Gesellschaft

O mein Gott, ich bin schwul!

Als er seine Homosexualität entdeckt, gerät er in einen Konflikt mit Gott. Zehn Jahre lang ­
will er sich in einer «Reparativtherapie» umpolen lassen, um sich für Frauen zu erwärmen. 
Die Geschichte einer sexuellen Unterdrückung. 

Von Claudia Schumacher

Er wollte sich nicht versündigen. Illustration: Peter Greenwood

Zwischen 17 und 27 Jahren hätte ich auch ­eine andere Zeit haben können», sagt der 32-jährige P.* in einem Café in Zürich-West und lächelt dabei mit nur einem Mundwinkel. Hipster-Bärtchen, Hollister-Shirt, Bio-Limonade: P. wirkt wie jeder andere Städter seines Alters. Dass er zehn Jahre lang einen Kampf gegen seine Sexualität und mit Gott ausgefochten hat, dass er zehn Jahre lang versuchte, sich in einer sogenannten Reparativtherapie von einem Schwulen zu einem Hetero umerziehen zu lassen, zeigt den weniger gewöhnlichen Teil seiner Lebensrealität. Während die meisten Menschen ...

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