Das Doppelleben der Doppelbürger

Die Bundesratswahlen bringen das Doppelbürgerrecht wieder aufs Tapet. Das Thema weckt Emotionen. Bedeutet die zweifache Staatsbürgerschaft eine Bereicherung oder eine Rechtsungleichheit?


Von Christoph Mörgeli

Seit 1992 ist das Doppelbürgerrecht im Inland ohne Einschränkung erlaubt. Illustration: Doriano Strologo

Es soll schon gar nicht erst zu unliebsamen ­Diskussionen kommen: Der freisinnige Bundesratskandidat Ignazio Cassis hat vor kurzem ­unter erheblichem Medienecho auf sein italie­nisches Bürgerrecht verzichtet. Es sei für ihn klar, erklärte der Tessiner, dass keinerlei Zweifel an seiner Loyalität zum Schweizer Vaterland ­aufkommen dürften. Der Entscheid des Top-­Kandidaten sorgte für kritische bis hämische Kommentare von links und für Applaus von rechts. Im Südkanton, der seine Swissness ­besonders sorgfältig pflegt, kündigte SVP-­Nationalrat Marco Chiesa gleich mehrere Vors...

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