene besonders schwierig, unter Einhei­mischen Freunde zu finden, so das Fazit. Das Resultat überrascht nicht. Die Schweiz wird zwar weltweit für ihren Erfolg bewundert, gilt aber als eher freudloses Volk. Woher rührt ­dieses Bild? Und trifft es auch zu? Kultur­redaktor ­Rico Bandle hat sich auf die Suche ­gemacht nach dem Ursprung der hiesigen ­Unfreundlichkeit. Und dabei festgestellt: Sie erfüllt durchaus ihren Zweck. Seite 14–17


Der sexistische, frauenfeindliche Hass-Rap «Natalie Rikkli» zeigt eine Gesinnung, wie sie im teilweise linksextremen bis gewalttätigen Milieu der Berner Reitschule üppig gedeiht. Am Song waren nachweislich drei Mitglieder der bekannten «Chaostruppe» beteiligt. Diese Truppe bestreitet nun faktenwidrig, das Tape verbreitet zu haben. Weil aber die zuständige Gerichtspräsidentin Christine Schaer heisst, ist alles halb so schlimm. Christoph Mörgeli beschreibt, wie die EVP-Juristin mit der Selbstverortung «Mitte-links» tickt. Wer rechts der Mitte liegt, hat vor ihren Schranken nichts zu lachen. Seite 20


Von den vielen Regierungsräten, die in den Kantonen wirken und gewirkt haben, gelingen nur wenigen grosse Würfe. Hans Künzi, ­Zürichs Volkswirtschaftsdirektor von 1970 bis 1991, war der politische Wegbereiter der S-Bahn. Vom ­damit einhergehenden Mobilitätsschub profitierte die gesamte Region. Ohne den Ausbau des Agglomerationsverkehrs, wie ihn Hans Künzi – Spitzname «Salü-salü» – propagierte, wäre Zürich nicht der Wirtschaftsmotor der Schweiz. Unser Autor Karl Lüönd, der den 2004 verstorbenen Freisinnigen bestens kannte und schätzte, würdigt den volkstümlichen Visionär auf der Grundlage der druckfrischen Biografie des Historikers und Alfred-Escher-Bio­grafen Joseph Jung. Seite 38


Die Krise um Nordkorea hat eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Die Uno verschärfte ihre Sanktionen, und Diktator Kim warnt die USA vor einem «gigantischen Ausmass an Schmerzen und Leiden». Droht ein apokalyptischer Krieg, wenn Vernunft nicht einkehrt? Urs Gehriger und Pierre Heumann haben mit ­Spezialisten gesprochen, einschlägige Publikationen konsultiert und die Szenarien skizziert, die zur Ausschaltung der nordkoreanischen Atomgefahr führen sollen. Seite 44


Wie um alles in der Welt kommt einer aus ­Oftringen AG dazu, Haiforscher zu werden? ­Erich Ritter gemahnt in Aussehen und Charisma an einen alten Rockmusiker – und wenn er über Haie zu erzählen beginnt, dann zieht er den Gesprächspartner in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Mitarbeiter Klaus Zaugg hat ihn getroffen. Es wurde eine Begegnung mit ­einem wahren Nonkonformisten. Seite 40


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