Mal Schweizer, mal Franzose

Pierre Maudet ist ein politisches Naturtalent. Als Bundesratskandidat hat er aber ein Problem. 
Er gilt als EU-Turbo.


Von Hubert Mooser

«Visionen, die mich bewegen»: Regierungsrat Maudet. Bild: François Wavre (Lundi13)

Die Gemeinde Urtenen-Schönbühl im Hinterland der Stadt Bern, ein 170-jähriger, imposanter und traditionsreicher Landgasthof – dieses Ambiente hat sich der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet für das Gespräch ausgesucht. Auf der Terrasse begiessen ein paar Soldaten den Ausgang. Drinnen tafelt eine Handvoll Gäste. In Bern haben ihm nachmittags Parlamentarier den Puls gefühlt. In den nächsten ­Tagen stehen weitere Treffen dieser Art auf der Agenda.

Die Landesregierung ist das grosse Lebensziel des 39-jährigen Senkrechtstarters aus Genf. Seinem Ziel ist er ein wenig näher ger...

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