Tierschutz

Die Enteignung des Bauern Ueli K.

Hinter dem vermeintlichen Pferdequälerskandal in Hefenhofen verbergen sich ­Intrigen, die wenig mit Tierschutz zu tun haben. Mit der überstürzten Räumung des Kesselring-Hofs machten sich die Thurgauer Behörden zum willfährigen Vollstrecker fanatischer Aktivisten.

Von Alex Baur

Über Nacht zum seelenlosen «Tierquäler K.» mutiert: Bauer Ueli Kesselring, 49. Bild: Hervé Le Cunff für die Weltwoche

Bauer Ueli Kesselring wollte gerade seine Lamas füttern, als Beamte der Kantonspolizei Thurgau in Kampfmontur auf seinen Hof stürmten. Man schrieb den 7. August. Kesselring selber hatte die Polizei mehrmals gerufen, allerdings erfolglos. Seit Tagen hatten Dutzende von Veganern und Tierschutzaktivisten seinen Hof in Hefenhofen, ­einem verschlafenen Weiler in der Nähe von Romanshorn, rund um die Uhr belagert. ­Kesselring befürchtete, dass der Mob das Gehöft jeden Moment stürmen könnte. In den sozialen Medien kursierten die wildesten Drohungen, anonym natürlich, sogar von Brandstift...

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