Kopf der Woche

Dianas Fluch und Vermächtnis

Das hochemotionale Gedenken an Prinzessin Diana entwickelt zwanzig Jahre nach ihrem Tod politische Dynamik. Sollte Prinz Charles jemals den Thron besteigen, gäbe es einen Aufruhr, gegen den der Brexit wie ein harmonisches nationales Freudenfest anmutet.

Von Julie Burchill

Letzte Woche jährte sich zum zwanzigsten Mal der Todestag von Prinzessin Diana. Ich selbst, obschon überzeugte Republikanerin, habe sie sehr bewundert. Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen: Meine Mutter zerrt mich aus dem Kino, weil ich mich wei­gere, am Ende der Vorstellung von «Born Free» (welch ironischer Titel!) in die National­hymne einzustimmen. Ich erkannte von ­Anfang an ­etwas Subversives unter Dianas scheuer ­Upperclass-Fassade. In ihrer Bitte, das Wort «gehorchen» aus dem Ehegelöbnis zu streichen, blitzte bereits ihr rebellischer Geist auf, dessen Eigensinn in...

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