Die letzten Abenteurer

Zwei Zürcher Privatdetektiven gelang es, eine gestohlene ­Luxuskarosse aus dem Irak zurückzuführen. Finanziell hat sich das kaum gelohnt, trotzdem war es eine positive Erfahrung.

Von Alex Baur

Unter Geleitschutz: Fahnder Oswald (l.) und Ryffel in Erbil. Bild: zVg

Für Philip Ryffel, Geschäftsführer der Detektei Business Control, war es ein Routinefall: Ein in der Schweiz ansässiger Iraker verschwand im Herbst 2012 spurlos zusammen mit einem brandneuen geleasten BMW X5 im Wert von 100 000 Franken; die Rechnungen blieben nach der ersten Rate unbezahlt. Ryffel hatte schon Tausende von veruntreuten Leasing-Fahrzeugen in der halben Welt aufgestöbert und zu einem grossen Teil in ihre Heimat zurückgeführt. Aber der kriegsversehrte Irak, wohin das Auto mutmasslich verfrachtet worden war, das war etwas Besonderes.

Falsche griechische Papiere

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