Forschung

Warum unser Gehirn die Leere liebt

Beim Meditieren, beim Musizieren, beim Sex oder während eines epileptischen Anfalls: Im Kopf stellt sich jeweils ein typischer Leere-Modus ein, der als glückselig empfunden werden kann. 
Ein deutscher Neurowissenschaftler ist dem «Twilight»-Status im Hirn auf den Grund gegangen.

Von Alex Reichmuth

Rasch ein Foto schiessen. Die neuesten Tweets checken. Alle paar Momente einen Kontrollblick auf das Handy. Das Leben gleicht einem Stakkato. Eine Zeitung in die Hand nehmen. Hastig die Seiten durchblättern. Schnell einen Anruf erledigen. Keinen Moment ruhen.

Kaum etwas ist heutzutage so out wie Nichts­tun. Nur zum Fenster hinausschauen geht nicht. Man könnte etwas verpassen. Oder als faul angesehen werden. Wenn es nicht vorwärtsgeht, wird man nervös. Vor der Kasse warten? Eine Zumutung! Ein Automobilist bummelt? Sofort hupen! «Mir ist langweilig», empören sich schon kleine K...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe