Tamedias unmöglicher Spagat

Die Neuorganisation der Redaktionen im Tamedia-Konzern läuft auf einen Abbau 
der publizistischen Leistung hinaus. Dabei könnte sich das Unternehmen eine langfristige Strategie leisten.


Von Karl Lüönd

Der grösste Zeitungsverlag der Schweiz übt den Spagat. Wegen des dramatischen Anzeigenrückgangs muss gespart werden. Aber wo denn, bitte? Das Papier hat Commodity-Preise, die der einzelne Verleger höchstens über die abgenommene Menge beeinflussen kann. Die Kapitalkosten sind schwer zu bewegen, ebenso wie der Kostenblock Vertrieb. Die Vorstufenherstellung ist stark von Fixkosten abhängig, des­gleichen IT und Druck. Wer in einem Verlag wirklich sparen muss, ist also schnell bei der ­Redaktion, die bei einer Tageszeitung etwa 22 bis 30 Prozent der Gesamtkosten beansprucht.

Die...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe