Burkhalters seltsame Methoden

Der Schweizer Aussenminister hat nicht bloss in der EU-Politik Verwirrung hinterlassen, 
sondern auch in seiner Personalpolitik. Bei der Besetzung von Spitzenpositionen wurden Auswahlverfahren ausgehebelt und Bestplatzierte übergangen.

Von Hubert Mooser

Bundesrat Didier Burkhalter (FDP) wird seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger personell ein schwieriges Erbe übergeben. In seiner Amtszeit glich die Besetzung von Topkaderstellen im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) eher einer Lotterie als einem strukturierten Vorgehen. Dies geht aus einem Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle hervor, der im Frühjahr erschienen ist.

Die Prüfer kritisierten, dass ein Grossteil der Topstellen im EDA nicht sauber nach Qualifikation vergeben worden sei. Bei vielen Ernennungen wurden die Vorschläge der Direktion für Ressour...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe